Wenn wir dieses Jahr noch 850 für die 1 oz Münze beim Händler sehen, dann m.E. nur für einen sehr kurzen Zeitraum, in dem viele Käufer mangels Verfügbarkeit leer ausgehen werden.
(Wobei ich auch noch FIAT für zwei bis drei Ünzchen bei Preisen < 880,-- in Reserve habe - ich weiss aber jetzt schon das ich mich im Sept. ärgere, die Scheine nicht im Juli zu Gold gemacht zu haben).
Beiträge von blackpearl
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Warum jetzt abstoßen? Wir haben Nachkaufkurse! Abstoßen hättest Du im 2. Quartal dieses Jahres machen können (Zockermentalität und "alles wird gut" - Einstellung bezüglich des Euro voraus gesetzt).
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Die Sachbearbeiterin meinte, dass sie noch nie so viel Gold bestellt habe, wie in der Zeit von Mai bis Ende Juni. - Offensichtlich haben die Leute auch bei den Banken heftig zugegriffen. Jetzt kauft niemand mehr nach ihrer Aussage.
Das wäre das typische Herdenverhalten, dass man auch von Aktien her kennt. Bei hohen Preisen rein und bei fallenden Preisen raus (wobei man natürlich die Umstände hinsichtlich Griechenland und dem Euro nicht vergessen darf).
Auf der anderen Seite waren in den letzten beiden Jahren Händler ausverkauft, sobald es mal deutliche Rücksetzer bei physischem gab.
Ich möchte in den nächsten Wochen nachkaufen, bin mir aber nicht sicher ob ich noch warten soll. Wenn wir die geprägte Unze für deutlich unter 900 € sehen, wird es wieder keine mehr geben, fürchte ich.
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Die Eigenprägungen von Geiger sind m.E. ein Schuss in den Ofen, ich kann mir nicht vorstellen das er viele davon verkauft - zumal die nicht wesentlich günstiger sind als andere Barren.
Wo man zumindest die Silberunzen ganz gut los wird ist Ebay.
Eine anonyme Abholung auf Schloss Güldengossa lohnt sich übrigens schon alleine wegen des Schlossparks und des dortigen Cafés. Man kann sehr schön auf der Terasse sitzen, hat einen Teich mit Enten, Gänsen und Schwänen nebenan und die Eisbecher sind absolut spitze

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Ich würde nicht nur auf Silber setzen. Wenn Du einen Händler in der Nähe hast, spare dir jeden Monat etwas an und kaufe ab und zu eine kleine Goldmünze. Anstatt der 1/10 Unzen moderner Bullionmünzen, empfehle ich dir alte Goldmünzen wie die Vreneli. Da gibt es in Gramm umgerechnet meist mehr Gold fürs Geld. Und bei der Vreneli dürfte es auch kein Problem sein, die bei Bedarf wieder zu Geld zu machen.
Regelmäßig kleine Münzen kaufen lohnt sich aber nur wenn Du einen Händler in der Nähe hast der zu akzeptablen Preisen anbietet, da bei Onlineshops für einzelne Vreneli die Versandkosten zu hoch sind.
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ich dachte, das sei vor Kurzem glasklar zu erkennen gewesen, dass es der Kruger ist,
nachdem er zeitweise äußerst rar und teurer war als die Lunarehoffentlich habe ich auch mal bald meinen ersten Kruger

Das der Krüger in Deutschland die Nummer 1 ist war klar. Die höheren Preise damals waren ja auch dem Umstand geschuldet, dass viele Neueinsteiger sich auf das stürzten, was sie kannten.
Aber das GS Forum ist ja nicht unbedingt ein repräsentativer Querschnitt der Welt da draussen

Meine aller erste Münze war eine Vreneli. Dann kamen 1/2 oz Krügerrand und ich nahm mir damals fest vor, beim Onkel Kruger zu bleiben - sollte ja eine reine Geldanlage sein.
Inzwischen habe ich ein buntes Sammelsurium

