ZitatAlles anzeigenOriginal von Spica
unrich&ugly
Habe den Text der italienischen Astrologin gelesen. Er ist zwar schön und lang, will auch einen Bezug zur Geschichte herstellen, unterliegt allerdings, wie allzuviele Sprachverwendungen zeigen, dem Zwang, alles Geschehen unter der rosaroten Brille der Sozietät zu sehen. Insofern ist dieser Artikel für mich mit dem "Sozialvirus" verseucht, der, wenn er einmal in das Denken eingedrungen ist Erbrechen auslösen kann. Insofern meldet mein Immunsystem alias "Neptun": Sozialvirus im Kleide der Astrologie im Anmarsch.
Aktivieren von T-Helferzellen eingeleitet.. - Virus erkennen und vernichten.
Wer so was schreibt ist in der Tat "sozial" und grenzenlos und möchte wie Th. Morus es in seinem Roman "Utopia" schrieb den Inselstaat der ewigen Glückseeligkeit, nur etwas grösser - global. Wer aber keine Grenze anerkennt oder akzeptiert, anerkennt auch keine Rechtsgrenzen, damit keine Besitzstände. Wer keine Grenzen akzeptiert hat demnach auch keine Bestimmung. Insofern ist der Inhalt des astrologischen Artikels grenzen- wie bestimmungslos. will aber im Kleide der Astrologie Bestimmung vortäuschen. Sorry, aber auf diese Bauernfängerei kann ich leider nicht hereinfallen.
1516 allerdings, ist in der Tat ein interessantes Datum, indem sich Pluto wie 2008 in 00° Steinbock befand. Zu der Zeit erschien Pluto als Roman durch T.Morus.
Utopia ist der Titel eines in lateinischer Sprache geschriebenen Romans, den Thomas Morus 1516 verfasst hat und in dem er eine ideale Gesellschaft darstellt. Der Buchtitel prägte den Begriff „Utopie“. 1516!!! War es nicht auch jenes Jahr indem Pluto wie 2008 auf 00° Steinbock kam? Richtig.
2008 - 1762 - 1516 - 1268 ......37
Die Erstveröffentlichung des Werks erfolgte auf Betreiben des berühmten Humanisten Erasmus von Rotterdam 1516 in Löwen. Die erste deutsche Übersetzung – unter dem Titel:
"Von der wunderbarlichen Innsul Utopia genannt" erschien 1524.[1]
Das Buch war so prägend für die spätere Literatur, dass man fortan jeden Roman, in dem eine erfundene, positive Gesellschaft dargestellt wird, als Utopie oder utopischen Roman bezeichnete.
Spica dazu:
"Der Weltstaat ist ein Konstrukt des Arbeiters, grenzenlos, kostspielig, utopisch." Bei der Errichtung dieses utopischen Insel- Weltstaates diktiert das Denken des Arbeiters per Volks-Demokratie die Ausbeutung des Menschen wie der Erde. Das Soziale dabei - für das wir alle zur Kasse gebeten werden - gleicht einem Köder der an einem Haken hängt. Das Soziale selbst kann mit einem Virus ( MR ) verglichen werden das unmerklich das Denken der Menschen bestimmt nachdem es Schicksal verweigerte.
Dieses Denken durchzieht auch den gesamten Artikel der Astrologin aus Italien. Der ganze Artikel ist auf diesem "sozialem" Axiom aufgebaut. Alle Konstellationen werden allein von dieser Warte aus interpretiert. Ob sie dem Wirklichen entsprechen bezweifle ich stark. Nichts für freie Gemüter, wie ich meine. Meridian hin - Meridian her. Astrologische Propaganda halt.
Gruss spica
was des einen horrorvorstellung, ist des anderen hoffnung. ![]()
meine interpretation:
pluto im steinbock wird sich wahrscheinlich im negativen sinn erstmal in noch mehr despotie, dogmatismus, selbstüberschätzung, egoismus usw. ausdrücken, aber letztendlich geht es ja bei pluto immer um transformation - wie bei der möglichen erstverschlimmerung der krankheitssymptome nach der gabe eines hömöophatischen mittels, das letztendlich (hoffentlich) zur heilung führt. die verwandelnde seite plutos im steinbock möchte ja gerade eine lösung von überholten besitzvorstellungen, die mit abgrenzung und egoismus einhergehen, bewirken. wo heute egoshooting vorherrscht, könnte sich in zukunft, gerade durch die zunehmenden herausforderungen für die nationen, die an die substanz gehen werden, statt einem "nach mir die sintflut" wieder weitreichendes planen durchsetzen. das kollektive (über)leben vorrang vor den bedürfnissen einzelner bekommen. statt weiter luftnummern zu buchen wird unter pluto/saturn abgerechnet. selbstverantwortung/disziplin, der bruch mit überholten traditionellen werten, die befreiung von zwanghaften logismen sind nur einige stichworte wohin es sich im besten sinn entwickeln könnte, wenn, ja wenn... ![]()
pluto im schützen hat seit 1995, neben sicherlich auch positiven aspekten, längst überholt geglaubte (religiöse) glaubenskämpfe/fundamentalismus reaktiviert, folter und barbarei, das recht des vermeintlich stärkeren schon fast wieder hoffähig gemacht. da kann man wirklich nicht wissen wies weitergeht. vielleicht katapultiert uns pluto im steinbock in eine art mittelalter zurück, wer weiß.
gruß, uu