Börse & Astrologie II

  • @börsianna
    Zur Frage PlutoIngress in den Steinbock findet sich - ich setze ihn hier nochmals ein - folgende Idee. Der Eintrag stammt vom 02.04.2005 20:20 Forum: Ohne Edelmetallbezug und nimmt Bezug auf den von Thomas Morus verkündeten Idealstaat "Utopia", der ab 12.2008 installiert werden will.
    Die Entdeckung Utopias
    Wie alle 247,7 Jahre: Pluto auf 00° Steinbock


    1: 03.11.1516
    2: 09.01.1762
    3: 27.11.2008 ( 3.ter Überlauf und damit endgültig.)


    Pluto Sichtung: 18.02.1930 auf 17°46´Krebs.


    Spica dazu:
    Wie man sieht wechselt der kleinste Planet unseres Sonnensystems mit seinem Gefährten Charon schon innerhalb der nächsten Jahre über diesen bedeutenden Punkt im Wendekreis des Steinbock.
    Was auch immer andere dazu schreiben oder meinen, vor allem jene, die diesen Planeten gerne dämonisieren oder ihm alles Negative wie Dunkle unterschieben wollen; Pluto über 00° Steinbock wird eine Art neue Epoche einleiten und die Erkenntnisse der vorangegangenen 20 Jahre, als Pluto seit 01.1995 durch den Schützen wanderte, auf den Punkt bringen und konzentrieren. Ich sehe da ganz zuversichtlich in die Zukunft, denn schließlich fand Generationen vor uns, als Pluto das letztemal 1762 in 00° Steinbock stand der 7 jährige Krieg mit dem Friedensvertag vom 03.12.1762 sein Ende.
    7-jähriger Krieg
    Rechnen wir also mal zurück, ich meine von November 2008 minus 7 Jahre so wird man sehen, das 2001 mit dem Anschlag auf das WTC 9/11auch ein Krieg begann. Zumindest wurde der einsturz der Gebäude als Kriegsgrund angegeben.
    Klar, es herrscht dann an den Märkten nicht mehr die euphorische Goldgräberstimmung des Schützen, aber auch das sehe ich als ziemlich günstig an, zumal wenn man bedenkt, wieviele Anleger in dieser Zeit durch eine Milchmädchenhausse und fragwürdigen Expansionsplänen, die in schier endlose Höhen zu wachsen schienen, um ihr Geld geprellt worden sind. Also Friedensschluß und Rückkehr von der New Economie zu Fundamentaldaten und der Old Economie nach neuen Mustern und Wissen.


    Mit dem Eintritt des degradierten Plutos in ein Erdzeichen lese ich in den Geschichtschroniken, das um 1762 die Kartoffel - auch Erdapfel genannt ( Steinbock/Erde ), in Deutschland ihren Siegeszug antrat.


    Im Jahre 1516 hingegen wurde am 23.01.1516 Spanien gegründet. Was besagt, das man ab 2008 mit Spanien als wirtschaftliche Größe ??? innerhalb Europas wird rechnen müssen.


    Im selben Jahr 1516 wurde Syrien - damals von den Osmanen - annektiert und es fragt sich wer es diesesmal in seinen Grenzen bedroht?


    Algier avancierte zu einem Seeräuberstaat, der damals ebensolche Schrecken verbreitet haben mag wie heute der sogenannte Terrorismus.


    Bayern wiederum erhielt das Reinheitsgebot fürs Bier und der Privatmann Taxis den Postdienstvertrag. Nicht zu vergessen das Th. Morus sein "Utopia" verfasste, jenen Idealstaat ohne Sorgen, während Machiavelli an seinem Werk "Il Prinzipe" herumkritzelte um die Staatsräson zu verkünden.


    Und was besagt dies alles für die Börse? Das bis dahin Schluß sein wird, mit dem überbewerteten KGv´s. Dann is a Ruah.


    Zusatz:
    Des weiteren muss man bedenken, das in dem Zeitraum zwischen dem 21.12. und 01.01 in der Vergangenheit sehr viele gesetzliche und politische Einrichtungen zum Tragen kamen. Pluto als Transit nun über all diese Radix-Sonnenstände drüberwandert. Etwa über das Gründungsdatum der FED - 13.12.1913 - amerikanische Zentralbank genannt, - in Wirklichkeit aber ein Zusammneschluss mehrerer Privatbanken, die dann "reformiert" werden wird. Was schlussfolgern läßt dass es hier, gelinde ausgedückt zu einer Zentralbankkrise kommt.


    Was deine Frage nach dem Zeitpunkt betrifft, so gibt es da einige kritische wie auch interessante Tage und Zeiträume. Aber im Gegensatz zu Dir oder anderen, denke ich nicht so sehr in "Zeitpunkten", sondern in "Zeiträumen" Denn mit Punkt meint man ja immer auch, das Zusammenfallen oder Zusammendrängen von Inhalten auf einen kleinsten Punkt, und man stellt sich dann gerne einen punktförmigen Krach als Explosionsform mit nem kurzem aber heftigen Knalleffekt vor. Ich schrieb es schon einmal: Offensichtlich gleicht das ganze viel mehr einem Sinken als einem Knall. ( vielleicht hat der krach ja auch enen Schalldämfer und wir hören nur leises Bluppern ) Den Knall könnte ich mir viel eher als eine Art Ablenkung vorstellen.

    Dann grasieren im Internet ja die Irrsten Vorstellungen von Atombombe und 4.ten Weltreich sowie dritten Weltkrieg. Eine Betrachtung die ich nicht teilen mag. Denn wie sagt der Seemann? "Auf einem Boot soll man nicht pfeifen - das ruft den Sturm herbei." Ganz abgesehen davon, dass es ständig zum Einsatz von radioaktiven Material in den arabischen Ländern gekommen ist. Siehe DU Geschosse 234-U, Depleted Uranium


    Kein Hahn kräht hier in diesem friedlichen Land danach, während in den vornehmlich islamischen Krisengebieten ein grosser "Kreuzzug" als Exempel abgehalten wird, wobei 10000.te abgeschlachtet werden. Alles unter deutscher Beteiligung und Know-how. Ganz zu schweigen von Jenen, die einfach langsam und still in den Lazaretten radioaktiv verfaulen. Offensichtlich hat noch niemand die volle Tragweite dieses Desasters erkannt, weil die Masse täglich mit schönen News zugemüllt wird. Lediglich über die zunehmende Aufheizung der Atmosphäre und schmelzenden Polkappen werden lautsrarke Parolen ausgegeben. Doch niemand fragt, woher denn die enorme Hitze die zu diesen Schmelzvorgängen an Eis und Schnee notwendig ist und zur festgestellten Erderwärmung kommt?
    Sieht denn niemand diesen Zusammenhang, zwischen dem Freisetzen des radioaktiven Materials seit 1991 in Form der DU geschosse und der Erhitzung? Sind die alle taub oder dumm? Denn für mich ist der Zusammenhang offensichtlich.


    Aber an der Massenverdummung wird sich auch in Zukunft nichts ändern. Warum auch? Die Gedankenpolzei wird zunehmen, siehe Trojaner, was auch mit der Annäherung Plutos zu 00° Steinbock zutun hat. Ich nannte 2007 auf meiner Seite: Die Entdeckung des trojanischen Pferdes. Nun, das hölzerne Pferd entdeckte man nach dem Krieg, als Geschenk der "scheinbar" abgezogenen Truppen.


    Es alles ist ein Vorgang mit erschreckender Präzession und erstaunlchem Kalkül. Think tanks arbeiten 24 Stunden am Tage daran uns das grausige Geschehen schmackhaft und sinnvoll darzustellen, während die Staatschefs und Innenminister vieler westlicher Länder applaudieren und von einer islamischen Bedrohung fabulieren. Wo jedoch die eigentliche Bedrohing steht dürfte in den letzten Jahren klarer hervorgegangen sein. Allerdings hat die Bedrohung der USA durch den Iran zugenommen.Sie lösen sich wie vorher-gesagt mit ihren Öllieferungen aus der Abhängigkeit des Dollars. Man sieht an der meldung heute, wie der Goldpreis reagiert. Manche reagiern jetzt schon auf die "Zukunft" - den stärkeren Euro, den stärkeren Yen, den schwächeren Dollar.


