Beiträge von Goofy

    Zitat wef
    "Ich bin sehr optimistisch gestimmt. "


    der COT vom Dienstag vor 8 Tagen war bullisch, POS stieg um 80 cent, ist jetzt aber wieder da wo er herkommt. Den neuen COT sehen wir erst am Freitag abend.
    Was macht Dich so bullisch? "Füher" wolltest Du 10 Wochen Hoch/Tiefs sehen um zu reagieren, jetzt flitzen die COTs rauf und runter während der POS eher seitwärts tendiert. Ich würde gerne Deinen Optimismus teilen, aber dazu würde ich gerne wissen, wie Du die schwankenden Positionierungen des COT in Deine Stretegie integrierst...
    sorry, vielleicht bin ich ja zu doof (aber dann interessiert das vermutlich dennoch auch andere...)
    Viele Grüsse
    Goofy

    nachdem mein Gold OS Basis 1600 zwischendurch ins Miese gelaufen war und jetzt wieder positiv ist stellt sich die ewige Frage: verkaufen bevor er ganz abschmiert.
    Basis der Kaufentscheidung war der COT, der aber zwischendurch eintrübte und jetzt wieder besser ist.
    Aber insofern vielleicht gar keine gute Basis war (von wegen erratisch)....

    na, dann hoffen wir mal.
    Ich hatte mir letzte woche einen Silber OS BAsis 34 Laufzeit September gekauft, der war kurz im Gewinn, jetz schon wieder leicht in den Miesen (DE3Sy6).-
    Mal sehen, wie Gold in USA eröffnet, vielleicht stelle ich es glatt. Dann bin ich halt weiter "nur" in Silber Derivaten investiert - was derivate angeht.
    gruss
    goofy

    Hi wef,
    irgendwie sinkt mir immer das Herz in die Hose wenn ich investiert bin und der COT sich verschlechtert.
    Ausserdem ist mir nicht ganz klar, warum "die commercials" "Ständig" ihre Strategie ändern- Die sind ja schlimmer als ich.
    Jedenfalls ist der Gold COT wohl schlechter. Wartest Du jetzt ab, dass sich der vorletzte bullishe COT im POG widerspiegelt oder ziehst Du zumindest mit stoploss aus dem, jetzigen schlechten COT Report die Konsequenz?
    Ich nehme an, dass am good friday in den USA keine COT Reports veröffentlicht werden?


    Gruss
    Goofy

    ...denn ich habe nachgelegt:
    Gold OS Basis 1700 Laufzeit Juni db16q8 und Silber call Basis 34 Laufzeit Sept (de3sy6)
    beides eher kleinere Positionen, ich hatte wie gesagt im letzten halben Jahr zuviel Pech...


    Gruss Goofy

    na ja, all in bezieht sich auf mein verbleibendes cash, da ich ja schon viel im Silber SG1Y02 angelegt habe.
    Ähnliche Scheine von der SG zu Gold (Bsp BAsis 2100, Laufzeit 3 Jahre) sind halt pro Unze ganz schön teuer.


    Ein OS Basis 1600 mit Laufzeit 6 monaten kostet in etwa so viel wie ein KO ^1520.
    Wo ist das Risiko eines grossen Verlusts grösser??


    Vielleicht hälfte ich meinen Einsatz auf diese beiden Möglichkeiten.


    Ach ja, wie gehst Du eigentlich dann praktisch am Wochenanfang vor: erstmal einige Stunden warten und dann limits setzen? Ich kauf meistens spontan los, wonach der Kurs erst mal sinkt. Lege ich limits, werden die nicht erreicht. Also sollte ich wohl was kaufen und dann tiefere limits setzen dann sackt der Kurs SICHER nicht mehr ab.
    Gruss
    Goofy

    ich denke über KAuf von Gold OS nach mit Basis 1600 und 1700, bei der Laufzeit bin ich noch unentschlossen, mindestens Juni 2012
    Auch ob ich jetzt all-in gehe? Dann aber nur mit Laufzeiten von mehr als Jahren...
    ein 1500 KO könnte auch noch interessant sein...
    Was meint Ihr?
    Gruss


    Goofy

    ...der Silberjunge meint auch, dass die Commercials seit 9.12.2008 nicht mehr so wenig short = so bullish waren...


    und Harvey Organ über Gold COT
    Conclusion: This is the most bullish scenario I have ever witnessed in gold. This compares to the lowest price in gold at around 250.00 per oz in 2001. It looks to me like gold will zoom as the commercials are beginning to go net long.


    und HArvey über Silber COT
    Conclusion: more bullish than last week, but we can visualize the distinction between our two metals, gold and silver with respect to the bankers. In silver our bankers have been frightened to supply the short paper for the past several weeks.


