Beiträge von Argus

    Schweiz



    Leider nicht, wenn man es physisch in Besitz nehmen will: 8 %


    http://www.proaurum.ch/preisli…ailable.eq__Checkbox=true



    Mein Gedanke war, es vor Ort zu kaufen und in einem Schließfach zu deponieren.


    wef: Es wäre ziemlich idiotisch, in Deutschland Silber zu kaufen, darauf 7% Steuer zu bezahlen und dann das versteuerte Silber in ein benachbartes Ausland auszuführen, um es dort zu lagern, wenn dort keine MWSt auf Silber anfällt. Findest du nicht??


    Deshalb weiterhin meine Frage: weiter oben wurde behauptet, man könne Silber im europäischen Ausland ohne Steueraufschlag kaufen. Ich bin daran interessiert - wo ist das bitte möglich?

    Selbst wenn so etwas gäbe, würde es nicht auf den Markt gebracht. Dazu bräuchte es auch gar keine Verschwörungstheorien von bösen Wirtschaftskonzernen oder sinisteren Regierungen, sondern marktwirtschaftliche Logik: wenn an einem Produkt nichts zu verdienen ist, kann es den Betrieb, der es herstellt, bewirbt und in den Verkehr bringt, finanziell nicht tragen. Kein Erbsenzähler in einem Unternehmen würde es gutheißen.


    Klimaneutrale Treibstoffe in Verbrenungsmotoren gehen aktuell nur auf Basis nachwachsender Rohstoffe. Darin wird ja bereits gearbeitet (Sunfuel? ). Aber sie sind noch viel teurer als konventionelle Treibstoffe.

    Uebrigens, in viele Laendern ist auf Silber NULL Mwst! Diese findet man auch als Nachbarlaender der EU.
    Das Problem ist dabei nur, wie bekomme ich das Silber nach Deutschland?


    In welchen EU-Ländern kann man sich die MWSt auf Silber sparen? Ich Spiele mit dem Gedanken, etwas EM im Ausland zu deponieren. Und wenn man es direkt vor Ort günstiger einkaufen kann, erspart man sich außerdem die Grenzformalitäten. Luxemburg, Niederlande, Frankreich oder Belgien wären für mich ganz gut zu erreichen.


    Auch Benzin sollte man nicht länger als ein Jahr lagern. Der Grund liegt bei beidem hauptsächlich in den Additiven. In Motoröl kann der Anteil je nach Qualität des Öls bei bis ca. 30 % liegen. Wenn diese Additive nicht mehr wie erwartet funktionieren, ist der Verschleiß im Motor höher.


    Im Krisenfall wird das Notstromaggregat immer noch funktionieren, aber möglicherweise nicht so rund und/oder störungsfrei wie mit frischem Benzin. Hängt aber auch von der Menge ab, die verbrannt wird.

    8| Uiuiui - das kommt gleich nach der Idee, den gut durchgeglühten Holzkohlegrill ins Wohnzimmer zu stellen - um die Restwärme zu nutzen (Darwin-Award lässt grüßen - sowas hat diesen Winter schon 2 ganze Familien ausgelöscht)


    Ich hoffe Du bist alleinstehend, falls Du Deine Wohnung wirklich damit zu beheizen gedenkst :evil: Schonmal drüber nachgedacht, weshalb ei Gasheizungen die Abgase nach außen abgeleitet werden und regelmäßg Messungen an der Anlage durchgeführt werden :D :?:


    Ich will nicht meine gesamte Wohnung damit beheizen, sondern im Notfall einen Raum temperieren. Dass man die Dinger nicht dauerhaft eingeschaltet lassen darf, weiß ich. ;)


    Die Brandgefahr ist relativ gering, da die katalytische Verbrennung ohne offene Flamme abläuft und die Temperatur bei 450 Grad liegt - und damit unterhalb der Selbstentzündungstemperatur der meisten Materialien.


    Die Gasvergiftung ist die größte Gefahr - hierfür gibt es Messgeräte. Oder eben regelmäßig lüften. Noch mal: ich will damit nicht einen ganzen Winter durchheizen!

