GOLD : Märkte und Informationen

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    (....) Das war in letzter Zeit schon mehrfach zu sehen, daß gerade in Zeiten mit heftigen Rückgängen der POG analog einbrach, zwar längst nicht in dem Maße wie die Börsen, aber er scheint dem Börsengeschehen zu folgen. Beruhigt sich die Börse kommt der POG recht schnell wieder auf die Füße.


    Sieht mir fast so aus, als werden die Verluste mit Goldverkäufen wieder ausgebügelt ? Oder gibt es eine andere sinnvollere Erklärung für dieses Muster ?
    (....)
    Tut


    So genau weiß das vermutlich niemand. Die Überschrift weist mE den Weg:
    Die Cabal will diesen Eindruck auf keinen Fall zulassen, und Gold soll ein normales Handelsgut sein:
    ---- Gold soll in seiner Rolle als Krisenmetall möglichst lange unterdrückt werden. ----


    Insoweit ist die Vermutung von Henry durchaus schlüssig. An Eindeckungen durch echte Goldverkäufe glaube ich eher nicht.
    Das war durchaus zu Beginn der Krise bei unzähligen Exekutionen von Depots und Hedgefunds sicher der Fall gewesen.
    Hierbei wurden ja auch nahezu alle PM Aktien wie normale, eher vergiftete Aktien behandelt.


    Grüsse
    Edel Man

  • Vielleicht wird Gold immer dann vom PPT gedrückt, wenn die Börse fällt oder sich schlechte Nachrichten ankündigen.


    Da haben die heute aber mal frühzeitig Feierabend gemacht, schon kurz vor Schluß die Arbeit verlassen :hae: . Eventuell gab es was leckeres zum Abendessen? Auf jeden Fall: Börse zu, Spuk vorbei ;)


    Wünsche


    ...einen goldigen Tag


    Tut

    "Um klar zu sehen genügt oft schon eine geringe Veränderung des Blickwinkels"

  • Sieht mir fast so aus, als werden die Verluste mit Goldverkäufen wieder ausgebügelt ? Oder gibt es eine andere sinnvollere Erklärung für dieses Muster ?

    Ich sehe das ähnlich wie auratico weiter oben. Es sieht so aus, dass große Investoren ihre Goldpositionen abbauen und in gut verzinste und zudem staatlich garantierte Unternehmensanleihen gehen. Siehe Commerzbank und HSH. Im akuten Defla-Szenario kann man das auch nicht gerade als dumm bezeichnen.

    "Wer nichts weiß, muß alles glauben" (M. v. Ebner-Eschenbach)

    Einmal editiert, zuletzt von Königswasser ()

    • Offizieller Beitrag

    Ich sehe das ähnlich wie auratico weiter oben. Es sieht so aus, dass große Investoren ihre Goldpositionen abbauen und in gut verzinste und zudem staatlich garantierte Unternehmensanleihen gehen. Siehe Commerzbank und HSH. Im akuten Defla-Szenario kann man das auch nicht gerade als dumm bezeichnen.


    Nicht unbedingt dumm, aber auch kurzsichtig. Wir sollten nicht übersehen, daß der Goldmarkt geradezu winzig ist-volumenmäßig--gegenüber den Bondmärkten.
    Aber darin besteht auch im Umkehrschluß die nicht unberechtigte Annahme, daß sich dieser Prozeß auch mal umkehrt, mit eruptiven Folgen für den Goldpreis.


    Die Frage von Tut zielte auf den Verlustausgleich bei schwächelnder Aktienbörse-- das ist ein anderes Thema-- zu deren Ausgleich langen die Goldbestände eh nicht.
    Kurz/mittelfristige Schwankungen werden m.E.eher durch die -noch-Korrelation zum Dollar bewirkt.


    Grüsse
    Edel Man

  • Nicht unbedingt dumm, aber auch kurzsichtig. Wir sollten nicht übersehen, daß der Goldmarkt geradezu winzig ist-volumenmäßig--gegenüber den Bondmärkten.
    Aber darin besteht auch im Umkehrschluß die nicht unberechtigte Annahme, daß sich dieser Prozeß auch mal umkehrt, mit eruptiven Folgen für den Goldpreis.

