Beiträge von Bluesbeobachter

    Was soviel heißt wie, der Gegenwert von Echtwert in Fiatwert ist mir völlig schnurz.

    Die Verlockungen der Gewinnoptimierer sind langfristig überdenkbar.

    Egal welche Argumente sie nutzen.


    Grüße Bb

    Wir haben zum Fleischverzicht eine gewollte Entwicklung durchgemacht und uns für diese Art der Ernährung entschieden, ohne dabei irgendjemand missionieren zu wollen.

    Wohlstandsverwahrlosung versteh ich grad nicht und würde das auch erstmal zurückweisen.

    In unserer Denke verzichten wir auf nix existenzielles, sondern nutzen alternative Quellen zum Fleischkonsum.

    Wir betrachten Essen nicht als esoterisches oder wissenschaftliches Manifest sondern orientieren uns am Bedürfnis unter der Prämisse des " nicht tötens " .

    Wir denken so, weil wir so erfahren haben.

    Und leben so.

    Und stellen fest, daß unser Weg gangbar und umsetzbar ist.

    Wir wollen niemanden bekehren oder missionieren.

    Und haben als Vorerfahrung durchaus auch schonmal Weißwurst genossen.

    Den Vergleich mit McDonalds versteh ich in diesem Zusammenhang nicht.



    Grüße Bb

    Mal Grundsätzliches zum Verständnis meiner persönlichen Betrachtung:

    FIAT ist völlig fiktiv und hat null Gegenwert für nichts!

    Genau so wie digitalisierte Währungen!

    Die Gegenrechnung von FIAT zu Echtwerten ist eine Bubblerechnung.


    Grüße Bb

    Lammkeulensteak mit Kräuterbutter? mjam, dann komm ich auch! :*

    Als vegetarisch lernender Koch hab ich festgestellt, daß die Imitation von Fleisch nicht im Fokus der vegetarischen Denkweise liegen kann.

    Genauso wenig wie Fleisch sich als versteckte Gemüsebeilage präsentiert.

    Es sind zwei unabhängige Denkweisen im Kochen, die auch unabhängig voneinander existieren und nicht unbedingt konkurrieren.

    Betrachtet man Kochen als Kunst, Nahrung gemäß eigenen Vorstellungen zu bereiten und zu akzeptieren, liegt die Herausforderung in der Vermittlung eines guten und befriedigenden Geschmackserlebnisses für den Konsumenten.

    Betrachte ich noch den individuellen Wunsch nach Geschmacksoptimierung, komme ich als Koch in die Bredouille jedem Geschmacksempfänger seine persönliche gustatorische Hitliste bereitzustellen.

    Und das funktioniert nicht.

    Es gibt kein vegetarisches Pendant zu Lammkeule mit Kräuterbutter,

    erstens weils kein Ziel sein kann,

    zweitens, weil das Gericht keine vegetarische Grundorientierung enthält.

    Wer Fleisch essen möchte soll das tun,

    wer das nicht möchte halt nicht.

    Diese beiden Küchen schließen sich nicht aus oder sind Konkurrenten.

    Sie geben ihren Anhängern lediglich den gewünschten Rahmen ihres Genußbedürfnisses.

    Und der ist je nach Koch halt individuell.

    Mein Interesse an WBTs Pizza orientiert sich an seiner Professionalität für die Pizza als solches und seiner doch sehr persönlichen Belagsgestaltung.

    Bin halt neugierig.


    Grüße Bb

    Da flucht keiner… glaabs!

    Dein Wort in divinen cerebralen dextroorientierten Temporalbereich und deren eustachischen Röhren.

    Der Geschmackstest wirds zeigen, und als Küchenmeister meiner Holden hab ich die Latte schon relativ hoch positioniert.

    Da ich täglich koche und die holden vegetarischen Wünsche zu Ihrer Zufriedenheit erfülle, bin ich quasi aufgefordert WBTs Rezept auszuprobieren und in vegetarisch zu übersetzen.