    In summary, the COT report for gold and silver is very bullish as we head into next week.


    Gruss Goofy

    kauf SG1Y02 (mal wieder, diesmal nur 1. Hälfte meines geplanten Einsatzes) OS Silber Basis 42 mit Laufzeit 2016, zu 4,33 Euro bei POS um 31,90


    laut onvista muss POS auf 35 steigen, damit ich in12 Monaten kein Geld verloren habe. Steigt es früher /höher gewinne ich.


    Gruss Goofy

    Anleger, Derivate auf silver wheaton habe ich auch nicht gefunden. Allerdings wirkt der Besitz dieser Aktie vermutlich sowieso als Hebel auf die POS ENtwicklung UND hat kein Emittentenrisiko.


    Der Silberjunge hat Mittwoch KO Scheine Silber zu 24,80 und 25,80 gekauft, meint dass weitere Absacker höchstens wohl bis 31,- Dollar gehen.
    Er äussert sich auch zur Performance des NEFFGold und Silberfunds der von 40 auf 400 Franken gestiegen war und wieder beim Ausgangsniveau dümpelt. Er meint, Neff habe vermutlich den Fehler gemacht, bei ansteigendem POS im April 2012 nicht rechtzeitig zu verkaufen, ein Drittel wieder in neue OS mit höherer Basis zu stecken um so Gewinne zu sichern und überproportionale Gewinnchancen zu sichern. Jedenfalls meint er, dass man OS aus dem Geld immer nach diesem Muster sichern sollte, wenn sie ins Geld laufen: Verkaufen, Teil-Gewinn sichern und wieder OS aus dem Geld kaufen. Er hat immer eine Mischung aus Derivaten: KO,OS, Hebel ETFs, insofern bezog sich er Rat vor allem auf den Neff Fond, der wohl viel Geld in OS 50 hatte, die es dann später zerriss.


    Harvey Organ: meint in seinem Samstag Blog das Gold bullish ist, Silber mehr als letzte Woche (???)


    Ich sehe den COT Report nicht als so unterschiedlich zu dem letzter Woche, aber er hat da viel mehr DetailArbeit/Wissen/Fähgkeiten.


    Nächste Woche scheinen ja auch die CDS aus Griechenland miteinander verrechnet zu werden. Wer, wie ich letzte Woche, zu viel im Internet surft bekommt jede Woche Gründe mitgeteilt, warum JETZT die (finanzielle) Welt untergeht und man die Luft anhalten sollte. Bin schon ganz blau im Gesicht.Gruss Goofy

    Hi wef,


    ich möchte es ja nur verstehen.


    Nachhaltig unter 33 heisst dann, längere Zeit (=wie lange) unter 33 oder gilt auch kurz aber tief unter 33 POS.
    Wie entscheidest Du was nachhaltig ist. Überlegst Du das vorher oder erst nach Kauf.
    Das läuft dann nämlich auf Bauchgefühl raus (was Du ja vermeiden willst) - andererseits setzt Du ja auch auf "Erfahrung" (Unterschied zu BAuchgefühl sehe ich nur bedingt.


    Gruss


    Goofy


    PS: im thread Börsenweisheiten habe ich eine lange Zusammenfassung eines Buches eingestellt, das mich momentan sehr beschäftigt, da es um Quellen von Fehleineschätzungen geht.
    wen es interessiert: "das Beste von Charles Munger (Achtung: sehr langer Artikel)"
    weiss nicht wie man das verlinkt ohne den ganzen Artikel hier einzustellen...

