Glückwunsch zum Gold-Gewinn, aber Dein Silber OS nähert sich der Verlustzone. Sitzt Du das aus oder willst Du nicht lieber wieder tiefer einsteigen: der Dollar steigt, die EM fallen, heute abend wird das billiger...
Beiträge von Goofy
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...jetzt haben wir einen kurzfristigen Interessenkonflikt, da mein Schein per trailing stopp gestern abend noch ausgestoppt wurde...
gruss Goofy -
Hi wef, frohes neues Jahr.
Wovon machst Du das abhängig, ob Du nach Anstiegen wie heute wieder kurzfristig aussteigst?
ich habe einen 27er call bis 23.4.2012 (DE2SAV) , auch im Plus, den ich dann ja analog auch traden könnte, also heute verkaufen und Donnerstag evtl wieder kaufen (oder wann auch immer er wieder runter kommt)
Bin immer noch für jeden taktischen/strategischen Tipp dankbar!
Gruss
Goofy -
@ tradejunky: Danke für den Hinweis. Ich versuche mich mal einzuarbeiten und schicke Dir dann vielleicht eine PN
Bisher habe ich immer einen Horror davor, "nachschiessen" zu müssen wenn ich Optionen statt O.scheine kaufe.
KAnn man die stopp losse so stellen, dass das ausgeschlossen ist?Du sprichtst in Deinem Beitrag ja 2 Probleme an: den Anlagehorizont (also skalp-trader etc wolte ich nicht werden)
und die Gebühren. LEtzteres ist bei Optionen wohl transparenter/günstiger. Na, mal sehen. Aber gegen mein "hinundhermachttaschenleer" helfen Optionen wohl auch nicht.
Gruss
GoofyPS: ein Verlust in gleicher nominaler Höhe fühlt sich 2,5 x so schlimm an (sagen die Psychologen) wie ein Gewinn sich gut anfühlt.
Deshalb fühlt sich für mich 2011 schlecht an, obwohl es gut gelaufen ist und viel besser, als wenn ich nur auf meinem phys eM gesessen hätte... Ich bin also mit der Performance sehr zufrieden, nur nicht mit dem zufälligen Zustandekommen derselben -
Gefühlt lief 2011 nicht gut. Tatsächlich hatte ich in 2011 mehr Glück als Verstand, zumindest im ersten Halbjahr, so dass ich mit meinen Optionsscheinen insgesamt einen schönen Gewinn hatte. Leider habe ich den schon im Sommer in physisches gesteckt, hätte ich jetzt 9 Euro! pro Unze Silber billiger bekommen.
Fazit 2011 : ich habe zu oft zu aggressiv spekuliert.
Vorsatz 2012 : mehr Puffer (bitte erinnert mich dran)
Habe heute mein ETF Silber zur Hälfte verkauft und mir dafür langlaufenden OS der SG gekauft, da die mit den Milliarden der EZB wohl die nächsten 2 Jahre kaum pleite gehen kann (SG1Y02)
Auch hier schlechtes timining. Der Verkauf war ok, nur mit dem Kauf hätte ich mir bis heute abend zeit lassen sollen.
Na ja, jetzt ist mein Geld so angelegt, dass ich erstmal nichts tun kann/muss, hat mich zuviel beschäftigt, nächstes Jahr will ich etwas auf ForumsEnzug gehen.Euch allen ein gutes 2012, im umfassenden Sinn
Goofy -
das mit Aufgeld und den Griechen habe ich für mich aufgegeben.
In einem Deiner früheren postings hast Du mich auf die IDee gebracht, nur auf den Unzenpreis zu schauen.Mein Schein gewinnt, falls wir plötzlich in eine Hyperinflation geraten oder in einen echten shortsqueeze.
Beides nicht wahrscheinlich, nur möglich. Bei dem Einstiegspreis 1000 Unzen zu kaufen, bereitet mir keine schlaflosen Nächte. Oder ein Mehrfaches davon...Ich denke, wir bekommen erstmal eine schöne Deflation. Wie ich mich da aufstellen soll, weiss ich nicht. short auf ???