    Bisher hab ich alles übersetzen können, egal was gewünscht wurde, aber dadurch ist auch das Anspruchsniveau gestiegen, glaub ich.

    Meine Holde wird mittlerweile täglich bewundert ob ihrer Mahlzeiten auf Arbeit.

    Ich liebe halt eine tolle Frau, die sagt, sie ißt kein Fleisch, weil sie die Angst der Tiere vor und beim Töten erlebt hat und diese Erfahrung ihr den Genuß am Fleisch verdorben hat.

    Mittlerweile befinde ich mich in einem Kochstadium, in dem neutrale Teilnehmer meiner Küche bei vielen Gerichten nicht mehr unterscheiden können, ob sie Fleisch gegessen haben oder nicht.

    Die Zusammensetzung des Pizzabelags hört sich interessant an, deswegen hab ich nachgefragt. Weißwurst ist ein spezielles Produkt ohne besonderen Eigengeschmack

    und sollte sich von daher vegetarisch austauschen lassen, ohne das Geschmackserlebnis zu verändern.

    Wäre dann eine Sache des Designs.

    Ich bin gespannt und werde gegebenenfalls berichten.


    Grüße Bb

    Nun ja.

    Das Problem vieler Menschen dürfte sein, daß sie abstraktes Denken, also den Umgang mit Zahlen, Statistiken, Prognosen etc. nicht beherrschen ( können ) und die Umsetzung solcher Informationen in das Alltagsleben nicht verstehen.

    So gesehen sind Viele abhängig von Vordenkern und selbsternannten Gurus, die ihnen die Welt erklären.

    Darauf baut das Verarschungssystem einfach auf. 🍌

    Man betrachte nur die Systematik der Informationsvermittlung und Bereitstellung und kommt irgendwann zwangsläufig darauf, daß dies die größte Schwachstelle im System ist, die auf Teufel komm raus mit allen Mitteln verteidigt wird, siehe Kontensperrung, Berufsverbote, Zensurgesetze, überstaatliche Institutionen usw.

    Die Wenigsten scheinen zu verstehen, daß hier ein Krieg um monetäre Macht global von statten geht.

    Die eine Seite möchte ihr Fiatgeld weiterbetreiben, weil man dann über die Zentralbanken im besten Fall die absolute unbegrenzte Kontrolle über die " Vermögensströme " bekommt.

    Die andere Seite orientiert sich am Realwert und begrenzt so ihre mathematischen Möglichkeiten. Und das zeigt sich halt im politischen Geschehen.

    Beispiel Krieg:

    Krieg ist teuer!

    Hatte vor unvordenklichen Zeiten eine kriegführende Partei kein Geld mehr zur Verfügung, war der Krieg eigentlich auch schon vorbei. Das war zu der Zeit der Realbewertung von Geld durchaus der Fall.

    Seit der Entdeckung des Fiatgeldes und seiner Möglichkeiten der unbegrenzten Schöpfung hat sich die Sachlage ein wenig geändert.

    Man bemerke bitte die Motivation hinter dem Fiatsystem, initial wie aktuell.

    Dem 5D kann mans aber ganz gut verkaufen, da die Bildungskurve in der Masse steil nach unten geht Richtung Steinbruchmathematik.

    Das Rentensystem ist keins mehr, der gesetzliche Anspruch auf staatlich verwaltetes Vermögen

    BVerfG, Beschluss vom 28.02.1980, 1 BvL 17/77 u.a. (Versorgungsausgleich; Rente ist Eigentum) - urteilsbesprechungen.de https://share.google/22JkcDzjfRJf5BrfL

    verschwindet hinter systematischer juristischer Dekonstruktion und effektiver Haftungsverschiebung zu Ungunsten der Einzahler.

    Es ist keine Dummheit von irgendjemand, auf dieses System zu vertrauen.

    Es ist vielmehr eine ungeheure Dummheit, Arroganz und Idiotie der Verantwortlichen, diese Entwicklung einzuleiten und zuzulassen.

