Beiträge von Bluesbeobachter

    Lieber Bluesbeobachter ich staune immer wieder über die Fachkompetenz in diesem Forum! Hammer, vielen Dank dafür [smilie_blume]

    Ich frag für einen Freund, wie gut ist denn Bier?

    Ist ja als Nahrungsmittel eingestuft ….

    Merci fürs Lob.

    Bier?

    Kommt immer drauf an, wann, wo und wieviel.

    Und welche Sorte.

    Und und und…

    Diese Frage kann ich mangels Fachkompetenz zum Thema nicht angemessen beantworten.

    Da verweise ich mal auf die Mitforisten.

    Als Notfallreserve sicher nicht schlecht, wenn mans hat.


    Grüße Bb

    Destiliertes oder Regenwasser kann man durchaus trinken, es gibt aber Regeln dafür.

    Um zu verstehen was da passiert, kurz eine Erklärung ( gilt übrigens auch für Meerwasser :(

    Wasser ist im Körper zu ca. 70 % ( grob ) Hauptanteil der Körpermasse.

    Die übrige Masse besteht aus organischen und nichtorganischen Dingelchen.

    Die nichtorganischen sind im Wesentlichen die Salze, und davon überwiegend Natrium und Kalium.

    Wo ist das Wasser, ist die entscheidende Frage.

    Vereinfacht unterscheidet man drei Räume.

    Intrazellulär, also in den Zellen.

    Intravasal, also im Gefäßsystem.

    Interstitiell, also zwischen den Zellen.

    Nu hat diese wunderbare Maschine, die unser Körper ist, diverse Regulationsmechanismen.

    Bei Wassermangel haben wir Durst,

    bei Energiemangel Hunger.

    Und dann kommt eine gewisse Reihenfolge der Zufuhr und Ausfuhr ins Spiel.

    Wir stecken uns vermeintlich nahrhafte Sachen in den Mund, wo sie erstmal vorsortiert werden, also Konsistenz wird getestet, gegebenenfalls angepasst durch kauen, Geschmack geprüft ( das ist ein hochsensibles Labor was da in der Nase und in der Zunge arbeitet ), wenns für gut befunden wird, wirds geschluckt😋, ansonsten ausgespuckt🤮.

    Das hört sich jetzt völlig banal und vielleicht auch doof an, aber im Notfall haben wir nichts anderes zur Verfügung, als unser Sensorium.

    Der Gag ist, wenn wir dieses Warnsystem nicht beachten übernehmen andere Systeme diese Funktion, die wir nicht steuern können.

    Wenn wir also etwas trinken, wirds, wenn wir es nicht ausspucken sofort weitertransportiert. In den Magen.

    Am Rande: Das Durstsystem registriert Veränderungen der Osmolarität/Osmolalität des intravasalen Volumens ( Blut ) und zeigt Bedarf an bei Verlusten von 300-400 ml Wasser/Volumen, also eine Sensitivität von grob 0,5% Körpermasse oder ca 0,8% Wassermasse.

    Wasser verbleibt erstmal im Magen, und zwar solange, bis es isotonisch ist, d.h. es wird an eine Osmolarität von ca. 280-300 mosm( Milliosmol ) angepasst, entspricht ungefähr 0,9 g Kochsalz pro Liter Wasser.

    Heißt, es wird Kochsalz hinzugefügt oder Wasser, je nachdem was man grad trinkt.

    Tatsächlich liegt die Wasseraufnahmegrenze bei ca. 300 ml, also das was fehlt.

    Trinken wir zuviel nichtisotonische Flüssigkeit, wird uns speiübel, wir göbeln das Zeug in einem ziemlich heftigen Strahl von uns, das ist ein Reflex, der ist nicht unterdrückbar. Vielleicht hat der eine oder andere schonmal Meerwasser ( hohe Osmolarität, > 300 mosm ) aus Versehen geschluckt und diese Erfahrung gemacht.

    Bei Hunden kann man das auch sehr gut sehen, wenn die begeistert an der See Meerwasser saufen und dann leicht benommen irgendwann übeln.

    Die Grenze von ca 300 Millilitern ist so eine Art Toleranzwert, wo der Anpassungsprozess an das körpereigene Milieu stattfindet.