    Hast Du schon mal darüber nachgedacht warum gerade 2001? Also nicht das hier der Saturn wie dreissig Jahre zuvor - 15.08.1971 stand, sondern, dass auch die 30-jährigen Bonds das erstemal nach der Goldloslösung zur Zahlung fällig gewesen wären.


    Das ganze kann und wird erst enden, wenn Grossbanken wie Citigroup betroffen sein können. Und bei denen gehts im September mit Jupiter-00-Venus offensichtlich nach der Talfahrt unter Saturn-90-Neptun im July 2007 wieder aufwärts, was ich mir nur deshalb vorstellen kann, da es zu einer extremen Leitzinssenkung der FED kommt. Wobei Jupiter-00-Venus sowas darstellt wie "die Herde fasst wieder Mut" durch fallende Zinsen. Bei einem Zinssatz von 4,25% wäre dies verständlich.

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  • Goldbaron
    Erinnerst Du dich an deinen Eintrag vom 12.07.2007?
    Klingt gut Spica

    Zitat

    Die Zunahme der Furcht, der Abverkauf des Dollars und die Suche nach neuen Gewinnen wird die Verwalter von Geldfonds in die Edelmetalle treiben. Alles klar?


    Spica dazu:
    Der Saturningress in die Jungfrau zum 02.09.2007 hat gehalten was er versprach. einen wunderschönen schnellen Anstieg des Goldpreises, und das, obwohl einige Forumsteilnehmer Mitte august ziemlich verunsichert waren ob es denn nicht zum grossen Abverkauf der Edelmetalle aufgrund des Kreditmangels käme. Es kam wie es kommen sollte. Es kam, wie ich es erwartete.
    Darin liegt für mich der eigentliche Wert meiner eigenen Prognosen, wie Betrachtungen. Richtige Schlussfolgerungen sind eben richtige Schlussfolgerungen. Momentan steht Gold bei 696.- Dollar, wobei ich den angegebenen Kippunkt, wann die US-Wirtschaft von einer Rezession ind eine Depression wechselt mit dem 23.August 2007 bestimmte. Dieser Zeitraum wird ersichtlich, wenn man den angefügten Goldchart für diesen Zeitraum betrachtet. BINGO!
    Was meint Goldbaron und Goldinvest dazu? Passt?
    Auch ich bin wie Kerkerling....dann mal weg. Allerdings nicht zu diesen inzwischen allseits bekannten und immer beliebter werdenden Büserwanderweg in Nordspanien, der mir irgendwie spanisch vorkommt, sondern mach mal ne Pilgerfahrt über die Reeperbahn. "Ich bin dann mal weg."

  • Kommt das hin ? 08.04.2005 10:42 Forum: Ohne Edelmetallbezug
    Hier füge ich mal ein paar Ideen aus dem alten thread ein, die sich im März und April 2005, also vor mehr als zwei Jahren mit dem Übergang des Saturn in die Jungfrau beschäftigten. Ein Thema das derzeit aktuell ist, da Saturn nun seit dem 02.09.2007 in die Jungfrau eingetreten ist. Natürlich auch um den Wert langfristiger Trends besser herauszustellen. Ein formusteilnehmer fragte damals: Kommt das hin?



    Teil1:
    Mundane, langsamwirkende Konstellationen bis 2011.
    Der das schrieb hat zwar ein paar zusätzliche "Dinger" nicht berücksichtigt, aber im Großen und Ganzen kommt es, was die Daten betrifft, schon hin. Dem ganzen fehlt die Deutung.


    Eine - meine Deutung.
    Ja, das neue Jahrtausend begann im Mai 2000 mit Saturn/Jupiter im Stier, der letzten großen Konjunktion seit 200 Jahren in den Erdzeichen, mit einem Paukenschlag an den Börsen: Gleichbleibende preise bei höheren Volumen und wandelte sich im Sommer 2001 zu einem Szenario. Und aus dem Terror gegen Staaten - wurde dann - schwup die wupp - jener "teuflische Pakt" den man als Staatsterror oder anders formuliert, als Staaten gegen Terror bezeichnte. Heute leben wir alle in Georges Orwell beschriebener Fiktion von 1984, indem Friede Krieg ist und so benannt wurde. Das Ganze weitet sich ab Ende 2005 bis hin zum July 2007 aus. Es kommt mit Saturn/Neptun eine tsunamische Pleitewelle auf die Systeme zu und wird ganz speziell nach meiner Meinung die Computerbranche betreffen. Ein Zusammenbruch etwa wegen eines neuen Virus auf dem Bereich halte ich für durchaus denkbar, wenn man bedenkt, das diese Saturn/Neptun Konstellation auf den Graden zwischen Wassermann/Löwe stattfindet auf der das WWW erstmals erfunden wurde. Also Überlastung dieser technischen Systeme. Computerhandel?


    In diesen Zeitraum der steigenden Konkurse hinein fallen dann aber noch zusätzliche von den anderen Astrologen nicht beachtete Erscheinungen mit schwerwiegenden Auswirkungen. Pluto im GZ. Sowie das Jahrhundertereignis Pluto/Neptun ala 1918. Its time to change -


    Die Lage spitzt sich dann wohl, mit der tiefgreifenden Saturn/Uranus Opposition zwischen dem Oktober 2008 bis in den September 2010 zu, die meiner Meinung nach den Gesundheitssektor ( Fische ) auf der einen und den Dienstleistungsbereich ( Jungfrau ) auf der anderen Seite betreffen wird. Ein Bersten also dieser alten, längst überkommenen - bismarckschem Form der sozialen Sicherung. Good bye Lenin. Etwa so: Alle Räder stehen still, weil Uranus es so will - oder so ähnlich. Und in der Tat diese Konstellation ist nicht rosig. Sah man am Papst. Der hatte auch diese Saturn/Uranus Opposition auch zwischen Jungfrau/Fisch in seinen Geburtsdaten ( 18.05.1920 17:00 Uhr bei Krakau ) als falsch verstandenes religiöses Motiv. Hingegen fordert diese Konstellation: Freiheit ( Uranus ) statt Bürokratie ( Saturn ) Etwa als die Freiheit von der Bevormundung durch Staatsbeamte die sich gottgleich vorkommen. Also die Aufhebung aller wirtschaftlichen oder religiöser Dogmen dort, wo sie unser aller Freiheit einschränkt so etwa wie Milton Friedman es forderte:

    Zitat

    Zitat: eine Gesellschaft, die persönliche Freiheit schützt und erweitert, die die Regierung(en) in ihren Grenzen hält, und sie unseren Diener statt unseren Herrn sein läßt


    .Also Wohlstand durch Freiheit vom Byzantinismus. Kannst du dir vorstellen das diese parasitäre Clique freiwillig geht? Ich nicht. Denn man müßte sie hinauswerfen aus den Tempeln, den Schweinestall ausmisten wie Herakles, indem sie sich nach 1989 wieder eingenistet haben. Es müßte schluß sein mit dem Wohlfahrtsstaat der sich in Konkurrenz mit dem freien Unternehmertum gesetzt hat. Wie könnt man sich das vorstellen, außer das dieser Moloch in Zahlungsschwierigkeiten gerät?


