Der große - GEGOSSENE - GOLD - SILBER - BARREN - Thread

  • Das ist ein sehr alter Degussa Barren. Der 1000er Feingehalt wurde bis spätestens ca.1960 von manchen Herstellern verwendet. Diesen Barren schätze ich aber älter ein. Das ist eine absolute Rarität....wenn möglich nicht verkaufen...bzw wenn dann an einen Sammler...

    Weitere Bewertungen unter selbem Nutzernamen in den anderen bekannten Foren!

  • Ja, entweder Rarität oder Fake. Der Stempel "Scheideanstalt Frankfurt A/M" ist meines Erachtens auch ungewöhnlich. Welche Informationen gibt es zur Historie des Barrens?

    „Es gehört zum Schwierigsten, was einem denkenden Menschen auferlegt werden kann, wissend unter Unwissenden den Ablauf eines historischen Prozesses miterleben zu müssen, dessen unausweichlichen Ausgang er längst mit Deutlichkeit kennt. Die Zeit des Irrtums der anderen, der falschen Hoffnungen, der blind begangenen Fehler wird dann sehr lang."
    Carl J. Burckhardt

  • Vielen Dank für die Infos! Das mit dem Freund war kein Scherz, der befand sich bis dato lange Zeit in Familienbesitz und kam mit dem hohen Goldpreis auf einer Bank zum Vorschein. Ich werde fragen ob ich ihn mal sehen darf und kann ich dann auch Ultraschallprüfen und vermessen und für die Barrenfreunde hier ablichten!

  • Ja, entweder Rarität oder Fake. Der Stempel "Scheideanstalt Frankfurt A/M" ist meines Erachtens auch ungewöhnlich. Welche Informationen gibt es zur Historie des Barrens?

    Stimme dir zu. Etwas eigenartige Optik. Auch an den Rändern? Aber vielleicht kennen ihn die Degussa-Spezialisten und können mehr sagen.

    Es grüßt Tower 8)

    O.S.

    Mein Rat:

    Andere Meinungen akzeptieren, tolerant sein

    und ab und an einfach mal die Schnauze halten!


    :)

  • Diese extrem raren Fingerbarren gab/gibt es auch mit dem Schriftzug „DEGUSSA“ auf der rechten Seite.

    Gruß bubi

  • Historischer Gold-Fingerbarren – Frankfurter Scheideanstalt (Degussa), Kaiserreich ca. 1895–1914 aus dem damligen Goldhandel mit 473 g wurde begutachtet!




    Herkunftshinweis: Familienbesitz seit (Ur-)ururgroßvater des österreichischen Eigentümers.


    Zum Studium des Barren gemeinsam mit openAI und einem Experten erarbeitet:


    Historischer Gold-Fingerbarren – Frankfurter Scheideanstalt (Degussa), Kaiserreich ca. 1895–1914

    Historischer gegossener Goldbarren der Frankfurter Scheideanstalt, der späteren Deutschen Gold- und Silber-Scheideanstalt (Degussa). Der Barren trägt den Stempel „Scheideanstalt Frankfurt a.M.“ sowie das klassische Rhombus-Logo mit Sonne und Mond – das traditionelle Markenzeichen der Frankfurter Raffinerie.

    Die Ausführung des Logos mit schmalem Halbmond und Sonne mit acht Strahlen entspricht einer frühen Punzenvariante, die typischerweise auf Produkte aus der späten Kaiserzeit datiert wird. Solche Barren wurden im internationalen Goldhandel vor dem Ersten Weltkrieg als Handels- und Bankbarren verwendet.

    Der Barren ist in der charakteristischen „Fingerbarren“-Form gegossen – einer langen, schmalen Gussform – und ist etwas gewellt in Längsrichtung. Richtig uriges Teil.

    Historische Raffineriebarren aus dieser Zeit sind deutlich seltener als moderne Anlagebarren, da viele im Verlauf des 20. Jahrhunderts eingeschmolzen wurden. Stücke mit früher Logo-Variante der Frankfurter Scheideanstalt sind daher für spezialisierte Sammler historischer Edelmetallbarren besonders interessant.

    Technische Daten

    • Hersteller: Frankfurter Scheideanstalt (spätere Degussa)
    • Herkunft: Frankfurt am Main, Deutschland
    • Zeitraum: ca. 1895–1914 (Kaiserreich)
    • Feingehalt: 1000 Feingold
    • Größe: 165 x 18 mm
    • Gewicht: 472,91 g
    • Stempel: „Scheideanstalt Frankfurt a.M.“, 1000 und Sonne-Mond-Logo in Rhombus


    Zeitliche Entwicklung der Logo-Varianten der Frankfurter Scheideanstalt / Degussa

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