Beiträge von Oliver

    Wieso? Ob er mit 30000 oder 46000 in der Kreide steht macht keinen Unterschied im worst case Szenario. Ich hätte zwar den Goldbarren in Silberunzen gewechselt statt "nur" in Gold abzusichern (kleinere Beträge usw. usf.) nichtsdestotrotz steht er bald besser da als über 90% seiner Landsleute.

    Was meinst Du mit Demokratie? Alle paar Jahre hier und da ein Kreuz machen um hinterher genauso beschissen zu werden wie vorher - weil viel mehr ist es ja hierzulande nicht? Die Demokratie bzw. ihre zugrundeliegende Idee ist schon lange vor der sozialen Marktwirtschaft gescheitert, das was heutzutage als Demokratie gilt kann man weitestgehend unter "mußte ja so kommen" zusammenfassen. Hier kann man sehr viel nachdenkliches zu verschiedensten Themenbereichen finden, unter Analysen findet sich unter anderem eine schöne Abhandlung über "Demokratie". Es haben schon viele schlaue Menschen in der Vergangenheit die Demokratie kritisiert, heute hört man nur noch wenig kritische Stimmen - wohl alle sehr tolerant geworden, wie es ja politisch korrekt ist oder 'nen netten Posten zugeschanzt bekommen.


    Und ja ich glaube daran , das Oel Konzerne die Weiterentwicklung und Erschliessung neuer Energien , unter drücken


    Ich wette drauf, daß Konzepte fertig in der Schublade liegen und mangels Interesse der der derzeitigen Profiteure dort auch vorerst mal bleiben. Genau so sieht es aber in allen Bereichen der Wissenschaft und Forschung aus, die beschäftigen sich nur mit den Themengebieten, für die Fördergelder fließen oder solchen, die für Geldgeber von Interesse sein könnten. Daß es dabei garnicht um erforschen oder das Schaffen von Wissen geht, sondern lediglich um eine schlüssige Begründung für ein im Vorfeld feststehendes Ergebnis schert keine Sau, hauptsache die Kohle fließt. Sehr schön kann man das bei Reizthemen wie Mobilfunk oder Impfungen sehen.

    Einen BigMäc wohl schon, aber keine Lebensmittel. Im Prinzip ist es egal, jedoch bedarf es schon eines gewissen Verständnisses der aktuellen Situation um zu diesem Schluß zu kommen. Da das bei der großen Masse an Menschen schlicht und ergreifend fehlt wunderte ich mich ja in einem anderen Thread vor einigen Tagen schon darüber, daß kein Hahn nach der Geschichte kräht.

    Problemkreis 1: Automaten, die mit Gold gefüllt sind, werden einfach von Mitbürgern, die ein gestörtes Verhältnis zum Eigentum anderer Leute haben, komplett mitgenommen.


    Ein Zigarettenautomat ist mindestens genauso attratkiv und davon hängen noch ziemlich viele bei uns in der Gegend rum.


    Ob was draus wird zeigt sich später, zumindest ist der Pommesautomat der mal vor über 10 Jahren in meinem Heimatort stand schon lange wieder verschwunden. Ob es am ungewöhnlichen Standort (wo kaum jemand vorbeikommt/-fährt) oder an den beschissenen Fritten lag weiß ich zwar bis heute nicht aber naja.

    Ja, auf diese Anhörung bezog ich mich. Wirklich Thema war das irgendwie nie und 9 Billionen sind doch selbst für die Amis schon mal 'ne Erwähnung wert sollte man meinen. Tja, wir leben in interessanten Zeiten.

    Man muß aber noch dazu sagen, daß das Reifenprofil bei dem Wagen schon seit Jahren nachgeritzt wurde statt neue aufzuziehen, schon lange kein Sprit mehr im Tank ist und Bremsen bei dem Modell nie verbaut wurden.

    Was ist eigentlich aus den mysteriösen bzw. außerbilanziell verpulverten 9 Billionen bei der FED geworden? Hab da irgendwie nichts mehr von gehört die letzten Tage, war das eine Ente? Hatte irgendwie nicht den Anschein.

    Einmal das, dazu kommt noch der Tatbestand, daß alle Hersteller die letzte Zeit fleißig auf Halde produziert haben und es geht ja nicht nur um Neuwagen, sondern auch Jahreswagen - was u.a. die beliebten Tageszulassungen einschließt. Vielleicht ist es wirklich noch zu früh, aber diese Zahl gibt mir irgendwie schon zu denken. OK, irgendwann sind die 1,5 Milliarden so oder so alle.

    Im Wirtschaftsquerschußblog gibt es eine kurze und eindrucksvolle Zusammenfassung über den Zustand der Realwirtschaft: Deutsche Industrieproduktion im Fall. Die Richtung in die es geht kann man rauslesen, für mich bleibt nur die Frage offen, was passiert, wenn in den Köpfen der Menschen und vor allem der Entscheider die Erkenntnis, daß das was hier abläuft kein "normaler" Konjunkturzyklus ist die Oberhand gewinnt.

