.....es sind leider sehr viele geblendete user hier unterwegs,ich enmpfehle ihnen mal diesen link zu lesen
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26. Juli 2026, 01:08
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Hey recht dich nicht künztich auf.Geht auf die Pumpe!
5 Posts und tönt hier rum für 2. ![]()
In einem von Angebot und Nachfrage bestimmten Markt führt die Knappheit angesichts einer hohen Nachfrage zu einem steigenden Preis, bis ein Preis erreicht ist, bei dem ein Gleichgewicht herrscht. So weit die Theorie. Nun aber mal in die Praxis: Gold und Silber als Münzen sind schwer zu bekommen und nach den Infos einiger Händler und Experten sind z.B. Krügerränder kaum zu bekommen, die Nachfrage ist aber da. Nun müsste der Goldpreis steigen (was er ja nicht tut, wie man sieht), so weit alles alter Kaffee und kalter hut, nein umgekehrt. Aufgrund eines nebenher existierenden Papiergoldmarktes ist es aber möglich, den Preis zu drücken, auch wenns kein Physisches Gold mehr gibt. Irgendwann müsste nun aber ein Punkt erreicht sein, wo das ganze kollabiert. Mich wundert nun: Wo liegt dieser Punkt, wie wird er bestimmt? Es geht ja nicht einer hin und sagt, Papiergold ist billiger als echtes Gold, das kann nicht sein und schwupps ist alles in Ordnung und der Preis steigt. Aber über welche Mechanismen wird dies denn geregelt? Theoretisch würde ich sagen: 1 Barren Gold verkaufen, 1,2 Barren Papiergold dafür kaufen und anschließend ausliefern lassen und wieder verkaufen und so weiter....aber für Papiergold liefert eben keiner Echtgold. Zur Not wird man einfach ausbezahlt (zu Papierpreisen allerdings). Also nochmal: Wie würde so einer Situation markttheoretisch aufgelöst? Ich glaube ja so langsam, gar nicht. Händler verkaufen die Münzen einfach teurer und gut ist. Zumindest habe ich heute morgen hier irgendwo gelesen, die Kleinanleger müssten damit rechnen, dass die Münzen nur noch mit einem hohen Aufschlag zu bekommen sein werden in der Zukunft. In meinem Selbstverständnis passt diese Aussage aber nicht zu einer Marktwirtschaft. Man kann doch nicht einfach sagen, ok, echtes ist teurer, also Aufschlag zahlen bitte. Aber wie kommt man da heraus?
Gruß
fred
In einem von Angebot und Nachfrage bestimmten Markt führt die Knappheit angesichts einer hohen Nachfrage zu einem steigenden Preis, bis ein Preis erreicht ist, bei dem ein Gleichgewicht herrscht. So weit die Theorie. Nun aber mal in die Praxis: Gold und Silber als Münzen sind schwer zu bekommen und nach den Infos einiger Händler und Experten sind z.B. Krügerränder kaum zu bekommen, die Nachfrage ist aber da. Nun müsste der Goldpreis steigen (was er ja nicht tut, wie man sieht), so weit alles alter Kaffee und kalter hut, nein umgekehrt. Aufgrund eines nebenher existierenden Papiergoldmarktes ist es aber möglich, den Preis zu drücken, auch wenns kein Physisches Gold mehr gibt. Irgendwann müsste nun aber ein Punkt erreicht sein, wo das ganze kollabiert. Mich wundert nun: Wo liegt dieser Punkt, wie wird er bestimmt? Es geht ja nicht einer hin und sagt, Papiergold ist billiger als echtes Gold, das kann nicht sein und schwupps ist alles in Ordnung und der Preis steigt. Aber über welche Mechanismen wird dies denn geregelt? Theoretisch würde ich sagen: 1 Barren Gold verkaufen, 1,2 Barren Papiergold dafür kaufen und anschließend ausliefern lassen und wieder verkaufen und so weiter....aber für Papiergold liefert eben keiner Echtgold. Zur Not wird man einfach ausbezahlt (zu Papierpreisen allerdings). Also nochmal: Wie würde so einer Situation markttheoretisch aufgelöst? Ich glaube ja so langsam, gar nicht. Händler verkaufen die Münzen einfach teurer und gut ist. Zumindest habe ich heute morgen hier irgendwo gelesen, die Kleinanleger müssten damit rechnen, dass die Münzen nur noch mit einem hohen Aufschlag zu bekommen sein werden in der Zukunft. In meinem Selbstverständnis passt diese Aussage aber nicht zu einer Marktwirtschaft. Man kann doch nicht einfach sagen, ok, echtes ist teurer, also Aufschlag zahlen bitte. Aber wie kommt man da heraus?