    Aber, das ist auch noch nicht alles! Zusätzlich fällt in diese Zeit noch eine schwere Konstellation, nämlich Saturn-90- Pluto im Oktober 2009, womit wir wieder beim Terror sind, siehe vorangegangenen Artikel von R. Hand und damit aber auch die Rückführung aller überkanditelten KGV´s am Aktienmarkt. Aber all diese Konstellationen deuten nicht wie der Schreiber meint, auf eine Inflation hin, sondern eher wie 1930-1933, dem zeitraum in dem ähnliche Konstellationen in ähnlicher Ballung und Konzentration gegeben waren und die mit einer Serie von Bankenzusammenbrüchen einherging auf Mangel ( Saturn ) an Liquidität ( Neptun ) also auf Deflation hin und damit auch auf steigende Zinsen. Wie wirkt sich solche ein Szenario auf die Edelmetalle aus? Das müßtet ihr besser wissen als ich. Was geschieht wenn die Zinsen extrem anziehen? Etwa wie in den 80ern? War da nicht von 20% die Rede?


    Wie gesagt: Its time to change und back to the roots. Würde vorschlagen, das die großen zentralistischen Systeme abgeschafft werden - dezentralisiert werden, und die Gesellschaft ihre Freiheit zurückfordert in Form von Gesells Beispiel aus 1933. Diese Modelle gibt es ja. Das andere Modell der Knechtung durch zentralistische Systeme hier durch das neue Moskau alias Brüssel, dort Peking und Washington, Sie alle kommen in der Tat in eine sehr schwere Krise. Weil die Konstellationen fordern: Weg mit falschen Richtlinien, Weg mit dem falschen Geld, Trennung vom Modell der Zentralgewalten.
    Ob dieser Zentralismus diese Klippen übersteht? Ich hoffe nicht.
    Und so schaut es aus, wenn man den Staat aus der Wirtschaft entfernt hat, wenn er wie die ehemalige UdSSR unter Saturn/Neptun in sich zusammengebrochen ist..


    Teil2:
    USA-Krieg-Inflation und 29,4 Jahre Zyklus 07.03.2005 13:57
    Forum: Ohne Edelmetallbezug


    Der 30 Jahre Zyklus der USA
    Wenden wir uns sinnvollerem zu. Wie man dem nachfolgendem Artikel entnehmen kann, kommt man auch ganz ohne Astrologie allein durch wirtschaftliche Daten und Fakten auf gewisse Intervalle und Zyklen. Zunächst der Artikel von R.Rethfeld von Wellenreiterinvest der auf J.A.Saiger´s 2003 erschiene Analyse Bezug nimmt.


    Inflation statt Krieg


    Es gibt Analysen, die sind beinahe zeitlos. Eine solche ist "Krieg und Frieden im Wirtschaftszyklus", die von Johann A. Saiger im Oktober 2003 bei Goldseiten.de veröffentlicht wurde. Saiger beschreibt dort den Zusammenhang zwischen Kriegen, Wirtschaftszyklen und Inflation in eindrucksvoller Weise.


    Seine Kernthese lautet: Kriege und Inflation sind eng miteinander verknüpft. Durch "Reflation" wird die drückende Verschuldung erheblich entschärft. Die von Saiger postulierte, zyklische Wiederkehr der Inflation - und damit auch der Kriege - im 30-Jahres-Rhythmus hatte ich in meinem Bericht "Die These Hyperinflation" aufgegriffen. Nachfolgende ist der 30-Jahres-Zyklus dargestellt


    Auf dem Chart lassen sich die 30-Jahres-Inflations-Abstände zwischen dem Ende der 10er, Ende der 40er sowie dem Ende der 70er Jahre gut erkennen. Weitere 30 Jahre später gelangt man zum Ende dieses Jahrzehnts.


    In den Schlussworten seines Artikels mahnt Saiger zur Vorsicht. Offensichtlich rechnete er zum Zeitpunkt der Veröffentlichung seiner Analyse im Herbst 2003 mit einer Ausweitung der kriegerischen Aktivitäten insbesondere der USA.


    Wir befinden uns im Jahr 2005, und rückblickend lässt sich die Frage nach einem weiteren großen Krieg einfach beantworten: Es gab bisher keinen; im Gegenteil. Man hätte im Jahr 2003 diejenigen für völlig verrückt erklärt, die vorausgesehen hätten, dass im Jahr 2005


    # demokratische Wahlen im Irak erfolgreich durchgeführt würden
    # der Tod Arafats zu einer offensichtlichen Wiederbelebung des Friedensprozesses zwischen Israelis und Palästinensern führen würde
    # das libanesische Volk aufsteht und sich von seinen syrischen Besatzern zu befreien versucht
    # im Sudan ein 21jähriger Krieg zu Ende gegangen ist
    # US-Präsident Bush gegenüber Europa neue, versöhnliche Töne anschlägt, die von den europäischen Politikern erwidert werden.



    Kriege gehen dem Höhepunkt einer Inflation zeitlich voraus. Im vergangenen Jahrhundert fanden drei bedeutende Kriege mit nachfolgend drei bedeutenden Inflationen statt. Man beachte, dass die Differenz zwischen dem Kriegsende und dem Höhepunkt der Inflation jeweils 1¾ bis 2 Jahre betrug.
    Im Jahre 1973 endete übrigens auch der Yom-Kippur-Krieg im Nahen Osten.


    Die Inflationsspitzen im Juni 1920 und im April 1947 bedeuteten gleichzeitig den Höhepunkt der Inflation für Jahrzehnte; der Spitze vom Januar 1975 folgte eine weitere, höhere Spitze im Juni 1980.


    In allen Fällen war die Inflation im ersten Jahr des nachfolgenden Jahrzehnts vorüber: Die Jahreszahlen sind 1920, 1951, 1980. Setzt man diese Reihe fort, so lässt sich das Ende (nicht unbedingt der Höhepunkt, der bereits vorher stattfinden kann) der kommenden Inflationswelle für das Jahr 2010 oder 2011 vermuten. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass ein Krieg oder eine kriegerische Handlung aus zyklischer Sicht spätestens im Jahr 2008 beendet sein sollte. Eine mögliche Option wäre der vollständige Abzug der US-Truppen aus dem Irak in jenem Jahr. Eine Rückkehr von mehr als 120.000 Soldaten - so viele sind im Irak stationiert - würde die Inflation zusätzlich anheizen, da in den USA weitere Kaufkraft entstehen würde.


    Ich betone an dieser Stelle ausdrücklich, dass es sich hier um die Beschreibung eines zyklischen Prozesses handelt. Mir ist auch klar, dass Bush oder der chinesische Präsident nicht nach der Pfeife der Zyklik tanzen, jedenfalls nicht bewusst. Die USA könnten ihre Truppen im Irak belassen und das Land faktisch annektieren, um sich Ölvorräte zu sichern; der Krieg könnte sich auf den Iran ausweiten; China könnte auf Taiwan einschlagen; das sind alles reale Möglichkeiten. Dennoch empfehle ich, die genannte Zyklik im Auge zu behalten:
    Zieht Bush seine Truppen innerhalb der kommenden drei Jahre tatsächlich aus dem Irak ab, so wäre spätestens zwei Jahre danach ein wichtiger Inflationshöhepunkt zu erwarten. Ob es der Mega-Inflationshöhepunkt ist, lässt sich aus der Zyklik nicht herauslesen.
    © Robert Rethfeld
    http://www.wellenreiter-invest.de


    Spica dazu:
    Es ist bekannt, das Saturn in rund 30 Jahren, genauer gesagt in 29,4 Jahren den Tierkreis einmal durchwandert. Meiner Studie über die USA zufolge fällt deren AC/DC Achse auf 15° in die Zwilling/Schütze Achse. Wie folgt belegt Saturn diesen 15° Zwillingspunkt zu folgenden Zeiten.
    1.April 1914 - Weltkrieg 1
    2.Okt. 1942 - Weltkrieg 2
    3.July 1972 - Vietnam
    4.Sept.2001 - WTC
    5.Juni 2031 - ????
    Es waren also immer instabile Zeiten für die USA in denen dieses Land mit kriegerischen Aktionen konfrontiert war - und sein wird. Natürlich laufen auch andere Planeten über diesen heiklen, heißen oder kritischen Punkt. Im August 1945 war dies etwa Uranus.
    Bekanntlich kosten Kriege Geld. Und die tatsächlichen Kosten für solch ein Unternehmen liegen erst Jahre nach dem Abschluß endgültig vor. Wie man am Inflationschart erkennt stiegen dann in den USA die Inflationsraten sprunghaft an. Zumeist dann, wenn Saturn für 2,5 Jahre durch den Abschnitt Jungfrau wanderte. Hier wird sozusagen die Rechnung für das Vorangegangene präsentiert. Saturn stand zu folgenden Zeiten in der Jungfrau.