    Sie wird politische Konsequenzen haben und das nicht zu knapp.

    Sollten die Menschen irgendwann mal verstehen, Wer da Was mit ihnen veranstaltet, dürften die Verantwortlichen eine Tätigkeit als Dendrokosmetik mit hoher Wahrscheinlichkeit in Betracht ziehen dürfen.

    Die Überlegung lautet also:

    Fiat gegen Realwert.

    Das ist die Gestaltungsmöglichkeit des Einzelnen.

    Golden Mask hat seinen Weg für sich gefunden und in die Realität umgesetzt.

    Das wird prinzipiell auch mein Weg werden.

    Etwas besseres find ich grad nicht.


    Grüße Bb

    Du warst noch nicht in Russland

    Die sind grausam.

    Ich hab einmal in meinem Leben 100g Saufen mitmachen müssen. Waren halt Kollegen.

    Ich habe keine Erinnerung an nix mehr vom Gelage.

    Die Kollegen haben mich später immer nur so verständnisvoll angelächelt, wenn ich weitere Einladungen abgelehnt hab.

    Aber was ich sagen muß, die haben echt auf mich aufgepasst. Und nie ein Wort zu irgendjemandem verlauten lassen.


    Grüße Bb

    Doch durchaus, denn wenn ich wirklich weiß, dass ich keinen Kredit bekomme, dann muss ich erst recht vorsorgen um nicht eiskalt erwischt zu werden.

    Oder zumindest die Hütte gleich zum noch fairen Kurs veräußern, weil ich ihr im Ernstfall finanziell nicht gewachsen bin.

    Wobei wir hier noch nicht mal über richtige Bretter wie Lastenausgleich reden, bei dem schnell 30...50% des Verkehrswertes fällig sind.

    Was macht ihr dann, eure Immos alle dem Staat und den Neubürgern schenken?

    Keine Ahnung ob ich falsch erzogen wurde, aber Unsereiner musste stets so lange Geld herbeischaffen, dass es für ein fahrbares Auto oder eine neue Heizung gereicht hat und selbst dann noch Pulver für Unvorhergesehenes übrig war. Nix Kredit, egal ob er bewilligt würde oder nicht, zumindest nicht ob relativer Peanuts. Wenn das hieße 5 Jahre die Kohle zusammenhalten zu müssen, ohne Chance auf Urlaub, Festival oder Restaurant, ja gut, dann wäre das eben so. Nach einer 12-Stunden-Schicht schmeckt das Bier auf dem Balkon ohnehin besser und man kann sich hernach direkt ins Bett fallen lassen. Wegen 5000€ würde ich mich zumindest niemals kalt enteignen lassen, selbst wenn ich nach getaner Arbeit mir noch stundenlang Gedanken darum machen müsste, wen ich um das Geld anhaue.

    Sorry, aber darum gings den Kollegen grad gar nicht.

    Es ist schön, gut und sicherlich richtig, wenn du alles diesbezüglich im Griff hast.

    Das scheint das Grundmotiv deiner Argumentation zu sein.

    Die anderen Foristen haben sich eher über den prinzipiellen Charakter des Problems geäußert.

    Niemand bezweifelt deine toughness in Bezug auf die Erledigung finanzieller Probleme dieser Konstellation.


    Grüße Bb

    Vielleicht findet man auch noch eine Bank die eine Hypothek akzeptiert, die ist 1:1 nur an den Kredit gebunden und reduziert sich automatisch, ist aber dadurch teurer im Zins da die Bank ja weniger "Sicherheitsmasse" (Grundschuld plus abstraktes Schuldanerkenntnis plus persönliche Haftungserklärung plus sofortige Zwangsvollstreckungsunterwerfung) hat.

    Danke für deinen Beitrag.

    Eine bessere Kurzdarstellung dessen, worum es einer Bank geht, hab ich noch nicht gefunden.

    Fast schon genial :thumbsup:


    Grüße Bb

    volle Zustimmung!!!


