Beiträge von Bluesbeobachter

    Tumoröse Erkrankungen des Gehirns und seiner Nebenstrukturen entstehen ohne bekannte Ursache, es sei denn man wohnt irgendwo in einer Höhle, im Keller oder hat sonstwie Kontakt zu radioaktiven Substanzen (Radonexposition etc. ).

    Dein Hinweis auf gesunde/ungesunde Lebensführung ist zwar grundsätzlich nicht verkehrt, enthält aber keine nachvollziehbare Ursache-Wirkung-Schlußfolgerung, also keine Kausalität.

    Genauso gut könnte man den Einfluß der Sonnenstrahlen oder den häufigen Gebrauch des Föns als Ursache vermuten, oder den Einfluß von Mikrowellenstrahlung, das Lesen falscher Bücher etc..

    Den übermäßigen Konsum von Medien als Ursache für intellektuelle und soziale Defizite zu bemühen ist glaub ich nachvollziehbar, aber darüber hinaus irreparable Hirnschäden zu vermuten ist schon recht gewagt.

    Es sei denn, du hättest Quellen für deineThese.


    Grüße Bb

    Du warst noch nicht in Russland

    Die sind grausam.

    Ich hab einmal in meinem Leben 100g Saufen mitmachen müssen. Waren halt Kollegen.

    Ich habe keine Erinnerung an nix mehr vom Gelage.

    Die Kollegen haben mich später immer nur so verständnisvoll angelächelt, wenn ich weitere Einladungen abgelehnt hab.

    Aber was ich sagen muß, die haben echt auf mich aufgepasst. Und nie ein Wort zu irgendjemandem verlauten lassen.


    Grüße Bb

    Genau das meinte ich mit würdelos.

    Und das betrifft die letzten drei Präsidentschaften der USA.

    Deutschland ist offensichtlich nicht das einzige Land mit einer durchgeknallten Führungsriege, die sich selbst in ihrer Wahnhaftigkeit als Elite und Weltenherrscher begreift.

    Diesen Zustand kann ich nur vage umschreiben als: Ochlokakistokratie mit autovandalistischen Suizidtendenzen.

    Für mich ist mittlerweile jegliche Sinnhaftigkeit oder Nutzen dieser Art " Herrschaft " völlig verlorengegangen.

    Es widerstrebt mir einfach, mich auf dieses Niveau, wenn es denn eins ist, herabzubegeben.

    Es ist wie einem Kadaver beim Verwesen zuzuschauen.

    Äußerst unersprießlich.


    Grüße Bb

    Öhm, reden wir jetzt tatsächlich darüber, daß der POTUS sich selbst als Hauptattraktion einer Fete präsentieren und bewundert wissen will?

    Sorry, aber das ist würdelos, für alle Beteiligten.

    Das ist intellektueller Nonsens und bedarf keinerlei Kommentares.


    Grüße Bb

    Doch durchaus, denn wenn ich wirklich weiß, dass ich keinen Kredit bekomme, dann muss ich erst recht vorsorgen um nicht eiskalt erwischt zu werden.

    Oder zumindest die Hütte gleich zum noch fairen Kurs veräußern, weil ich ihr im Ernstfall finanziell nicht gewachsen bin.

    Wobei wir hier noch nicht mal über richtige Bretter wie Lastenausgleich reden, bei dem schnell 30...50% des Verkehrswertes fällig sind.

    Was macht ihr dann, eure Immos alle dem Staat und den Neubürgern schenken?

    Keine Ahnung ob ich falsch erzogen wurde, aber Unsereiner musste stets so lange Geld herbeischaffen, dass es für ein fahrbares Auto oder eine neue Heizung gereicht hat und selbst dann noch Pulver für Unvorhergesehenes übrig war. Nix Kredit, egal ob er bewilligt würde oder nicht, zumindest nicht ob relativer Peanuts. Wenn das hieße 5 Jahre die Kohle zusammenhalten zu müssen, ohne Chance auf Urlaub, Festival oder Restaurant, ja gut, dann wäre das eben so. Nach einer 12-Stunden-Schicht schmeckt das Bier auf dem Balkon ohnehin besser und man kann sich hernach direkt ins Bett fallen lassen. Wegen 5000€ würde ich mich zumindest niemals kalt enteignen lassen, selbst wenn ich nach getaner Arbeit mir noch stundenlang Gedanken darum machen müsste, wen ich um das Geld anhaue.

