Zu meiner Theorie über den absichtlich künstlich oben gehaltenen Gold-Preis:
Der Goldpreis steigt und steigt – und kein Ende ist in Sicht. Schuld an der Rallye sind auch die Notenbanken: Viele horten das Edelmetall.
http://www.welt.de/finanzen/ge…eis-auf-neue-Rekorde.html
ZitatZehn Jahre später hat sich das Bild ganz gewandelt: Kaum noch eine der großen Notenbanken gibt nennenswerte Teile ihres Goldschatzes ab. Den Daten des Nachrichtendienstes Bloomberg zufolge hat die Bundesbank in den vergangenen zwölf Monaten nur 0,2 Prozent ihrer Reserven veräußert, die Banque de France 0,4 Prozent. An Goldverkäufen haben die Währungshüter schnell wachsender Schwellenländer indes kein Interesse. Im Gegenteil: Sie stocken ihre Bestände zielstrebig auf. Eben erst hat Bangladesch zehn Tonnen Gold vom Internationalen Währungsfonds (IWF) gekauft. Russland hat seine Bestände auf Jahressicht um mehr als ein Viertel, Indien um mehr als die Hälfte ausgeweitet. „Die Zentralbanken sind von einer Gefahr zu einem Segen für den Goldmarkt geworden“
Die ZB horten bzw akkumulieren Gold-Bestände, was den Preis effektiv treibt.
Von "Papiergold" erst gar nicht zu sprechen...
Goldpreis ist ein Indikator für Inflation.
Wenn man Deflation verhindern möchte, dann ist es einfacher und billiger
Gold und Öl künstlich oben zu halten und falsche Signale zu geben,
als die Deflation zu signalisieren.
Langfristig kann es aber nicht aufrecht erhalten werden.
Zudem führt es zu Verzerrungen, die dann praktisch zum gleichen Endresultat führen werden.
Mit dem Risiko es jedoch nochmals zu verschlimmern.