Ich sehe das mittlerweile so, dass ich nur noch neue Münzen aus dem aktuellen Jahr als Anlagegold kaufe, und diese dann verkapsele. Vor allem wenn sie 24K sind, und nicht von der Mint spezifisch verpackt sind. (Buffalos, Pandas etc. lasse ich natürlich in Ruhe).
Es ist schon richtig, dass der Unterschied zwischen Schmelz- und spezifischem Ankaufspreis sehr gering ist, trotzdem nervt es einen. Ich habe in diesem Jahr minimal umgeschichtet, und musste beim VK um jeden Mini Kratzer definitiv diskutieren. Hier ist leider in der Bugwelle des Grading Wahns ein Paradigmenwechsel eingetreten, und definitiv läuft alles sehr viel pingeliger ab, als vor 10 Jahren. Entziehen kann man sich dem nicht.
Ich habe die ersten Goldmünzen lange bevor es pro aurum überhaupt gegeben hat bei Banken erworben. Damals war banküblich = banküblich = handelbar. Heute würde ich banküblich leider mit "Schmelzpreis" übersetzen, wenns den Ankauf betrifft. Das gilt nur noch beim Verkauf... 
Ich habe verkratzte Münzen bereits von Degussa, pro aurum und westgold bekommen. Daher schaue ich nun jede einzelne Münze relativ genau an. Früher hab ich einfach zB nen 10er Tube Krügers gekauft, und ungeöffnet mitgenommen. Mach ich nach meinen Verkaufserfahrungen nicht mehr.
Ich bin jedenfalls ziemlich sicher, dass alle grossen EM Händler nicht immer alles einschmelzen, was dort zum Schmelzpreis aufgesammelt wurde... 
Das ist nicht westgold spezifisch ...
(Es ist eigentlich vollkommen widersinnig, dass bei nem ollen maple leaf 30€ weg sind, wenn ein Kratzer drauf ist. Konterkariert den Sinn von Bullion komplett.... Aber da das so läuft, kann man gleich nen neuen verlangen wenn man kauft, und für paar cent ne Kapsel spendieren. Wenns der Markt so will, kriegt ers halt...)