    Und jetzt muss man systemisch denken.

    Steh ich also im Dschungel, arbeite, schwitze und piesel so vor mich hin, kein Wasserhahn in der Nähe, keine Kneipe, trinke ich möglicherweise Regenwasser, aus Blatttrichtern, usw., am Polarkreis wirds wahrscheinlich Schnee/Eis sein, also gefrorener Regen, kein gefrorenes Meerwasser. In Kombination mit fester Nahrung klappt das tatsächlich sehr gut.

    Mutter Natur liefert gelegentlich auch ihre Snacks in Form von Früchten etc..

    Ein Apfel, eine Birne und diverse andere Leckereien sind ziemlich ausgeklügelte Nahrungsmittel mit günstigen Zusammensetzungen, die kein Lebensmittelchemiker oder -betrieb auch nur annähernd nachahmen könnte. Früchte enthalten Wasser in einem optimal verwertbaren gefilterten Zustand, den bekommt ein technischer Filter ohne großen Aufwand nicht hin.

    Trinke ich jedoch zuviel Regenwasser, wirds toxisch, weil der systemische Salzanteil des Körpers runtergeht, Verdünnungseffekt.

    Das Zeug geht erstmal nicht mehr in die Zellen, die sind irgendwann voll, im Gefäßsystem ist auch nur begrenzt Platz, es landet also im interstitiellen Raum, der Bürger, die Bürgerin schwillt an, wir bekommen Ödeme. Die folgen der Schwerkraft. Steht der geschwollene Bürger also senkrecht, hat er erstmal Wasser im Fuß, Unterschenkel, und so weiter.

    Und dann kommen die anderen regulierenden Einheiten ins Spiel, Nieren, Herz usw.

    Bier ist tatsächlich etwas umstritten, hat tatsächlich auch seine Vorzüge, hängt aber von der Zusammensetzung ab.

    Ebenso Limonaden und andere Zuckerhaltige Getränke.

    Der Fehler, der häufig bei diesen Getränken gemacht wird, ist, sie als Durstlöscher ( s.o.) zu nutzen, und DAS SIND SIE NICHT.

    Die Erklärung dafür liegt im Zucker. 🤔

    Kurz: Man kann tatsächlich mit Zucker eine isotonische Lösung herstellen, das ist im klinischen Jargon eine G5%, also Glucose 5% Lösung, sind ca. 50g Zucker pro Liter, entspricht ungefähr 280-320 mosm.

    Zuckerhaltige Getränke ohne nennenswerten Elektrolytanteil werden verstoffwechselt, also aus der Glucose wird am Ende des Prozesses CO² und H²O.

    Das CO² atme ich ab und das H²O bleibt zusammen mit dem sowieso verfügbaren Wasser übrig. Und das ist biochemisch gesehen genauso wie Regen oder destilliertes Wasser. Wir erhalten also irgendwann einen Verdünnungseffekt mit Volumenzunahme. Geht der Bürger dann zwischendurch pieseln, verliert er Elektrolyte, schwitzt er, dann ebenfalls.

    Was passiert? Wir bekommen Salzhunger.

    Worauf ham wa Bock?

    Pommes, Burger, alles was salzig ist.

    Trick der Fast-Food-Industrie, siehe Menüs bestehend aus….

    Fazit:

    Die Mischung machts, und die Dosis.

    Im Durchschnitt sind kleine Häppchen zwischendurch sinnvoller als große Mengen.

    Bei Durst und Hitze sind Apfel, Melone und Co. sinnvoller als Bier, Limo u.ä.

    Bei Durst kleine Mengen Wasser trinken, der entstehende Salzbedarf kann durch Keks oder so leckere Dingelchen wie Landjäger ( Energieträger!) etc. gedeckt werden.

    Oder halt einfach mal nen Apfel essen.

    Wir sind einfach so angelegt.


    Grüße Bb

    Danke für die Info, war tatsächlich ne ernst gemeinte Frage, Salo III hat auch schon erörtert warum.

    Und bei einigen Kräutern sollte man tatsächlich vorsichtig sein, Giersch z.B. wird vielerorts als Unkraut bekämpft, Pestizidgefahr.

    Ansonsten guten Appetit, was übrigens auch erstaunlich oft mundet sind Blumenblätter, Blüten und Knospen.