    Sorry, aber darum gings den Kollegen grad gar nicht.

    Es ist schön, gut und sicherlich richtig, wenn du alles diesbezüglich im Griff hast.

    Das scheint das Grundmotiv deiner Argumentation zu sein.

    Die anderen Foristen haben sich eher über den prinzipiellen Charakter des Problems geäußert.

    Niemand bezweifelt deine toughness in Bezug auf die Erledigung finanzieller Probleme dieser Konstellation.


    Grüße Bb

    Vielleicht findet man auch noch eine Bank die eine Hypothek akzeptiert, die ist 1:1 nur an den Kredit gebunden und reduziert sich automatisch, ist aber dadurch teurer im Zins da die Bank ja weniger "Sicherheitsmasse" (Grundschuld plus abstraktes Schuldanerkenntnis plus persönliche Haftungserklärung plus sofortige Zwangsvollstreckungsunterwerfung) hat.

    Danke für deinen Beitrag.

    Eine bessere Kurzdarstellung dessen, worum es einer Bank geht, hab ich noch nicht gefunden.

    Fast schon genial :thumbsup:


    Grüße Bb

    volle Zustimmung!!!


    Ich würde im Fall der Notwendigkeit eine Briefgrundschuld bevorzugen. Das ist zwar etwas teurer, aber nach Tilgung muss der Grundschuldbrief ausgehändigt werden und der Fall ist erledigt.

    Wenn wieder mal eine Grundschuldsicherung eines Kredites notwendig wäre, Grundschuldbrief bei einer beliebigen Bank vorlegen und fertig!!! :thumbsup:

    Eindeutig eine pragmatische und sinnvolle Lösung. Sollte dem Kreditinstitut auch signalisieren, daß man seine persönlichen Überlegungen bezüglich Kredit und Absicherung bereits getätigt hat.

    Sofern da nicht wieder irgendeine finanzjuristische Pirouette dazwischenschießt, würde ich diese Lösung auch für mich annehmen.

    Aber zur Vorsicht würde ich auch immer meinen Notar des Vertrauens vorher mit meinen Überlegungen konsultieren.

    Einfach auch aus der Überlegung heraus, daß ich als kleiner Anleger auftreten möchte und keine Lust habe mich mit dem internationalen Geflecht der Finanzinstitute zu beschäftigen und deren gewinnorientierten Finanzströmen.

    Die staatlichen Geldströme und die Verflechtungen der Politik in diese und das Bankenwesen wecken in mir halt so paranoiaartige Warnsignale.

    Bisher hat dieser Filter bei mir sehr gut funktioniert.


    Grüße Bb

    Soweit ich weiß war die Vermögensabgabe 1952 keine Steuer!

    Kann das jemand bestätigen?

    Damit werben ja diese ganzen Firmen wie BENU und siehe oben, weil es eben keine Steuer Schuld darstellt, kann der Staat zum Beispiel in Liechtenstein nicht darauf zugreifen.

    Wäre es eine Steuer und man verweigert diese, ist es eine Straftat. In dem Falle würde eine liechtensteinische Bank Amtshilfe geben.

    Du hast natürlich Recht, sorry für meine unklare Ausdrucksweise.

    Es handelte sich um eine zweckgerichtete Sonderabgabe.

    Trotzdem hatte das ganze fiskalische Auswirkungen, da damit Liquiditäten blockiert wurden, und zwar über drei Jahrzehnte hinweg.

    Wer schlecht wirtschaftete mußte teilweise Verkäufe tätigen, um die Sonderabgabe zu bedienen.

    Ich persönlich betrachte das als juristische Wortklauberei, ähnlich dem Begriff " Sondervermögen ".

    Aber juristisch betrachtet hast du natürlich Recht.