    Wenn man da ein bisschen rumgoogelt stellt man schnell fast, dass es einige Anbieter gibt, die aber nur abgelaufene Ware verkaufen (die aber noch "ewig" halten soll). Hat jemand eine Idee, wo man die direkt und "neu" kaufen kann?


    Zum Thema EPA bist Du hier am besten aufgehoben. Klick Dich da mal ein bisschen durch's Forum, denke mal, daß sich da "gute" Bezugsquellen finden lassen. Ich würde Dir aber von dem Krempel abraten, viel zu teuer im Gegensatz zu Dosen o.ä. vom nächsten Discounter. Nicht zuletzt weil Du zwangsläufig Sachen mit kaufen mußt, die Du garnicht brauchst. Da kommst Du deutlich billiger weg, wenn Du Dir das, was Dir wirklich schmeckt selber beschaffst - weniger unnützer Ballast und das Risiko, daß die Mahlzeit aus dem Fenster segelt ist auch vom Tisch. Wenn es unbedingt Militärrationen sein müssen nimm die der Amerikaner, MRE genannt und in kackbraunen Plastikbeuteln verpackt. Da ist erstens ein "Kocher" für die Hauptmahlzeit gleich dabei (bisschen Wasser dazu und ab geht's) und zweitens hab ich schon positives von Leuten mit empfindlichem Magen / Krankheiten in und um den Verdauungstrakt herum gehört. Am Mindesthaltbarkeits- oder Herstellungsdatum kann man sich bei dem Kram - ebenso wie bei Konserven - nicht orientieren, im Prinzip hält sich sowas in der Tat "ewig". Glaub mir, ich weiß wovon ich rede.


    Ein paar Pakete BP-5 wären vielleicht noch eine gute Idee, falls man mal schnell weg muß - die sind leicht, kompakt und liefern massig Energie.

    Mach Dir doch um den Sprit keine Gedanken, wenn es Hart auf Hart kommt, gibt es sehr Viele die sehr viel Zeit haben und froh sind für ein paar Kauthappeln auf den Acker mitarbeiten zu dürfen. Stolz und Hochmut verträgt sich nicht mit Hunger und Armut


    Wenn ich mir überlege, wieviele Menschen hierzulande körperliche Arbeit gewohnt sind und wieviele noch nie wirklich was leisten mußten, dann wage ich das zu bewzeifeln. In einer wirklich üblen Krise wird man die an körperliche Arbeiten gewöhnten aufgrund ihrer Qualifikation wohl kaum zur Feldarbeit abkommandieren, also bleiben hauptsächlich die Vertreter der Spaß- und Konsumgesellschaft übrig. Sicherlich dürfte es lustig anzusehen sein, wie junge, dynamische und erfolgsorientierte Menschen die bis vor kurzem mehrmals wöchentlich im Fitneßstudio zu Gast waren reihenweise umkippen - ist aber kaum Sinn der Sache. Einfach in gleichmäßigem Abstand rund um das Feld Säcke mit Saatgut auslegen, am nächsten Tag wieder hingehen und hoffen, daß die Körner sich von alleine in den zuvor selber aufgelockerten Boden eingegraben haben dürfte erfolgversprechender sein.

    Das ist mit ein Grund, das Menschen verhungern, sie können sich nicht vorstellen, das aus dem Wohlstand innert Tagen und Wochen die absolute Not erwachsen kann.


    Der Wohlstand in Sachen Nahrungsmittel ist nur solange gesichert, wie die großen Lebensmittelmärkte regelmäßig beliefert werden. Bei mir im und um den Ort gibt es 3x Aldi, 2x Lidl, Kaufland, Penny, Toom und Plus sowie Einzelhandel der vom Volumen her nicht in's Gewicht fällt. Bei ca. 35000 Einwohnern dürften bereits nach wenigen Stunden die Läden leer sein. Die noch erhaschten Vorräte sind dann in 2-3 Tagen futsch. Bis Bund und Länder mit ihren Notfallplänen erstmal in die Gänge kommen, das dürfte dann noch ein paar Tage dauern, da alles bisher bloß Theorie ist. Wie katastrophal die Verantwortlichen versagen, wenn es echt um die Wurst geht hat man bei den diversen Überflutungen und dem Wintereinbruch im Münsterland 2006 gesehen.


    Bis die Selbstversorgungsfähigkeit hergestellt ist kann leicht ein Jahr oder mehr vergehen


    Du bist Optimist, oder? Ich persönlich tippe aus dem Bauch heraus auf 5 Jahre, wobei 1 Jahr mehr oder weniger den Kohl nicht fett macht. Immer vorausgesetzt, daß das Wetter (siehe aktuelle Südamerika: Argentinien und Chile) und vor allem die Menschen mitspielen. Wieviel brauchbares Saatgut ist überhaupt da? Maschinen sollten ausreichend zur Verfügung stehen, Sprit kann man wenn es ganz hart kommt wie zu Adolfs Zeiten machen. Was bringen die Anbauflächen, die über Jahre oder Jahrzehnte hinweg mit optimiertem Saatgut und darauf abgestimmtem Dünger gute Erträge einbrachten von sich aus noch? usw. usf.