    Grüße Bb

    Ich esse mittlerweile Löwenzahn,Gänseblümchen,Girsch,Bärlauch,Erdbeerblätter,Brennesseln-gemischtzerkaut mit Rosmarin,Schnittlauch,Koriander,Majoran usw.-alles was der Garten so hergibt und ich muss sagen, die Aromen schmecken je länger man das macht echt lecker, von Bitter,würzig,leichtsüß,nussig ist da alles dabei

    Ausschließlich oder zusätzlich, als Beilage, Tee, Salat, etc?


    Grüße Bb

    Der User Madson wurde vom Mod-Kollegen Edel Man mitnichten aufgrund abweichender Meinung gesperrt. Abweichende Meinungen sind zulässig sofern sie sachlich und in einem umgänglichen Ton vorgetragen werden. Die KI-Antwort im Spoiler ist in meinen Augen extrem oberflächlich um nicht zu sagen strotzt geradezu von Unkenntnis. Versuch doch bitte mal im Kommentarbereich von politischen Mainstreamplattformen eine von der Regierungslinie abweichenden Beitrag zu verfassen. Wird Dir nicht gelingen, weil er entweder gar nicht freigeschaltet oder umgehend gelöscht wird. Wer zu oft (2-3 mal) was kritisches postet oder es wagt kritisch zu hinterfragen, wird dort ohne Vorwarnung sofort gesperrt. Ist mir selbst schon so ergangen. All das gibt es hier im Forum nicht!


    Was hier im Forum wie auch in anderen nicht geduldet wird, wenn man rechthaberisch auf seiner abweichenden Meinung beharrt und die immer wieder postet um damit zu provozieren. Das nervt andere Diskussionsteilnehmer und kostet unendlich Zeit bei der Moderation. Wer dann trotz Aufruf zur Mäßigung, selbiger nicht nachkommt, muss mit Konsequenzen rechnen.

    Der Forist Madson

    wurde mehrfach aufgefordert die ART und WEISE seiner Kommunikation den Gepflogenheiten des GSF anzupassen.

    Da er dazu offensichtlich nicht in der Lage wahr und trotz Hilfsangebot weitermachte, wurde er konsequenterweise gesperrt.

    Eine Maßnahme, deren Kenntnis und Nutzung er durch Kenntnisnahme und Akzeptanz derselben zugestimmt hat.

    Daß er das persönlich möglicherweise anders sieht, werden wir nie erfahren, da er ja persönlich nicht in Erscheinung tritt, sondern eine KI stellvertretend für sich "sprechen" läßt.

    Und damit ist das Thema für mich erledigt.


    Grüße Bb

    noli.melavo


    Ich würde mal meinen, du kommst ein bißchen spät mit deinen Gedanken zum Weltgeschehen.

    Deine innere Haltung scheint dich zu ehren, aber die Ursachenkette für das aktuelle deutsche Desaster und die EU als " gemeinschaftliches Friedenskonstrukt "

    liegen meiner Meinung nach in dieser Haltung, daß man nur mit jedem sprechen und die Wahrheit verkünden muß.

    Diese merkwürdige Welt besteht mittlerweile nur noch aus " Führern " und " Followern ".

    Und das ist offensichtlich das oberste Prinzip, das dahintersteckt.

    Das, was wir jeden Tag erleben ist das Brechen jeglichen Widerstands gegen diese " neue Weltordnung ".

    Deine Ideen sind grundsätzlich ehrenhaft und ich versteh sie, aber du befindest dich in einer Gummiblase, wenn du danach lebst. Deine diesbezüglichen Energien verpuffen einfach wirkungslos und werden absorbiert.

    Bei allem Respekt und bitte versteh meine Offenheit auch so, aber aus diesem Denkmuster hab ich mich schon längst verabschiedet, und möglicherweise viele andere auch.

    Meine Zeit und Energie verwende ich nicht mit der missionarischen Suche nach politischen Vorbildern, Vordenkern oder dem Konsum intelligenzfressender Medien.

    Meine Welt ist wesentlich komplexer und vielgestaltiger, und ich denke die von vielen anderen Foristen hier ebenfalls.


