Obendrein wurden diese Menschen bisher völlig überbezahlt, sind Betriebsblind und geistig/fachlich nicht mehr auf der Höhe der Zeit (Sorry, aber ist nunmal eine Tatsche bei den weisten Fabrikarbeiter).
"Bevor man einen Boschler einstellt, lässt man die Stelle lieber unbesetzt"
Durch eine Ex-Freundin hatte ich mal quasi familiäre Verbindungen in das Dreieck Wolfsburg-Hannover-Braunschweig.
Sie stammte aus einer ziemlich großen Sippe und fast alle von denen arbeiteten bei VW.
Zu der Zeit war ich selbst noch ein Systemling, aber deren Verhalten stieß mir damals schon unangenehm auf und erinnerte mich an die neureichen Russen, die in den 90ern in den Mittelmeer-Urlaubsorten aufschlugen.
Ein spontaner Gedanke war mal, dass das dabei herauskommt wenn man ehemaligen Torfstechern für einfache, bis ins kleinste Detail vorgegebene Schrauberarbeiten ein Heidengeld bezahlt.
Bei einer größeren Familienfeier waren wir in einem dieser typischen niedersächsischen Landgasthöfe und man merkte dem dortigen Personal den Hass auf dieses Klientel direkt an. Und das hatte weniger etwas mit Neid zu tun, sondern mehr damit wie sich solche Gäste aufführten.
Als der Wirt beim Smalltalk an der Theke mitbekam, dass ich da nicht dazugehöre und aus einem anderen Bundesland komme, ist der richtig aufgetaut.
Aber btt: Dieses Industriearbeiterklientel war bislang in mehrfacher Hinsicht eine wichtige Stütze des Systems. Hat gut konsumiert, viele Steuern gezahlt und bei Wahlen in Masse das Kreuz an der richtigen Stelle gemacht.
Wenn man dort jetzt ganz gezielt die Axt ansetzt, könne das ein weiteres Indiz dafür sein, dass wir uns wirklich im Endspiel befinden.