    Charles Munger ist Partner von Warren Buffett und wohl ein ziemlich cleveres Kerlchen, weshalb Buffett so grosse stücke auf ihn häl
    Er hat auf viele Vorträgen empfohlen, multiple "mentale Modelle " für Analysen einzusetzen, die aus allen möglichen Bereichen kommen : MAthe, Physik, Chemie, Biologie, auch Ökonomie und Psychologie. Bei letzterer bemängelt er, dass sie einerseits sehr wichtig ist bei Handels-Entscheidungen aber die wissenschaftliche Psychologie soviele blinde Flecken habe.
    JEdenfalls gibt es wohl kein Buch von charles munger aber eines das über seine Ideen geschrieben wurde: "from Darwin to Munger" Peter Bevelin, musste ich mir umständlich aus USA schicken lassen, amazon usa hatdas nicht...
    Deshalb hier mein Exzerpt, hatte mir erst überlegt, einen Bücher-thread zu beginnen, aber Weisheiten für die Börse sind ja auch nicht schlecht.
    Das Buch geht am Anfang auf die biologischen Gründe ein, warum wir ticken wie wir ticken, das habe ich sehr gerafft als mir das durch meine Ausbildung klar ist. Wichtig sind die 28 Psychologischen Gründe, warum wir uns manchmal/oft fehlentscheiden.


    Und jetzt gehts los:


    [i]IWas wir fühlen und denken hängt von unseren Neuronen ab
    Gene kontrollieren unsere HirnChemie, aber die Umwelt entscheidet darüber,welche Gene an oder abgeschaltet werden.
    Neuronale Verschaltungen werden durch das Leben geformt
    Die Evolution hat die Verbindungen selektiert, die für Gesundheit und Reproduktion (der Jäger und Sammler) wichtig waren
    Das Verhalten hat sich auch für Überleben und Reproduktion angepasst:
    Das Individuum kommt zuerst,
    ï® aber oft ist Kooperation in unserem besten Interesse


    Menschen tendieren dazu sich zu fürchten (rechtzeitige Flucht ermöglich überleben)
    Menschen suchen Erklärungen
    Machen schnelle Beurteilungen
    Männer und Frauen haben unterschiedliche Prioritäten


    Der Mensch als soziales Tier:
    Die Meinung anderer ist wichtig
    Wir verhalten uns öffentlich anders als anonym
    Aus vielen Gründen (s.u.) verhalten wir uns oft nicht in unserem besten Eigeninteresse (obwohl wir das wollen).





    die psychologischen Gründe für Fehlentscheidungen/BIAS (Anmerkungen; das im Original verwendete Wort BIAS hab ich mal so mal so übersetzt, wie es meiner Meinung nach passte):


    1. Voreingenommenheit durch Assoziation (zeitlich, räumlich) durch automatische (unbewusste) Verbindung von Stimulus mit Freude/Schmerz. Inkl. Syndrom des „Überbringer schlechter Nachrichten“ (Boten vermeiden schlechte Nachrichten, da sie wissen, deswegen nicht gemocht zu werden etc.)




    2. Unterschätzen von Anreizen durch Belohnung/Bestrafung. Menschen passen ihr Verhalten auf Belohnung/Bestrafung hin an


    3. Die eigenen Voreingenommenheit unterschätzen, die durch eigene Vorteile/Eigeninteressen entstehen (z.B. eigener Bonus)


    4. zu positive Voreingenommenheit der eigenen Fähigkeiten/Zukunft. Inklusive Über-Optimismus


    5. Selbsttäuschung und Selbstbetrug – Die Wirklichkeit wird verdreht um Schmerz zu vermeiden/Freude zu vergrössern


    6. Tendenz, mit sich selbst und früheren Entscheidungen/Verhaltensweisen konsistent zu sein – selbst wenn dieses konsistente Verhalten uns selbst schadet. Enthält auch BestätigungsBiasVoururteil, durch den man vor allem Informationen verarbeitet, die einen bestätigen


    7. DeprivationsSndrom: Menschen reagieren übermässig/unverhältnismäßig, wenn ihnen etwas, das sie mögen und besitzen oder beinahe besitzen m weggenommen wird oder ein Verlust droht. Enthält die Tatsache, dass wir das mehr schätzen, was knapp ist oder ausserhalb unserer Reichweite liegt