Ich habe imme noch so 80% meines "Vermögens" in physischem. Den Rest fast komplett "cash" (ja, ok, die Hälfte in dem Silber ETF der ZKB, aber damit bin ich da flexibel und auch gegen eine Währungsreform (die wohl doch dieses Jahr nicht kommt) gefeit.
Allerdings kann es sein, dass die Defla lange - oder nur ganz kurz dauert. Und dann kommt eine starke Inflation (oder Währungsreform) da anderweitig der Schuldenberg nicht abzutragen sein wird.
Vielleich dauert das noch ein paar Jahre länger : umso besser. So friedlich wie wir es derzeit haben (Job vorausgesetzt) wird es dann nämlich nicht bleiben. Die Apokalypse/grosse Krise kann gerne ausfallen, auch wenn ich dann kein (relativ) reicher Mann durch mein EM werde!
Gruss
Goofy
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wef: mein 100er OS ist Lotto, allerdings mit dem erwarteten Trend. Vermutlich dafür aber das Verfallsdatum zu früh.
Wenn von 10 solcher zocks einer hinhaut passt es...Anleger:
Kauf doch einen ETF Minen und , wenn Du das für nötig hältst, einen entsprechenden US/Euro OS von einem Emittenten Deiner Wahl.Solange der Dollar steigt, brauchst Du den nicht, erst wenn er fällt...
Das Reduziert Dein EmittentenRisiko auf den OS, lässt Dich transparenter an den Minen beteiligen und je nach MArktlage (Dollar steigt und Minen werden mehr Wert) profitierst Du doppelt.
Gruss
GoofyBsp Die OS EUro/Dolla haben meist 100: 1 bezugsverhältnis. Als brauchst Du wenn DU 10 000 Euro in Minen einsetzen willst, nu 1oo
OS Euro/Dollar, um Währungsschwankungen des ETF auszugleichen Das ist finanziell verkraftbar und sicher weniger teuer als die vn wef errechneten "Abschläge" (wobei in den genannten Zeiträumen der Euro/Dollar Kurs auch starken Schwankungen unterlag. -
ich habe zum Preis von ^14 cent pro Unze den vt2dbh nachgelegt, mein Durchschnittspreis jetzt 24 cent. Da geht noch was bis März 13
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spengler: Plattitüde oder nicht: die Schweizer Zentralbank jedenfalls hatte soviel Angst vor einer Aufwertung, dass sie den Franken an den Euro koppelt. Auch wenn die mehr exportieren als die Amis: Obama muss mehr fürchten, dass seine exportierende Wirtschaft weiter einbricht als dass die Amis weniger im Ausland shoppen (ausser ÖL).
Was weiss ich? Das sehe ich wie wef, da gibt es sehr widerstreitende Kräfte in der Welt und innnerhalb eines Landes (auch der USA).In diesem threead geht es ja um COT Analyse,die wef dankenswerterweise immer einstellt. Bisher für den Einstieg genutzt.
Meine meinung, deshalb auch nicht off topic, ist, dass momentan am ehesten Banken Plan und Durchblick haben. Sich das evtl im COT widerspiegelt. Und deshalb, wenn die short gehen, ich momentan zumindest nicht long gehe.
Gruss
Goofy -
das ist mir zu viel Verschwörung und Planung.
Wer verkauft Euros? Wer Dollars? Wer Gold?Die Fed soll die US Regierung unterstützen, ist aber im Prinzip eine Privat-Institution der grossen Banken, hat da also einen Interessenkonflikt.
Ich kann mir vorstellen, dass Banken die EM Preise manpulieren, um jeweils einen Schnitt zu machen.Aber im extrem liquiden Handel der Währungen haben m.M. nach keine Politiker so direkt Einfluss, wie das hier im Forum oft gedacht wird, sondern Spieler mit tiefen Taschen/Hebeln/Eigeninteressen.
