Beiträge von blackpearl

    KTM in der Krise. Die österreichische Motorradmarke hat jetzt über zwei Jahrzehnte geboomt, hat den Japanern etliches an Marktanteilen weggenommen.
    Aber sie stellen halt teure Spaßgeräte her. In einer Zeit, wo man am Kundenaufkommen in Supermärkten merkt, wann die letzte Woche des Monats ist.
    Wenn dann noch Qualitätsprobleme dazu kommen.

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    Da meine KFZ-Versicherung deutlich teurer geworden ist, hab ich jetzt den Kaskoteil gekündigt und fahre in Zukunft nur noch mit Haftpflicht herum.
    Die Kiste klaut eh keiner und falls ich sie selbst in den Graben setze, kaufe ich mir halt eine neue.

    "....da ich inzwischen einen Großteil meines Einkommens an den Staat und (aufgrund staatlicher Maßnahmen) an diverse Energieversorger transferieren muss und sich Lebensmittelpreise ebenfalls aufgrund staatlicher Maßnahmen zum Teil mehr als verdoppelt haben, muss ich mich von dem Luxus einer Kaskoversicherung leider trennen...."

    Dieser Textbaustein geht in den nächsten Wochen an alles, was ich kündige. Und da ich gerade ausmiste und noch etliches an überflüssigem Kram laufen habe, wird das einiges.
    Sie dürfen es gerne wissen.
    Exakt für den gesparten Betrag kaufe ich mir zusätzliche Vorräte.

    Wärmebild: Ich habe gute Erfahrungen mit Pulsar gemacht, die haben Wechselakkus. Die meisten anderen Marken haben die Akkus fest eingebaut.
    Früher war Pulsar noch besser, da liefen die mit AA Batterien, gibt es aber leider nicht mehr.

    Die Mittelklassegeräte der Axion-Baureihe, die so um die 1.500 € liegen sind für Zwecke der Bewachung bzw. Posten stehen absolut ausreichend.
    Ich hab das XM 30S und bin zufrieden. Besser geht natürlich immer, man muss wissen was man will.

    Den Aufpreis für den stadiametrischen Entfernungsmesser kann man sich aber sparen, das Ding ist nicht viel mehr als ein besseres Schätzeisen.

    Sehr interessant bei dem Thema ist auch, dass man die Möglichkeiten und Grenzen der Technik ausprobieren kann, weil die mögliche Gegenseite auch mit so etwas arbeitet, z.B. vom Polizeihubschrauber aus [smilie_happy]

    Man lernt schnell, was geht und was nicht und wie man sich ggf. selbst noch vor einem Wärmebildgerät verbergen kann.
    Vieles, was die Leute darüber glauben zu wissen, sind Hollywood-Märchen.

    Im Sommer bei vollem Blätterdach und dichter Vegetation ist man im Wald z.B. ziemlich sicher, auch gegen Entdeckung aus der Luft,

    Bezüglich der plündernden Horden, die aus den Städten aufs Land ziehen und der überbevölkerten Wälder in Krisen- und Katastrophenfällen:


    Schaut auch mal Shithole-Länder an, wie das da läuft. Spontan fällt mir da Haiti nach dem schweren Erdbeben 2010 ein.

    Die sitzen in ihren Städten und jammern, dass ihnen keiner hilft.
    Generell erleben wir in Drittweltländern eine Flucht vom Land in die Städte.
    Das sieht dann in der Praxis so aus, dass die Landbevölkerung in Regionen, wo drei Ernten im Jahr möglich sind, in Slums haust und sich auf Müllkippen was zu Essen sucht.
    Warum? Wahrscheinlich, weil der Durchschnittsnigerianer genuso blöd ist wie der Durchschnittsdeutsche.

    Das mit der Flucht auf Land bei Blackout oder anderen SHTF-Situationen ist nicht gesagt.
    Was man allerdings auch beobachten kann ist, dass die schlimmste Plündererbande sehr häufig der Staat und seine Büttel sind.

    Rowi hat es doch geschrieben und für sich eine wichtige Erfahrung gemacht. Man muss es (und sich selbst) ausprobieren.
    Und das nicht wenn es "soweit" ist, sondern jetzt. Nicht zu weit vo Auto entfern, so dass man jederzeit abbrechen kann.
    Und ja, es werden für viele wahrscheinlich ernüchternde Erfahrungen sein.

    Das wichtigste überhaupt: Der Schlafsack, an die Jahreszeit angepasst. Nahrung wird man keine finden, wer sich zu viel bewegt, bei dem ist ruck zuck der Akku leer. 1000 Kalorien verbrauchen um irgendwas zu finden, das 100 Kalorien liefert, geht nicht lange gut.