    Ich würde im Fall der Notwendigkeit eine Briefgrundschuld bevorzugen. Das ist zwar etwas teurer, aber nach Tilgung muss der Grundschuldbrief ausgehändigt werden und der Fall ist erledigt.

    Wenn wieder mal eine Grundschuldsicherung eines Kredites notwendig wäre, Grundschuldbrief bei einer beliebigen Bank vorlegen und fertig!!! :thumbsup:

    Eindeutig eine pragmatische und sinnvolle Lösung. Sollte dem Kreditinstitut auch signalisieren, daß man seine persönlichen Überlegungen bezüglich Kredit und Absicherung bereits getätigt hat.

    Sofern da nicht wieder irgendeine finanzjuristische Pirouette dazwischenschießt, würde ich diese Lösung auch für mich annehmen.

    Aber zur Vorsicht würde ich auch immer meinen Notar des Vertrauens vorher mit meinen Überlegungen konsultieren.

    Einfach auch aus der Überlegung heraus, daß ich als kleiner Anleger auftreten möchte und keine Lust habe mich mit dem internationalen Geflecht der Finanzinstitute zu beschäftigen und deren gewinnorientierten Finanzströmen.

    Die staatlichen Geldströme und die Verflechtungen der Politik in diese und das Bankenwesen wecken in mir halt so paranoiaartige Warnsignale.

    Bisher hat dieser Filter bei mir sehr gut funktioniert.


    Grüße Bb

    Soweit ich weiß war die Vermögensabgabe 1952 keine Steuer!

    Kann das jemand bestätigen?

    Damit werben ja diese ganzen Firmen wie BENU und siehe oben, weil es eben keine Steuer Schuld darstellt, kann der Staat zum Beispiel in Liechtenstein nicht darauf zugreifen.

    Wäre es eine Steuer und man verweigert diese, ist es eine Straftat. In dem Falle würde eine liechtensteinische Bank Amtshilfe geben.

    Du hast natürlich Recht, sorry für meine unklare Ausdrucksweise.

    Es handelte sich um eine zweckgerichtete Sonderabgabe.

    Trotzdem hatte das ganze fiskalische Auswirkungen, da damit Liquiditäten blockiert wurden, und zwar über drei Jahrzehnte hinweg.

    Wer schlecht wirtschaftete mußte teilweise Verkäufe tätigen, um die Sonderabgabe zu bedienen.

    Ich persönlich betrachte das als juristische Wortklauberei, ähnlich dem Begriff " Sondervermögen ".

    Aber juristisch betrachtet hast du natürlich Recht.


    Grüße Bb

    Flatex?

    Hört sich erstmal an wie ein Mittelchen gegen Blähungen…

    Wenn ich den Beitrag richtig verstehe, werden hier mehrere Dinge sehr ausschweifend versuchsweise beschrieben und leicht gefärbt verkauft.

    Die Verwahrart und der Eigentums-/Besitztitel und deren fiskalische Bedeutung unter Berücksichtigung der lokalen Rechtsprechung der jeweiligen Verwahrstellen.

    Vereinfacht gesagt, wird hier ein Zugriffsmechanismus beschrieben, an deren letzter Stelle irgendwann mal der Wertpapierkäufer-investor steht.

    Das ist wie mit dem Geld, der Papierlappen hat keinen Eigenwert sondern ist Ausdruck eines Schuldtitels gegenüber einer Bank.

    Und dann werden noch die Eigentumsverhältnisse und Zugriffsmöglichkeiten angedeutet.

    Kurz: Genauso wie die Bank nicht hingeht und mir ein Konto anlegt als Kistchen und ich fleißig Taler reinschütte, die Bank mir dafür Zinsen drauflegt, funktionierts mit Wertpapieren, Papiergeld ist letztendlich auch nix anderes. Man hat lediglich einen Schuldtitel gegenüber der Bank, wenn man ein Konto hat.

