Beiträge von blackpearl

    Beim letzten Drachen kam ja noch das Jahr 2000 mit dazu, aber in Ostasien gibt es natürlich schon Tierkreiszeichen die begehrter sind als andere und der Drache gehört da eindeutig dazu.


    Maus, Ochse und Tiger wurden in ihren Ausgabejahren mit relativ moderaten Aufpreisen (verglichen mit dem Krügerrand- und Philharmoniker Einerlei) gehandelt.
    Wenn das beim Drachen auch so ist schlage ich zu, die Lunar sind einfach schöne Münzen, da gibts nichts.

    Leipzig hat schöne Ecken und ich bin immer wieder gerne dort, aber die Straßen sind großteils eine Katastrophe, die Auto- und Fahrradfahrer sind rücksichtslos und spätestens beim Einkaufen fällt auf wie lahmarschig die Leipziger sind (im krassen Gegensatz zu ihrem Fahrstil). Da sind sie noch schlimmer als Osnabrücker und Münsteraner.


    Allerdings ist Leipzig an manchen stellen schon sehr westlich, besonders wenn man durch die Eisenbahnstraße fährt, dürften sich viele Westdeutsche wieder wie zu Hause fühlen :D


    Die guten Eisbecher im Schlosspark Güldengossa habe ich anderswo schon erwähnt, und wenn man vom Süden her die A 9 rauf kommt, gibt es einige km vor Leipzig bei der Ausfahrt Günthersdorf das Nova Eventis, was auch ab und zu einen Besuch wert ist.
    Vor allem das vietnamesische ( ? ) Restaurant im Außenbereich ist genial.

    Ich wurde in einem anderen Thread schon dafür kritisiert, aber wir sollten schnellstens zusehen das die Bundeswehr Kernwaffen und leistungsfähige Trägersysteme (Raketen und U-Boote) bekommt.


    Wer weiss was den Gringos noch alles einfällt, wenn sie wirtschaftlich mit dem Rücken zur Wand stehen. Still und leise wie die Sowjetunion wird das US Imperium nicht unter gehen - und sie werden sich auch nicht wieder so schnell erholen wie die Russen.

    Vodka "Russian Standard". Soll unter Russen einen sehr guten Ruf geniessen und ist sehr lange haltbar, außerdem wesentlich günstiger als teurer Whisky o, ä.
    Daher meine Nr. 1 wenn es darum geht sich einen gewissen Vorrat an Tauschmitteln an zu legen.


    (Für Alkis in Not tut es aber auch Fusel wie Puschkin oder Gorbatschow)


    Dazu vielleicht noch die ein oder andere Flasche sehr guten Schotch oder Rum, wobei es keine Garantie dafür gibt, dass man in einer Krise dafür mehr bekommt als für billigeren Sprit.


    Whisky: mit den älteren Glenfiddich (ab 18 Jahre aufwärts) und Glenmorangie dürfte man nichts falsch machen.
    Rum: Ron Zacapa 23 anos aus Guatemala.


    @ Pinguin


    Für die meisten dürfte es nicht praktikabel sein sich einen größeren Treibstoffvorrat an zu legen, und gefährlich ist es außerdem noch.
    Am ehesten kann man im Notfall noch seinen Diesel aus dem Heizöltank füllen.



    Es geht wohl eher darum sich so aufzustellen, das man keine Probleme bekommt, wenn mal für ein oder zwei Wochen die Supermärkte leer sind und Apotheken usw. nicht mehr beliefert werden.

    In den Kommentaren melden sich immer wieder Fachkräfte vom Facharbeiter bis zum Akademiker zu Wort, welche von Arbeitslosigkeit, Schikanen, irrsinnigen Forderungen der AG und niedriger Bezahlung sprechen.
    Es gibt keinen Mangel an Fachkräften in Deutschland, es gibt einen Mangel an Fachkräften, die für Hungerlöhne und unter Sklavenbedingungen arbeiten wollen und KÖNNEN!
    Warum wohl gehen so viele Deutsche in die Schweiz oder nach Skandinavien? WARUM???


    Absolut richtig. Diese Entwicklung ist seit den 90er Jahren zu beobachten und ist für mich ein klares Indiz dafür, dass die BRD als Absatzmarkt von der Industrie längst abgeschrieben ist.
    Es geht nur noch darum Produkte, die NOCH nicht in Schwellenländern hergestellt werden können bzw. bei denen "made in Germany" zum Marketing gehört, möglichst billig auf den Weltmärkten zu verramschen.
    Zeiten des Wirtschaftswachstums und Gewinne der Industrie gehen an den AN mehr und mehr spurlos vorbei, während Krisenzeiten gnadenlos auf AN und Arbeitsmarkt durchschlagen.