    Aussitzen bzw. ausliegen. Der größte Feind sind dann nicht die plündernden Horden, sondern der eigene Rücken. Je älter man ist, umso früher.

    Kann man so oder so deuten. Ich verkaufe aktuell ein paar höherpreisige Sachen, weil ich sie nicht mehr brauche und davon ausgehe, das ich die nächstes Jahr um diese Zeit nicht mehr los bekomme. Jedenfalls nicht zu den jetzigen Preisen.
    Da werden bei den Anbietern beide Seiten zusammenkommen. Diejenigen die jetzt schon müssen und die Zocker, oder wie auch immer man das nennen will.

    Es bleibt halt dabei. Jedes Geheimversteckt das im Internet angepriesen wird, ist kein Geheimversteck mehr.

    Aber - wer Wohneigentum hat, sein Bad renovieren möchte und für das WC bislang einen Unterputz-Spülkasten hat: Einfach wieder auf klassischen Spülkasten vor der Wand umsteigen. Gibt es auch als optisch aufgewertete Designausführungen.
    Da wo der alte Unterputz-Spülkasten war, hat man dann hinter den Fliesen reichtlich Stauraum.

    Sicher gegen Entrümpelung, relativ sicher gegen Feuer und Hochwasser und gegen Einbrecher.
    Dritte entdecken das eigentlich nur bei einer Kernsanierung.

    Es gab bei VW vor gut 15 Jahren mal eine Anordnung an Geschäftspartner, dass man nur noch mit einem Fahrzeug aus dem VAG-Konzern aufs Werksgelände darf. Die Arschkrampen wollten tatsächlich ihre Lieferanten und Geschäftspartner zwingen, einen VW zu kaufen.


    Ich war damals in einer Firma, die als Externer ab und an bei VW war, aber zum Glück nicht oft.
    Stand dann mit meiner E-Klasse auf dem Besucherparkplatz, hab meinen Ansprechpartner dort angerufen und ihn gefragt ob er mich auf dem Parkplatz abholen will, oder ob wir das Treffen auf dem Parkplatz machen sollen.
    War dem Mann sichtlich peinlich und ich durfte dann doch mit meinem Daimler durchs Tor.

    Autokonzerne (vor allem deutsche Autokonzerne) als Kunden zu haben war noch nie einfach, wohl dem der nicht drauf angewiesen ist.
    Aber was Arroganz und Gehabe anging, hat VW schon immer alles getoppt. Wobei sich das auch auf einen guten Teil der Mitarbeiter niedergeschlagen hat, egal ob mittleres Management oder Schrauber am Band. Wenn man da mal mit einem zu tun hatte der kein Arschloch war, konnte man schon froh sein.

    Mir tut es um diese Firma nicht leid, sag ich ganz offen.

    Mir tut es um die Mittelständler leid, die von solchen Konzernen in den vergangenen 50 Jahren ruiniert wurden.

    Bei den meisten Opfern solcher Anrufe dürfte Demenz im Spiel sein.

    Dazu kommt noch, dass die aktuell hochbetagten einer sehr obrigkeitshörigen Generation angehören, wo sogar die Heinis am Bankschalter noch als "Bankbeamte" bezeichnet wurden und sobald einer Sakko & Schlips oder eine Uniform trägt, werden die Hacken zusammengeschlagen.


    Ich seh das an meiner Mutter.

    Das die Familien heute außeinandergerissen sind und die Kinder nicht selten weit entfernt wohnen, kommt noch dazu.

    Das ist interessant, weil ich etliche Leute kenne die im Juni oder Juli geheizt haben.
    Ein sehr niederschlagsreiches Jahr, so wie 2023 auch, was immer noch Folgen dieses untereseeischen Vulkanausbruchsbruch im Pazifik sein könnten.

    Niederschlag im Winter kommt halt als Schnee runter.

    Damals war es über mehrere Tage kälter als -20°.
    Ich denke, inzwischen ist eine längere Periode mit -10° bis -15° für unsere Infrastruktur schon eine Herausforderung.

    Mal ein Rückblick auf den Katastrophenwinter 78/79, um in Erinnerung zu rufen, warum man das hier eigentlich alles macht.
    In Ost und West ging nichts mehr, das alltägliche Leben fror buchstäblich ein.


    Wäre heute nicht anders bzw. ich denke, dass die Folgen noch wesentlich schlimmer wären.

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