    Hat man aber einen Tresor bei der Bank gemietet, gehört alles in diesem Tresor erstmal mir. Die Bank ist sowas wie eine Verwahrstelle, hat keinerlei Rechte am Inhalt.

    Und dann kommt die Verwahrstellenkette.

    Das ist sowas wie eine Matroschka im Bankformat.

    Man gibt sein Geld,Wertpapier, irgendwas zur lokalen Zweigstelle, weil man da sein Konto aufgemacht hat.

    Die gibt ihren Krempel dann an ihre nächsthöhere Verwahrstelle, quasi alle Inhalte der Zweigstelle werden mit den Inhalten der anderen Zweigstellen in die nächstgrößere Dose geschüttet, die nächste Hauptstelle.

    Die schüttet das dann ebenfalls in die nächstgrößere Dose, die große Hauptstelle der Hauptstellen.

    Von da aus gehts jetzt weiter in die Zentralbank.

    Usw. usf. .

    Soweit so gut.

    Doof ist nur, daß, ähnlich wie bei den Grundbucheinträgen eine Rangordnung existiert, wer sich im Falle einer Auszahlung zuerst aus den Pötten bedienen darf.

    Jede dazwischengeschaltete Verwahrstelle hat erstmal einen höheren Rechtsanspruch auf Erfüllung ihrer Forderungen als die nachgeschaltete.

    Zum Schluss kömmt der Wertpapierinvestor, der Sparer dran.

    Wenn sich also alle erstmal vor mir aus dem Sammelpöttchen bedienen und ihren Schnitt machen wollen, weil diese Art des Sparens letztlich das Risiko ganz weit nach unten verlagert, kann sich jeder selbst ausrechnen, was am Schluß im Worst Case unten ankommt, nämlich schlimmstenfalls nix.

    Mit dem dazwischenschalten weiterer Verwahrstellen, die möglicherweise anderen rechtlichen, lokal generierten Gesetzen unterliegen, macht man den Finanzbrei nur ein bißchen unförmiger und klumpiger.

    Der lustige Hinweis auf Risiken und wirtschaftliche/rechtliche Nachteile für WR-Gutschriften liest sich ein bißchen nebensächlich, im Ernstfall dürften dem aber Kiloschwere Verträge, gesetzliche Regelungen und Abmachungen zugrunde liegen.

    Der Knackpunkt liegt in der gedachten Umwandlung eines Tresors in eine Gutschrift in Wertpapierrechnung.

    Hat man früher tatsächlich noch Aktien im Tresor gestapelt wandelt sich diese Art der Wertschöpfung in einen digitalisierten Gutschriftensalat, mit dem der durchschnittliche Sparer ohne Rechtsbeistand und Finanzexperte erstmal nix anfangen kann.


    Grüße Bb

    Werden hier zwei Sachen vermischt?

    So wie ich das verstehe ist die eingetragene Grundschuld eine Sicherheit für die Bank für einen gewährten Kredit auf einen Immobilienerwerb.

    Soweit erstmal gut.

    Allerdings handelt es sich rechtlich um zwei unabhängig voneinander juristische Konstruktionen!

    Mit jeweils eigenen rechtlichen Konsequenzen.

    Der übliche Weg ist ja wohl der, daß ein Kreditnehmer seinen Kredit zurückzahlt und nach Beendigung des Kredites glaubt, alles wäre in Butter.

    So isset aber nich!

    Der Grundschuldeintrag existiert unabhängig vom Kredit einfach erstmal weiter!

    Und ist für die Bank ein vollstreckbarer Zugriff, völlig egal ob der Kredit erledigt ist oder nicht.

    Geht man zur Bank und fragt nach ob der Grundschuldeintrag gelöscht ist, wird man vermutlich ein Nein hören, warum sollten sie auch auf einen vollstreckbaren Titel verzichten.