    Apropos Wärme: das katalytische Heizgerät "Black Cat" von Coleman hatte ich gestern bei uns auf dem Balkon ausprobiert und muss sagen, funktioniert sehr gut. Sehr leise im Betrieb und hohe Wärmeabgabe. Brenndauer würde ich auf ca. 10 Stunden pro Kartusche schätzen.


    Die Dinger funktionieren ähnlich wie die großen "Heizpilze", die man aus Cafés oder Biergärten kennt. Sind eigentlich nur für den Außenbereich gedacht, aber wenn es hart auf hart kommt, kann man damit hoffentlich auch einen Raum notdürftig beheizen.


    http://www.amazon.de/Coleman-200870-Black-Cat/dp/B000QUMXBS

    Interessante These zur Rolle Russlands. Allerdings sollte man nicht vergessen, dass die SU im Verlauf verloren ging und Russland an Einfluss in den "Pufferstaaten" des ehemaligen Warschauer Pakts verloren hat. Dass das mit zum Plan gehört, kann ich mir nicht vorstellen.


    Dass die weitere Entwicklung in Deutschland (Linke an die Macht) und Europa (USA verlieren Einfluss) zugunsten Russlands verlaufen könnte, halte ich dagegen auch für wahrscheinlich. Aber Russland hat m. E. wirtschaftlich immer noch viel Nachholbedarf. Das Land ist in den letzten Jahren v.a. durch den Rohstoffboom reich geworden - weniger durch den Verkauf von Fertigwaren. Und eine dauerhafte wirtschaftliche Macht ist eine der Voraussetzungen für das Ausbilden militärischer Macht.


    China ist hier in meinen Augen viel weiter.

    Mich erinnert dieses Herbeisehnen der großen Krise fatal an die Zeit vor 1914. Nach dem Jahrhundertwechsel waren große Teile der Gesellschaft in einem diffusen Gefühl der notwendigen Veränderung gefangen. Die Industrialisierung der vorangegangenenJahrzehnte, die Umformung zu einem Nationalstaat führten zu großen Umwälzungen. 1914 waren Teile der Intellektuellen, der gebildeten Oberschicht und des Adels dann sogar soweit, dass sie den Kriegsausbruch bejubelt haben. Endlich ging es - in ihrer Vorstellung - auf zu neuen Zeiten. Zu einem großen Abenteuer, wie man es aus dem gewonnenen Krieg von 1870/71 verklärt in Erinnerung hatte.


    Gebracht hat es in ganz Europa ungeheures Leid mit Millionen von Toten und Verstümmelten. In Deutschland kam ein Regierungswechsel, von der Monarchie zur Republik, dann von der Republik zur Diktatur und schließlich wieder zurück zur Republik - das dauerte in einem Teil Deutschlands allerdings bis 1989. Weitere Folgen waren Versailles, die Weltwirtschaftskrise, Massenmord und die großflächige Zerstörung vieler Städte in Europa im WKII. Hungerwinter 1919 und 1946/47. Flucht und Vertreibung. Im Ergebnis die Abdankung Europas von der weltpolitischen, wissenschaftlichen und kulturellen Bühne sowie der Aufstieg der USA in diese Rolle.


    Ich befürchte halt, dass ein "großer Crash" eben nicht so spurlos an unser aller Leben vorbei ginge und dass es wahrscheinlich sogar zu massiven Verwerfungen in allen Bereichen kommen würde. Rattenfänger wie die roten und braunen Sektierer in der Weimarer Republik gibt es auch heute noch genug. Die Zustände nach dem Zerfall Jugoslawiens etc. haben zudem gezeigt, dass die Europäer auch nach den Erfahrungen des WKII nicht menschenfreundlicher geworden sind.


    Alles in allem sehr, sehr düstere Aussichten, die ich nicht mit einer Hoffnung auf "frischen Wind" o.ä. zur Seite schieben kann.