    Grüße Bb

    Flatex?

    Hört sich erstmal an wie ein Mittelchen gegen Blähungen…

    Wenn ich den Beitrag richtig verstehe, werden hier mehrere Dinge sehr ausschweifend versuchsweise beschrieben und leicht gefärbt verkauft.

    Die Verwahrart und der Eigentums-/Besitztitel und deren fiskalische Bedeutung unter Berücksichtigung der lokalen Rechtsprechung der jeweiligen Verwahrstellen.

    Vereinfacht gesagt, wird hier ein Zugriffsmechanismus beschrieben, an deren letzter Stelle irgendwann mal der Wertpapierkäufer-investor steht.

    Das ist wie mit dem Geld, der Papierlappen hat keinen Eigenwert sondern ist Ausdruck eines Schuldtitels gegenüber einer Bank.

    Und dann werden noch die Eigentumsverhältnisse und Zugriffsmöglichkeiten angedeutet.

    Kurz: Genauso wie die Bank nicht hingeht und mir ein Konto anlegt als Kistchen und ich fleißig Taler reinschütte, die Bank mir dafür Zinsen drauflegt, funktionierts mit Wertpapieren, Papiergeld ist letztendlich auch nix anderes. Man hat lediglich einen Schuldtitel gegenüber der Bank, wenn man ein Konto hat.

    Hat man aber einen Tresor bei der Bank gemietet, gehört alles in diesem Tresor erstmal mir. Die Bank ist sowas wie eine Verwahrstelle, hat keinerlei Rechte am Inhalt.

    Und dann kommt die Verwahrstellenkette.

    Das ist sowas wie eine Matroschka im Bankformat.

    Man gibt sein Geld,Wertpapier, irgendwas zur lokalen Zweigstelle, weil man da sein Konto aufgemacht hat.

    Die gibt ihren Krempel dann an ihre nächsthöhere Verwahrstelle, quasi alle Inhalte der Zweigstelle werden mit den Inhalten der anderen Zweigstellen in die nächstgrößere Dose geschüttet, die nächste Hauptstelle.

    Die schüttet das dann ebenfalls in die nächstgrößere Dose, die große Hauptstelle der Hauptstellen.

    Von da aus gehts jetzt weiter in die Zentralbank.

    Usw. usf. .

    Soweit so gut.

    Doof ist nur, daß, ähnlich wie bei den Grundbucheinträgen eine Rangordnung existiert, wer sich im Falle einer Auszahlung zuerst aus den Pötten bedienen darf.

    Jede dazwischengeschaltete Verwahrstelle hat erstmal einen höheren Rechtsanspruch auf Erfüllung ihrer Forderungen als die nachgeschaltete.

    Zum Schluss kömmt der Wertpapierinvestor, der Sparer dran.

    Wenn sich also alle erstmal vor mir aus dem Sammelpöttchen bedienen und ihren Schnitt machen wollen, weil diese Art des Sparens letztlich das Risiko ganz weit nach unten verlagert, kann sich jeder selbst ausrechnen, was am Schluß im Worst Case unten ankommt, nämlich schlimmstenfalls nix.

    Mit dem dazwischenschalten weiterer Verwahrstellen, die möglicherweise anderen rechtlichen, lokal generierten Gesetzen unterliegen, macht man den Finanzbrei nur ein bißchen unförmiger und klumpiger.

    Der lustige Hinweis auf Risiken und wirtschaftliche/rechtliche Nachteile für WR-Gutschriften liest sich ein bißchen nebensächlich, im Ernstfall dürften dem aber Kiloschwere Verträge, gesetzliche Regelungen und Abmachungen zugrunde liegen.

    Der Knackpunkt liegt in der gedachten Umwandlung eines Tresors in eine Gutschrift in Wertpapierrechnung.

    Hat man früher tatsächlich noch Aktien im Tresor gestapelt wandelt sich diese Art der Wertschöpfung in einen digitalisierten Gutschriftensalat, mit dem der durchschnittliche Sparer ohne Rechtsbeistand und Finanzexperte erstmal nix anfangen kann.