    Warum man diese Rechtskonstruktion in dieser Form überhaupt erfunden hat, ist mir sowieso ein Rätsel. Im normalen Bilanzverhalten ist das Aufrechnen von Schulden verboten. Eine Bank kann aber hingehen und im Falle eigener finanzieller Probleme solche Sicherheitstitel an ihre Gläubiger " verkaufen ", um sich finanziell besser zu stellen. Diese merkwürdige Trennung vom Kredit und diesem Grundschuldeintrag scheint vielen nicht klar zu sein.

    Ich kann nur jedem empfehlen, der derartige Konstruktionen in seinem Vermögen hat, einen Notar zu konsultieren, der finanzielle Aufwand dafür ist bedeutend geringer als spätere Folgezahlungen.

    Da sind mehr juristische Fallen drin, als wir hier diskutieren können.

    Letztendlich geht es darum Banken einen Hebel zu geben, ihre Kunden in einem verpflichtenden Schuldverhältnis zu halten.

    Grob gesagt, hast du deinen Kredit abbezahlt solltest du deinen Grundschuldeintrag löschen lassen, denn das war überhaupt der Grund für dessen Existenz.

    Die Kritik an dieser Konstruktion, und damit kommen wir zum Threadthema, liegt meiner Meinung darin, daß der Staat sich mittlerweile verhält wie eine Bank und über seine Verhältnisse lebt, sich quasi verschuldet wie doof und als Sicherung den Fiskus nutzt, um an Kohle zu kommen. Und der Fiskus hat gewaltige Macht im Staate.

    Am oben aufgeführten Vergleich der nachkriegsbedingten Sonderabgabe für Vermögende/Immobilienbesitzer konnte man das sehr gut erkennen.

    Der Staat erläßt eine Sonderabgabe, verkleidet sie als Steuerschuld und hat damit juristischen Zugriff auf das Vermögen seiner Untertanen.

    Des is einfach so.

    Das ist zwar moralisch vielleicht verwerflich, stellt aber in der Finanzwelt keinen Hinderungsgrund dar. Und wie man an den Regierenden sieht, machen sie von ihren Möglichkeiten fleißig Gebrauch.


    Grüße Bb

    Käse...das Gehampel der Banken bei zurückbezahlten Krediten die mit einer Grundschuld abgedeckt werden ist::::::..täteräta....die Grundschuld zählt bei der Bank als eigenkapital.


    Löscht du diese ...kommte der Hebel....klingelts ??? :wall: :wall: :wall:


    cu DL

    Sicher?

    Wenn ich das System richtig verstehe, ist die Grundschuld eine Sicherheit für den Kredit, den die Bank, gedeckt durch Eigenkapital etc. vergeben kann.

    Sie dürfte auf keiner Seite, weder Aktiva noch Passiva auftauchen.

    Die Grundschuld reduziert das Risiko der Bank und müßte irgendwo unter Sicherheiten oder ähnliches verbucht werden.

    Die Löschung des Grundschuldeintrags mußten wir selbst auslösen, --> Kreditbescheinigung bei der Bank anfordern, ebenso die Löschung des Grundschuldeintrags, Notar einschalten ( waren damals 1500€), Grundschuldeintrag beim Amtsgericht löschen lassen, Bescheinigung darüber ausstellen lassen daß Immobilie Schuldenfrei ist und kein Grundschuldeintrag mehr existiert, Immobilie vertitschen.

    Der Immobilienkäufer von Welt fragt in der Regel sowas nach und hat keinen Bock persönlich zum Amtsgericht zu traben und sich für Kohle eine Auskunft zu erkaufen, zumal er die nur dann bekommt, wenn ein berechtigtes Interesse besteht, also er sowas wie einen Kaufvertrag oder Vorvertrag vorlegen kann. Sollte der Käufer mit Kredit ankommen, dürfte ihn seine Bank sowieso darauf aufmerksam machen, in der Regel haben die keine Lust auf den hinteren Rängen ihre Sicherheiten zu plazieren.

    Man korrigiere mich, wenn ich hier fälschlicherweise falsche Falschheiten verbreite.


