Wenn wir schon dabei sind, unseren Glauben bezüglich "Schuld" zu erklären...
Alles, woran man in dieser Existenzebene feste glaubt, wird das "Ich" nutzen, um den Körper/Verstand entsprechend zu beeinflussen. Wenn man an etwas aus Angst glaubt, ist es nur eine Illusion, die aber unheimlich echt daher kommt und einen je nach Intensivität auch körperlich/psychisch fertig machen kann.
z.B. der Glauben an die gemeine Gefährlichkeit des Corona-Virus.
Wenn man an etwas aus Liebe glaubt, ist bzw. wird es in der Realität des Seins manifest.
Und dann gibt es da noch diesen ganz miesen Trick der Angst, die sich als Liebe ausgibt. Das wäre z.B. sowas wie "Bemuttern eines erwachsenen Kinds" (isst du auch genug?, fahr vorsichtig!, geh doch mal zur Vorsorgeuntersuchung!) oder der verlorene Gen Z der meint, Liebe wäre es, für andere Leute zu entscheiden, ob sie unterdrückt sind oder andere unterdrücken, dabei ist es nur Angst vor der eigenen Schuld, die einem eingeredet wurde und die man irgendwie "loswerden" will.
So schaffen es auch Kirchen, Angst vor Gott zu erzeugen, indem sie einen von vorn herein als "Schuldig" betrachten (Erbsünde usw.), die Regeln erfinden, die einen Schuldig bleiben lassen und die dann letztlich Einrichtungen schaffen, mit denen man sich von der Schuld erlösen kann - natürlich nur mit entsprechendem Opfer. Dabei ist alles, was Gott erwartet, Liebe.
Wer sich schuldig fühlt, den Käfer zertreten zu haben, wird durch sein "Ich" entsprechend malträtiert und irgendeine "Strafe" wird sich das Ego dann schon ausdenken, die als Illusion daherkommt - z.B. Fußschmerzen oder irgend eine schlechte News die man dann persönlich nimmt.
Wer sich als seit Anbeginn als Unschuldiger erkennt, der existiert einfach weiter mit dem Wissen was real und nicht real ist und braucht keine Angst vor irgendeiner Strafe zu haben.
Man kann natürlich mit so einer Angstfreiheit und Unschuldsvorstellung stattdessen der "dunklen Seite der Macht" beitreten und seine Seele dem Teufel verschreiben, statt Einig mit Gott zu sein. Dann ist man in dieser bedeutungslosen materiellen Welt vorerst besser gestellt und so lange man kein schlechtes Gewissen entwickelt, ist es einem auch egal wie viele "Käfer" man dann mutwillig zertritt. Ob man damit aber auf Ewigkeit froh sein wird, ist die andere Frage. Ich glaube nicht, denn so jemand verbreitet Angst statt Liebe. Lebt in einer Illusion aus Macht und weltlichen Gelüsten und wird am Ende feststellen, dass es auch anders gegangen wäre: Nicht umsonst haben so viele der "Bösen" kurz vorm Ableben plötzlich einen Sinneswandel - bzw. so eine unheimliche Angst vor dem Tod, dass sie alles dafür tun würden, materiell unsterblich zu werden - um dabei geistig zu sterben.