    Eintritt 00° Jungfrau - Austritt 00° Waage:
    1. August 1919 - Oktober 1921
    2. September 1948 - November 1950
    3.Dezember 1977 - September 1980
    4. September 2007 - November 2009
    5. Oktober 2036 - September 2039


    Es ist also auch im kommenden Fall zwischen 2007´9 - 2009´11mit einer wesentlichen Erhöhung der Infaltionsrate in den USA zu rechnen. Mit einer erheblichen Steigerung des Gold- und Silberpreises also allein aus dieser Sicht. Nicht zuletzt auch deshalb weil man der Jungfrau Sparsamkeit nachsagt oder das sie pingelig sei, gerne überprüfe, kritisch und genau rechne und damit die Dinge auf ihren realen Wert zurückführe. Siehe Warren Buffet als mögliches Beispiel.


    Saturn in der Jungfrau: Berechne die Kosten in Form einer Bilanz und ermittelt den wahren Wert. Es kehrt also nach all der Propaganda und Polemik die sachliche Nüchternheit als Abrechnung zurück und die Fundamentaldaten - die man jetzt erst mutmaßt -schlagen dann durch. Es kommt zur Bodenbildung.


    Goldinvest: stimmt, kommt auch noch.

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  • Schablonski
    Spica dazu:
    Das Dollarhoroskop geht für mich aus dieser Loslösung hervor. 18.08.1971. Sie trägt einen Sonnenstand von 25° im Löwen, ein Grad (145 RAMC ) über den am 25.July 2007 Saturn lief und das Ungedeckte am Tag der Venus Rückläufigkeit zum Wackeln brachte. Wie man sieht steht auf Ende Skorpion die enge Jupiter/Neptun Verbindung, die per Quadrat in den nächsten 3 Wochen ausgelöst wird.
    - Saturn-90-Jupiter: 14.08.07
    - Saturn-90-Neptun 05.09.07


    Da es mit dem SaturnIngress, also dem Eintritt des Saturns in die Jungfrau am 02.09.2007 gleichzeitig zu einem entscheidenden Ereignis kommt, der zu einer nüchternen wie kritischeren Betrachtung der Vorgänge führen wird, und von der Totalen Mondfinsternis am 28.08.07 geziert wird, unterliegt dieses damals gegründete Papiergeldsystem derzeit gewaltigen Spannungen, wie einem grundlegenden Vertrauensmangel. Eine Abschwächung dieser Papierwährung einschließlich seiner Satellitenwährungen gegenüber den Sachwerten ist offensichtlich erwartbar.


    Dazu der US-Dollar Index, der jetzt schon unter die kritische Marke von 80 gesunken ist, und das, obwohl noch gar keine Zinssenkung zur Rettung der kollabierenden Finanzmärkte erfolgt ist.
    USD


    Finanzkrise:
    Nach Angaben des ehemaligen Chefökonoms des IWF, Kenneth Rogoff, haben sich mindestens 1,3 Billionen Dollar in Luft aufgelöst. Rogoff sagt zudem, es werde mindestens eine große Bank Pleite machen, und auch Moody's Investor's Service könne Bankrott gehen: „45% ihrer Gewinne machen sie mit Wertpapiereinstufungen von hochriskanten Anlagen.“ Aber niemand wisse, wo die größten Löcher sind. „Nicht mal die Banken wissen das“, sagte Alessandro Mitrovich von der Royal Bank von Schotland. „Sogar wenn wir am Tisch zusammen sitzen, können wir kein Bild von der Situation bekommen.“
    Bueso


    Spica dazu:
    So etwas nennt man "BILD-LOS". Diese Bildlosigkeit gerade in Zeiten eines drohenden Chaos kommt daher, dass sie statt Bildung und Bilddenken zu Vorstellungen übergegangen sind. Also die Bildlosigkeit kommt ja nicht von ungefähr, sie hat System und Methode.
    Für deren Situation habe ich vor kurzem ein passendes Bild aus der ´Griechischen Mythe´ ( Griechische Mythen - F.G.Jünger) gewählt; es hieß:
    Zwischen Skylla und Charybdis
    Auf der einen Seite der Abgrund ( Dollar ) auf der anderen Seite das Ungeheuer mit vielen Köpfen ( Derivate ) durch diese Enge führt der Weg. Wohin? In die mythische Unterwelt, wo der Ratsuchende seine Probleme vor der Öffentlichkeit 20 jahre lang ( lichte Oberwelt ) versteckte.Dieses Treffen dann und dort, mit dem Seher wird für die Wende der langen Odyssee gehalten.
    Die FED sitzt in der Falle.
    Falle
    Und bekanntlich meinte der Philosoph Wittgenstein in seinem Traktat. Die Welt ist das was der Fall ist. Könnte man ein wenig abändern und postulieren. Welt und Falle sind immanent.
    Tractatus logico - philosophicus

  • Meridian
    ALLGEMEINE TRENDS


    Diesen Herbst kommen Themen und Dinge auf den Prüfstand, die die eigene Fähigkeit betreffen, sich anzupassen und nützlich zu machen (Saturn in Jungfrau ab 2. September). Was besonders kritisch unter die Lupe genommen wird, ist die Frage, inwieweit die notwendige Reife vorhanden ist, sich in den Dienst an einer Sache zu stellen und persönliche Interessen einer sinnvollen und nützlichen Aufgabe unterzuordnen. Auf die eine oder andere Weise besteht zunehmend die Notwendigkeit, zu funktionieren und sich im Alltag zu bewähren. In manchen Lebensbereichen wird es aus ökonomischen Gründen nicht zu vermeiden sein, künftig kleinere Brötchen zu backen und vorhandene Ressourcen besser zu verwerten.
    In der ersten Septemberwoche herrscht zudem ein starker Wandlungsdruck, der es erforderlich macht, Altes hinter sich lassen und sich innerlich aus überholten Vorstellungen zu lösen (Pluto direktläufig ab 7. September). Bestimmte Situationen haben sich so weit zugespitzt, dass sie nun entschieden bzw. verändert werden müssen. Wer aus den Prozessen und Erfahrungen der vergangenen Monate die richtigen Konsequenzen zu ziehen vermag, der wird in den kommenden Monaten mehrfach Gelegenheit haben, tief greifende Einschnitte mit weitreichenden Folgen vorzunehmen und die damit verbundenen Machtkonflikte durchzustehen (am 21. September findet die erste von insgesamt drei Mars-Pluto-Oppositionen statt, die sich durch den einsetzenden Mars-Rückläufigkeitszyklus bis in den Februar 2008 hinziehen werden).
    Im Oktober ist zudem mit Spannungen zu rechnen, die aus überzogenen Glückserwartungen resultieren (Jupiter Quadrat Uranus am 9. Oktober). Wer im Laufe des Jahres aus Übermut zu große Risiken eingegangen ist, der wird nun vom vermeintlich schnellen und großen Erfolg enttäuscht. Dennoch besteht die Möglichkeit, bei entsprechendem Talent nochmals das Blatt zu seinen Gunsten zu wenden.


