Beiträge von Felix Krull

    Bei mir sieht es ganz ähnlich aus. Zahle meinen Betrieb + Gewerbeimmobilie + Wohnimmobilie ab. Gewerbeimmo ist noch ein Teil vermietet, der mehr als die Zinsen, die sie im Moment kostet, bringt.


    2020 ist alles relativ erledigt :)


    Ansonsten spare ich ziemlich EM lastig, habe aber relativ viel Geld im Warenlager und auf dem Firmenkonto (bessere Lieferfähigkeit + immer alle Skonti nutzen können bringt sehr viel mehr als Zinsen derzeit)


    Ziel ist am Ende die Firmenimmo in vermietete Wohnimmos zu tauschen, und den Erlös aus dem Firmenwert in Ertrags Anlagen (sofern es die dann gibt) oder zu verbrauchen. EM ist Backup wenn was schief geht.

    Die Regel ist im realen Leben relativ schwierig umzusetzen, wenn man zum Beispiel einen Betrieb + Gewerbeimobilie und eine Wohnimmobilie besitzt.


    Wenn man nur das reine Anlagekapital separat gemäß der Regel investiert, dann ist der EM Anteil viel zu niedrig, um das übrige Volumen auch nur ansatzweise abzusichern. Man ist dann im Falle einer richtigen Krise auch dann "verarmt", wenn Gold >5000€ steht.


    Wenn man aber ein Unternehmen nach dem Ertragswertverfahren bewertet, kann man u.U. fast sein ganzes Leben ausschließlich nur EM kaufen und kommt eventuell doch nicht an den Firmenwert heran.. (Immobilien laufen separat). Wenn man das dann durchgezogen hat, und die Firma zum Ruhestand verkauft, und sie dann evtl. nicht mehr denselben Wert hat, passt es auch wieder nicht.


    Auch als Angestellter finde ich es relativ schwierig, z.B. eine Eigentumswohnung zu stemmen, die hinterher nur ein Drittel des Vermögens ausmacht, und quasi das Gleiche nochmal als EM und als Geldwerte hinzulegen. (Geldwerte kann man evtl. reduzieren, da man wahrscheinlich zumindest irgend eine Rente bekommen wird, die irgend einen Geldwert repräsentieren wird.)


    Will man jedenfalls den eigenen Lebensstandard durch EM absichern, braucht man verdammt viel davon, und das ist nicht gerade leicht...

    "Those who are wiser are acquiring gold at bargain prices, at good prices and at high prices. The price means nothing. But it does require some wisdom to understand this."


    das gefällt mir :thumbup:


    Was weniger logisch ist: einerseits spricht der Autor von Familien Schätzen, andererseits kalkuliert er pro Person. Auf den oberen Rängen bedeutet dass dann schnell mal 100 Tonnen pro Großfamilie...

    @ Goldkaiser:


    ich habe das gar nicht so wertend gemeint. Auch die modernen proof Sachen werden in der Regel nicht nach geprägt.


    Der Aufpreis wird ja mit der Limitierung, der Prägequalität etc gerechtfertigt. (von den mints). Bei den alten Sachen eben über die Erhaltung / und oder Seltenheit.


    Ich finde beides legitim. Anders als bei Ü Eiern oder Briefmarken ist immer ein Materialwert integriert, und eine sehr viel aufwändigere Fertigung.


    Irgend ein Sohn/ Enkel / Nachfahre wird in 50 Jahren sehr viel mehr mit 50 proof Eagles anfangen können, als mit nem gebrauchten Thermomix, nem (dann) alten Plasmafernseher oder irgendwelchen ausgestopften Jagdtrophäen...


    Und wer besagte 50 proof Eagles vererbt, hat die zu Lebzeiten genausowenig gebraucht, wie er 50 mal 50g Goldbarren gebraucht hätte. wieso sollte er dann dumm sein, wenn er Freude dran hatte ?

    Das Argument mit "einen Dümmeren finden", finde ich persönlich wiederum relativ dumm. Das ist ein plumpes Totschlagargument, dass auf praktisch jedes Asset angewendet werden kann.


    Wenn man so denkt, bleibt nur Bargeld unter der Matratze.


    Der Sammlermarkt in Deutschland ist vielleicht ein wenig geriatrisch, in anderen Ländern aber nicht.


    Insgesamt wächst dieser ziemlich kräftig, und sogar die neuen Serien sind relativ schnell ausverkauft. Selbst ein popeliger 1 oz proof wedge tailed eagle ist aus 2015 bei gold.de überhaupt nicht zu bekommen, und im internationalen ebay für 2700 $ genau 1 mal.