Gruß
fred
In dem die verkäufer über spot Preis anbieten.
Wenn der Future preis nicht glaubwürdig ist soll mann halt ein neuen Markt Preis benutzen.
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Jo, immer schön die Augen zu machen und den Kopf in den Sand stecken (was man dann aber gerne der "breiten Masse" vorwirft).
95% der Trader verlieren Geld an der Börse. Wer dieses Forum liest, versteht, warum das so ist.
Und jetzt wird sicher wieder ordentlich draufgehauen, weil es jemand wagt, eine Meinung zu äußern, die nicht linientreu ist. Schließlich ist man ja in diesem Forum so stolz darauf, dass "Meinungen ausgetauscht" werden und "auf Basis von Fakten" diskutiert wird. Solange man zu der vorgegebenen Schlussfolgerung gelangt. Blasphemie wird nicht geduldet.
Gold und Silber als Münzen sind schwer zu bekommen und nach den Infos einiger Händler und Experten sind z.B. Krügerränder kaum zu bekommen, die Nachfrage ist aber da. Nun müsste der Goldpreis steigen
Der Bullionmarkt ist ein sehr kleiner Markt. Es gibt nur wenige relativ kleine Händler. Die Nachfrage muss nur geringfügig ansteigen, damit die ins Schwitzen kommen. Den POG juckt das nicht die Bohne. Die Bullionhändler erhöhen lediglich den Spread, damit sie die Ware nicht unter Einstandspreis verscherbeln müssen. Das ist m.E. auch kein Anzeichen dafür, dass sich der physische Markt vom Papiermarkt abkoppelt. Es ist genug Gold verfügbar - nur eben nicht in Form von Bullions. Das normalisiert sich bald wieder.
Bei physischer Knappheit steigen eben die Aufpreise zum Spot über kurz oder lang, man kann ja niemanden zwingen, sein Gold zu einem virtuellen Referenzkurs zu verkaufen... Bestenfalls wird sich ein paralleler Markt entwickeln, der sich einen *Scheiß* um den Papierpreis schert und sich vom Papiermarkt abkoppelt, der wiederum an Glaubwürdigkeit verliert... Erste Anzeichen sieht man ja jetzt schon bei erstklassigen Silberanlagemünzen...
Das m.E. auch der große Unterschied zwischen Langfrist-Goldbesitzern und Aktienkäufern, letztere werden wohl irgendwann bei fallenden Märkten immer Werte liquidieren (müssen), Goldbesitzer eher nicht, würde ich sagen - zu diesen Preisen wertvolles Gold gegen wertlose Euro eintauschen, niemals...
PS: Wahrscheinlich normalisieren sich Angebot und Nachfrage auch wieder, mal sehen, wenn der Kurs wieder 20 Euro steigt, wird auch wieder mehr Bullion angeboten...
Hey recht dich nicht künztich auf.Geht auf die Pumpe!
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aha, du beurteilst nach der anzahl der postings, ich geh mal davon aus das du deine investmententscheidungen auch nach diesen ansatz triefst
gratuliere!