Es ist genau das passiert was ich nie wollte: Ich habe mich in meine Münzen verliebt und habe jetzt welche, die würde ich erst verkaufen wenn die Möbel verheizt sind und der Putz von der Wand bröckelt..... vielleicht nicht mal dann. Dann stelle ich ein Familienzelt mit Isomatten im Wohnzimmer auf.
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Ma könnte die Umfrage regelmäßig, so zwei bis drei mal im Jahr wiederholen.
Interessant wäre im gleichen Thread noch eine Umfrage nach der beliebtesten Stückelung (1oz, 1/2 oz usw. ) -
Vreneli und Sovereign habe ich schon ein paar. Heute habe ich mir bei CI eine mexikanische 20 Pesos geordert.
Bin mal gespannt auf den Handschmeichler. -
Er kommt m. E. sobald Asiaten und westliche Hochfinanz eine Möglichkeit gefunden haben, ohne all zu große Verluste aus dem Dollar aus zu steigen.
Wird imho noch ein paar Jahre (aber kein Jahrzehnt mehr) dauern.
Das Spielchen mit dem beliebig vermehrbarem FIAT Money wird man den Massen schon noch einige Zeit verkaufen können.Bei "unvorhersehbaren Großereignissen" (Krieg mit dem Iran oder Nordkorea ohne frühe Erfolgsmeldungen oder ein Terroranschlag mit Massenvernichtungswaffen in den USA) könnte es natürlich schneller gehen
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Mir ging das mal auf einem anderen Forum so, als eine Userin ganz stolz verkündete das sie zum Schnäppchenpreis eine "Investment Coin of Krügerrand" ersteigert hätte.
Als ich ihr dann schrieb, dass der Schrott nichts mit DEM Krügerrand zu tun hat, kam als Antwort auch das ich ihr das Schnäppchen nicht gönnen würde usw.
Da kann man nichts machen, die glauben wirklich dran. Irgendwo müssen die ganzen positiven Bewertungen für die Verkäufer dieser "Münzen" ja her kommen.Problematisch ist nur, dass von solchen Leuten irgendwann dieser Schrott (Goldmark, Krüger, vergoldete Barren usw. ) in gutem Glauben weiter verscherbelt wird und sich, wenn die Masse das Gold für sich entdeckt, bei Privatverkäufen ein Misstrauen breit machen wird, das sich auch negativ auf ehrliche Goldbugs auswirken kann.
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so nächste Woche kommt mal ein Buffalo mal sehen ob ich mich mit dem auch so anfreunden kann
Ich finde den Buffalo klasse und gerade der Umstand das die nicht ganz so perfekt geprägt sind wie z.B. Lunar oder Maple Leaf hat etwas.
Diese Münze hätte mir als kleiner Junge zum Cowboy und Trapper spielen am besten gefallen
Gerade so als wäre das Gold frisch aus dem Klondike gewaschen und geprägt worden
Ähnlich sehe ich den Mexico Libertad, auch wenn ich nur 1/4 oz davon habe.Was mich immer in eine Krise versetzt ist die blöde Folie. Lässt man sie dran, hat man keinen Handschmeichler, macht man sie ab, verliert die Münze u. U. an Wert

