Das Ganze gab es in China doch schon 
Die traditionellen chinesischen Silberbarren (Sycees) hatten auch einen geringen Goldanteil, dadurch waren sie leichter in Stücke zu schneiden. Und zudem auch wertvoller als nur Silber.
Die Engländer hatten die Stücke eingesammelt, eingeschmolzen, und aus dem Gold Medaillen hergestellt!
Zwar hatte das chinesische Kaiserreich 1908 geplant eine Goldhandelsmünze (Gold Tael) zu prägen, aber bis auf ein paar dutzend Probeprägungen fehlte das nötige Gold für die Umsetzung.
Seit einigen Jahren halten sich folgende Gerüchte:
China sammelt jetzt weltweit Gold ein, also die lassen es mit ihren eigenen Flugzeugen in Londen abholen. Und werden dann schlagartig (also über Nacht) im Außenhandel physischen Gold statt Dollars anbieten. Und dies soll insbesondere das Ölgeschäft betreffen. Ähnlich wie die Aramco Goldpounds sollen den Scheichs dann Goldmünzen fürs Öl angeboten werden. Damit wäre die Vormachtstellung des US Dollars dahin!
Da ein Währungskrieg auch in einen tatsächlichen Krieg münden kann, kann China dieses Nümmerchen durchziehen wenn die chinesische Marine der US Navy und/oder der Royal Navy stand halten kann. Und dies zeichnet sich jetzt ab: Zwar hat China nur einen Flugzeugträger, der aber eher für Übungszwecke ist. Aber es verfügt über die modernste Schiffsabwehrraketen (dongfeng 21), welches eine akute Gefahr für die amerikanischen Flugzeugträger darstellen. Zumal wenn sie von U-Booten abgefeuert werden sollten. Und deshalb baut China derzeit die U-Boot Flotte massiv aus.
Die amerikanische Navy setzt jedoch stark auf Kriegsschiffe, und diese liegen an der Westküste in nur zwei Regionen, einmal in den Basen um San Diego oder im Puget Sound in Washington State.
In diesem Zusammenhang sollte auch deutlich sein, warum die Taiwan Frage so wichtig ist. Diese Insel eigentlich wie ein riesiger Flugzeugträger vor China...
China wird vermutlich den Goldstandard nur im Außenhandel anbieten, im Inland eher "Papiergold". Der Tscherwonez (Chervonez) der damaligen Sovietunion war auch nur für den Außenhandel vorgesehen, und wurde erst Jahre später im Inland verfügbar.