Ein bißchen Off-Topics, aber dennoch passend, wie ich finde.
Kanada praktiziert MAiD:
Kanada wird voraussichtlich vor dem 10-jährigen Jubiläum des Programms die Marke von 100.000 assistierten Suiziden überschreiten: „gesellschaftliches Versagen“ https://share.google/g8ldACrhvJzSP7IJg
Die Daten scheinen bestätigt zu sein,
was bedeuten würde, daß 5,1% der offiziellen Sterberate Kanadas auf assistierten Suizid, oder vielleicht anders ausgedrückt, auf Euthanasie zurückzuführen sind.
Um Mißverständnissen vorzubeugen:
Warum ich das hier reinsetze:
Es scheint so zu sein, daß Medizin und deren ausgebildete Fachkräfte sich immer mehr mit Bereichen beschäftigen, die nicht unbedingt zum Wesenskern dieser Berufung dazugehören.
Kann es sein, daß Medizin sich mittlerweile zur Ersatzplattform für gesellschaftliche Debatten entwickelt hat?
Wenn ich mir anschaue, welche Probleme mittlerweile mithilfe medizinischer Lösungsvorschläge gelöst werden sollen, welche Heuchelei hinter dem Ausnutzen gesellschaftlichen Vertrauens gegenüber dem ärztlichen Tätigwerden steckt, wird bei mir persönlich Skepsis wach.
Insbesondere wenn ich mir dann retrospektiv die ganzen Kalauerfiguren betrachte, die sich in der Vergangenheit angemaßt haben, gesellschaftlich, politische Entscheidungen unter dem Deckmantel von Medizin als Wissenschaft zu beeinflussen.
Medizin ist KEINE WISSENSCHAFT sondern pure Empirie.
Sie bedient sich wissenschaftlicher Möglichkeiten aus den Bereichen Physik, Mathematik, Chemie, Biologie etc. um ein Verständnis ihrer Diagnosen und daraus abgeleitet ihrer Therapien zu entwickeln.
Das oben angeführte Beispiel zeigt mir, daß die Grenzbereiche der Medizin immer weiter gesteckt werden und ausgenutzt werden, um soziale Phänomene und politisches Handeln zu rechtfertigen.
Wie ich finde, eine bedenkliche Entwicklung.
Die Parallele zwischen dem Fred-Thema und dem Kanadischen Phänomen?
Impfungen sind KEINE THERAPIE für Irgendetwas, sondern eine grundsätzlich prophylaktische Maßnahme.
Der Kanadische Weg ist eine BEENDIGUNG JEGLICHER THERAPIE, begründet auf dem subjektiven Gefühl des Leidens.
In beiden Fällen machen sich Ärzte bereit dafür wissenschaftliche Kriterien und in Zusammenarbeit mit Juristen regelkonforme Strategien zu entwickeln, die sich politisch umsetzen lassen.
Diese grundsätzliche Entwicklung ist meiner Meinung nach die unheiligste Allianz, die sich in einem Staatswesen bilden kann.
So, das war mein Wort zum Sonntach,
danke für eure Aufmerksamkeit in dieser Angelegenheit.🥸
Grüße Bb