Ein kleiner Methodenvergleich:
| Grundannahme | Es gibt a priori‑Kategorien, die die Möglichkeit von Preis‑Erfahrungen strukturieren. | Der Markt ist ein Ausdruck des Willens zur Macht, keine transzendente Ordnung. |
| Erkenntnisziel | Objektive, synthetische Urteile über die Bedingungen von Preis‑Bewegungen. | Subjektive Selbst‑Überschreitung – wie kann der Akteur seine Macht durch Preis‑Teilnahme erhöhen? |
| Methodik | Deduktive Analyse (Quantität, Qualität, Relation, Modalität). | Genealogische Kritik – Aufdeckung historischer Moral‑ und Macht‑Strukturen. |
| Bewertung von Preis‑Spitzen | Richtig im Sinne der logischen Notwendigkeit (wenn Bedingungen erfüllt). | Gut oder schlecht je nach individueller Willens‑Entfaltung. |
| Normativer Impuls | Moralischer Imperativ: Handel im Einklang mit rationalen Prinzipien. | Willens‑Stärkung: Nutze Volatilität, um eigene Macht zu festigen. |
| Schlussfolgerung | Preis = synthetisches Urteil, erklärt durch Kategorien. | Preis = Symbol für den Willen zur Macht, instrumentell genutzt. |