Summa Summarum: unvorhersehbar. Wenn das einer etwas mehr voraussehen kann, dann vermutlich die Banken, die die shorts auf Gold halten:
Sie haben Einfluss auf die 'Fed, tiefe Taschen, klare Eigeninteressen und politischen Einfluss. DenEinfluss der Politik auf diese Banken schätze ich eher gering ein.
Deshalb: zock wie die Commercials, ging ja auch "long" gut!
Goofy -
Also ich verstehe ja nicht viel von Währungssachen, aber der Dollar steigt relativ zum Euro wenn Leute Euro verkaufen. Oder viele Dollars kaufen. Ich denke, dass "der Markt" ganz ohne manipulative Hintergedanken einfach momentan wartet, dass die EZB die Druckerpresse offiziell anwirft und bis dahin sich im Dollar besser aufgehoben fühlt. Für die Amis ist ein starker Dollar schlecht also wüsste ich nicht, warum die den Euro angreifen sollten. China mag ein Interesse an einem starken Dollar haben, aber dass die deswegen noch mehr Dollar kaufen oder Euro verkaufen???
Ich kann mir weiter vorstellen, dass jetzt alle möglichen MArktteilnehmer alles mögliche verkaufen, um bei insgesamt sinkenden Märkten ihre Verbindlichkeiten bedienen zu können. Daher rel hoher Dollarpreis (Euro-Verkauf) niedrige EM Preise (Liquidität) und Aktien (Risikovaversion, Liquidität). So meine Laien-Meinung mit fuzzy logic.
Wenn Hedda Recht hat (hat sie oft...) kann der Euro jetzt auf 1,15 fallen.
Insofern sehe ich erstmal keine Gefahr für die shortgehenden Commercials.
Im Gegenteil, ich denke eher darüber nach ,ihrem Beispiel zufolgen (und meine phys EM Bestände abzusichern). -
meiner Meinung nach reichen 5% des Vermögens nicht.
KO Scheine sind dann zu nah an der KO Schwelle,
OS Scheine zu weit aus dem Geld und/oder haben eine zu kurze Laufzeit.Schau Dir einfach welche auf den S&P oder EuroStoxx an. ICh sehe: puts Basis 2300 auf den EuroStox kosten 300 Euro bei 2350 Euro Kurs und Laufzeit ein Jahr Deutlich mehr als 5%.
Mit echten Optionen kenne ich mich nicht aus, wegen Nachschusspflicht kommen die für mich nicht in Frage. Aber selbst bei denen reichen 5% vermutlich nicht.Schreib Dirk Müller doch ne mail und informiere uns über die Antwort! Vermutlich will er Dir ein Seminar verkaufen...
Gruss
Goofy
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Anleger, verstehe ich das richtig, Du willst US Aktien mit puts sichern? Weil Du die schon so langehast, dass Du keine Abgeltungssteuer drauf bezahlen musst? Sonst kannst Du ja einfach verkaufen. Oder verkaufen und mit der Summe (bsp. 10% des Aktienpreises ) die Du für die puts ausgeben würdest, STATT der Aktien long gehen - und auf dem cash für deflationäre Szenarien sitzen bleiben...
Deine Wahl, Aktien abzusichern stellt Dich bei Kursückgängen nicht besser als wenn Du jetzt verkaufst. Bei stagnierenden oder steigenden Märkten verprasst Du das Geld für die puts. Insofern sehe ich den Sinn nicht, es sei denn eben die Abgeltungssteuer...Gruss
Goofy -
Festus: ich nehme nur OptionsSCHEINE,also ohne Nachschusspflicht. Optionen/Futures sind mir zu riskant/kenne ich nicht wirklich
wef: auf einen straddle mit KO Scheinen würde ich nicht bauen, da es Dir kurz nacheinandander beide zerreissen kann.In meinem Beispiel mit Optionsscheinen Basis 10 bleibt der Gesamtpreis des put/call Scheins zwischen 8-12 Euro rel konstant (minus Theta
) danach geht der Gewinn los. den ich sichern kann. UND dann habe ich noch eine "Rückfahrkarte" falls es danach in die andere Richtung geht. So denke ich mir das jedenfalls....Gruss
Goofy
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Hi Festus, Danke. Du scheinst Dich ja auszukennen, nimmst Du OS oder "richtige" Futures etc um straddle abzubilden
wef: ich denke mir mein Timing prinzipiell so (habe es aber nicht umgesetzt)
Angenommen der Basiswert ist 10, ein Put/call kosten je 1 Euro.