    8. Status Quo Neigung und „Tu-nichts-Snydrom“: oftmals gehen Menschen den leichten Weg, alles beim alten zu lassen


    9. Ungeduld: wenn die Gegenwart gegenüber der Zukunft bevorzugt wird


    10. Voreingenommenheit durch Neid und Übelnehmen


    11. Verzerrung durch Kontrastierende Vergleiche: etwas wird relativ zu anderem gemessen was zeitlich oder räumlich wahrgenommen wurde, anstelle es für sich zu betrachten (und mit objektiveren Kriterien)


    12. Ankern: manch Fakten verankern sich so tief, dass sie andere Fakten als Referenzpunkt beeinflussen beeinflussen (z.b. zuletzt gehörte Zahlen beeinflussen unser Empfinden, ob eine daraufhin präsentierte Zahl gross oder klein ist)


    13. zu grosse Beeinflussung durch kurz zuvor präsentierte Fakten oder besonders dramatische Fakten


    14. Blinde Flecken und Blindheit für Abstraktes – wenn man vor allem auf die Stimuli achtet, die einem präsentiert werden (und nicht bemerkt, was alles an Info fehlt) und wenn dem konkreten Beispiel mehr Gewicht zugemessen wird als abstrakten Gedanken/Statistiken


    15. Tendenz zur „Reziprokation“: Menschen zahlen gerne in gleicher Münze zurück (Gefallen gegen Gefallen (Werbegeschenke nutzen das) oder Angriff mit Angriff. Verhindert darüber nachzudenken,was man eigentlich tun will


    16. Beeinflussung durch die Tendenz, Informationen von Leuten die wir mögen positiver aufzunehmen als von Menschen, die wir nicht mögen - wo doch der Übermittler und die Info erstmal unabhängig voneinander zu prüfen sind. Hierzu gehört auch Infos von Leuten, die wir nicht mögen, eher zu verwerfen. Auch Gruppendynamik zählt hierzu (um sozial nicht aus der Rolle zu fallen, schweigt man bei Fehlern die man sieht, die aber auch kein anderer bemängelt)


    17. Voreingenommenheit durch die Tatsache, dass etwas sozial akzeptiert ist. Kann bis zum Wahnsinn einer Menschenmenge gehen oder Mob


    18. Voreingenommenheit wegen Autoritätsgläubigkeit


    19. Rationalisieren – Erklärungen werden konstruiert, die das Resultat erklären. Hierzu gehört auch das Problem, zu schnell zu Erklärungen zu kommen (bevor alles duchdacht ist/alle Fakten gesammelt sind) . Auch der Bias der entsteht, dass man frühere Ergebnisse als besser vorhersehbar definiert als sie zum Zeitpunkt eigentlich gewesen sind


    20. Begründungsgläubigkeit: Oft werden Behauptungen nur deshalb geglaubt, weil sie (überhaupt) begründet sind, egal wie haltlos/irrelevant die Begründungen sind. Häufig wird unterschätzt, wie sehr Menschen durch „Gründe“ beeinflussbar sind.


    21. Die Tendenz des Menschen, erst zu glauben und später zu zweifeln, insbesondere wenn man abgelenkt ist


    22. Gedächtnis-Limits. Wir erinnern falsch und lückenhaft, und sind beeinflussbar (suggestibel)


    23. „Tu-Was-Syndrom“: - wenn man ohne plausiblen Grund handelt (obwohl abwarten vielleicht besser wäre)


    24. Verwirrung durch das „Sag Was Syndrom“. Wenn man das Gefühl hat, etwas sagen zu müssen – aber nichts zu sagen hat.


    25. Emotionale Beeinflussung. Wenn unter großen Emotionen voreilige Urteile gefällt werden.


    26. Verwirrung durch Stress


    27. Verwirrung durch Schmerz (physisch oder psychologisch) durch Medikamente, Drogen, Krankheiten


    28. Beeinflussung durch Kombinationen der bisher genannten Beeinflussungen.




    Kontextuelle Beeinflussung
    Wir überschätzen persönliche Faktoren und unterschätzen situationale Faktoren (GruppenDruck,Systemfehler) und beklagen uns deshalb manchmal über Leute die nur Pech hatten oder preisen Leute, die Glück hatten. Wenn man gute Leute in schlechte Situationen steckt ändert sich ihr Verhalten. Anonymität verstärkt Destruktivität. Je weniger wir von einer Sache verstehen, umso mehr werden wir durch deren Präsentation beeinflusst
    Wir sehen was wir zu sehen erwarten und sehen oft nicht, was wir nicht zu sehen erwarten.