    Grüße Bb

    Lieber Bluesbeobachter ich staune immer wieder über die Fachkompetenz in diesem Forum! Hammer, vielen Dank dafür [smilie_blume]

    Ich frag für einen Freund, wie gut ist denn Bier?

    Ist ja als Nahrungsmittel eingestuft ….

    Merci fürs Lob.

    Bier?

    Kommt immer drauf an, wann, wo und wieviel.

    Und welche Sorte.

    Und und und…

    Diese Frage kann ich mangels Fachkompetenz zum Thema nicht angemessen beantworten.

    Da verweise ich mal auf die Mitforisten.

    Als Notfallreserve sicher nicht schlecht, wenn mans hat.


    Grüße Bb

    Destiliertes oder Regenwasser kann man durchaus trinken, es gibt aber Regeln dafür.

    Um zu verstehen was da passiert, kurz eine Erklärung ( gilt übrigens auch für Meerwasser :(

    Wasser ist im Körper zu ca. 70 % ( grob ) Hauptanteil der Körpermasse.

    Die übrige Masse besteht aus organischen und nichtorganischen Dingelchen.

    Die nichtorganischen sind im Wesentlichen die Salze, und davon überwiegend Natrium und Kalium.

    Wo ist das Wasser, ist die entscheidende Frage.

    Vereinfacht unterscheidet man drei Räume.

    Intrazellulär, also in den Zellen.

    Intravasal, also im Gefäßsystem.

    Interstitiell, also zwischen den Zellen.

    Nu hat diese wunderbare Maschine, die unser Körper ist, diverse Regulationsmechanismen.

    Bei Wassermangel haben wir Durst,

    bei Energiemangel Hunger.

    Und dann kommt eine gewisse Reihenfolge der Zufuhr und Ausfuhr ins Spiel.

    Wir stecken uns vermeintlich nahrhafte Sachen in den Mund, wo sie erstmal vorsortiert werden, also Konsistenz wird getestet, gegebenenfalls angepasst durch kauen, Geschmack geprüft ( das ist ein hochsensibles Labor was da in der Nase und in der Zunge arbeitet ), wenns für gut befunden wird, wirds geschluckt😋, ansonsten ausgespuckt🤮.

    Das hört sich jetzt völlig banal und vielleicht auch doof an, aber im Notfall haben wir nichts anderes zur Verfügung, als unser Sensorium.

    Der Gag ist, wenn wir dieses Warnsystem nicht beachten übernehmen andere Systeme diese Funktion, die wir nicht steuern können.

    Wenn wir also etwas trinken, wirds, wenn wir es nicht ausspucken sofort weitertransportiert. In den Magen.

    Am Rande: Das Durstsystem registriert Veränderungen der Osmolarität/Osmolalität des intravasalen Volumens ( Blut ) und zeigt Bedarf an bei Verlusten von 300-400 ml Wasser/Volumen, also eine Sensitivität von grob 0,5% Körpermasse oder ca 0,8% Wassermasse.

    Wasser verbleibt erstmal im Magen, und zwar solange, bis es isotonisch ist, d.h. es wird an eine Osmolarität von ca. 280-300 mosm( Milliosmol ) angepasst, entspricht ungefähr 0,9 g Kochsalz pro Liter Wasser.

    Heißt, es wird Kochsalz hinzugefügt oder Wasser, je nachdem was man grad trinkt.

    Tatsächlich liegt die Wasseraufnahmegrenze bei ca. 300 ml, also das was fehlt.

    Trinken wir zuviel nichtisotonische Flüssigkeit, wird uns speiübel, wir göbeln das Zeug in einem ziemlich heftigen Strahl von uns, das ist ein Reflex, der ist nicht unterdrückbar. Vielleicht hat der eine oder andere schonmal Meerwasser ( hohe Osmolarität, > 300 mosm ) aus Versehen geschluckt und diese Erfahrung gemacht.

    Bei Hunden kann man das auch sehr gut sehen, wenn die begeistert an der See Meerwasser saufen und dann leicht benommen irgendwann übeln.