    Grüße Bb

    Werden hier zwei Sachen vermischt?

    So wie ich das verstehe ist die eingetragene Grundschuld eine Sicherheit für die Bank für einen gewährten Kredit auf einen Immobilienerwerb.

    Soweit erstmal gut.

    Allerdings handelt es sich rechtlich um zwei unabhängig voneinander juristische Konstruktionen!

    Mit jeweils eigenen rechtlichen Konsequenzen.

    Der übliche Weg ist ja wohl der, daß ein Kreditnehmer seinen Kredit zurückzahlt und nach Beendigung des Kredites glaubt, alles wäre in Butter.

    So isset aber nich!

    Der Grundschuldeintrag existiert unabhängig vom Kredit einfach erstmal weiter!

    Und ist für die Bank ein vollstreckbarer Zugriff, völlig egal ob der Kredit erledigt ist oder nicht.

    Geht man zur Bank und fragt nach ob der Grundschuldeintrag gelöscht ist, wird man vermutlich ein Nein hören, warum sollten sie auch auf einen vollstreckbaren Titel verzichten.

    Warum man diese Rechtskonstruktion in dieser Form überhaupt erfunden hat, ist mir sowieso ein Rätsel. Im normalen Bilanzverhalten ist das Aufrechnen von Schulden verboten. Eine Bank kann aber hingehen und im Falle eigener finanzieller Probleme solche Sicherheitstitel an ihre Gläubiger " verkaufen ", um sich finanziell besser zu stellen. Diese merkwürdige Trennung vom Kredit und diesem Grundschuldeintrag scheint vielen nicht klar zu sein.

    Ich kann nur jedem empfehlen, der derartige Konstruktionen in seinem Vermögen hat, einen Notar zu konsultieren, der finanzielle Aufwand dafür ist bedeutend geringer als spätere Folgezahlungen.

    Da sind mehr juristische Fallen drin, als wir hier diskutieren können.

    Letztendlich geht es darum Banken einen Hebel zu geben, ihre Kunden in einem verpflichtenden Schuldverhältnis zu halten.

    Grob gesagt, hast du deinen Kredit abbezahlt solltest du deinen Grundschuldeintrag löschen lassen, denn das war überhaupt der Grund für dessen Existenz.

    Die Kritik an dieser Konstruktion, und damit kommen wir zum Threadthema, liegt meiner Meinung darin, daß der Staat sich mittlerweile verhält wie eine Bank und über seine Verhältnisse lebt, sich quasi verschuldet wie doof und als Sicherung den Fiskus nutzt, um an Kohle zu kommen. Und der Fiskus hat gewaltige Macht im Staate.

    Am oben aufgeführten Vergleich der nachkriegsbedingten Sonderabgabe für Vermögende/Immobilienbesitzer konnte man das sehr gut erkennen.

    Der Staat erläßt eine Sonderabgabe, verkleidet sie als Steuerschuld und hat damit juristischen Zugriff auf das Vermögen seiner Untertanen.

    Des is einfach so.

    Das ist zwar moralisch vielleicht verwerflich, stellt aber in der Finanzwelt keinen Hinderungsgrund dar. Und wie man an den Regierenden sieht, machen sie von ihren Möglichkeiten fleißig Gebrauch.


    Grüße Bb

    Käse...das Gehampel der Banken bei zurückbezahlten Krediten die mit einer Grundschuld abgedeckt werden ist::::::..täteräta....die Grundschuld zählt bei der Bank als eigenkapital.


    Löscht du diese ...kommte der Hebel....klingelts ??? :wall: :wall: :wall:


    cu DL

    Sicher?

    Wenn ich das System richtig verstehe, ist die Grundschuld eine Sicherheit für den Kredit, den die Bank, gedeckt durch Eigenkapital etc. vergeben kann.

    Sie dürfte auf keiner Seite, weder Aktiva noch Passiva auftauchen.

    Die Grundschuld reduziert das Risiko der Bank und müßte irgendwo unter Sicherheiten oder ähnliches verbucht werden.