    HANDLUNGSSTRATEGIEN


    Im September sind zunächst weiterhin Flexibilität und Ideenreichtum gefragt. Wer clever und klug zu argumentieren weiß, der wird sich am besten durchsetzen und behaupten können (Mars in Zwillinge bis 29. September).
    Es ist jedoch wichtig, sich nicht von den Nachwehen der Streitigkeiten der letzten Augustwoche zu Übersprungshandlungen verleiten zu lassen. Stattdessen gilt es, sich die nötigen Freiräume zu verschaffen und die eigene Autonomie unter Beweis zu stellen (Mars Quadrat Uranus am 3. September). Ab der Monatsmitte spitzen sich seit längerem schwelende Machtkonflikte zu (Mars Opposition Pluto am 21. September). Diese Konflikte werden sich kaum auf Anhieb lösen lassen und prägen wie eingangs erwähnt ohnehin im Hintergrund das Geschehen bis ins neue Jahr hinein.
    Es ist wichtig, nicht durch unnötige Härten anderen Menschen Verletzungen oder Kränkungen zuzufügen, die dann später teuer bezahlt werden müssen, wenn unter dem rückläufigen Mars im Dezember und Januar die Stunde der Rache schlägt. Ab Ende September ist ohnehin gefühlvolles und sensibles Handeln erforderlich, damit Konflikte nicht unvermittelt auf den Magen schlagen (Mars in Krebs ab 29. September). Nur wer sich seiner eigenen Verletzlichkeit bewusst ist, wird im Umgang mit anderen jenes Maß an Sensibilität aufbringen können, das in den nächsten Wochen notwendig ist, um keine Rückschläge zu erleiden und weiterhin seine Interessen zu wahren.


    Spica dazu:
    Solche Ratschläge finden sich im offiziellen Fachorgan des DAV, vertreten durch Markus Jehle, der diese Artikel verfasste. Da versteht man wieder warum die Astrologie in der Gesellschaft so hoch anerkannt wie akzeptiert ist. Meine Meinung dazu:
    Bleiben sie unreif und ordnen sie sich nicht unter. Passen sie sich auch nicht an, denn man könnte meinen sie seien Opportunist. Backen sie auch keine kleine Brötchen, sondern futtern sie die grossen, die ihnen dienstbeflissene Personen auf dem Tablett servieren.
    Ich spüre auch schon diesen immensen Wandlungsdruck - wie auch das gesamte Finanzsystem - von dem hier die Rede ist und verlasse gerade wie ES alles Alte, breche auf zu neuen Ufern, lass alles liegen und stehen und sag meinem Alten: ciao baby. Und was sollen das für Machtkonflikte sein, die da unter Mars/Pluto auf einen zurollen sollen? Solche Verallgemeinerungen sind einfach bullshit und Macht-konflikte ein "weißer Schimmel". Denn hier geht es um die Durchsetzung agressiver, militärischer Ideologie seitens der Machthaber, die sich keinen Deut drum kümmern, ob sie das durchstehen oder nicht, oder sollte dieser Rat an die Widerstandsgruppe im Irak, Palästina und Afghanistan gerichtet sein, dann könnte man es verstehen? Ups.:):):)


    Und überzogene Glückserwartungen ( Jupiter-90-Uranus) am 09.10.07 erzeugen bei mir keine Spannungen, sondern geniale weil unerwartete Lösungen, die sich jottseidank , so will ich mal hoffen entladen, damit sie mir zur Verfügung stehen.


    Kurz um; das ist keine gute Darstellung der Zeitqualität und hinkt den Beschreibungen von Claude Weiss bei Astrolgie Heute um Klassen hinterher.


    Dem Leser dieser Zeilen sei versichert, die allgemeine, mundane Zeitstruktur hat mit ihrem persönlichen Erleben überhaupt nichts zu tun, anders aber der von mir prognostizierte Ölpreisanstieg - siehe Ölgrippe im Anmarsch? - , aufgrund der einfachen wie simplen Tatsache, das Mars seit dem 08.09.07 durch den Zwilling wandert. Wo stand Öl damals? Wo steht es Heute?
    Anbei der Chart.

  • Zyklische Wiederkehr aus 1923 - 1839


    1923 plus 84 ergibt: Inflation.


    Dieser Eintrag erfolgte am 23.04.2006 21:02


    Zitat:

    Zitat

    Schön, wie sich das von mir 2003 identifizierte Szenario, fast wortwörtlich in den Nachrichten wiederfinden läßt. Warum sich das Szenario von 1923 im Jahr 2007 ähnelt wissen die Goldseitenleser schon seit geraumer Zeit. Weil es mit der nach 84 Jahren wiederkehrenden Umlauf des Planeten Uranus durch die Fische und dem Jupiter durch den Skorpion korrespondiert. Fehlt jetzt nur noch die Nadel des Marses. wie anno 1839 und dem 1.ten US Staatsbankrott.


    Und was findet man am 09.09.07 in der SZ zu lesen?



    "Größte Finanzkrise seit Weimar"
    Der amerikanische Ökonom Turk prognostiziert den krisengeschüttelten Finanzmärkten ein jähes Ende - und rechnet mit der Rückkehr des Goldstandards.......Allerdings mit einem kleinen Unterschied zur computerlosen Vorzeit: Sie brauchen es nicht mehr zu drucken. Danke SZ, danke James Turk.

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    Landschaften der Zeit: spica

  • Grund und Folge - oder Ursache und Wirkung


    Wie schrieb ich noch am 10.08.07?

    Zitat

    Vorstellbar wäre also ein Angriff auf zentrale Pipelines, den Verbindungswegen des Öls.


    ............ und meinte dazu, das wohl erneut eine Ölgrippe wie 2006 im Anmarsch sei. Und in der Tat, selbst die prognostizierten Anschläge auf die Verbindungswege sind in den aktuellen Nachrichten enthalten, wie die Nachrichten auf N-TV bestätigen. Vielleicht verstehen selbst Skeptiker so langsam, was mit Astrologie als vorher-erkennendes Medium so alles hervorholbar ist. Ich würde sagen; auch dies ist erneut eine gelungene Prognose gewesen, die alles bot, was zu einer handfesten Prognose gehört.
    Was - Wann - Wie - Wer - nur das Wo blieb noch offen.
    Was: Öl
    Wann: 08.08.07 - 29.09.07
    Wie: Anschläge auf Versorgungswege
    Grund: Mars im Zwilling
    Öffentliche Darstellung.



    Anschläge in Mexiko - Dienstag, 11. September 2007
    Ölpreis steigt vor Opec-Treffen


    Kurz vor Beginn eines Treffens der Erdöl produzierenden Länder (Opec) am Dienstag in Wien ist der Preis für Rohöl deutlich angestiegen.
    Hintergrund sind mehrere Anschläge auf Erdöl- und -gasleitungen in Mexiko, dem fünftgrößten Ölproduzenten der Welt.


    HANDELSBLATT, Mittwoch, 12. September 2007, 20:20 Uhr Rohstoffe


    Ölpreis erstmals über 80 Dollar geklettert
    Im Anschluss an unerwartet niedrig ausgefallene Öl-Lagerbestandsdaten in den USA ist der Ölpreis am Mittwoch auf ein neues Allzeithoch geklettert. Auch Sprit und Heizöl sind teurer geworden.


    An der Kontraktbörse Nymex in New York ist der Ölpreis erstmals über 80 Dollar geklettert.
    HB NEW YORK. Bereits am Dienstag erreichte US-Leichtöl mit 78,23 Dollar pro Barrel (159 Liter) einen Rekord-Schlussstand. Der Preis für das Barrel Öl mit Liefertermin Oktober stieg am Nachmittag an der New Yorker Rohstoffbörse auf den Rekordwert von 80 Dollar, fiel später aber auf 79,71 zurück.


    Spica dazu:
    Falls sich jemand auf diesen Trade eingelassen hat, sollte er jetzt seine Gewinne sichern. Denn 10% Veränderung des Basispreises in 4 Wochen sollte genügen, will ich mal meinen. Safty first. Was meinst du dazu Edel Man?

    • Offizieller Beitrag
    Zitat

    Original von Spica
    Grund und Folge - oder Ursache und Wirkung


    Wie schrieb ich noch am 10.08.07?


    Chapeau,Spica!