    Die Grenze von ca 300 Millilitern ist so eine Art Toleranzwert, wo der Anpassungsprozess an das körpereigene Milieu stattfindet.

    Und jetzt muss man systemisch denken.

    Steh ich also im Dschungel, arbeite, schwitze und piesel so vor mich hin, kein Wasserhahn in der Nähe, keine Kneipe, trinke ich möglicherweise Regenwasser, aus Blatttrichtern, usw., am Polarkreis wirds wahrscheinlich Schnee/Eis sein, also gefrorener Regen, kein gefrorenes Meerwasser. In Kombination mit fester Nahrung klappt das tatsächlich sehr gut.

    Mutter Natur liefert gelegentlich auch ihre Snacks in Form von Früchten etc..

    Ein Apfel, eine Birne und diverse andere Leckereien sind ziemlich ausgeklügelte Nahrungsmittel mit günstigen Zusammensetzungen, die kein Lebensmittelchemiker oder -betrieb auch nur annähernd nachahmen könnte. Früchte enthalten Wasser in einem optimal verwertbaren gefilterten Zustand, den bekommt ein technischer Filter ohne großen Aufwand nicht hin.

    Trinke ich jedoch zuviel Regenwasser, wirds toxisch, weil der systemische Salzanteil des Körpers runtergeht, Verdünnungseffekt.

    Das Zeug geht erstmal nicht mehr in die Zellen, die sind irgendwann voll, im Gefäßsystem ist auch nur begrenzt Platz, es landet also im interstitiellen Raum, der Bürger, die Bürgerin schwillt an, wir bekommen Ödeme. Die folgen der Schwerkraft. Steht der geschwollene Bürger also senkrecht, hat er erstmal Wasser im Fuß, Unterschenkel, und so weiter.

    Und dann kommen die anderen regulierenden Einheiten ins Spiel, Nieren, Herz usw.

    Bier ist tatsächlich etwas umstritten, hat tatsächlich auch seine Vorzüge, hängt aber von der Zusammensetzung ab.

    Ebenso Limonaden und andere Zuckerhaltige Getränke.

    Der Fehler, der häufig bei diesen Getränken gemacht wird, ist, sie als Durstlöscher ( s.o.) zu nutzen, und DAS SIND SIE NICHT.

    Die Erklärung dafür liegt im Zucker. 🤔

    Kurz: Man kann tatsächlich mit Zucker eine isotonische Lösung herstellen, das ist im klinischen Jargon eine G5%, also Glucose 5% Lösung, sind ca. 50g Zucker pro Liter, entspricht ungefähr 280-320 mosm.

    Zuckerhaltige Getränke ohne nennenswerten Elektrolytanteil werden verstoffwechselt, also aus der Glucose wird am Ende des Prozesses CO² und H²O.

    Das CO² atme ich ab und das H²O bleibt zusammen mit dem sowieso verfügbaren Wasser übrig. Und das ist biochemisch gesehen genauso wie Regen oder destilliertes Wasser. Wir erhalten also irgendwann einen Verdünnungseffekt mit Volumenzunahme. Geht der Bürger dann zwischendurch pieseln, verliert er Elektrolyte, schwitzt er, dann ebenfalls.

    Was passiert? Wir bekommen Salzhunger.

    Worauf ham wa Bock?

    Pommes, Burger, alles was salzig ist.

    Trick der Fast-Food-Industrie, siehe Menüs bestehend aus….

    Fazit:

    Die Mischung machts, und die Dosis.

    Im Durchschnitt sind kleine Häppchen zwischendurch sinnvoller als große Mengen.

    Bei Durst und Hitze sind Apfel, Melone und Co. sinnvoller als Bier, Limo u.ä.

    Bei Durst kleine Mengen Wasser trinken, der entstehende Salzbedarf kann durch Keks oder so leckere Dingelchen wie Landjäger ( Energieträger!) etc. gedeckt werden.

    Oder halt einfach mal nen Apfel essen.

    Wir sind einfach so angelegt.


    Grüße Bb