Ich habe ChatGPT nach einer Auflistung der russischen Exporte von 2024 befragt. Dabei kam unten stehende Tabelle zustande. Lt. Auswertung belaufen die Rüstungsgüter sich nur noch auf homöopathische Mengen, da alles im eigenen Land verbraucht würde. In der Liste sehe ich wenig außer Grundstoffen.
Russische Exporte 2024 – nach Gütergruppen
(Werte in Mrd. USD; Anteile am Gesamtexport ≈ 417,2 Mrd. USD)
Gütergruppe Wert Anteil Rohöl 108,5 26 % Mineralölprodukte (raffiniert) 45,9 11 % Erdgas (inkl. LNG) 50,1 12 % Kohle 33,4 8 % Sonstige Energie (z. B. LPG, Strom) 20,9 5 % Summe Energie 258,8 ≈ 62 % Agrar (Getreide, Ölsaaten etc.) 41,7 10 % Metalle & Metallwaren (Stahl, Alu, Ni, Pd …) 60,5 14,5 % Chemie inkl. Düngemittel 25,0 6 % Gold & Edelmetalle 12,5 3 % Holz, Papier & übrige Waren 18,8 4,5 % Rüstung (HS 93, sichtbarer Warenposten)* ≈ 0,5–1,0 ≈ 0,1–0,2 % Gesamt 417,2 100 %
Mag ja alles richtig sein, was ihr da aufgelistet habt.
Ist aber nur ein Aspekt einer politischen Entscheidung.
Es gibt so'n geflügeltes Wort aus der römischen Verwaltungspolitik: ," Man soll dem Ochsen, der da drischt, das Maul nicht verbieten/verbinden.…".
Entstanden ist der Spruch weil eine Anweisung des römischen Kaisers existierte, die besagte, daß eine durch Bestechung erreichte Einflussnahme mit dem Tod bestraft werden konnte.
Letztlich wurde es so gehandhabt, daß die nicht unterbindbare Bestechung nicht geahndet würde, ( wie übrigens auch hier nicht, solange sie steuerlich angegeben wird!), aber der nachweisbare Einfluss auf eine Verwaltungsentscheidung.
Die EU gräbt sich grad selbst den Energiefluss ab und das kann Russland egal sein, solange es Wege gibt, die eigenen Ressourcen zu veräußern. Wie mittlerweile bekannt, wandert die Ressource halt über Umwege und zum vervielfachten Preis trotzdem zum europäischen Verbraucher. Egal was die Staatsmedien auf EU-Uschis Geheiß hin kommunizieren.
Das Spiel hier heißt: Das Spiel ist der Weg!
Es liegt nicht unbedingt in Russlands Interesse, die Auseinandersetzung mit der EU so schnell wie möglich zu beenden, solange die Taktik darin besteht Russland auszuhungern, finanziell zu erledigen.
Das hat bis heute nicht geklappt und wird vermutlich auch die nächsten Jahre nicht funktionieren.
Die finanziellen Ressourcen dieses Krieges und dessen Randerscheinungen bringen mittlerweile alle Beteiligten an ihre Grenzen und das ist taktisch nicht ungeschickt, man spielt auf russischer Seite nicht auf Sieg sondern auf Unentschieden. Lediglich die Doofen habens noch nicht so richtig kapiert und lassen sich durch Siegpropaganda und dämliche Sprüche in die selbstgegrabenen Fallen locken.
Krieg ist immer Scheiße, aber entscheidend ist auch die eigentliche Absicht, warum er geführt wird und mit welchen Mitteln.
Der Letzte sollte mittlerweile kapiert haben, daß hier ein Stellvertreterkrieg um Macht, Geld und Ressourcen tobt und sich keine Sau dafür interessiert, ob in der Ukraine oder einem anderen Land dieser Region demokratische Prinzipien existieren und eingehalten werden.
Solange die EU ihre selbstzerstörerischen Pläne durchzieht, hält Russland lediglich den Spiegel vor.
Damit bleibt es faktisch und politisch immer auf der kommunikativen, diplomatischen und wirtschaftlichen Ebene erreichbar, während die EU, speziell die Deutschen sich ihre Fallen durch weitere Ressentiments selber baut.
Dumm aber ist leider so.
Kann man übrigens alles fein herleiten über Tzung Tzu, Machiavelli, die ollen Preußengeneräle und andere historische Faktenspender.
Im Grunde genommen passiert hier nichts neues, was nicht schon in den letzten Jahrhunderten stattfand, für die Meisten ist es nur ungewohnt sich im politischen Machtdenken zu bewegen.
Ein Resultat der gesamtdeutschen medialen Enthirnung halt.