    Dergleichen könnte sich durchaus auch an anderer Stelle fortsetzen...


    Zitat

    Falls sich jemand auf diesen Trade eingelassen hat, sollte er jetzt seine Gewinne sichern. Denn 10% Veränderung des Basispreises in 4 Wochen sollte genügen, will ich mal meinen. Safty first. Was meinst du dazu Edel Man?


    Gebe selten Prognosen ab, aber erinnere mich gut, im Rohölthread früh 80 - 100 $ als wahrscheinlich gehalten zu haben.
    Aber Timing ist die andere Sache: "An Gewinnmitnahmen ist noch keiner gestorben." :]
    Als Trader würde ich zB.die Hälfte sicherstellen, die andere mit Stop Loss absichern.
    So ähnlich verfahre ich seit einiger Zeit bei den Werten im Depot.


    Btw.: Wir sehen mittelfristig Ölpreise von deutlich über 100$. Die Substitution folgt nicht dem Ölhunger Asiens.


    Grüsse
    Edel Man

    • Offizieller Beitrag

    Sinclair sieht 106 $ / Barrel :


    ---------------------------------------

    Posted On: Thursday, September 13, 2007, 11:25:00 AM EST


    In The News Today


    Author: Jim Sinclair


    Dear CIGAs,


    I live in the cold country side of Northwestern Connecticut. As a result this chart cannot make me too happy, but what is, is!


    Could this be crude heading to $106?
    The reverse head and should is not classic, but it is potent.



    http://www.jsmineset.com/ARhom…=&linkid=5157&T_ARID=5215



    Grüsse

  • Vom Noch zum Nicht-mehr (W. Bagehot )


    sieht in der Realität dergestalt aus. BankRun


    Spica dazu:
    Wer sich das lustre Video reinzieht, wird bemerken, das jene die in der Schlange stehen, von der Titanik sprachen. Ein Bildgleichnis, dass ich vor mehr als 3 Jahren für dieses Szenario wählte. Ist also die Panik auf der Titanik ausgebrochen? Offensichtlich. Und zwar gerade zur Sonnenfinsternis am 11.09.2007 die sich mit einer Opposition zu Uranus darstellt.
    Nun, alles begann mit der Schlange im Paradies und es endet offensichtlich in der Schlange auf der Strasse vor den Banken. also nicht vor Ort, sondern am Ort des Geschehens. Hier bricht, wieder offensichtlich, die "Vor-Ort-Welt" zusammen und wandelt sich sprachlich zur "Am-Ort-des-Geschehens-Welt".

    Astrologische Zeitanalysen und Terminplanung
    Landschaften der Zeit: spica

  • HANDELSBLATT, Mittwoch, 26. September 2007, 21:42 Uhr
    Aktie gibt nach


    Analyst erwartet Milliardenverlust bei Merrill Lynch
    Der US-Investmentbank Merrill Lynch droht nach Ansicht eines Analysten im dritten Quartal ein Verlust im Anleihegeschäft in Höhe von 1,5 Milliarden Dollar. Nach dem Bericht gab die Aktie von Merrill Lynch am Mittwoch deutlich nach.


    HB NEW YORK. Nach Ansicht von William Tanona von Goldman Sachs wird dieser Verlust durch Abschreibungen von vier Mrd. Dollar verursacht, die im Zusammenhang mit Krediten für Großübernahmen und Hypothekendarlehen entstanden sind. Das Papier notierte am Nachmittag knapp drei Prozent schwächer bei 70,16 Dollar.
    MERRILL LYNCH DL 1,333
    Chart: MERRILL LYNCH DL 1,333


    Merrill Lynch erklärte, die Bank gebe keine Stellungnahmen zu Einschätzungen von Analysten ab. Das Unternehmen hat bislang noch keinen Termin für die Bekanntgabe der Geschäftszahlen für das dritten Quartal genannt. Experten rechnen damit jedoch in der dritten Oktoberwoche.


    Spica dazu:
    Jeder kennt den Satz: "Die Sonne bringt es an den Tag" was besagt, das die Sonne etwas in die Erscheinung bringt, was vorher noch keine Erscheinung hatte. Damit wirft sie ein Licht auf alles Dunkle wie Verborgene.
    Die gestrige Meldung kam zu einem, für Astrologen schönen Zeitpunkt, Denn gestern stand die laufende sonne in 03° Waage und überlief somit den Radixpluto im Horoskop bei Merril Lynch, was im Gesamten eine Sonne-00-Pluto bei dieser Bank ergibt, der in Kürze, tatsächlich mit erheblichen Schwierigkeiten und Wertberichtigungen zu rechnen hat. Nimmt man für die Sonne die aktuelle Tagesmeldung, dann bleibt für den zitierten Analysten nur noch der Pluto übrig, was ich wiederum schön finde, da Pluto - lt. Münchner Rythmenlehre - als der Prüfer beim TÜV oder auch als Wächter bezeichnet wird. Wandelt man dies auf die Finanzwelt um, so kommt der prüfende, skeptische Analyst heraus, der die Daten eines Unternehmens prüft.
    Der Sonne/Pluto Konstellation vom 26.09.07 folgen dann weitere:
    So trifft etwa beim Übergang der Venus in die Jungfrau am 08.10.07 das Quadrat von Jupiter/Uranus auf den Saturn dieser Bank. Exakt wird diese Konstellation dann offensichtlich mit Uranus-90-Saturn am 21.10.07 was, traut man der überlieferten Astrologie, einen Gewinneinbruch nahelegt. Gefolgt von uranus-00-Merkur am 31.10.07 wie Saturn-45-Uranus, was, weil doppelt gemoppelt fast wie eine Bestätigung wirkt. Also meiner Meinung nach hat dieser Analyst von GS mehr als recht. Man sollte seinen Analysen trauen.
    Diese Konstellationen werfen auch einen Blick auf die Gesamtsituation im Oktober der meiner Meinung nach schön belastet ist.
    Anbei der Tageschart der das Ereignis einer Sonne/Pluto Transits um 19;00 Uhr wiederspiegelt. Ein Zeitpunkt der durch die Tagesachse ausgelöst wurde.

  • HANDELSBLATT, Donnerstag, 4. Oktober 2007, 07:15 Uhr
    Deutsche Bank


    Zweifel an Ackermanns Optimismus
    Die Deutsche Bank hat ihre Gewinnprognose für 2008 bekräftigt. Unter Analysten ist jedoch umstritten, ob die Finanzkrise für die Deutsche Bank mit den milliardenschweren Abschreibungen ausgestanden ist. Denn sollte die Krise nicht abebben, dürfte der Gewinn im Investmentbanking auf Dauer schwächer ausfallen.


    FRANKFURT. Es sei kritisch zu werten, dass Bankchef Josef Ackermann seine Prognosen unter den Vorbehalt „normal funktionierender Märkte“ stelle, schrieben die Analysten von Citigroup am Mittwoch nach der Präsentation des Deutsche-Bank-Chefs. Angesichts der großen Abhängigkeit der Deutschen Bank vom Investment-Banking sei ein Rückgang der Erlöse im Anleihegeschäft nicht unwahrscheinlich. Obwohl die Aktie der Deutschen Bank kräftig zulegen konnte, bestätigte Citigroup ihre Verkaufsempfehlung.