    „Das Leben ist eine Pokerrunde, wo man auch manchmal ein vielgeliebtes Blatt aufgeben muss“
    Man muss lernen, Fehler zu korrigieren und Fakten anzuerkennen, die die bisherigen Annahmen zertrümmern


    Zwei-Schritt-Analyse: 1. was sind die echten Interessen bei der Entscheidung, rational erfasst 2. welche unbewussten Einflussgfaktoren gibt es noch, die die Entscheidung beinflussen (wollen)


    Nimm alle GrundPrinzipien der Psychologie und benutze sie als checkliste um alle möglichen Resultate einer Entscheidung zu testen(Überprüfen (rewiew)


    3. Teil
    Physik und Mathematik der Fehlentscheidungen


    1. Systemdenken
    a. - Fehler entstehen wenn man vergisst zu bedenken dass:
    - Aktionen ziehen gewünschte und unerwünschte Folgen nach sich ziehen
    - Das ganze System bedacht werden muss, mit allen Aktionen und
    Reaktionen,deren Verbindungen und Auswirkungen auf de Ergebnisse
    - die Reaktionen der anderen wichtig sind, Die besten Ergebnisse hängen
    manchmal von Dritten ab
    - eine gewonnene Auktion nur heisst, zuviel bezahlt zu haben
    - die Wahrscheinlichkeit, dass eigene Vorhersagen eintreffen oft überschätzt werden oder man nutzt „Unwissenbares“ für seine Vorhersagen


    2. Skala und Grenzen
    Grössenänderungen beeinflussen Form, Funktion und Verhalten (Bsp Volumen/Gewicht bei Grössenwachstum und die resultierenden unterschiedlichen Auswirkungen der Schwerkraft. In der Wirtschaft Monopole , Kostenreduktionen, Wasserköpfe)
    Es gibt Sollbruchstellen, Limits und Grenzwerte
    Das schwächste Glied bestimmt die Stärke des Systems


    3. Ursachen
    Wenn man nicht die eigentlich Ursachen versteht
    Wenn man denkt, dass Ursache und Effekt sich gleich verhalten: ein grosser Effekt muss nicht immer eine grosse Ursache haben
    Wenn man den Zufall von Ergebnissen unterschätzt
    Wenn man die Wirkung für die Ursache hält. Verschiedene Auswirkungen haben oft eine gemeinsame Ursache.
    Wenn ein Effekt nur einer Ursache zugeordnet wird
    Wenn eine Korrelation zu einer Ursache-Wirkungskette fehlinterpetiert wird.
    Wenn man keine alternativen Erklärungen für einen Effekt in Betracht zieht
    …steigt die Zahl der Fehleinschätzungen



    ....den Rest des Buches stelle ich ein, wenn ich ihn erneut gelesen habe um es zu exzerpieren...
    Gruss
    Goofy

    Hi wef, ich will Dich ja nicht nerven aber EIN Grund für diesen thread ist ja, mit Hilfe desForums besser in seinen AnlageEntscheidungen zu werden.
    Warum nimmst Du Dir etwas (Ausstieg bei POS33) so fest vor, dass Du es postest - und kurz danach hältst Du Dich nicht dran?
    So schnell kann sich ja Deine Meinung nicht geändert haben.


    Früher hast Du auch schon mal geäussert, dass Du bei wider Erwarten fallenden Kursen eher aussteigst und später tiefer wiederkaufst. Was ja vernünftig wäre.
    Und am besten mit stopp loss zu realisieren wäre ...


    Viele Grüsse


    Goofy

    Hi wef,


    mich interessiert ob Du Deinen Plan, ab 33 POS per stop-loss Verluste zu realisieren, wahr gemacht hast oder auf bessere Zeiten/
    POS hoffst? An der Börse wird ja allgemein empfohlen, schon beim Kauf den Verlust zu berechnen, den man hinzunehmen bereit ist - und dann auch so zu handeln, mit (mentalen/tatsächlichen) stopp losses...Machst Du das so/in diesem Fall?


    Momentan scheint sich meine These zu bestätigen, die EM verhalten sich erratisch und der COT hilft aucht nicht mehr so viel...
    Andererseits, ursprünglich wolltest Du ja mehrere 10 Wochen Hochs nacheinander sehen, bevor Du invstierst?


