A propos Autopilot,
ich könnte jetzt rumspintisieren und mir tiefschürfende Gedanken über den Sinn und Zweck von Geld und Macht machen.
Das widerstrebt aber meinem persönlichen Hang zum Pragmatismus.
Anstatt das Weltgeschehen in Dramen, Verschwörungen, Märchen und Sagen, durchdrungen von Archetypen, Magiern, Sehern, Herrschern, Untertanen, und wundertätigen Weisen in einer Welt voller Gefahren und Drachen, in der ich meinen Schatz finden und bewahren soll zu erleben, bleib ich lieber im Land, nähre mich redlich und betrachte das Spiel vom Spielfeldrand.
Das gefällt mir besser.
Aber hat auch was mit Bequemlichkeit zu tun. So ähnlich wie Deutschland ein Volk von Bundestrainern sein kann, mutieren in Krisenzeiten viele zum Krisenmanager.
Leider landen diese Experten oft genug in verantwortungsvollen Positionen, obwohl sie in ihrer Stammkneipe oder beim local Dealer besser aufgehoben wären.
Da geh ich lieber hin, klapp das Deckelchen aufs Expertenklo und zieh ab.
Die Ergebnisse meiner persönlichen Sitzungen zum Thema sind das Ergebnis dessen, womit ich mich füttere mal mehr mal weniger bekömmlich.
Und die Hinterlassenschaften meiner geistigen Verdauung sind eben genau das.
Nicht umsonst pflegten die Pharaonen des alten Ägyptens die tägliche Stuhlbeschau des Herrschers, um daraus den Willen der Götter und des Schicksals zu erfahren.
Wehe dem, der Sohn der Sonne legte kein ordentliches Ei, dann war die Kacke am dampfen.
Ist es heute anders?
Ich find nicht.