    Spica dazu:
    Accermans derzeitige astrologische Situation.
    1. Neptun/Saturn 180° zum 10.10.2007
    2.Saturn/Merkur 180° zum 19.10.2007
    Dazu der zeitliche Inhalt der Deutschen Bank;
    1.Saturn/Merkur 90° zum 06.11.2007
    2.Saturn/uranus 45° zum 10.11.2007


    Diese zweifel an seinen Aussagen sind mehr als berechtigt. Seine Aussagen sind grundlegend "falsch" Damit kann und will ich nicht sagen, das er nicht die Wahrheit sagt, wenn sie verstehen was ich meine, vielleicht ist es ja so, das er die wahre Situation der Bank gar nicht kennt. Geanusowenig wie die real funktionierenden Märkte.
    Wer spicas Abhandlungen der letzten Jahre mitgelesen hat wird bei der Sucheingabe Neptun/Saturn einiges finden, was hier auf Accermans derzeitigen Inhalt passt, wie die Faust aufs Auge. Da man nicht annehmen kann, das er bei dem Jahresgehalt privat verschuldet ist, und man liest auch nichts über nen Leberkrebs, so deutet dieses Konstallation unweigerliche auf "mangel an Flüssigen wie auf Schulden hin, die hier verschleiert werden. Die Verkaufsempfehlung von Citigroup scheint deshalb sinnvoll zu sein. Auch in Anbetracht der im Oktober kommenden "Klippen" mit Zentrum 14.10.07. Schließlich kommt Venus aus ihrer Rückläufigkeitsschleife zurück und streift bei 2 ° Jungfrau zum zweiten mal diesen noralgischen Punkt im Tierkreis, der erst vor kurzem, genauer am 28.07.07 von Venus später dann von Saturn überquert worden ist. Wie schrieb ich vor einigen Monaten?
    Venus zu Saturn: "He Alter, geh Du voran, sortier das Gelände nach Tretminen ich komm dann nach." Inzwischen sind einige Tretminen mit Sprengstoff CDO hochgegangen aber so wie ich denke noch nicht alle.
    Venus durch die Jungfrau liefert dann eine Art Nachvollzug wie Nachprüfung auf Realwirtschaftliche Belange, was bedeutet, das das Finanzestablishment mit seinem Kapital ab 09.10. von Euphorie erneut zu Vorsicht neigt, also umschaltet und ein erneutes Szenario wie am 27.07.07 wäre denkbar. Ein guter Kanditat für nen Leerverkauf ist offenbar der ShenzenB bis Mitte November, der ab den 16.10.07 einen Trenbruch signalisiert.


    Dazu ein passendes Bild, das die derzeitige Zeitpräferenz sehr gut als Bild wiedergibt.
    Das war wirklich ’ne bärenstarke Rettung! Einfach spektakubär! Weil ein fast 125 Kilo schwerer Bär auf einer Brücke festsaß und nicht mehr vor, nicht mehr zurück konnte, half eine halbe Armee an Rettungskräften, Meister Petz zu befreien. Der Bär tapste auf einer Autobahnbrücke in Truckee (US-Bundesstaat Kalifornien). Plötzlich kam ein Auto. Der Bär erschreckte sich, sprang in seiner Not über das Brückengeländer. In 24 Metern Höhe hing er auf einmal an einem Strebebalken fest! Zwei Tage musste der Bär so aushalten. Die Behörden, die sich das Malheur des Tieres angesehen hatten, entschieden nämlich erst, dass man warten sollte, bis der Bär sich selbst aus der misslichen Lage befreie. Als er am nächsten Tag aber immer noch auf dem Balken festhing, entschlossen sie sich zum Handeln.
    http://www.express.de/servlet/…4&articleid=1190959527855
    Tja wenn Bilder nur sprechen könnten. Laufen haben sie ja bereits gelernt.

  • Klasse Anekdote für zukünftige Bärenfänger.
    Erstens. Man bringt einen Bären zunächst dazu über eine Autobahn zu laufen. Schubst ihn zweitens mit nem Auto von hinten, woraufhin der Bär es mit der Angst zu tun kriegt, und in seiner Panik von der Brücke springt, aber irgenwie im Geländer hängenbleibt. Klasse gemacht sagen die örtlichen Politiker, ne erstklassige Bärenfalle. Statt ihn dann totzuschiessen, lassen sie ihn per Notfallteam retten und seilen ihn in klassischer Bergwachtmanier von oben langsam ab. Stellen ihn auf seine vier Pfoten und lassen ihn freien Lauf. Also wenn ich beim PPT was zu sagen hätte würde ich alle Bärennachrichten aus den Medien tilgen. Alaska von der Landkarte streichen und Berlin umbenennen. Letztendlich wollen dort alle wie Besessene den Bären sehn. Warum wohl?
    Apropo Bär.
    War gestern in Frankfurt und anschließend bei der Rückfahrt meine Eltern kurz besuchen. Und wie´s so hergeht bei kleinen Treffs fragt man mich - "Na, wo kommst denn her so plötzlich aus heiterem Himmel" Ich,: "Aus Frankfurt." Daraufhin mein alter Vater: "Ja da war´n wir auch schon mal, war´n vor der Börse gestanden, dort wo die zwei Stiere stehn." Ich meinte daraufhin, das das ein Stier und ein Bär sei, woraufhin er erwiderte: "Zwei Stiere"
    Is er nicht süß, dacht ich mir im Stillen, wußt ich ja das mein Vater ein geborener Stier ist. Früher hätt er mich damit auf die Palme gebracht, aber jetzt: Sinds halt zwei Stiere, schließlich hat ein jeder das Recht das zu sehen was er meint. Mit ihm waren es ja dann auch zwei Stiere die vor der Börse in Frankfurt standen.

  • ProblemBär
    Ich halte nichts von Zahlen die mit religiösen Neurosen zu tun haben sollen oder irgendwelche Schriftsteller aus dunkler Vorzeit, als Ersatz für ihre Zwangsneurose verwendet haben, um sie dann als Omen via Kirchendogma auf alle anderen Herden-Trottel zu übertragen. Statt 666 sollte man besser schreiben: sex-sex-sex. oder hex-hex-hex alias Hexagramm. Siehe dazu Henry Millers Sexus-Nexus-Plexus. Omen, ob gute oder schlechte, das sei mal dahingestellt ob es so eine Wertung überhaupt gibt, bleiben Omen, d.h. unerlöste Zeichen im Unbewussten Aller, von wo sie aus ihre destruktive Macht entfalten, hat mit Bildersprache wie Bildfügungen nichts zu tun. Sie entsprechen im persönlichen einen Pluto in Haus 12.
    Manche Astrologen, die ebenfalls mit einer handfesten Zwangsneurose versehen sind, deuteten vor kurzen den Goldpreis, als er ei 666.- Dollar stand negativ. Ich hingegen sah diese Marke als Produktive an. Für mich allerdings beachtlich wie solche Hirngespinste in die Köpfe von Menschen gelangen. Sorry also, wenn ich dir da eine Absage erteilen muss. Dieses Omen ist, für mich wie jedes andere auch - null und nichtig.
    Gruss spica.


    Aus meinen Schriften entnehme ich passend dazu aus Friedrich Jüngers Dichtiung der "Silberdistelklause" folgendes:
    Nicht nur in dem längst Vergangnen
    Findet er sich immer wieder.
    Rollend wie die Feuerkugel
    Ist der Dichter, sind die Lieder


    Aller Wissenschaft entgegen
    Sind die Strophen, die ich dichte,
    Weil ich das Getrennte mit dem
    Mut des Liebenden vernichte.


    Den Verdruß den ihr gesät habt,
    Werden wir heut niedermähen.
    Auf drum! In des Lichts Geschirren
    Regt euch, fröhliche Trochäen.


    Schön finde ich das Bandulets neues Werk von F.G. Jüngers Gedanken eröffnet werden.

    Astrologische Zeitanalysen und Terminplanung
    Landschaften der Zeit: spica

  • 5. Oktober 2007, 16:36 Uhr
    Von Claudia Becker
    Tiere
    Der Kuckuck ist der Vogel des Jahres 2008
    Sim sa la bim bam ba sa la du sa la dim: Der Kuckuck singt, klebt und räubert sich nicht nur durch die Weltgeschichte, er wird dafür auch noch belohnt. Der "Vogel des Jahres 2008" wurde gekürt.