    Ich sehe kurzfristig noch sehr viel mehr Anleihen nach diesem Modell kommen. Staatlich garantierte Unternehmensanleihen sind das beste, was der Staat machen kann, um den Unternehmen zu mehr Eigenkapital zu verhelfen. Der Goldpreis wird dadurch unter Druck bleiben. Eruptive Bewegungen Richtung Nord beim POG sehe ich einstweilen nur mehr bei fatalen Ereignissen alá Lehmann ... oder bei einer fundamentalen Bondskrise.

    "Wer nichts weiß, muß alles glauben" (M. v. Ebner-Eschenbach)

  • Ich sehe das ähnlich wie auratico weiter oben. Es sieht so aus, dass große Investoren ihre Goldpositionen abbauen und in gut verzinste und zudem staatlich garantierte Unternehmensanleihen gehen.


    Gestern abend kam auf Bloomberg ne Übersicht was die beobachteten Vermögensverwalter gemacht haben (Top 5 Käufe und Verkäufe). Kennen die meisten bestimmt, kommt jeden Donnerstag. Auf jedenfall wurde gesagt, dass die Mehrzahl eine kleine oder größere Position im Gold haben. Weiß jetzt natürlich nicht, um welche Volumen es da geht und wieviel Vermögensverwalter da beobachtet werden, ich war aber doch schon überrascht. Hätte ich nicht gedacht.


    Gruß Seth-K

    • Offizieller Beitrag

    @Seth
    Habe das Zitat für Dich "repariert" auf Königswasser. Es ist beim Zitieren im Zahlenbuchstabengewirr manches unübersichtlich.


    Königswasser
    Mir ist das klar, hatte auch zuvor auraticos Überlegungen geteilt.
    Märkte sind unberechenbar, und wenn erst mal deutlich wird, daß die Anleihen wertloser werden, kann die Situation zugunsten Gold kippen.


    Grüsse
    Edel Man

  • Flucht in eine vermeintliche Sicherheit, allerdings sollte man auch hier nicht die Augen vor den Risiken verschließen. Es dürfte klar sein, daß dieser Trend nicht unendlich so weitergehen wird.


    [Blockierte Grafik: http://www.fils.at/wp-content/…2008-01-07-bond_blase.gif]



    Staatlich garantierte Unternehmensanleihen etc., was werden diese später wertig sein wenn sich hierfür Staaten ala Island verbürgt haben ?


    Wünsche


    ...einen goldigen Tag


    Tut

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    • Offizieller Beitrag

    Zu der Diskussion im Goldthread und gleichermaßen im Thread Inflation / Deflation paßt Marc Faber aktuell:
    Habe den Link aus einem anderen Thread aufgegriffen.


    "... "Treasury Bond Bubble", also die Staatsanleihenblase. Alle Investoren sind in die vermeintlich sicheren Staatsanleihen geflüchtet und haben dadurch die Rendite bis auf unter 2,5 Prozent für 30 Jahre laufende US-Anleihen gedrückt. Um solche Anleihen noch zu kaufen müsste die Inflationserwartung für die nächsten Jahrzehnte sehr niedrig sein - was angesichts des Geldmengenwachstums und der expansiven monetären- und Fiskalpolitik aber sicher nicht der Fall sein würde. Stattdessen muss man Faber zufolge mit einer beschleunigten Inflationsrate rechnen müssen, die Zentralbank wird, auch aufgrund schwacher Währungen wie insbesondere dem US-Dollar, die Zinsraten über Inflation und Wachstumsrate anheben müssen, und dies wird sehr schwierig zu implementieren sein, da dann auch die Nationen plötzlich sehr viel höhere Zinsen für ihre Schuldenberge bezahlen müssten....


    ...Den US-Dollar bezeichnet Marc Faber, wie schon seit langem, als eine desaströse Währung. Allerdings seien alle anderen Währungen nicht viel besser. Auch der Schweizer Franken sei nicht mehr das, was er vielleicht 1950 einmal war. Die Währungen der Welt befänden sich sogar in einem Abwertungswettlauf, denn die Nullzinspolitik der Fed sei in gewisser Weise auch ein Handelskrieg, um Probleme in andere Länder zu exportieren. Daher werden laut Faber eher alle Währungen gemeinsam abwerten gegen die harte Währung der Edelmetalle Silber, Gold und Platin."


    http://de.ibtimes.com/articles…-staatsanleihen-blase.htm


    Grüsse

    • Offizieller Beitrag

    So Prof. Fekete in einem fast leidenschaftlichen Plädoyer für eine goldgestützte Währung.