Ich glaube, dass wir nicht über EM diskutieren müssen (haben wir schon ausführlich)
Die Ursachen liegen in der Eurozone. Wenn die EU-Wirtschaft Probleme hat, kann man sich über EM absichern, oder man sucht sich Märkte, in welchen man sich mehr Erfolg verspricht. Offensichtlich wird dem $ mehr vertraut ( mehr ist in diesem Falle sehr relativ) als dem €
Die Frage ist: was macht die EZB? $ weiter stützen ? Zinsen senken? beides führt zum Abwandern des Kapitals - es bleibt spannend
Allerdings, nur weil die Händler den Spread erhöhen, steigt der Goldpreis ja nicht. Im Gegenteil, die Papiergoldhändler können dann doch einfach so weiter machen.
Das der Bullionmarkt klein ist, ok, allerdings kann man ja nicht nur Münzen kaufen, sondern auch Barren, und da ist der Markt denke ich nicht ganz so klein.
Eine Abkopplung von Physischem und Papier...kann es so denke ich nicht dauerhaft geben, weil Papier in dem Falle ja wirklich nur noch Papier wert wäre. Eben so viel wert wie ein Notizzettel auf den ich das Wort Gold schreibe.
Wie sieht das ganze denn eigentlich bei Papiergold aus, gibt es irgendwelches Papiergold bei dem eine eventuelle Auszahlung des Goldes 100 % sicher ist? Oder können die sich immer frei kaufen?
Gruß
fred
Eine Abkopplung von Physischem und Papier...kann es so denke ich nicht dauerhaft geben, weil Papier in dem Falle ja wirklich nur noch Papier wert wäre. Eben so viel wert wie ein Notizzettel auf den ich das Wort Gold schreibe.
Wie sieht das ganze denn eigentlich bei Papiergold aus, gibt es irgendwelches Papiergold bei dem eine eventuelle Auszahlung des Goldes 100 % sicher ist? Oder können die sich immer frei kaufen?
Papier ist Papier ist Papier und bleibt immer nur ein Versprechen. Natürlich werden sie sich frei kaufen. Was schreibt denn der Siegel immer in jedem seiner Tagskommentare:
Eine sich zuspitzende Finanzkrise an den Papiergeldmärkten (incl. der dann wertlos verfallenden Zertifikate auf Gold) könnte dabei jederzeit zu einem explosionsartigen Goldpreisanstieg führen.
Gold is money - Paper not! Solange es Gold noch gegen Papier gibt, kannst froh sein!
VG
Leines
ich verkauf auch meine seele gegen gold
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notfalls...wenn das papier alle ist muss man halt alternativen bereit halten
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Hallo Königswasser,
Der Bullionmarkt ist ein sehr kleiner Markt. Es gibt nur wenige relativ kleine Händler. Die Nachfrage muss nur geringfügig ansteigen, damit die ins Schwitzen kommen. Den POG juckt das nicht die Bohne. Die Bullionhändler erhöhen lediglich den Spread, damit sie die Ware nicht unter Einstandspreis verscherbeln müssen. Das ist m.E. auch kein Anzeichen dafür, dass sich der physische Markt vom Papiermarkt abkoppelt. Es ist genug Gold verfügbar - nur eben nicht in Form von Bullions. Das normalisiert sich bald wieder.
soweit stimme ich dir zu. Neu ist aber nun, dass die us-mint den Verkauf von Goldmünzen ausgesetzt hat, da sie Schwierigkeiten hat, Metall zu bekommen (zum derzeit niedrigen Preis). Die us-mint bezieht direkt vom refiner, es geht hier also nicht um eine Knappheit von Bullionmünzen. Dass genug Gold verfügbar ist bestreite ich nicht (~150000 Tonnen), nur mag es zum derzeitigen Preis niemand hergeben und deshalb glaube ich noch nicht so recht an eine Normalisierung.
Grüße
Clarius
Hallo Königswasser,
soweit stimme ich dir zu. Neu ist aber nun, dass die us-mint den Verkauf von Goldmünzen ausgesetzt hat, da sie Schwierigkeiten hat, Metall zu bekommen (zum derzeit niedrigen Preis). Die us-mint bezieht direkt vom refiner, es geht hier also nicht um eine Knappheit von Bullionmünzen. Dass genug Gold verfügbar ist bestreite ich nicht (~150000 Tonnen), nur mag es zum derzeitigen Preis niemand hergeben und deshalb glaube ich noch nicht so recht an eine Normalisierung.