    Persönlich würde ich diesen Aufpreis nicht bezahlen, aber mehr davon wirds in Zukunft auch nicht geben. Anders als eine beliebig multiplizierbare Tesla Aktie wird er in 50 Jahren noch genauso einfach da sein, und jedenfalls nicht weniger als den Goldpreis kosten.


    Dieses Risiko einzugehen, und dafür jahre, oder jahrzehntelang etwas sehr schönes zum Ansehen haben, finde ich vertetbar.

    Es hat sich natürlich nichts geändert. Aber vielleicht geht es ja um etwas ganz anderes - um etwas, das noch bei kaum jemandem auf dem Radar ist: ums Munition nachladen. Anders ausgedrückt: Um die Zinsen senken zu können, müssen sie vorher erst steigen.Die reale Wirtschaftslage in den USA sieht doch äußerst bescheiden aus. Vielleicht möchte die FED in nicht allzu ferner Zukunft, wenn die Märkte so richtig schwächeln, wieder durch Zinssenkungen die Wirtschaft "stimulieren". Möglicherweise will man auch die Märkte dann wieder jahrelang hinhalten und durch bloßes Geschwafel über Zinssenkungen die Stimmung aufhellen. (Das Zinserhöhungsgeschwafel hat ja funktioniert. Warum also nicht auch andersrum? Ich kann mir zwar nicht vorstellen, dass es klappt, aber wenn man im Elfenbeinturm sitzt und sich um einen herum nur Gleichgesinnte befinden, dann glauben diese Leute irgendwann auch den Unsinn, den sie sich gegenseitig erzählen. 2+2 sind ja bekanntlich 5.)

    Zinssenkungsgeschwafel funktioniert nicht analog zu Zinserhöhungsgeschwafel.


    Wenn ich glaube, ich kann etwas bald billiger finanzieren (in unserer Welt gleichbedeutend mit bekommen), kaufe ich ja erst recht nichts, sondern schiebe die Investition auf. Dann kommt totaler Stillstand.


    Zinserhöhungsgeschwafel hat den Sinn, den Glauben an einen sterbenden Dollar zu behalten. Deswegen kommt jetzt die Mini Erhöhung + Ankündigung von mindestens 72 weiteren Erhöhungen nächstes Jahr.

    Schau mal die Entwicklung Staatsverschuldung der USA unter Obama innerhalb seiner Amtszeiten an. Mit sehr niedrigen hin zu quasi überhaupt keinen Zinsen.


    Es ist schon richtig, dass bald vielleicht ein winziger (von sechs angekündigten !! ) Zinsschritten kommt.


    Jetzt will Trump mit der Verschuldung mal so richtig Vollgas geben UND positive Realzinsen dafür bezahlen ? Realistisch ?


    Ich denke mal der "Endsieg" im Dezember 1944 war ein wesentlich erreichbareres Vorhaben, als dieser nun wirklich exquisite Schwachsinn. Ich erinnere in diesem Zusammenhang an die "yes we can" Euphorie/Hysterie bei Obamas Amtsantritt. Auch Trump ist nur ein einzelner Mensch, und gleichzeitig ein noch grösserer Erbe von einem noch riesigeren Haufen Scheisse als Obama. Er wird geringfügige Akzente setzen, und wenn keine Währungsreform kommt hinterher auf doppelt soviel Schulden sitzen.


    Ich hab diesen Sommer fast alle meine Aktien abgestossen. War zu früh... Ich mag Aktien gerne und werde wieder welche kaufen. Wenn der Dax unter 7000 steht. Und das wird passieren, so wie es jedes Jahrzehnt mal knallt, keine Sorge.

    Naja das Geschäftsjahr neigt sich dem Ende. Am Finanzmarkt werden bald die Boni fällig, also dürfte man auch Gewinne mitnehmen.


    Wäre nicht so sicher, ob der immer angekündigte "Trump Schock" nicht doch noch kommt. Aber vielleicht erst nachdem man für 2016 abkassiert hat.


    ???? - wer 2002/2003 in gold ging hat jetzt minimum seinen einsatz vervierfacht - hab ich was beim dax verapasst ?

    Vor allem hätte ein 2002/2003 zusammengestelltes Depot mit extrem grosser Wahrscheinlichkeit so Dauerbrenner wie RWE, Eon und Deutsche Bank enthalten.


    Finde es total albern, sich im Rückblick auszurechnen, was man mit den richtigen Aktien und der perfekten Haltefrist hätte gewinnen können. Mit den richtigen Lottozahlen am richtigen Wochenende wäre noch mehr drin gewesen. ;)