Dann ist man unter Basiswert 8 (oder über 10) im Gewinn. Dann kann man den gewinnbringenden Teil mit (trailing-) stop sichern und hat seinen Einsatz gesichert. Selbst wenn dann die Richtung kurz unter 8 (über 12) wieder umdreht und der gewinnbringende Teil verkauft ist, mache ich durch den dann anziehenden anderen Teil Gewinn.
Doch grau ist alle Theorie...
GrussGoofy
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tja, da hast Du Recht.
Aber an diesen Fundamental-ANalysen hält sich der Markt ja in den letzten Monaten auch nicht. WEnn "die Politik" die Märkte/die Käufer von Staatsanleihen nicht überzeugt, dass sie in Zukunft auch was für die Euro-Schuldscheine bekommt (so wie in USA immer wertlosere Dollar, aber immerhin Dollar) werden sie keine Staatsanleihen kaufen sondern was anderes (? Gold, ? Dollar, ? Aktien).
Wenn die EZB dann Geld druckt, um die Schuldscheine selbst zu kaufen, müsste sich das auch auf den POG bzw EuroPreis in Dollar auswirken.
Wenn nicht am Wochenende dann doch in den nächsten Wochen.
Die Propaganda gegen die Eurozone wird ja nicht aufhören, nur weil die USA noch schlechter dran sind.
Die einzige Lösung die ich bisher gelesen habe (Lastenausgleich: z.B müssen "die Reichen" mal 30 Jahre auf ihre Zinsen verzichten, dann sind wir in Deutschland wieder in 30 Jahren glatt) sehe ich nirgends diskutiert, obwohl die selbst auf europäischer Lösung meines Erachtens möglich wäre.
Hier in meiner Heimatstadt tickt die Schuldenuhr mit 23 Euro pro sek. Die Zinsen der 10% reichsten Bürger der Stadt bringen diesen in derselben sekunde das zehnfache!
Aber bevor wir einen dritten Lastenausgleich bekommen, muss es wohl noch schlechter laufen. Die ersten beiden waren in Weimar und nach dem zweiten Weltkrieg...
JEdenfalls denke ich dass sämtliche assets um mehr als 10% schwanken werden im nächsten halben Jahr. Daher die IDee mit dem straddle - die Richtung der Bewegung kann ich nicht mal ansatzweise prognostizieren.
Gruss Goofy -
Hi mal eine Frage:
Eurostoxx steht bei 2360. Ein put und ein call OS Basis 2400 kosten 330 Euro (ca).
Der straddle ist also kostenneutral zwischen 2000 und 2700. Beide Werte hat er dieses Jahr schon gehabt.
So ein Kauf könnte ja vor dem 9.12 ein ganz interessantes Szenario sein.
NAch oben geht es zwar glaube ich bei gutem Ausgang auch nicht so sehr hoch, aber durch die straddle Funktion kann man auch nicht so viel falsch machen.
Nach unten hat man dann eine Absicherung, falls Europa "abstürzt".
Für Euro/Dollar kosten ein OS put/call Laufzeit Mai 2012 bei Basis 1,34 je 4 cent. Also neutraler Bereich zwischen 1,26 und 1,42. Finde ich auch erstmal ganz interessant. Vielleicht sogar noch besser als der Eurostoxx, da sich die Entscheidungen der nächsten Wochen wohl zuerst auf die Staatsanleihungen und Währungen und erst dann auf die Aktienmärkte durchschlagen werden. Risiko könn die unkalkulierbare Volatilität sein. Jedenfalls waren die Scheine Mittwoch vor einer Woche ca 9 cent wert, jetzt 8,1, also ganz neutral ist die ScheinKombination nicht.