    Und wer glaubt, er kauft in der Krise mit seiner Goldunze ein Haus, ist naiv. ;)

    Was? 8o Gold ist brennbar? Ich muss mir gleich für meinen Grammbarren eine feuerhemmende Lasur im Baumarkt holen [smilie_happy]


    Der Verlust beschränkt sich auf Differenz Schmelzwert (des Klumpens) und dem Wert der 2 Gramm vorher in ursprünglicher Form, Lunar I Drachen solltest Du allerdings nicht per Hausbrand deformieren / einschmelzen ;)


    :D Ich wusste, dass so ein Kommentar kommt! Nein, natürlich ist Gold nicht brennbar. Auch Silber sollte nicht einfach verdampfen.


    Aber hast du dir mal eine Brandruine angesehen? Vor ein paar Jahren ist in meiner Nachbarschaft mal ein Einfamilienhaus ausgebrannt. Die Feuerwehr hatte den ehemaligen Bewohnern den Zutritt nach dem Brand verwehrt, wegen Einsturzgefahr. Teile des Dachstuhls waren schon heruntergekommen. Und ob du in so einer Situation einfach an dein möglicherweise aufwendig verstecktes EM im Aquarium, im Salzstreuer, eingemauert in der Wand, im Blumenkübel, im PC, im TV oder auch nur im brandsicheren Tresor drankämest, bezweifel ich.


    Und die Arbeiter, die nachher den Schutt mit dem Bagger wegfahren, denen ist es herzlich egal, ob zwischen den Trümmern irgendwo was gülden schimmert. Falls nicht, werden sie es bestimmt nicht zuerst dir zurückgeben ... ;)

    Der von Herrn Fuest vorgeschlagene Schuldenschnitt wird ja aktuell schon im Finanzministerium durchgespielt - wenn auch noch im Verborgenen. (Einfach ein, zwei Seiten zurückblättern. Von daher glaube ich nicht an ein unbegrenztes Gelddrucken in der Eurozone. Vielleicht will ich auch nicht daran glauben. ;)


    Welche Auswirkungen würde ein 30%iger Verzicht bei griechischen Staatsanleihen für uns in Deutschland eurer Meinung nach haben?

    Der Preis einer Immobilie in einer Hyperinflation geht gegen unendlich, da niemand bescheuert genug ist, einen Sachwert gegen Papier zu tauschen, das morgen bereits weniger wert ist. Und in Gold? Ich glaube, du kannst zwar ein Haus kaufen wollen für deine Unze oder deinen Barren, aber du wirst niemanden finden, der es dir dafür gibt. ;)


    In einem Haus kann ich wohnen, in deiner Münze nicht. Die Hyperinflation dauerte auch nicht Jahre, sondern war nach 6 oder 9 Monaten vorbei. Es gab einen längeren Anstieg der Preise, ja, aber die exponentielle Phase, wo die Leute das Geld zum Heizen verwendet haben, weil es billiger als Briketts war, dauerte nur ein paar Monate, wenn ich mich richtig erinnere.


    Diesen kurzen Zeitraum würde ich als Hausbesitzer abwarten und keine Geschäfte in so stürmischen Zeiten machen.

    Aus meiner Sicht sollte man für sich persönlich abwägen, ob einem das Risiko eines Einbruchs oder der staatlichen Konfiszierung des Schließfachinhalts größer erscheint. Hinzu kommt noch die Gefahr eines Wohnungsbrandes, bei dem Geld und Gold (sofern nicht versichert) ebenfalls verloren gehen können.


    Mir wäre das Risiko einer Aufbewahrung in der vom TE geschilderten häuslichen Situation zu groß.


    Schreibt da zufällig G&B mit? Klingt nach seiner hier häufig geposteter These. Ob's stimmt, kann ich nicht beurteilen. Ich traue der Entwicklung an den Aktienmärkten ohnehin nicht - dazu steht die wirtschaftliche Entwicklung auf tönernen Füßen. Andererseits werden die Aktienkurse offensichtlich schon lange nicht mehr ausschließlich von der Realwirtschaft getrieben, sondern vielmehr von dem überschüssigen Geld, was im Finanzsektor umhergeistert.