    Grüße Bb

    Da wir beim Steine bearbeiten sind... Ein eventuelles Puzzlestück ergibt sich aus diesen vorzeitlichen Bildhauerarbeiten, die mit Hammer und Meissel schlichtweg unmöglich herzustellen sind. Ich verstehe nicht, wie das gemacht wurde ?? :hae:

    separat hergestellt und eingeklebt (womit?) kann nicht sein, die Maserungen laufen in den Blüten weiter.


    Gibts da eventuell genauere Angaben zu, was wir da sehen?


    Grüße Bb

    Der Lehrer mit der Hausordnung, war unser Mathelehrer am Schimpansium (Oberstudienrat der alten Schule, kurz vor der Pensionierung). Ich war bis zur 8. oder 9. Klasse in Mathe stets sehr gelangweilt im Unterricht, weil ich es extrem einfach und logisch fand. Andere in der Klasse, insbesondere Weiber, haben ständig gemeckert, das verstehe ich nicht, ist total unlogisch, können sie das nochmal erklären. Also habe ich halt "ScheiX" gemacht, was dann regelmäßig zu Strafarbeiten führte.


    Anders als seine jüngeren Kollegen, hatte der nichts mit Computer und Taschenrechner am Hut. Hatte in seinem Koffer stets einen Rechenschieber mit dabei :thumbsup: .

    So einen ähnlichen Fall hatte ich mal als Kollegen.

    Der konnte mit dem Schieber jede komplizierte Rechnung bis auf drei-vier Stellen hinterm Komma ausrechnen.

    Je komplizierter, desto besser.

    Aber bei einfachen Rechnungen kam er ins straucheln. 2+2 waren " ein Wert um vier ".


    Grüße Bb

    kommt drauf an. wenn du deinen nächsten 3-wöchigen urlaub dafür verwenden würdest in unmittelbarer nähe zu campen, würde ich deine chance als recht hoch einschätzen!

    Dafür brauchts aber eine gehörige Portion Masochismus.

    Vielleicht würds helfen, wenn er das als Strafe für irgendeinen unsäglichen Tabubruch oder einen Verstoß gegen göttliches Gesetz verinnerlichen würde?

    Da stellt sich für mich eher die Frage, wen kann man da zwangshinsiedeln, im Zuge der 15-Minuten Cities?

    Die Linke sprach sich doch für eine sinnvolle Verwendung von Mitbürgern aus, ich könnte mir vorstellen, diese Region mit Angehörigen der Parlamente zu bevölkern und zum bevorzugten Wohngebiet zu erklären. Bei gleichzeitiger Expansion des Fischverarbeitungsbetriebs, zum Wohle der Allgemeinheit.

    Die Einbruchsquote dürfte den Bundesdurchschnitt deutlich unterschreiten, wäre also ein nicht zu vernachlässigendes Sicherheitsargument.

    Und die Bewohner gewöhnen sich ja dran.


    Grüße Bb

    Könnten die ölfaktorrischen Experten hier mal eine Prognose wagen:


    Wie lange dürfte es dauern, bis ich mich an den Gestank einer dänsichen Fischfabrik gewöhnt habe, wenn ich mit dem Fahrrad daran vorbeifahre (200m entfernt) und dabei einen solch starken Brechreiz bekomme, dass ich beim Fahrradfahren die Luft anhalten muss. Selbst im Mund war es zu schmecken.

    Vermutlich gar nicht,

    gemäß der Formel:

    Σ 🤢💩🥴✖C≈t∞


    Da der Gewöhnungseffekt ein längeres Verweilen in dieser Umgebung voraussetzt, dürfte das mit der temporären Stagnation der Atmung bei gleichzeitiger Aspirationsgefahr kollidieren.

    Ich würde sogar vermuten, daß der prophylaktisch einsetzende Vermeidungseffekt durch Luftanhalten einen nicht unerheblichen positiven Einfluss auf die Radelgeschwindigkeit hat, was die Verweildauer verkürzen dürfte.

    Diese beiden Faktoren sind eindeutig reziprokproportional zueinander. [smilie_denk]


    Grüße Bb

    Ob Yogis lieblich duften weiß ich nicht, aber von meinen asiatischen, speziell japanischen Kollegen durfte ich mir schon anhören, daß wir Westler stinken, wenn wir Fleisch essen. Besonders Fast-Food kann sowas wohl hervorrufen.