    Jedenfalls schade um Dein Geld (so Du die Buchverluste realisiert hast)


    Gruss
    Goofy

    wef, ich hoffe Du hattest nur theoretisch und nicht praktisch ins Klo gegriffen und Deine geplanten Käufe noch nicht umgesetzt.


    Ich bin immer mehr verunsichert, ob wir überhaupt verwertbare Aussagen über zukünftige POS/POG aus irgendwas rauslesen
    können (charts, COt, NAchrichten). Irgendwie ist alles sehr erratisch, gleichzeitig sind die EM Märkte eng, manipuliert und die Art der Manipulation scheint sich zu verändern - wenn Du mit Deiner These recht hast, dass "die Chinesen" jetzt ab und zu mal mit JPM Katz und Maus spielen


    Zur Zeit geht meine Denke so:
    Fundamental müsste irgendwann (!) Silber steigen (Gold mal nur als Versicherung gewertet) und insofern ein Investment sein, was zukünftig rentabel ist und gleichzeitig bei Inflationären Schüben oder Währungsreformen prima Schutz bietet (bei Defla??).


    Darauf wette ich momentan mit
    physisch
    meinem 100er OS Silber,falls mal durch einen scharzen Schwan die Post abgeht (Sollt ich dann jedes JAhr so ein PenystockHebelPapiers ins Depot legen)


    und überlege mir MOMENTAN mich aus den Derivaten LONG zurückzuziehen. Hatte im letzten halben Jahr auch so viel Pech mit dem Timing dass ich mein Rest Bargeld zusammenhalten möchte/muss.
    Von warren Buffet und charles Munger habe ich die Einsicht (derzeit) übernommen, dass man lieber lange wartet und dann mit hohem Einsatz wettet, wenn das chance Risiko Verhältnis gut ist. Das bringt mehr als häufige aber niedrige Einsätze bei halbgaren Chancen (und wenn ich keinen Plan für die nächsten POG/POS Entwicklungen habe wären Derivate weniger als halbgar).
    Auch wenn ich 2010/2011 mit Derivaten gut im Plus lag war mein HauptTreffer - retrospektiv- dadurch ausgelöst, dass ich 2008 diese Buffet/Munger Weisheit umgesetzt hatte (ohne sie zu kennen) und 2008 meine Lebensversicherung belieh und all mein Geld in EM physisch packte.


    Also wäre eine logische Weiterentwicklung (?? ) dass ich jetzt nicht mehr long gehe sondern eventuelle EM Preissteigerungen durch puts absichere denn:
    wenn die EM fallen oder seitwärts tendieren will ich nicht long sein
    Wenn sie steigen reicht mein physisches eigentlich, insbesondere wenn ich zwischendurch Gewinne mit puts mitnehme.
    Dann würde ich sozusagen nicht auf einen Gewinn hoffen (mit longs) bei gleichzeitigem Verlustpotential des Einsatz sondern würde Buchgewinne realisieren (puts) oder laufen lassen (put verfällt, Portfolio wird aber mehr wert)
    Das wäre ein deutlich konservativerer Zugang aber, noch so eine Weisheit von Buffet/Munger: entscheidend für die langfristige Performance sind die Fehler die man vermeidet.
    Momentan habe ich den Eindruck dass ich den POS auch würfeln könnte, wenn ich darauf mit Kurzläufern wette habe ich also von vornherein schlechte Chancen.


    FundamentalPolitisch wird es ja die nächsten Tage richtig spannend, ich lese jetzt auch täglich den von Dir empfohlenen Blog von Harvey Organ. Wenn Griechenland jetzt so pleite geht, dass die CDS greifen (und das dafür zuständige Gremium das auch zulässt) knallt es ja gewaltig. Aber auch das ist alles so unvorhersehbar, dass ich auch hier keine puts auf Aktien riskiere.


    So, genug philosophiert, nur damit Du weisst, dass Du immer noch gerne gelesen wirst, auch wenn wenig konkrete Antworten auf Deine postings kommen...
    Gruss Goofy


    ... wie laufen eigentlich Deine Öl Scheine?

    wef, denkst Du immer noch die 42 bis 15.3. zu sehen oder stellst Du Deinen mittlerweile im Verlust stehenden call glatt?