Eure Meinung?
Gruss Goofy
(den Euro/Dollar straddle werde ich zumindest mal beobachten: bp11m7 und bp11b0 -
uffz, dann habe ich ja doch nicht nur Blödsinn geschrieben.
Nochmal zumThema Gewinnchance zurück.
Momentan denke ich immer noch eher deflationär. Egal was sie am Wochenende beschliessen sagt mir mein Bauch, dass "die Märkte " das nicht als ausreichend empfinden werden und ich beginne auch mehr und mehr zu zweifeln, ob die ezb Druckerpresse, wenn sie anspringt, viel retten wird.
Jedenfalls habe ich einen guten Teil meines BArgelds im Silber EF der Züricher Kantonalbank geparkt, wo ich einerseits schnell rankomme (per Mausklick, hoffe ich) aber es mir auch ausliefern lassen könnte. Den Rest packe ich vor dem Wochenende vielleicht noch in den Gold ETF derselben Bank.
Bei den drei möglichen Szenarien Inflation/Deflation/Währungsreform wäre ich so relativ gut gewappnet. Hoffentlich sehe ich zu schwarz, aber dann kann ich im neuen Jahr wieder umschichten, allzuviel Verlust würde ich glaube ich nicht machen (da ungehebelt).Viele Grüsse
Goofy -
Zitat wef:
"Es gibt tatsächlich Menschen, die behaupten Preise entstehen "zufällig". Wie man solch einen Schwachsinn behaupten kann, ist mir völlig schleierhaft. Die Preisbildung hängt immer von den Preisen in der Vergangenheit ab!"Goofy: "Das gilt für echte Märkte mit echten Waren. Wir schauen aber darauf, was die anderen Pokerspieler (Derivate-Halter) machen bzw vermutlich machen (Weber kommt aus der beaviour finance) ".
wef:
" Silber und Gold sind also keine "echten Waren"? Was sind dann echten Waren und wodurch zeichnen sie sich aus?ICH achte nicht auf Pokerspieler (=spekulanten) sondern auf die Commercials. Weil diese die "echten" Waren in einem "echten" Markt handeln. Und etwas "echteres" als den jeweils erzielten Preis für eine Transaktion gibt es gar nicht.
Wenn Du ein halbes Pfund Butter im Supermarkt kaufst, wurde das schon zig mal vorher gehandelt. Und keiner der Vorbesitzer hatte ein Interesse am Besitz des Butters! Handel dient nicht nur dazu, dass Güter den Besitzer wechseln, sondern dass man jederzeit einen Preis für eine Ware bestimmen kann. Über die Preisbestimmung werden viele andere Prozesse gesteuert. Vor allem die zukünftige Produktion! Nach dem Fiasko der Planwirtschaft weltweit sollte das jetzt jeder verstanden haben.
Gerade bei Rohstoffen hat also der Preis in der Vergangenheit eine grosse Bedeutung für das Angebot der Zukunft. Zumindest das Angebot einer Ware wird sich nicht "zufällig" ändern, sondern immer in Abhängigkeit der Kapazitäten. Diese haben sich aber bereits im Angebot der Vergangenheit und damit im Preis manifestiert. Beliebige Angebotsänderungen sind nicht möglich, beliebige Nachfrageänderungen wohl auch nicht. Beides ist alles andere als "zufällig". Wie könnte also der "neue Preis" zufällig sein?"
Ende der Zitate aus dem Chart thread
Hallo wef, wir können das Gespräch auch per PN machen, oder hier, will ja den Chart thread nicht zumüllen.
Also "zufällig" entstehende Preise sehe ich auch nicht, weiss nicht, wie Prof Weber auf das Adjektiv kommt.