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Auch die "ständig neuen Verwendungsmöglichkeiten" für Silber setzen in diesen Bereichen ein Wachstum, bzw, eine steigende Nachfrage in der Industrie voraus.
Silber ist Industrierohstoff und hat es (im Gegensatz zu Gold) eben bis heute nicht geschafft sich als Fluchtwährung und Anlagemetall in nennenswertem Umfang zu etablieren.
Ob es das jemals schafft bleibt offen.Und man sollte sich auch nicht der Illusion hingeben, dass die Industrie (die es in den nächsten Jahren noch schwer genug haben wird) stark steigende Preise für diesen Rohstoff akzeptiert.
Je höher der Silberpreis, um so intensiver wird nach Ersatzrohstoffen geforscht werden.Silber geht runter wenn die Produktion zurück geht und es geht runter bis ins bodenlose, wenn in der Industrie andere Verfahren bzw. Rohstoffe zur Anwendung kommen sollten.
Um in diesem Fall (wie Gold) nur aufgrund seiner Seltenheit wertvoll zu bleiben, gibt es noch zu viel Silber.Ich habe selber Silber im Portfolio, sehe es im Gegensatz zu Gold aber als hoch spekulativ an.
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Ich bin auch der Meinung das sich die deutschen 100 € Goldmünzen nicht wirklich lohnen und im Fall einer echten Krise (verglichen mit anderen Münzen) eher noch Nachteile mit sich bringen (Ablehnung aus politischen bzw. psychologischen Gründen).
Wenn es Massenware mit einer Chance auf Wertsteigerung gibt, dann ist es m.E. eher die australische Lunar.
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Natürlich sind das die Vorboten eines gewaltigen Goldcrash, weil jetzt alles in BP Aktien, US $ und PIGS Anleihen geht.
Du solltest dein Gold so schnell wie möglich verkaufen, bevor es nichts mehr wert ist.
Ich bin dir gerne behilflich, zahle dir 450 € die Unze
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Ich merke in meinem Bekanntenkreis so gaaanz langsam, dass sich etwas tut. Der Staat wird zunehmend als Feind angesehen und die Medien werden als das gesehen was sie sind: Propagandainstrumente, die ihren eigentlichen (in einer Demokratie für sie vorgesehenen) Aufgaben nur noch rudimentär nachkommen. So langsam schnallen die Leute, das Spiegel und Stern auch nicht mehr viel besser sind als die BILD, entsprechend gehen die Auflagen ja auch in den Keller. Auch die EU wird als das gesehen was sie ist: Eine Bedrohung für Demokratie und nationale Souveränität.
Das Banken und Versicherungen Verbrecher sind, denen man nicht trauen darf, dämmert auch so langsam.Nur wird es noch SEHR lange dauern, bis man daraus echte Konsequenzen zieht. Die Deutschen sind träge und bequem geworden und es entsprach schon immer unserem Naturell, im Stillen zu protestieren. Bei uns brennen keine Barrikaden wie in Frankreich (ich meine damit jetzt protestierende Franzosen und nicht das Terroristenpack in Grenoble und den anderen islamischen Autonomiegebieten), der Deutsche geht nicht mehr wählen, er kauft keine Zeitungen mehr die in ständig oberlehrerhaft bevormunden und irgendwann wandert er aus oder pendelt als Wähler nach rechts oder links.
Ich habe viele Bekannte im europäischen Ausland und die sehen uns Deutsche eigentlich alle so: Etwas treudoof, obrigkeitshörig und mit einer Engelsgeduld. Wenn die allerdings aufgebraucht ist, rutscht er von einem Extrem ins andere.
Da man aber immer gerne die anderen machen lässt, fürchte ich das die Masse, wenn sie die Schnauze voll hat, entweder eine zweite DDR oder eine sehr rechtsnationale Regierung wählt.
Natürlich großteils mit den alten Köpfen, die werden schon verstehen rechtzeitig auf den gerade populären Kurs um zu schwenken. -
Ich habe an meinen Himbeeren und Brombeeren so gut wie keine Maden, weil ich zwischen den Stöcken Lavendel gepflanzt habe.
Wer dann in seinem Garten noch ein Wespen-, oder besser noch Hornissennest zulässt, muss sich wegen geflügelten Ungeziefers keine großen Sorgen mehr machen.
Gegen so gut wie jeden Schädling gibt es eine Pflanze oder einen Nützling, mit dem man Schäden in Grenzen halten kann.Das ist halt altes Wissen, das mehr und mehr verschwindet und darum verhungert der deutsche Michel auch recht schnell, wenn es bei Aldi und Rewe mal nichts mehr gibt

@ Iring
Vor 1500 Jahren (oder auch nur vor 150 Jahren) gab es viel mehr Selbstversorger, mehr Bauern und es mussten wesentlich weniger Menschen ernährt werden.
Vergleicht mal die Einwohnerzahl Deutschlands 2010 mit der Zahl von 1910.Heute müssen immer weniger Landwirte immer mehr Menschen ernähren, von denen die meisten (sollte es wirklich mal einen bösen Crash geben, an den ich nicht glaube, den ich aber auch nicht ausschließen kann) zu so gut wie nichts zu gebrauchen sind, weil sie Verwaltungsbeamter oder Bankster wurden, BWL studiert haben oder "was mit Medien machen wollen", anstatt etwas bodenständiges zu lernen
.Die meisten könnte man nicht mal mehr als Erntehelfer einsetzen, weil die nach 30 Minuten Himbeeren pflücken einen Bandscheibenvorfall hätten

