Man kann schimpfen so viel man will - aber Generatoren sind aktuell wirklich gut.
Egal ob Text, Bild, Video. Noch vor paar Jahren war all das nicht existent und undenkbar.
Ich kann mich an NVidia Bildgenerierung vor paar Jahren erinnern - wo man Farbklekse malen konnte und die KI eine Landschaft generierte.
Heute haben wir große Sprünge gemacht. Und die Werkzeuge sind genial gut geworden.
Zugleich gibt es eine "Sättigung". Die Generierung wird mit neuer Version nicht doppelt so gut wie zuvor. Selbst wenn man doppelt so viel KI-Lernzeit und Generierungszeit gibt. Es gibt eine Barriere, die mit vorhandener Technik nicht mehr durchbrochen werden kann. Die neuen Modelle überbieten sich nur noch um wenige Punkte.
D.h. erst mir neuen Ideen und neuer Technologie kann der Fortschritt weiter gehen. Die Frage ist, ob das schnell passieren wird - oder ob wir zunächst in einer Sackgasse stecken bleiben. Wenn wir stecken bleiben, dann wird es nur eine graduelle Verbesserung geben - aber keine Evolution.
z.B. ist aktuell das Problem, dass die Modelle riesig sind. Und ich glaube mittlerweile Billion Parameter haben. Zugleich sind die Systeme zu begrenzt. Zu limitierende GPU mit zu wenig Speicher. d.h. heute KI wird "mental" kastriert, damit diese überhaupt irgendwie funktioniert. Aber schon in 10 Jahren wird man darüber nur müde lachen. Ich denke viele heutige Probleme wird man gelöst haben.
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Was man lösen wird, sind Rechnergeschwindigkeit, Speicherkapazität, Energieeffizient, Speichergröße, möglicherweise auch andere Speichermedien.
Die Interoperabilität wird sich wahrscheinlich auch verbessern, sofern nicht jeder Heinzel meint, sein Produkt monopolisieren zu müssen.
Was mir eher Sorge bereitet ist der aktuell sorglose Umgang mit persönlichen, privaten Daten, die eigentlich niemanden etwas angehen, aber trotzdem unter dem Deckmantel Datensicherheit und ökosoziale Standards erhoben und ausgewertet werden.
Meine Gesundheit geht den Rest der Welt erstmal einen Scheißdreck an, mein soziales Umfeld ebenso genauso wie meine Meinung zu irgendwelchen Dingen.
Das Internet ist eine riesengroße neugierige Labermaschine geworden, die ungefragt überall rein lauscht und blindwütig Scheiße weitererzählt, vergleichbar mit dem Nachbarn, der seine Umgebung auf dem Fensterbrett liegend beobachtet und seine Nachbarschaft terrorisiert mit Anzeigen von Falschparken, Weitererzählen privater Angelegenheiten, intrigieren und schnüffeln halt.
Aktuell werden die Grundsteine gelegt für ein riesiges Überwachungssystem, siehe Palantir, ein antisoziales Geschwür dieser technologischen Entwicklung.
Da interessiert mich relativ wenig, ob irgendeine Pseudointelligenz mir ein buntes Bild malt, ein Gedicht oder einen Vortrag schreiben kann dessen Inhalt ich sowieso nochmal kontrollieren muß, oder mir Entscheidungen "abgenommen" werden die dann in langweiligen Wiederholungen a la YouTube, Netflix, Google etc ausarten.
Alleine die Vorstellung daß präkognitive Ereignisfeststellungen damit möglich sein sollen macht mich fassungslos über soviel Größenwahn.
Und dazu eine Jurisdiktion und -prudenz, die diese Scheiße auch noch legalisiert.
Wäre es möglich, diesem Blödsinn ein Gewissen und echte Intelligenz einzuprogrammieren müsste ab einem Punkt X jedes System sich suizidieren aufgrund der Erkenntnis der eigenen Unzulänglichkeit im Widerspruch zur perfektionistischen Absicht.
Ich weiß dass ich nichts weiß ist eine Erkenntnis, die diese Systeme nie wissen geschweige denn lernen können, genauso wenig wie das richtige Wort zur richtigen Zeit oder einfach Schweigen.
Das macht diese Roboter so saudumm auch wenn sie mit beeindruckenden Rechengeschwindigkeiten blenden können.
Es gibt einen Unterschied zwischen Wissen, Erfahrungen und Erkenntnis.
Computer sind und bleiben halt doof.