    Die Löschung des Grundschuldeintrags mußten wir selbst auslösen, --> Kreditbescheinigung bei der Bank anfordern, ebenso die Löschung des Grundschuldeintrags, Notar einschalten ( waren damals 1500€), Grundschuldeintrag beim Amtsgericht löschen lassen, Bescheinigung darüber ausstellen lassen daß Immobilie Schuldenfrei ist und kein Grundschuldeintrag mehr existiert, Immobilie vertitschen.

    Der Immobilienkäufer von Welt fragt in der Regel sowas nach und hat keinen Bock persönlich zum Amtsgericht zu traben und sich für Kohle eine Auskunft zu erkaufen, zumal er die nur dann bekommt, wenn ein berechtigtes Interesse besteht, also er sowas wie einen Kaufvertrag oder Vorvertrag vorlegen kann. Sollte der Käufer mit Kredit ankommen, dürfte ihn seine Bank sowieso darauf aufmerksam machen, in der Regel haben die keine Lust auf den hinteren Rängen ihre Sicherheiten zu plazieren.

    Man korrigiere mich, wenn ich hier fälschlicherweise falsche Falschheiten verbreite.


    Grüße Bb

    Lieber Bluesbeobachter ich staune immer wieder über die Fachkompetenz in diesem Forum! Hammer, vielen Dank dafür [smilie_blume]

    Ich frag für einen Freund, wie gut ist denn Bier?

    Ist ja als Nahrungsmittel eingestuft ….

    Merci fürs Lob.

    Bier?

    Kommt immer drauf an, wann, wo und wieviel.

    Und welche Sorte.

    Und und und…

    Diese Frage kann ich mangels Fachkompetenz zum Thema nicht angemessen beantworten.

    Da verweise ich mal auf die Mitforisten.

    Als Notfallreserve sicher nicht schlecht, wenn mans hat.


    Grüße Bb

    Destiliertes oder Regenwasser kann man durchaus trinken, es gibt aber Regeln dafür.

    Um zu verstehen was da passiert, kurz eine Erklärung ( gilt übrigens auch für Meerwasser :(

    Wasser ist im Körper zu ca. 70 % ( grob ) Hauptanteil der Körpermasse.

    Die übrige Masse besteht aus organischen und nichtorganischen Dingelchen.

    Die nichtorganischen sind im Wesentlichen die Salze, und davon überwiegend Natrium und Kalium.

    Wo ist das Wasser, ist die entscheidende Frage.

    Vereinfacht unterscheidet man drei Räume.

    Intrazellulär, also in den Zellen.

    Intravasal, also im Gefäßsystem.

    Interstitiell, also zwischen den Zellen.

    Nu hat diese wunderbare Maschine, die unser Körper ist, diverse Regulationsmechanismen.

    Bei Wassermangel haben wir Durst,

    bei Energiemangel Hunger.

    Und dann kommt eine gewisse Reihenfolge der Zufuhr und Ausfuhr ins Spiel.

    Wir stecken uns vermeintlich nahrhafte Sachen in den Mund, wo sie erstmal vorsortiert werden, also Konsistenz wird getestet, gegebenenfalls angepasst durch kauen, Geschmack geprüft ( das ist ein hochsensibles Labor was da in der Nase und in der Zunge arbeitet ), wenns für gut befunden wird, wirds geschluckt😋, ansonsten ausgespuckt🤮.

    Das hört sich jetzt völlig banal und vielleicht auch doof an, aber im Notfall haben wir nichts anderes zur Verfügung, als unser Sensorium.

    Der Gag ist, wenn wir dieses Warnsystem nicht beachten übernehmen andere Systeme diese Funktion, die wir nicht steuern können.

    Wenn wir also etwas trinken, wirds, wenn wir es nicht ausspucken sofort weitertransportiert. In den Magen.

    Am Rande: Das Durstsystem registriert Veränderungen der Osmolarität/Osmolalität des intravasalen Volumens ( Blut ) und zeigt Bedarf an bei Verlusten von 300-400 ml Wasser/Volumen, also eine Sensitivität von grob 0,5% Körpermasse oder ca 0,8% Wassermasse.