Grüße
Clarius
Meinst du jetzt mit 15000 t das Gold der ZB?
Hallo ordineteutonico,
Meinst du jetzt mit 15000 t das Gold der ZB?
nein, ich meine das gesamte bisher geförderte Gold (2005: 153000Tonnen ).
Grüße
Clarius
Muss man nicht zwischen Explorations- und Förderkosten unterscheiden
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traveller - Richtig,man müßte eigentlich sogar zwischen Explorations-/Förder-/ und Warenwert bzw.Warenkosten(wenn man hier Gold mal ausnahmsweise als Ware ansieht-es ist ja in Wirklichkeit Geld!) unterscheiden.
Wie gesagt Explorationskosten bei ca. 3500.-$ , der schließliche Warenwert oder Warenkostenpunkt liegt bei dem ungefähr 7 (!) fachen Preis von heute,also ca. 5600.-Us -Dollar/Oz.
Jetzt versteht ihr auch bestimmt ,warum unsere Bankenbetrügergesellen und deren gekaufte Politikerkaste das Gold so hassen. Es ist tatsächlich so,dass diese Bande für jde verkaufte physische Unze Gold-aber auch Silber ORDENTLICHST drauflegen müssen...nur mal so ein Denkansatz: meint ihr die ganzen Bankabschreibungen kommen nur mal eben so durch die Haustür? Durch eigene Dummheit? So blöd sind die Banken nun auch wieder nicht....sind halt doppelte Betrüger.Das Allerletzte ...
Der Artikel ist zwar schon 3 Jahre alt, aber rechnet mal selber:
ZitatGold kommt aus drei Kilometern Tiefe
In Südafrika hat das tiefste Goldbergwerk der Welt seine Arbeit aufgenommen. Der Bau der "South Deep Mine", 40 Kilometer südwestlich von Johannesburg gelegen, dauerte elf Jahre.
Wenn die in 11 Jahren 3000 Meter tief sind, werden die die andern 3000 nicht in 3 Jahren gemacht haben (exponential schwieriger). Meines Wissens sind die bei etwa 3,5 km und haben immense Probleme mit der Hitze:
ZitatDie Temperatur des Planeten nimmt von der Oberfläche zum Mittelpunkt hin durchschnittlich um etwa 3 Grad pro 100 Meter zu Quelle
Das sind bei 3000 Meter schon 90 Grad Celsius die auf "erträglich" (etwa 35 Grad) abgekühlt werden müssen, und bei 6000 Metern 180 Grad.
Du kannst deine Arbeiter sicher auch in Asbest Anzügen nach unten schicken...
....oder den Stollen fluten und Geld mit Fernwärme verdienen.....
...wenn es in Süd-Afrika nicht ohnehin so warm wäre, daß man Fernwärme dort nicht wirklich braucht. Son Mist aber auch!. :D:D:D
Neu ist aber nun, dass die us-mint den Verkauf von Goldmünzen ausgesetzt hat, da sie Schwierigkeiten hat, Metall zu bekommen (zum derzeit niedrigen Preis). Die us-mint bezieht direkt vom refiner, es geht hier also nicht um eine Knappheit von Bullionmünzen. Dass genug Gold verfügbar ist bestreite ich nicht (~150000 Tonnen), nur mag es zum derzeitigen Preis niemand hergeben und deshalb glaube ich noch nicht so recht an eine Normalisierung.
Hallo Clarius,
die US Mint selbst hält sich über die Hintergründe ja bedeckt. Die Händler vermuten Materialknappheit. Kann aber auch sein, dass der Verkauf ausgesetzt wurde, weil das politisch so gewollt ist. Schließlich soll der US Consumer wieder an die Stärke des US $ glauben und wieder fröhlich konsumieren. ![]()