    Eigentlich ist er niederträchtig. Dieser grau bis braun gefiederte Vogel, der mit einem Flügelschlag das Familienglück der Rohrsänger, Grasmücken und Bachstelzen-Muttis zunichte macht. Der im Sturzflug auf brütende Vogelweibchen zusteuert und die verängstigten Tiere verjagt. Dessen Weibchen die Gelegenheit nutzt, schnell ein Ei ins fremde Nest zu legen – und sich schließlich einen schönen Lenz macht. Denn der Kuckuck lässt seit Vogelgedenken seinen Nachwuchs von Gasteltern aufziehen.
    Weiterführende links


    Doch seit der Klimawandel das Zugverhalten der Vögel durcheinanderbringt, bekommt er Probleme. Der Teichrohrsänger nämlich, einer der beliebtesten Wirtsvögel des Kuckucks, kommt mittlerweile zehn Tage früher aus seinem Winterquartier nach Deutschland als bisher und beginnt zu brüten. Der Kuckuck kehrt wie gewohnt zurück. Pünktlich wie die Kuckucksuhr – um dem Teichrohrsänger noch ein Ei unterzujubeln, ist es aber dann oft schon zu spät.
    Der Ruf des Kuckucks erklingt immer seltener. Um 20 bis 30 Prozent ist der Bestand des Vogels hierzulande in den vergangenen Jahren zurückgegangen. Grund genug für den Naturschutzbund (NABU) und den bayerische Landesbund für Vogelschutz (LBV), das Tier zum „Vogel des Jahres“ 2008 zu küren. Doch damit machen sich die Naturschützer nicht nur für einen bedrohten Vogel stark, sondern auch für ein Kulturobjekt.


    Kein Vogel bereichert den deutschen Volksliederschatz mehr als der Kuckuck, der in dem berühmten Kinderlied von Hoffmann von Fallersleben so lieblich „aus dem Wald“ ruft. Seit Generationen trällern Kinder „Der Kuckuck und der Esel“, brechen sich kleine Sänger an dem Refrain „Sim sa la dim bam ba sa la du sa la dim“ aus „Auf einem Baum ein Kuckuck“ die Zunge. Der Kuckuck mit seinem der Terz entsprechenden Ruf ist der Künder einer hellen Zeit, der Frühlingsbote schlechthin. Das hat nicht zuletzt der Komponist Camille Saint-Saëns erkannt, der dem Kuckuck in seinem „Karneval der Tiere“ ein besonders stimmungsvolles Denkmal gesetzt hat. Das weiß man auch in manchen Regionen der Schweiz, in denen der Kuckuck die Ostereier bringt.


    Wie wir wissen, ist der Vogel nicht wirklich ein liebes Tier. Er ist ein Täuscher – und so befördert der Volksmund auch jene Menschen, die der Realität nicht ins Auge schauen, ins Wolkenkuckucksheim. Nach altem Aberglauben sagt einem die Zahl der Kuckucksrufe, wie viele Jahre man noch zu leben hat. Zum Kuckuck! Dass der Vogel für so manche Redensart als Symbol des Teufels herhalten muss, hat er dennoch nicht verdient. Das gilt auch für seine Verwendung als Symbol für das Pfandsiegel des Gerichtsvollziehers. Die gründet sowieso auf einer Verwechslung. Denn ursprünglich klebte man den Preußenadler auf gesperrten Schuldner-Besitz – der wiederum ganz respektlos als Kuckuck verspottet wurde.


    Spica dazu:
    Verwechslung hin oder her, wichtig allein ist die Sprache des Unbewussten. Für manch einen ist es gleichgültig und Bildsymbolik wird auch schnell ins Reich der Fabel abgedrängt. Aber mir gibt es schon zu denken, das ausgerechnet im Jahr 2008 der Kuckuck, das Pfandsiegel der Gerichtsvollzieher, zum Vogel des Jahres ernannt wurde. Die Zahlungsunfähigkeiten nehmen also zu. Eine Branche mit Zukunftsaussichten, sollte man meinen und ein idealer Lehrberuf mit Wachstumsaussichten.
    Das der schöne Kuckuck mit dem verlockenden Ruf, ein sprichwörtlicher Verdränger aus fremden Leben ist, fällt dabei nur Wenigen auf. Einmal angenommen man vergliche die Idee des modernen Sozialstaat mit dem Kuckuck, dann stellte sich die Frage, wie er seine Art von fremder Leistung zunächst grossziehen läßt um im weiteren Verlauf alles nicht-soziale aus dem Nest, dem Symbol der Geborgenheit, zu werfen. Zum einen ein geschickter, zum anderen ein brutaler aber bestehender Vorgang, den die braven bürger als Ernährer dieser Idee sowenig bemerken wie die Teichrohrsänger.
    Im Menschlichen könnte man von Identitätsübernahme sprechen, indem ein "Artfremder", ein von seinen Eltern verstossener, sich von der Arbeit anderer Wesen ernähren wie auch grossziehen läßt und glaubt, die Nahrungsbeschaffer seien seine wahren Eltern. Das ist natürlich eine Täuschung, die so gut ist und solange anhält, bis es zu einer Ent-Täuschung kommt, die im Leben einen Glücksfall darstellt, den man so garnicht als diesen versteht. Mit 2008 beginnt also auch die fünffache Saturn/Uranus Opposition, die ich vor kurzem mit einem Bild belegte, indem Mesnchen aus einem Turm springen, weil Feuer ausgebrochen ist. Man könnte sich natürlich auch vorstellen, das oben im Turm ein inzwischen ausgewachsener Kuckuck sein Unwesen treibt und Angestammte einschließlich seiner ererbten Rechte aus dem hohen Nest wirft.
    Auch in das Nest der Astrologie wurden vor Jahren Kuckuckseier reingelegt. . Sie hatten den geheimen ihnen selbst unbekannten jedoch gesellschaftlichen Auftrag, durch Übernahme und Vortäuschung der falschen Identität solange Astrologe zu mimen, bis sie gross und mit fremden Wissen fettgefressen das astrologische Nest verlassen können. Natürlich bleiben sie auch nach dieser Erziehung, wissenschaftlich gesprochen "Kuckucke" die wiederum ihre genetische Art zur nächsten Generation weiterreichen. Und weil es von diesen seltsamen bunten Vögeln soviele gibt ( poly ) versteht man auch die hohe Population dieser Vögel im mesnchenreich. Dort werden die Kuckucks deshalb Politiker genannt, diese verdrängen wie der Kuckuck den Menschen aus seinem Nest und lassen ihn für sich arbeiten.
    Auch in der Wirtschaft sind solche unbewussten Vorgänge an der Tagesordnung. Fälschlicherweise wurden die Manager geisser Fonds von einem Politikkuckuck als Heuschrecke bezeichnet. Ein Bildvergleich der weniger den Vorgang sondern nur auf das Ergebnis: den Kahlfrass verweist. Interessanter finde ich den Vorgang der Einnistung fremder Vögel in die leitenden Stellen der Betriebe, die fachspezifisch feindliche Übernahme genannt wird.
    Übernommen werden sollen auch die in den Häusern stationierten Kompjuter, für die der Aufsteller Anschlussgebühren und Energiekosten zahlt. Gesteuert aber wird unsichtbar der Rechner von Polittrojanern. Die Vertreibung aus den Nestern, der Sturz in die Ungeborgenheit ist dabei längst beschlossene Sache. Warum? Na weil sie gar nicht anders können. Kuckuck, Kuckuck ruft´s aus dem Wald - und nicht nur von dort. Also das der Kuckuck vom Kimawandel gefährdet ist halte ich für puren Unsinn. Der Kuckuck hat Konjunktur.
    Ach sie glauben nicht an Bildfügungen? Brauchen sie auch gar nicht. Dennoch finde ich es im Nachhinein köstlich das man feststellen kann, das im Jahr 1999, also jenem Jahr als das Gold sich aus seinem Kettenhemd befreite die Goldammer der Vogel des Jahres war. Ist das nicht gut???
    Goldammer
    Mehr über den Kuckuck
    Vielleicht wird ja dann 2010 der einst heimische Gänsegeier Vogel des Jahres 2010.

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