    Auf der anderen Seite wird der Konsum von Fleisch mit einer sagen wir mal interessanteren Libido in Verbindung gebracht. Da wurde in Gesprächen gerne schonmal zwischen Fleischessern und Fischessern unterschieden.

    Hat echt ne Weile gedauert bis ich erfahren habe, was damit gemeint ist.

    Japanerinnen halt.

    Waren aber leider seltene Kontakte, die meisten haben sich nach Düsseldorf verkrümelt.


    Grüße Bb

    woernie

    Salo III


    Nennt sich sensorische Adaption.

    Das ist aber nicht die fehlende Wahrnehmung des Reizes sondern die Reizeinstufung als "normal".

    Damit wird quasi Platz gemacht für neue Fremdreize.

    Dieses Phänomen verhindert unter anderem die Eigenwahrnehmung von Mundgeruch, Foetor ab ore.

    Wenn ich obigens schrub, daß man merkt, wenn man duftet, bezog ich mich auf den Wechsel von Wohlriechend nach Übelriechend innerhalb eines überschaubaren Zeitfensters, in dem rituelle Waschungen des eigenen Körpers planmäßig vorgesehen sind.

    Der dauernde Nichtgebrauch reinigender Substanzen ist in meinem sozialhygienischen Konzept nicht vorgesehen und allenfalls Ausnahmefällen wie Katastrophenszenarien, Bundeswehr, CSD, Loveparade u.ä. zu finden.

    Aber prinzipiell hat Salo III natürlich recht, 14 Tage Fischhauch hinterlassen Spuren,

    woernie, glaub mal, ich merk durchaus wenn ich als Belästigung durchs Land wandele 🤧😵‍💫.

    Nur ist es glücklicherweise bis auf oben beschriebene Umstände und meiner frühesten Säuglingszeit nie zum Ausnahmefall gekommen.

    Aroma ohe,

    Flieder und Eukalyptus ( statt Friede und Sozialismus),


    Grüße Bb

    woernie ,

    fast richtig beobachtet.

    Der Geruchssinn funktioniert ziemlich durchgehend, nur die " Alarmfunktion " wird konditioniert.

    Der Nervus Olfaktorius ist ein vorgestülpter Teil des Gehirns, ebenso der Hypoglossus und andere.

    Der Sinn und Zweck dieser Wahrnehmung ist das Unterscheiden zwischen eßbar und ungenießbar, Partnerwahl positiv oder negativ, und noch ein paar andere kleine Details.

    Der Eigengeruch wird adaptiert, das ist richtig, aber die Geruchsveränderung wird wahrgenommen, auch richtig.

    Die negativen Reaktionen darauf sind aber ebenfalls determiniert, Abscheu, Ekel, Widerwillen, Unvermögen des Schluckens, Übelkeit, Erbrechen.

    Die positiven Reaktionen ebenfalls.

    Als Krankenpfleger macht man diverse olfaktorische Erfahrungen, das ist normal.

    Pat. mit Leber-, Nieren-, Pankreas-,Darm-, Lungen- und diversen anderen -problemen

    haben einen spezifischen Geruch, das ist übrigens ein üblicher Bestandteil einer Diagnostik.

    Alarmgerüche wie Harnstoff, Ammoniak, schweflige Verbindungen und noch ein paar andere werden etwas anders wahrgenommen.

    Körpergeruch hat im weitesten Sinne seinen Ursprung in der Ernährung, in der Metabolisation von Nahrung und in der Funktionalität der Entgiftungs- und Ausscheidungsorgane. Gelegentlich kommen noch endokrine Einflüsse, also Hormone ( "die Drüsen") dazu.

    Wenn jemand duftet, heißt das noch lange nicht, daß jemand unhygienisch veranlagt ist.

    Mein Beitrag bezog sich auf die Häufigkeit und Methodik der Hautreinigung.

    Das was du meinst, ist eher das ertragen einer stark riechenden Umgebung, Pommesbude, Toilette, Kneipe, etc.

    Wir nehmen es immer wahr, reagieren aber je nach persönlichen Umständen nicht nach dem vorgegebenen Muster sondern unterdrücken diese.


    Grüße Bb