    ".....Without rebuilding credit on a gold foundation there is no hope for reconstruction, president-elect Obama's grandiose reflation plans notwithstanding. The U.S. Treasury is empty, nay, it is in a hole, of the size of several years' GDP. Government revenues are fading. American industry has been dismantled. Foreign creditors of the U.S. have had enough of the make-belief world of giving up real goods and real services in exchange for irredeemable promises to pay. Even if you put them under duress using military blackmail, they badly need those goods at home because they are themselves in deep trouble....


    ..In response, common-sense people have rushed into gold as a store of value. Now that the value of gold is driven entirely by its purity and quantity, it is only a matter of time before gold is used again as a medium of exchange. Gold coins are no longer a numismatic delight, nor do they appear to be a Barbarian Relic. Gold is becoming money once again. Dollar holders beware!


    http://silverbearcafe.com/private/01.09/openthemint.html


    Grüsse

  • Zitat

    quote='Edel Man'
    Königswasser
    Mir ist das klar, hatte auch zuvor auraticos Überlegungen geteilt.
    Märkte sind unberechenbar, und wenn erst mal deutlich wird, daß die Anleihen wertloser werden, kann die Situation zugunsten Gold kippen.


    So ist es. Der vorangegangene, jahrelange Anstieg des Goldpreises ging einher mit einer heftigen Geldmengenausweitung, die sich massiv und überdeutlich in allen möglichen Marktsegmenten von Aktien über Kredite jeder Art, bis hin zu den Rohstoffen ausbreitete. Die aktuelle Geldmengenausweitung jedoch wird noch zur Reparatur der schrottreifen Bankbilanzen verwendet (Abbau der unsäglich hohen Fremdverschuldung), während die Kreditvergabe an den Unternehmenssektor durch die Banken, aber auch die Vergabe von Krediten zu Spekulationszwecken, stark zurückgegangen ist.


    Ausnahme: die bis vor kurzem narrensichere Bondspekulation bei vorhersehbar weiterhin fallenden Zinsen, die nun aber in den Nullzinsländern ausgereizt ist. Deswegen folgt nun auf den Boom der Staatsanleihen sogleich eine staatliche Kreditvergabe in der Form von staatlich garantierten Unternehmensanleihen bzw. anderer garantierter Kreditformen (Kommunalanleihen etc.). Wie lange das "gutgeht" ist freilich die Gretchenfrage.


    M.E. kann der Goldpreis kaum mehr, wie in den zurückliegenden Jahren, einfach überschaubar hochgehen aufgrund einer kontinuierlich anwachsenden Zahl von "besorgten Marktteilnehmern", sondern in massgeblicher Form nur noch im Panikmodus. Aber auch das wird in Wellen geschehen, weil man kurzfristig immer noch von irritierenden Tagesmeldungen profitieren kann und damit einen sicheren Schnitt in FIAT einfahren kann - so wie heute wieder einmal nach den Horrorzahlen von Citigroup und Bank of America.


    Der interessanteste Aspekt in der gegenwärtigen Gemengelage ist, dass sich der Goldpreis erstaunlich tapfer hält, während nun schon im Stundenrhythmus überall verkündet wird, dass die Verbraucherpreise auch in diesem Jahr weltweit zurückgehen werden, d.h. es gibt immer mehr Leute, die die "Zeit danach" im Blick haben. Ebenso erfreulich ist die Tatsache, dass im Zusammenhang mit dem Goldpreis nicht sofort reflexartig die Verkaufszahlen in Indien zitiert werden. Solange der Goldpreis angeblich massgeblich und dauerhaft von der Kaufkraft (in Rupien) von indischen Kleinbauern abhängig sein soll, bleibt die Rolle des Goldes unverstanden.


    Die grossen Adressen wie die Pensionsfonds aber gehen sehr wohl - irrigerweise oder nicht - davon aus, dass sie im Fall der Fälle immer noch Gold in grossen Mengen werden kaufen können, d.h. dass ihre etwaigen Lieferansprüche auch vorranging bedient würden bzw. sie würden sich vielleicht auch mit den Gold-Buchgewinnen bei ihren bis dahin ohnehin verstaatlichten Banken/Brokern in Fiat zufrieden geben. Oder sie kaufen dann einfach die Goldminen auf. Noch aber sieht man sich einfach an, was der Staat an neuen Zinspapierchen zu bieten hat und positioniert sich entsprechend.


    grüsse
    auratico

    Einmal editiert, zuletzt von auratico ()

  • Die grossen Adressen wie die Pensionsfonds aber gehen sehr wohl - irrigerweise oder nicht - davon aus, dass sie im Fall der Fälle immer noch Gold in grossen Mengen werden kaufen können, d.h. dass ihre etwaigen Lieferansprüche auch vorranging bedient würden bzw. sie würden sich vielleicht auch mit den Gold-Buchgewinnen bei ihren bis dahin ohnehin verstaatlichten Banken/Brokern in Fiat zufrieden geben.