Das ist der Fluch unserer Industriegesellschaften. Viel zu viele Menschen, von denen viele ausserhalb des Systems zu nichts zu gebrauchen sind.
Ernähren kann man die in dieser Masse nur mit einer industriellen Landwirtschaft, die ohne Chemie nicht mehr auskommt.
Oder es ist wieder wie früher, und der Mensch muss 3/4 seines Einkommens nur für Lebensmittel ausgeben. -
Leider haben die meisten ObstBaeume eine Vorlaufzeit von einigen Jahren, bevor etwas geerntet werden kann ...
==> Weiss jemand, welche Sorten sich moeglichst schnell entwickeln oder vermehren lassen, im Hinblick auf den ersten brauchbaren Erntezeitpunkt ?Wie sieht es aus mit der Obst-Bepflanzunzung von Wald oder Ackerland ? 1/5 ha. Wald in Obst"Wald" zu verwandeln wuerde schon einen sehr reichlichen Ertrag geben ... falls gesetzlich erlaubt ...
glashi hat die Antwort schon gegeben: Beerensträucher. Schon nach wenigen Jahren sehr ertragreich und wenn man einen eigenen Wald hat, was kann man da dafür, dass sich dort die Himbeeren und Brombeeren explosionsartig vermehren.
Wer stachelige Sorten nimmt kann mit etwas Geschick an öffentlich zugänglichen Stellen (Waldgrundstück) damit einen richtigen Schutzwall pflanzen, mit wenigen Eingängen in eine Art Innenhof, in dem dann der Großteil der Ernte statt findet. Die "Eingänge" werden mit stachelfreien Büschen getarnt.
So wird von Spaziergängern nur der äußere Rand abgepflückt. Kein normaler Mensch geht wegen ein paar Beeren durch ein Brombeerdickicht.Allerdings brauchen auch Beerensträucher Pflege und müssen geschnitten werden.
Im Vergleich zu Obstbäumen pro Pflanze weniger Ertrag, aber dafür wesentlich früher (bis Obstbäume richtig was abwerfen kann es ein Jahrzehnt dauern) und wenn man frühe und späte Sorten mischt, kann man von Sommer bis Herbst durchgehend ernten.Gärtnern ist übrigens ein sehr ausgleichendes, erdendes Hobby.
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Wenn die Erfolgsmeldung nur ein Bluff ist (was ich nicht hoffe) wäre die Frage wem es nützt, dass man sich einige Zeit Luft verschafft.
Wie ich gehört habe, sind sowohl die Rothschilds als auch die Windsors erheblich in BP investiert und sollte diese Katastrophe BP in absehbarer Zeit das Genick brechen (die nächste Frage wäre ob die Amerikaner BP über die Klinge springen lassen würden), wären jetzt steigende Aktienkurse für diese Häuser zumindest eine kleine Chance einen Totalverlust zu vermeiden, bevor die WKN 850 517 total crasht.
Wobei es bei solchen Größenordnungen schwer sein dürfte, seine Anteile zu verkaufen ohne den Kurs zu drücken.
Rothilds und Queen haben mit BP ein ähnliches Problem wie Chinesen und Araber mit dem Dollar.Wobei das, gemessen am ökologischen Schaden, unerheblich ist.
Wie viele Generationen wird es dauern, bis die Natur im Golf sich wieder regeneriert hat und wie lange würde aus dieser Quelle Öl ausströmen, wenn man (aufgrund schon angerichteter Schäden) die Ausströmstellen nie verschliessen kann? -
Also du glaubst wohl, der POG wird von den kleinen Unzen Käufern gemacht
Den machen die Papier Gold Händler, und wenn die verkaufen, dann können die kleinen Unzen Anleger gar nicht soviel Gold kaufen, damit der POG oben bleibt 
Nein, glaube ich nicht. Habe ich auch nicht geschrieben.
Was ich versucht habe auszudrücken ist, dass ein Teil der Kleinanleger von einem kurzfristig niedrigem POG nicht profitieren können wird, weil es physisch schlicht nichts zu kaufen gibt. -
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Jahh, das sehe ich auch so, die Sache mit den 850,-- Euronen, die wird wahrscheinlich bald
eintreten diese Phase........
....nur wie gehts dann weiter ???Wenn die Milchmädchen dann einsteigen,
na in welche Richtung es dann zumeist geht,
das
wissen wir doch alle :ab in den Süüüüden !!
Ich halte es für unwahrscheinlich das Milchmädchen bei sinkenden Preisen einsteigen, bisher war immer das Gegenteil der Fall. Was passieren wird, wenn wir dieses Jahr wirklich 850 € (oder weniger) Händlerverkaufspreis für die Unze geprägtes Gold sehen, ist das bereits investierte Anleger (und einige wenige Neueinsteiger) im größeren Stil nachkaufen und es kaum noch physisches Gold geben wird.
Tafelgeschäfte werden unmöglich sein und Bestellungen haben mehrwöchige Lieferzeiten. Hatten wir doch alles schon mal.