Kurzes Resümee aus Insiderkreisen.
Die Probleme bei VW und Audi sind an den wichtigen Stellen immer noch nicht begriffen worden und das wird auch noch etwas dauern.
Meine Meinung dazu: Der Betriebsrat von VW hat, man muss es neidvoll anerkennen, seit Jahrzehnten sehr gute Arbeit geleistet. Man muss fast sagen „zu gut“.
Der komplette Konzern und seine Mitarbeiter haben sich von der Realität am deutschen Arbeitsmarkt vollständig abgekoppelt.
Das ging solange gut, wie die Produkte weltweit angesehen waren und nachgefragt wurden. Qualitativ hochwertig und technisch (mit Verbrenner) auf neuestem Stand.
Mittlerweile ist die Zeit aber vorbei und die Welt hat extrem aufgeholt bzw. schon überholt.
Das Problem ist jetzt, dass die erkämpften monetären und sozialen Errungenschaften beim Planet VW und auch Audi, bei einem sich veränderten Markt und politisch gewolltem , aber sinnlosem ideologischem Umbruch, nicht mehr finanzierbar sind.
Mit anderen Worten, hat der Betriebsrat mit dieser Sonderstellung und Macht, sich das jetzige Problem selbst geschaffen. VW kann durch diese pompöse Hängematte nicht mehr preiswert herstellen um wettbewerbsfähig zu sein.
Da beißt sich der Hund in den Schwanz.
Solange Cavallo und der BR dass nicht begreifen oder begreifen wollen, wird VW Schiffbruch erleiden. Sie werden aber von ihrer Beschäftigungssicherung bis 2029
nicht abrücken und damit mitschuldig am Debakel sein.
VW hat zu viele, zu unproduktive und zu teure Beschäftige.
Es muss Personal abgebaut und effektiver, billiger gearbeitet werden. Punkt
Dieses Dilemma wäre auch ohne Management-Fehler, falscher Ideologie und politisches Ducken vor der EU irgendwann gekommen, nun eben schneller.
Habe fertig.