*Grins*
Ich hab ganz früher mal in der Heizungsbranche gearbeitet und beobachte die Entwicklung aus Interesse weiterhin. Das erste Eigentor der Lobby war das Erneuerbare- Energien-Gesetz.
Wer eine neue Öl- oder Gasheizung einbaut, muss zusätzlich eine Solaranlage oder Wärmepumpe oder was mit Holz/Pellets (okay, das seit der Feinstaubdiskussion eher weniger) mit einbauen, was dann schnell zu Mehrkosten im fünfstelligen Bereich führt.
Rechnet sich im Grunde für niemanden, am allerwenigsten aber für Leute ab 50 und die dürften in der BRD wohl immer noch den Großteil der Eigenheimbesitzer stellen.
Das führte dann dazu, dass vor allem Rentner ihre alten Heizkessel (solange die noch die Grenzwerte einhalten) durchreparieren lassen anstatt sich eine neue Anlage einzubauen.
Bei den Herstellern von Heizgeräten macht sich dieser Nachfragerückgang schon seit Jahren bemerkbar und wird aktuell dadurch kompensiert, das die sogenannte Obsoleszenz, also das bewusste Einbauen von Teilen die nach einer vorgegeben Zeit kaputt gehen, bis zu der Grenze ausgebaut wird, an der irgendwann mal der Gesetzgeber eingreift weil es zu offensichtlich ist.
Wer aktuell ein neues Brennwertgerät einbauen lässt muss entweder zu einer der sehr teuren Premiummarken greifen, oder er kann damit rechnen das er mit einem Gerät der Massenhersteller so nach ca. 10 Jahren jede Heizsaison eine teure Reparatur hat.
Da das im Grunde alle so machen, hilft auch ein Markenwechsel nichts mehr.
Die Zeiten, wo ein alter Heizkessel 30 Jahre und länger hält, sind also so oder so vorbei.