Ich denke es kommt immer drauf an, vor was für einer Art von Dieb bzw. Einbrecher man sich schützen will.
Der typische Gelegenheitseinbrecher, der nur mit einem Schraubendreher ausgestattet nach schlecht gesicherten Fenstern/Kellertüren sucht und meist aus dem Bereich Beschaffungskriminalität oder osteuropäische Blitzeinbrecher-Banden kommt:
Gegen den hilft ein Tresor, außer es wäre so ein kleiner leichter, den man wegtragen kann.
Aber sobald der mal die Zentnermarke überschreitet oder in der Mauer oder auf dem Boden verankert ist, wird ein solcher Einbrecher den nicht mitnehmen.
Die klassischen Geld- und Schmuckverstecke im Schlafzimmer oder in der Keksdose in Omas Wohnzimmerschrank finden solche Typen aber sofort.
Da hilft ein Tresor durchaus und ein Bankschließfach natürlich auch.
Bei Profi-Banden die mit mehreren Leuten und schwerem Gerät anrücken, hilft beides nichts mehr.
In Privatwohnungen werden die aber nicht einfach so einbrechen, da müssen die sich vorher Infos besorgt oder einen Tipp bekommen haben.
So gesehen ziehe ich den privaten Tresor einem Bankschließfach vor, sofern man nicht in einer Villa wohnt die schon aufgrund ihres Äußeren mal zum Ziel von Profis werden kann.
Wobei ein wieder zugespachteltes und drüber tapeziertes Loch in einer Zimmerwand noch sicherer ist.
Aber ich glaube die spektakulären Einbrücher mit hoher Beute, da gab es immer eine Vorgeschichte.
Ein Enkeltrick-Anrufer dem was erzählt wurde, Haushaltshilfen die was mitbekommen haben oder Opa konnte im Puff bei den Nutten nicht die Klappe halten und hat den Dicken markiert.