Liebe Leute,
bleibt ruhig. Ich habe mir schon so etwas gedacht und vorausschauend den bereits einmal wiederholten Beitrag zu meiner Haltung geschrieben. Mehr ist da m.E. nicht zu zu sagen.
Ich fühle mich nicht in besonderem Rechtfertigungsdruck. Wie hier - insbesondere auf Anfrage von Woernie - erläutert, verfolge ich nicht schematisch ein bestimmtes System. Vielmehr gehen in die Entscheidung viele komplexe Informationen - Fundamental und Charttechnisch - mit ein.
Die wichtigste Entscheidungsgrundlage sind die PReis-Zeit-Strukturen der Bewegungen (Man mag dies als Spielart nach Gann bezeichnen). Wenn bestimmte Bewegungen in bestimmter Zeit gekontert werden (oder auch nicht) liefert dies wichtige Hinweis auf das Kräfteverhältnis von Bullen und Bären. Ein anderer ganz zentraler Faktor ist die länge und größe einer Bewegung. Auch der überraschende Abbruch von wahrscheinlichen Bewegungen liefert wichtige Hinweise. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Zudem kann man den Charts (Volumen je Zeiteinheit) das Verhalten von großen Adressen entnehmen. Meldungen wie diese - Flashcrash: Mehr als 10.000 Gold-Futures in 1 Minute verkauft - lassen vermuten, dass große Adressen nun dem Short Szenario zugetan sind.
Darüber hinaus füttere ich meine Systeme aber mit Sentimentdaten und auch mit fundamentalen Infos. Das ergibt dann eine Wahrscheinlichkeitsprognose. Dies handele ich mit dem seit Jahrzehnten erreichen Depotzuwachs von über 30% jährlich - mal mehr, mal weniger.
Aktuell gibt es nichts zu sagen, außer dass meine Positionen sehr gut laufen und ich bereits sehr ordentliche Gewinne sicher habe (Verkauf AG Shorts, SL nachgezogen bei großen Shorts auf ABX, NEM , HUI und GDXJ). Ich habe meine Entscheidungen in zeitlicher und preislicher Hinsicht m.E. extrem ausführlich ausgebreitet (das hilft, um das Ergebnis der eigenen Analysen nochmals zu checken).
Was die Aktien im Dax und Co angeht, so ist die Prognosesichterheit - auch dies habe ich angedeutet - nicht so gut. Daher agiere ich hier sehr vorsichtig. Im Dax liegt noch ein heftiger Abverkauf in der Luft, er muss jedoch (noch) nicht kommen.
Was den Euro angeht, so zeigt sich eine korrektive Aufwärtsbewegung. Ich habe deren Ende schon ein paar Mal erwartet (allerdings nur mit einer relativ geringen Sicherheit), jedes Mal gab es eine Verlängerung. Aktuell bietet sich bei 1,1340 Mitte August eine erneute Chance auf fallende Eurokurse. Dies korreliert sehr gut mit meinen sonstigen Marktprognosen, die ich immer isoliert voneinander mache und so gegenchecke. Sollte der Euro unter Druck kommen, wird dies an Gold und Silber nicht spurlos vorbeigehen...
Derzeit hat mich und meine gesamte Familie eine Salmonellen Enterits niedergestreckt. Daher werde ich allenfalls mal ab und an hier vorbeischauen, bis es besser geht.
Wie immer gilt: Jeder ist völlig frei, die Einschätzungen zu hinterfragen, zu kritisieren und Gegenpositionen aufzubauen. Ich bitte nur ebenfalls um ausführliche Begründungen, anderenfalls ist es eine Sentimentangabe (die auch wichtig ist).
In diesem Sinne
allen viel Glück
Hedda