    Deflationärer Schock in der Realwirtschaft - ja, möglich. Aber an den Finanzmärkten? Da würden doch sofort wieder die Notenbanken einspringen und alternativlos Geld drucken, um die Banhäuser zu retten, oder? ;)

    Danke, wagr, für den interessanten Link. Bin mal gespannt, was die zwei anwesenden Verfassungsrichter gedanklich aus dem Vortrag mit nach Hause genommen haben.


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    Die Idee eines "Haircuts" bei den überschuldeten europäischen Staaten beginnt Gewicht zu bekommen. Nach den ersten Andeutungen in der ZEIT und dem Handelsblatt, hat Spiegel Online jetzt einen Namen ins Gespräch gebracht. Danach habe Klaus Regling, Leiter des EFSF, eine freiwillige Rückkaufaktion der griechischen Staatsanleihen zum Marktpreis vorgeschlagen. Da diese aktuell 30 % unter Wert gehandelt werden, käme das einem Forderungsverzicht von 30 % der Gläubiger gleich. Das Geld dafür soll Griechenland über einen Kredit des EFSF zur Verfügung gestellt werden.


    Ob sich (institutionelle) Anleger finden, die sich jetzt sagen, "lieber den Spatz in der Hand, als die Taube in der Hand", wird man abwarten müssen. Dazu fehlt in der Diskussion aktuell noch ein Anreiz bzw. Druckmittel. Bin auch gespannt, wie die Märkte in den nächsten Tagen auf diese Überlegungen reagieren. Denn klar sollte sein, dass man den Plan - so er denn funktioniert - auch auf andere europäische Staaten ausweiten wird.


    Wenn die privaten Gläubiger endlich stärker in die Verantwortung gezogen werden, wäre es jedenfalls ein Schritt in die richtige Richtung. Den Brand mit immer neuem Geld "löschen" zu wollen, funktioniert offensichtlich nicht. Wenn einige wenige nun die gewonnene Zeit nun nutzen, um konstruktive Vorschläge zu entwickeln *und* durchzusetzen, wäre schon mal was gewonnen.


    http://www.spiegel.de/wirtscha…les/0,1518,741055,00.html

    Na ja, nach der Ankündigung der EZB, die Zinsen noch nicht erhöhen zu wollen, steigen die Anleihezinsen jetzt schon mal unter Vorwegnahme der späteren Erhöhung. Könnte doch auch ein Grund sein, oder?

    Wer noch nicht in EM investiert ist oder noch zu viel Fiat-Geld übrig hat, sollte die Korrekturphase zum Nachkaufen nutzen. Das Handelsblatt hat angeblich Infos aus dem BFinM, nachdem dort "das Undenkbare" gedacht wird:


    Zitat

    Das Bundesfinanzministerium arbeitet nach Informationen aus Kreisen an einem Notfallplan für eine Pleite Griechenlands in der Zukunft. ... Auch eine Restrukturierung der Schulden Irlands werde durchgespielt. ... Die Bundesregierung halte eine Abschreibung der Schulden Griechenlands, einen so genannten Haircut, zum jetzigen Zeitpunkt aber für gefährlich, hieß es in den Kreisen weiter. Eine massive Anlegerflucht aus der Euro-Zone wäre zu befürchten. Dies würde eine weltweite Krise wie nach der Pleite der US-Investmentsbank Lehman Brothers auslösen.


    http://www.handelsblatt.com/po…-griechenland-gau;2734942


    Keiner weiß, WANN das eintritt. Unstrittig ist aber aus meiner Sicht, DASS es eintreten wird. Ob in diesem Jahr oder erst nach 2013, werden wir sehen. Daher: kauft, solange es noch was gibt. In der großen Stampede, wenn alle ihr Papiergeld "retten" wollen, wird's nicht mehr viel geben.

    Sind die wilhelminischen Münzen denn in größerer Stückzahl problemlos zu bekommen? Falls ja, wo? Und was ist mit dem Gesetz, nachdem Münzen ab einem bestimmten Alter als geschütztes Kulturgut (oder so ähnlich) gelten? Bestehen dann nicht Handelsbeschränkungen?