Klar schauen die Commercials auf das echte Produkt, aber die Spekulanten auch, die Speklulanten auch auf andere Spekulanten und auf die kleinen Spekulanten usw. Ich denke es macht einen Unterschied, ob Märkte life-in-Farbe-und-3-D ablaufen oder vielfach gehebelt über Derivate. Dann sind die Märkte verzerrt. Du schaust auch danach, ob die Spekulanten (wieder) einsteigen usw.
Mag sein, dass die Preisbildung der Vergangenheit da Anhalte gibt. Aber es ist die Preisbildung zwischen (bluffenden) Pokerspielern. Ohne das beweisen zu können denke ich, dass ohne Derivate die Preisbildung anders und stabiler wäre. Damit will ich gar nicht den Sinn von Derivaten kritisieren. Ich denke nur nicht das Preise rational nach Angebot/Nachfrage entstehen, sondern ziemlich chaotisch durch viele Einflussfaktoren, die sich dann auch nicht immer mitteln sondern teils fatal aufschaukeln. Und ich bezweifle, dass man dieses Chaos (vielleicht meint Weber das mit Zufall) mit charts vorhersagen kann. Solange es nur vom Hörensagen bei einzelnen funkitonier aber (hofffentlich seriöse) Studien zeigen, dass die Mehrheit der sich auf charts stützenden Marktteilnehmer keinen Benefit hat glaube ich eher diesen Studien. Ich schaue in den chart thread aus 2 Gründen rein:
1. weil ich denke, dass wenn genug Teilnehmer (weltweit) sich auf solche Signale verlassen, die sich dann selbst bewahrheiten.
2. vermutlich reiner Aberglaube im Sinne vonKaffeesatzlesen. Man liest als EM BEsitzer ja besonders gerne, wie richtig man liegt...jeder nach seiner Fasson, dachte nur dass das Weber Interview bessere Argumente rauslockt als "klar funktionieren charts be xyz". Ist ungefähr so gut abgesichert wie: mein Opa hat immer geraucht und ist 90 geworden. Hätte ja sein können, dass einer der chartisten sich so "wissenschaftlich" mit dem Thema auseinandergesetzt hat, dass er sagen kann: Hier irrt Prof Weber, die Studie lief da und dort und erbrachte folgendes"
Gruss
Goofy -
Zitat wef:
"Es gibt tatsächlich Menschen, die behaupten Preise entstehen "zufällig". Wie man solch einen Schwachsinn behaupten kann, ist mir völlig schleierhaft. Die Preisbildung hängt immer von den Preisen in der Vergangenheit ab!"Das gilt für echte Märkte mit echten Waren. Wir schauen aber darauf, was die anderen Pokerspieler (Derivate-Halter) machen bzw vermutlich machen (Weber kommt aus der beaviour finance) .
Das ist so in etwa der Unterschied, ob ich meine Theorien über Märkte/Preise auf einem Wochenmarkt bilde oder bei Studien über das Verhalten der Spieler im Spielcasino. Gerade im Bereich Silber/Gold, wo viel mehr Leute mitmischen, die das Metall gar nicht besitzen wollen.
Also mehr so wie beim Spiel Schere-Stein-Papier: was denke ich, das die denken, was ich denke usw.
Da sind charts (vermutlich) hilfreich, denn im Sinne einer self-fulfilling-Prophecy beeinflussen sie die tatsächliche Preisbildung, sobald genug Leute dran glauben, dass sie es tun.
an Woernie: danke für den Hinweis,dass Du für LangfristANleger charts analysierst. War mir relativ klar, dass das nicht zum daytradewn geeignet ist (was ich eh nicht will).
an Dafni: die Diskrepanz sehe ich in der Ungeduld, mit der dann kleine Zacken bewertet werden. Wenn da kein Geld im Risiko ist, wozu die Aufregung. Ich habe 4/5 in physischem,. versuche aber das letzte Füntftel zu hebeln, bevor es zum big bang kommt. Im Bewusstsein, dass beim big bang evtl alle dann gerade gehaltenen Zettel wertlos sind. Für die 4/5 würde es mir reichen, am Ende des jahres das Depot zu überprüfen!
Gruss Goofy