    Wasser verbleibt erstmal im Magen, und zwar solange, bis es isotonisch ist, d.h. es wird an eine Osmolarität von ca. 280-300 mosm( Milliosmol ) angepasst, entspricht ungefähr 0,9 g Kochsalz pro Liter Wasser.

    Heißt, es wird Kochsalz hinzugefügt oder Wasser, je nachdem was man grad trinkt.

    Tatsächlich liegt die Wasseraufnahmegrenze bei ca. 300 ml, also das was fehlt.

    Trinken wir zuviel nichtisotonische Flüssigkeit, wird uns speiübel, wir göbeln das Zeug in einem ziemlich heftigen Strahl von uns, das ist ein Reflex, der ist nicht unterdrückbar. Vielleicht hat der eine oder andere schonmal Meerwasser ( hohe Osmolarität, > 300 mosm ) aus Versehen geschluckt und diese Erfahrung gemacht.

    Bei Hunden kann man das auch sehr gut sehen, wenn die begeistert an der See Meerwasser saufen und dann leicht benommen irgendwann übeln.

    Die Grenze von ca 300 Millilitern ist so eine Art Toleranzwert, wo der Anpassungsprozess an das körpereigene Milieu stattfindet.

    Und jetzt muss man systemisch denken.

    Steh ich also im Dschungel, arbeite, schwitze und piesel so vor mich hin, kein Wasserhahn in der Nähe, keine Kneipe, trinke ich möglicherweise Regenwasser, aus Blatttrichtern, usw., am Polarkreis wirds wahrscheinlich Schnee/Eis sein, also gefrorener Regen, kein gefrorenes Meerwasser. In Kombination mit fester Nahrung klappt das tatsächlich sehr gut.

    Mutter Natur liefert gelegentlich auch ihre Snacks in Form von Früchten etc..

    Ein Apfel, eine Birne und diverse andere Leckereien sind ziemlich ausgeklügelte Nahrungsmittel mit günstigen Zusammensetzungen, die kein Lebensmittelchemiker oder -betrieb auch nur annähernd nachahmen könnte. Früchte enthalten Wasser in einem optimal verwertbaren gefilterten Zustand, den bekommt ein technischer Filter ohne großen Aufwand nicht hin.

    Trinke ich jedoch zuviel Regenwasser, wirds toxisch, weil der systemische Salzanteil des Körpers runtergeht, Verdünnungseffekt.

    Das Zeug geht erstmal nicht mehr in die Zellen, die sind irgendwann voll, im Gefäßsystem ist auch nur begrenzt Platz, es landet also im interstitiellen Raum, der Bürger, die Bürgerin schwillt an, wir bekommen Ödeme. Die folgen der Schwerkraft. Steht der geschwollene Bürger also senkrecht, hat er erstmal Wasser im Fuß, Unterschenkel, und so weiter.

    Und dann kommen die anderen regulierenden Einheiten ins Spiel, Nieren, Herz usw.

    Bier ist tatsächlich etwas umstritten, hat tatsächlich auch seine Vorzüge, hängt aber von der Zusammensetzung ab.

    Ebenso Limonaden und andere Zuckerhaltige Getränke.

    Der Fehler, der häufig bei diesen Getränken gemacht wird, ist, sie als Durstlöscher ( s.o.) zu nutzen, und DAS SIND SIE NICHT.

    Die Erklärung dafür liegt im Zucker. 🤔

    Kurz: Man kann tatsächlich mit Zucker eine isotonische Lösung herstellen, das ist im klinischen Jargon eine G5%, also Glucose 5% Lösung, sind ca. 50g Zucker pro Liter, entspricht ungefähr 280-320 mosm.

    Zuckerhaltige Getränke ohne nennenswerten Elektrolytanteil werden verstoffwechselt, also aus der Glucose wird am Ende des Prozesses CO² und H²O.

    Das CO² atme ich ab und das H²O bleibt zusammen mit dem sowieso verfügbaren Wasser übrig. Und das ist biochemisch gesehen genauso wie Regen oder destilliertes Wasser. Wir erhalten also irgendwann einen Verdünnungseffekt mit Volumenzunahme. Geht der Bürger dann zwischendurch pieseln, verliert er Elektrolyte, schwitzt er, dann ebenfalls.

