Wahlfälschung per Brief?
Datenskandal bei der Deutschen Post – Wahlfälschung für Fortgeschrittene
Achillesferse Wahlbenachrichtigung
Viel einfacher wäre es aber, mit Hilfe der Wahlbenachrichtigung Briefwahlunterlagen anzufordern und damit zu wählen. Diese Form der Wahlfälschung ist völlig ohne Risiko und die Wahrscheinlichkeit damit aufzufliegen geht gegen Null. Man muss einfach die Wahlbenachrichtigung aus dem Briefkasten holen, ausfüllen, warten bis die Briefwahlunterlagen dorthin geliefert werden und diese dann ausgefüllt abschicken. Dies könnte man für jeden Haushalt in Deutschland machen, der keine relevante Post bekommt, aber eine Wahlbenachrichtigung. (Und natürlich kann das alles eine Agentur im großen Stil tun wie der Einzelne im Viertel im kleinen.)
Wenn man bedenkt, dass im Jahr ca. 800.000 Deutsche sterben, ca. 280.000 auswandern und ca. 3 Millionen pflegebedürftig sind, und viele davon sicherlich noch eine Wahlbenachrichtigung erhalten, so erkennt man das große Manipulationspotenzial das sich durch die Daten der Deutschen Post ergibt.
Eine andere Möglichkeit zur Wahlmanipulation ist die gezielte
Sabotage von Wählern politisch unliebsamer Parteien oder politischen
Gegnern. Weiß man, welcher Haushalt einer politisch unliebsamen Partei
oder einem politischen Gegner zugeneigt ist (dies ist laut Bild am
Sonntag mit den verfügbaren Daten statistisch möglich), so könnte man
deren Wahl sabotieren, in dem man Wahlbenachrichtigungen oder
Briefwahlunterlagen aus deren Briefkästen entfernt. Wird dies gemacht,
so müssten diese Wähler mit einigem Extraaufwand neue Wahlunterlagen
anfordern.