Ja was hamm mir den da....
hoffe ich habe alle Urheber genannt!
Immoblase angestochen ? Wer weiß ?
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Auslöser für eine weltweite Panik an den Aktienbörsen könnte ein Immobilienpreiseinbruch in den USA sein. Zumindest sehen die Daten des Dow Jones Real Estate Index sehr bedenklich aus.
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http://www.wallstreet-online.d…n=viewnews&newsid=1093098
Dazu aus einer anderen Quelle:
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Ob sich dieser Trend bestätigt, gehört noch in den Bereich der Spekulationen, es lohnt sich aber, sich mit den möglichen Folgen bereits auseinanderzusetzen.
Fallen die Preise, insbesondere in den USA, werden die bis unters Dach belehnten Immobilien-Eigentümer automatisch enteignet. Kommt es zu volkswirtschaftlich relevanten Schuldnerausfällen (Hypotheken-Finanzierungsinstitute), ist Deflation die Folge mit all seinen katastrophalen Folgen für die Weltwirtschaft, die auch die Finanzmärkte in Mitleidenschaft ziehen wird. Selbstverständlich werden die Politiker versuchen, den Schuldnern mit Staatshilfe unter die Arme zu greifen. Die Trumpfkarte „Zinssenkungen“ wurde aber von Alan Greenspan bereits nach dem Aktiencrash gespielt und steht jetzt nicht mehr zur Verfügung, der Erfindungsreichtum der Politiker und Zentralbanker sollte allerdings nicht unterschätzt werden. Sollte dies wider Erwarten gelingen, ist nicht etwa Deflation, sondern Inflation angesagt und die nächste Runde kann gedreht werden. Wo dann die Preise steigen werden, das wissen die Götter, nach den Aktien, Anleihen, Immobilien und jetzt Rohstoffen bleibt nicht mehr viel übrig.
Es gibt nach wie vor viele Möglichkeiten, wie sich die Börsen in Zukunft entwickeln könnten, eines ist aber sicher, auch Schuldentürme wachsen nicht in den Himmel und ohne zusätzliche Schulden muss dieses System zusammenbrechen. Die Frage ist somit nicht OB, sondern WANN wir die Folgen dieser staatlich induzierten Schuldenpolitik erleben werden. Das Schlüsselwort heisst vertrauen (lat. credere = Kredit).
http://www.zeitenwende.ch/page…=1&IsArchive=0&NewsID=242
In Japan mehren sich die Hinweise auf eine nachhaltige Erholung der Wirtschaft - Kann dies
wirklich ein Grund zur Freude sein? (13.04.2004)
Japan, seine Wirtschaft und der Yen rücken immer mehr in den Mittelpunkt der Diskussion an den
Finanzmärkten. Die Optimisten liegen in heftigem Streit mit den Zweiflern, die in der
konjunkturellen Belebung im Land der aufgehenden Sonne nicht mehr als eines jener seit inzwischen
rund 14 Jahren hinlänglich bekannten Strohfeuer sehen.
Ihr Hauptargument lautet, die wirtschaftliche Erholung beruhe nur auf Impulsen aus China, die nun
aber rasch an Kraft verlieren dürften. Die Führung in Peking trete nämlich immer stärker auf die
Kreditbremse, und das werde Japan in Form sinkender Exporte hart zu spüren bekommen.
Die Optimisten argumentieren hingegen, die konjunkturelle Erholung in Japan sei inzwischen nicht
nur in der Region Tokio zu bemerken, sondern sie breite sich geografisch aus und spreche eindeutig
für zunehmende Binnennachfrage. Dies breche die Deflationsmentalität der Unternehmen und vor
allem der Verbraucher.
Wie dem auch immer sei, es lohnt sich darüber nachzudenken, was geschehen könnte, wenn die
japanische Wirtschaft tatsächlich Fuß fasst und in einen zyklischen Aufschwung eintritt.
Zweifellos werden dann die japanischen Interventionen zur Stärkung des US-Dollar beziehungsweise
zur Schwächung des Yen und damit letztlich zur Überwindung der Deflation in Japan zunehmend
überflüssig.
Nur zur Erinnerung: Japan hat mit seinen 2003 verzeichneten Käufen amerikanischer Schuldtitel gut
die Hälfte des im laufenden Fiskaljahr der USA erwarteten Haushaltsdefizits gedeckt.
Und noch etwas: Die japanischen Devisenreserven decken gegenwärtig den Importbedarf Japans von
etwa 26 Monaten. Als Faustregel gilt, dass alles, was über einen Deckungsgrad von sechs Monaten
hinausgeht, nicht nur nicht normal, sondern schädlich ist.
Wenn Japan als ersten Schritt seine Interventionen zurückfährt, bedeutet dies, dass die japanische
Nachfrage nach Schuldtiteln des US-Schatzamtes abnimmt. In der Folge kann eine Situation
entstehen, in der die Japaner damit beginnen, ihre staatlichen Bestände an US-Schuldtiteln
abzubauen. Sie werden ihre Devisenreserven dann über den Rest der Welt streuen. Dies würde unter
anderem eine beachtliche Aufwertung des Euro nach sich ziehen.
Doch das ist bei weitem nicht alles. Die immensen Gelder, die institutionelle japanische Anleger in
den USA investiert haben, dürften wenigstens zu einem ansehnlichen Teil auf den heimischen Markt
zurückfließen, wenn dort wegen einer sich bessernden Konjunktur die Nachfrage nach Kapital steigt
und somit wieder angemessene Renditen geboten werden.
In diesem Zusammenhang muss daran erinnert werden, dass die Kapitalmarktzinsen in der Welt seit
etwa 1990 zu einem wesentlichen Teil wegen der massiven Kapitalexporte von privater japanischer
Seite zunächst tendenziell nicht gestiegen und seit dem Jahr 2000 tendenziell gesunken sind.
Sollten wesentliche Teile dieses Kapitals repatriiert werden, könnten die Kapitalmarktzinsen
außerhalb Japans in der noch lange nicht ausgestandenen Phase allgemein schrumpfender
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Ertragsmargen stärker als in Japan selbst anziehen.
In einer Welt, die vor Schulden der öffentlichen und der privaten Sektoren nur so strotzt, würden bei
einer solchen Entwicklung ungezählte Unternehmen über die Wupper gehen. Dies wiederum hätte
starke deflationär wirkende Folgen.
Es mag zynisch klingen, doch es wird sich die Frage stellen, ob sich die Welt wirklich auf eine
rasche, solide Erholung der japanischen Wirtschaft freuen sollte.
Arnd Hildebrandt
Herausgeber
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