    Was passiert? Wir bekommen Salzhunger.

    Worauf ham wa Bock?

    Pommes, Burger, alles was salzig ist.

    Trick der Fast-Food-Industrie, siehe Menüs bestehend aus….

    Fazit:

    Die Mischung machts, und die Dosis.

    Im Durchschnitt sind kleine Häppchen zwischendurch sinnvoller als große Mengen.

    Bei Durst und Hitze sind Apfel, Melone und Co. sinnvoller als Bier, Limo u.ä.

    Bei Durst kleine Mengen Wasser trinken, der entstehende Salzbedarf kann durch Keks oder so leckere Dingelchen wie Landjäger ( Energieträger!) etc. gedeckt werden.

    Oder halt einfach mal nen Apfel essen.

    Wir sind einfach so angelegt.


    Grüße Bb

    Danke für die Info, war tatsächlich ne ernst gemeinte Frage, Salo III hat auch schon erörtert warum.

    Und bei einigen Kräutern sollte man tatsächlich vorsichtig sein, Giersch z.B. wird vielerorts als Unkraut bekämpft, Pestizidgefahr.

    Ansonsten guten Appetit, was übrigens auch erstaunlich oft mundet sind Blumenblätter, Blüten und Knospen.


    Grüße Bb

    Ich esse mittlerweile Löwenzahn,Gänseblümchen,Girsch,Bärlauch,Erdbeerblätter,Brennesseln-gemischtzerkaut mit Rosmarin,Schnittlauch,Koriander,Majoran usw.-alles was der Garten so hergibt und ich muss sagen, die Aromen schmecken je länger man das macht echt lecker, von Bitter,würzig,leichtsüß,nussig ist da alles dabei

    Ausschließlich oder zusätzlich, als Beilage, Tee, Salat, etc?


    Grüße Bb

    Der User Madson wurde vom Mod-Kollegen Edel Man mitnichten aufgrund abweichender Meinung gesperrt. Abweichende Meinungen sind zulässig sofern sie sachlich und in einem umgänglichen Ton vorgetragen werden. Die KI-Antwort im Spoiler ist in meinen Augen extrem oberflächlich um nicht zu sagen strotzt geradezu von Unkenntnis. Versuch doch bitte mal im Kommentarbereich von politischen Mainstreamplattformen eine von der Regierungslinie abweichenden Beitrag zu verfassen. Wird Dir nicht gelingen, weil er entweder gar nicht freigeschaltet oder umgehend gelöscht wird. Wer zu oft (2-3 mal) was kritisches postet oder es wagt kritisch zu hinterfragen, wird dort ohne Vorwarnung sofort gesperrt. Ist mir selbst schon so ergangen. All das gibt es hier im Forum nicht!


    Was hier im Forum wie auch in anderen nicht geduldet wird, wenn man rechthaberisch auf seiner abweichenden Meinung beharrt und die immer wieder postet um damit zu provozieren. Das nervt andere Diskussionsteilnehmer und kostet unendlich Zeit bei der Moderation. Wer dann trotz Aufruf zur Mäßigung, selbiger nicht nachkommt, muss mit Konsequenzen rechnen.

    Der Forist Madson

    wurde mehrfach aufgefordert die ART und WEISE seiner Kommunikation den Gepflogenheiten des GSF anzupassen.

    Da er dazu offensichtlich nicht in der Lage wahr und trotz Hilfsangebot weitermachte, wurde er konsequenterweise gesperrt.

    Eine Maßnahme, deren Kenntnis und Nutzung er durch Kenntnisnahme und Akzeptanz derselben zugestimmt hat.

    Daß er das persönlich möglicherweise anders sieht, werden wir nie erfahren, da er ja persönlich nicht in Erscheinung tritt, sondern eine KI stellvertretend für sich "sprechen" läßt.

    Und damit ist das Thema für mich erledigt.


    Grüße Bb