    Deutsche Fachkräfte haben (vor allem als Berufseinsteiger) seit gut 20 Jahren Reallohnverluste hin zu nehmen.
    Während es früher schon für Facharbeiter normal war, dass die Frau zu Hause bleibt und bei normalem Lebensstandard noch Wohneigentum finanziert, oder ein kleines Vermögen aufgebaut werden kann, ist das heute schon vielen Akademikern nicht mehr möglich.
    Die mittleren Privatvermögen, die wir heute in der BRD haben, wurden in der Zeit vor den 90ern aufgebaut bzw. stammen aus Erbschaften.
    (Das liegt natürlich nicht nur an sinkenden Löhnen, sondern auch an steigenden Abgaben und der letzten TEURO-Währungsreform,).


    Aber hauptsache wir sind Exportweltmeister und deutsche Autos kosten in den USA 30% weniger als bei uns.


    Aber so lange sich die deutsche Mittelschicht als Gewinner fühlt, so lange sie sich (bei > 60% Steuern- und Abgabenlast) noch ein überteuertes deutsches Auto leisten kann und es ein Mal im Jahr für den Türkeiurlaub reicht, wird sich am System nichts ändern.


    Würden wir nicht seit Jahrzehnten asiatische Arbeiter in der Textil-, Spielzeug und Elektronikbranche um vernünftige Löhne und ihre Gesundheit bringen, sähe es noch finsterer aus.

    Was gebraucht wird und teuer ist, ist immer in Gefahr ausgesetzt durch etwas billigeres ersetzt zu werden sobald Alternativen auftauchen. Beziehungsweise es wird dann verstärkt nach Alternativen gesucht.


    Genau das meinte ich. Gold ist Geld, schon seit Jahrtausenden. Es wird zwar auch als Industrierohstoff verwendet, aber dieser Einfluss auf seinen Wert ist m.E. zu vernachlässigen.


    Bei Platin (und Silber) ist das anders. Diese Metalle mögen MOMENTAN in manchen Anwendungen alternativlos sein, aber das muss nicht so bleiben. Und man sollte nicht darauf spekulieren, dass die Industrie für einen Rohstoff beliebig steigende Preise akzeptiert bzw. weiter geben kann.
    Eher werden irgendwann Standards zurück gefahren bzw. Ersatzstoffe verwendet.


    Das heisst nicht das man mit Platin, Paladium und Silber keine Gewinne machen kann, aber man hat m.E. nie die Sicherheitsfunktion von Gold.

    Heute habe ich mir bei CI eine mexikanische 20 Pesos geordert.
    Bin mal gespannt auf den Handschmeichler.


    Die 20 Pesos ist heute von CI gekommen. Jahrgang 1959, was ich mir fast schon gedacht habe. So ganz vom Hocker haut sie mich nicht. Der Atztekenkalender ist zwar ein interessantes Motiv, aber die Münze ist zu klein, um ihn richtig zur Geltung zu bringen.
    Dieses Motiv wäre auf der 50 Pesos m.E. definitiv besser aufgehoben.


    Was mir den Tag gerettet hat ist die 1 kg Silber-Libertad, die im gleichen Paket war. DAS ist ein Handschmeichler :thumbsup:

    Es handelt sich immerhin um ein sog. Industriemetall


    Und genau hier liegt auch die große Gefahr.


    Es mag sich zwar OT anhören, aber es ist in diesem Zusammenhang sehr wichtig, weil EM Anleger auch über den (europäischen) Tellerrand hinaus schauen müssen: Die Soldaten des britischen SAS haben seit Gründung dieser Eliteeinheit immer Sovereigns dabei, um Leute zu bestechen und sich notfalls das eigene Leben kaufen zu können (was nicht immer klappt).


    Wenn Platin so wertvoll ist, warum latschen die dann immer noch mit den ollen Goldmünzen in der Weltgeschichte rum?

    Kilobarren sind nichts für Kleinanleger. Ich will nicht ausschliessen, dass jemand alles was er hat in nur einen Barren steckt, aber für gewöhnlich sind Kilobarren doch eher dazu da, um größere Beträge los zu werden. Noch nicht ganz das Big Money, aber immerhin.


    Wenn jetzt jemand so blöd ist, Kilobarren ohne vorherige Prüfung bei einem Kleinanzeigen-Ramschhändler zu kaufen, dann gehe ich davon aus das er das Geld geerbt hat, oder selbst unrechtmäßig in seinen Besitz gekommen ist.
    Um so viel Kohle ehrlich zu verdienen, fehlt ihm das hierfür nötige Hirn.