    Schon interessant wie sich gestern und heute unterscheiden. Der 28.2. scheint wichtig gewesen zu sein für die grossen Spieler bestimmte Handlungen (nicht) auszuführen.
    Deshalb "fühle" ich, bekommen wir in den nächsten Tagen nochmal eins auf den POS DEckel.


    Vorsicht: seit Sept 2011 tauge ich nur als Kontraindikator (meinen put hatte ich glattgestellt als er in die Verlustzone geriet, jetzt wäre er im plus...)


    Gruss


    Goofy

    ...dafür habe ich meinen OS BAsis 100 :thumbup: :thumbup: :thumbup:



    ....trotzdem würde es mich natürlich brennend interessieren wann Du wie einzusteigen gedenkst...

    gutes timing, wef!


    ich werde mal irgendwann eine Zusammenfassung des o.g. Buches hier irgendwo einstellen, ein Teil behandelt den pschologischen Anteil von Fehlentscheidungen.
    Ein Grund KANN sein, zuviel auf Leute zu hören, die die gleiche Meinung haben.
    Die meisten Forennutzer hier sind z.B. entweder Anhänger von charts oder trauen sich nicht mehr, Gegenteiliges zu sagen, da die chartisten immer mit dem Argument kommen: seht her, wie toll das funktioniert (zweite Fehlerquelle: Einzelbeispielen mehr zu vertrauen als Statistik).
    Soweit ich weiss, und immer mal wieder geäussert habe, sagt die Wissenschaft (der Ökonomie) daß laut Studien nirgends belegt ist, dass Trading anhand von charts Vorteile bringt.
    Selbst hier im Forum meint die Mehrheit, dass 90 % aller Trader summa summarum Verluste macht.
    Wenn das war ist sollte ICH nicht traden und sicher nicht nach charts (da zumindest kein Vorteil).


    Das Buch fasst ja auch vor allem die InvestmentEntscheidungen von Warren Buffet und Charles Munger zusammen, für die das gt funktioniert hat: nur in das zu invstieren was sie verstehen und dem sie eine überdurchschnittliche Performance zutrauen. Die beste Lebens-"Performance" bekommt man danach, wenn man das meidet, was man nicht kann/was einem schadet ("zu wissen wo man stirbt und da nicht hingehen")


    Für mich: Silber meine ich als das Investment meines Investorenlebens erkannt und umgesetzt zu haben. Dann ist der Rest nicht so wichtig, also könnte ich mein cash nutzen um mich abzusichern, falls meine Grundidee (Silber) falsch ist. Daher puts, muss ich aber noch weiter durchdenken. Denn: in Bullenmärkten sollte man ja bekanntlich long oder neutral sein, aber nicht short (heute in "Börsenweisheiten" - thread gelesen, einleuchtend). Ich habe so das Gefühl, dass meine PErformance letztes Jahr ganz sicher darin begründet war, in einem Bullenmarkt (gehebelt) investiert gewesen zu sein. Das wäre ich ohne Deine COT Reports (und meinen Glauben daran) nicht gewesen, insofern ich verdanke Dir viel. Nur: jetzt scheinen die commercials auch noch häufiger "falsch zu liegen" (derzeit sind sie ja short) so dass ich NOCH weniger zu verstehen meine als zuvor in einem Markt der eventuell sehr manipuliert ist und von dem wir alle nicht wissen, wann er wieder Angebot und Nachfrage "korrekt" darstellen wird.
    Insofern habe ich MOMENTAN mehr das Gefühl zu zocken wenn ich Derivate handel als etwa vor einem Jahr, als ich da irgendwie unverkrampfter war.


    Abschliessend: Trends zu kaufen ist für mich keine chart analyse, 2. die Börse halte ich nicht für ein "natürliches System" und drittens mich für viel zu doof um aus eingedampften/Komprimierten Darstellungen (charts) der Vergangenheit eines hochkomplexen Systems für mich Brauchbares für die Zukunft herauslesen zu können.
    Aber wenn ich wieder Mumm habe würde ich gerne hinten auf Deinem Surfbrett mitsurfen - der Du übers Wasser gehst! Egal wie Du das machst, darf dann auch mittels chartanalyse sein
    [smilie_blume]
    Gruss Goofy





    Investiert bin ich ja