Ich hab da etwas mehr Hoffnung als Durran. Es geht imho nicht um Eskalation via Nato-Bündnisfall, sondern um Rückzug ohne Gesichtsverlust.
Der ursprüngliche Plan der Yankees war als Minimalziel eine Trennung der EU und Russlands, das wurde erreicht.
Dann wollte man Russland isolieren und wirtschaftlich zugrunde richten um als Maximalziel vielleicht Putin weg zu bekommen, aber genau das ist gescheitert.
Selbst die Neocons und der Deep State wissen, dass es nicht nur die Nato sondern evtl. sogar ihr eigenes Land zerlegt, wenn sie jetzt einen Krieg anfangen, wo in einer Woche mehr westliche Soldaten fallen könnten, als in 10 Jahren Afghanistan.
Man lässt die Ukries fallen. Das ausgerechnet die Yankees mit dieser Northstream-Geschichte kommen, ist für mich ein eindeutiges Indiz.
Jetzt geht es darum, dass die eigenen Vasallen bei der Stange bleiben und nicht wohlmöglich noch den Inder machen.
Putin ist der neue böse schwarze Mann und wie hier schon erwähnt wurde, hält man mit diesem Feindild jetzt die Europäer bei der Stange und kann nebenbei noch Waffen verkaufen. Dänemark, Benelux, Polen, Italiener, Griechen - alle mit amerikanischen Flugzeugen unterwegs. Der Absatzmarkt für die F-35 Gurke.
Zum weiteren Ablauf denke ich, dass es den Amerikanern am liebsten wäre wenn man den Russen die eroberten Gebiete lässt und die EU dann die kaputte Westukraine an der Backe hat.
Nur bezweifle ich das Putin sich darauf einlässt, bei allem was schon vorgefallen ist.
Eines ist klar. Wenn die Yankees abziehen, dauert der Krieg keinen ganzen Tag mehr. Es geht für die Ukries ja nicht nur um Nachschub, sondern um Führung und Aufklärungsdaten. Die stehen von jetzt auf gleich blind da, wenn Uncle Sam den Stecker zieht.