    Als Verfechter des Leistungsprinzips müsste ich diese Art des Geldwechsels daher eigentlich begrüßen, da die Kohle jetzt jemand hat der sich zumindest Gedanken darum machte, wie er an Geld kommen kann :thumbsup:


    (den Beitrag bitte nicht zu ernst nehmen)

    @ skeptisch4ever


    Aber nicht von Leuten die auch ohne mit der Wimper zu zucken "Inverstment Coin of Krügerrant", 100 mills "Goldbarren" oder 0,5 g Goldmark für ein paar hundert Euro kaufen.


    Ich möchte nicht wissen wie hoch die Zahl der Leute ist, die auf ebay und anderswo im guten Glauben Fälschungen gekauft haben. Oder völlig überteuerten Schrott, von dessen Wert sie absolut überzeugt sind und bei dem sie aus allen Wolken fallen, wenn sie den irgendwann verkaufen wollen/müssen.


    Sollte es wirklich mal eine Milchmädchenhausse geben, wird sich dieses Problem noch verstärken und wird sich auch auf ehrliche Goldbugs auswirken, die in 30 Jahren ihr au als Altersvorsorge verkaufen wollen und auf ein Heer von übervorsichtigen, misstrauischen (weil schon x mal reingelegten) Käufern treffen.

    Die Sachbearbeiterin meinte, dass sie noch nie so viel Gold bestellt habe, wie in der Zeit von Mai bis Ende Juni. - Offensichtlich haben die Leute auch bei den Banken heftig zugegriffen. Jetzt kauft niemand mehr nach ihrer Aussage.


    Das wäre das typische Herdenverhalten, dass man auch von Aktien her kennt. Bei hohen Preisen rein und bei fallenden Preisen raus (wobei man natürlich die Umstände hinsichtlich Griechenland und dem Euro nicht vergessen darf).


    Auf der anderen Seite waren in den letzten beiden Jahren Händler ausverkauft, sobald es mal deutliche Rücksetzer bei physischem gab.


    Ich möchte in den nächsten Wochen nachkaufen, bin mir aber nicht sicher ob ich noch warten soll. Wenn wir die geprägte Unze für deutlich unter 900 € sehen, wird es wieder keine mehr geben, fürchte ich.

    Die Eigenprägungen von Geiger sind m.E. ein Schuss in den Ofen, ich kann mir nicht vorstellen das er viele davon verkauft - zumal die nicht wesentlich günstiger sind als andere Barren.


    Wo man zumindest die Silberunzen ganz gut los wird ist Ebay.


    Eine anonyme Abholung auf Schloss Güldengossa lohnt sich übrigens schon alleine wegen des Schlossparks und des dortigen Cafés. Man kann sehr schön auf der Terasse sitzen, hat einen Teich mit Enten, Gänsen und Schwänen nebenan und die Eisbecher sind absolut spitze :thumbsup:

    Ich würde nicht nur auf Silber setzen. Wenn Du einen Händler in der Nähe hast, spare dir jeden Monat etwas an und kaufe ab und zu eine kleine Goldmünze. Anstatt der 1/10 Unzen moderner Bullionmünzen, empfehle ich dir alte Goldmünzen wie die Vreneli. Da gibt es in Gramm umgerechnet meist mehr Gold fürs Geld. Und bei der Vreneli dürfte es auch kein Problem sein, die bei Bedarf wieder zu Geld zu machen.


    Regelmäßig kleine Münzen kaufen lohnt sich aber nur wenn Du einen Händler in der Nähe hast der zu akzeptablen Preisen anbietet, da bei Onlineshops für einzelne Vreneli die Versandkosten zu hoch sind.

    ich dachte, das sei vor Kurzem glasklar zu erkennen gewesen, dass es der Kruger ist,
    nachdem er zeitweise äußerst rar und teurer war als die Lunare


    hoffentlich habe ich auch mal bald meinen ersten Kruger :)

    Das der Krüger in Deutschland die Nummer 1 ist war klar. Die höheren Preise damals waren ja auch dem Umstand geschuldet, dass viele Neueinsteiger sich auf das stürzten, was sie kannten.


    Aber das GS Forum ist ja nicht unbedingt ein repräsentativer Querschnitt der Welt da draussen :D


    Meine aller erste Münze war eine Vreneli. Dann kamen 1/2 oz Krügerrand und ich nahm mir damals fest vor, beim Onkel Kruger zu bleiben - sollte ja eine reine Geldanlage sein.


    Inzwischen habe ich ein buntes Sammelsurium :thumbsup:


    Es ist genau das passiert was ich nie wollte: Ich habe mich in meine Münzen verliebt und habe jetzt welche, die würde ich erst verkaufen wenn die Möbel verheizt sind und der Putz von der Wand bröckelt..... vielleicht nicht mal dann. Dann stelle ich ein Familienzelt mit Isomatten im Wohnzimmer auf.