    Was werden sie kaufen ?


    Richtig, sie werden höchstwahrscheinlich Papiergold erwerben, Zahlungsversprechen auf schönen bunten und vielen Zettelchen, die sie in ihren Tresoren sicher verwahren werden, nach einigen Jährchen herausholen, um dann den, in der Chefetage stehenden, Kanonenofen damit zu füttern! :D


    Einfach deshalb, weil sie es physisch weder in der benötigten Menge erhalten können noch entsprechend abgesichert verwahren ? Oder irre ich mich hier ?


    Wünsche


    ...einen goldigen Tag


    Tut

    "Um klar zu sehen genügt oft schon eine geringe Veränderung des Blickwinkels"

  • Scheint so als hätt das


    PPT


    heute frei 8o :thumbsup: :D


    Wünsche


    ...einen goldigen tag


    Tut


    Edit: Oder vielleicht ein verlängertes Wochenende um den Busch anzuzünden zu verabschieden !

    "Um klar zu sehen genügt oft schon eine geringe Veränderung des Blickwinkels"

    • Offizieller Beitrag


    Weder noch, obwohl wir das PPT gerne freistellen würden. :D


    Eher Ursache und Auswirkung: Der Dollar ist doch bisweilen etwas wackelig, dh.Charts:


    Grüsse

  • Scheint so als hätt das


    PPT


    heute frei !


    Das Bankfundament von Fed und PPT ist JP Morgan. JP Morgan ist der mächtigste exekutive Arm des PPT. Gestern noch haben sie Ergebnisse im Plus gemeldet, im Verhältnis jedenfalls meilenweit vor den anderen Banken, die unfassbare Milliardenverluste melden. Und heute schon geht der Kurs von JP Morgan zeitweilig um 15 % nach unten. JP Morgan müssen die Goldanleger ebenso im Fokus haben wie den Dollar.


    Wenn JP Morgan weiter abverkauft werden sollte, obwohl sie praktisch die Geschäftsbank der Fed ist und nie und nimmer bankrott (zumindest erst nach allen anderen) gehen kann, wäre dies ein Zeichen von immenser Bedeutung, denn JP Morgan hält ja auch den Grossteil der Gold-Shortpositionen an der Comex und ist darüber hinaus der ultimative Player bei den billionenschweren ausserbörslichen OTC-Derivaten. Wenn nun das Gegenpartei-Risiko weiter ansteigt durch die alarmierenden Zahlen bei den Handelspartnern von JP Morgan, ist das eine gute Nachricht für den Goldpreis. Heute hatten sie, angesichts dieses Ausverkaufs der eigenen Aktien, vielleicht anderes zu tun, als auch noch einen ohnehin zuvor unter die Räder geratenen Goldpreis unten zu halten. Es ist aber überlebensnotwendig für JP Morgan, dass sie alles daran setzen, ihre monströsen Shortpositionen beim Gold zu verteidigen.


    grüsse
    auratico

    Einmal editiert, zuletzt von auratico ()

  • Eher Ursache und Auswirkung: Der Dollar ist doch bisweilen etwas wackelig, dh.Charts:


    Relativ, mir scheint eher der Euro etwas wackelig zu sein mit knapp 20 % unter dem Höchststand vom Wechselkurs und das obwohl die Daten aus den USA alles andere als rosig sind, eigentlich sind die nur noch erbärmlich. Eventuell der "Obama-Effekt", der hier noch was rausreißt ?


    Wünsche


    ...einen goldigen Tag


    Tut

    "Um klar zu sehen genügt oft schon eine geringe Veränderung des Blickwinkels"

    • Offizieller Beitrag

    .... nach oben, jedenfalls temporär.


    Der hier aktuell gelegentlich vorgebrachte dramatische Absturz ist bislang jedenfalls ausgeblieben. ;)


    Grüsse

  • Gold is being invested in preference to securities. The Daily Telegraph has reported that compared with September, the daily level of precious metal sales on several stock exchanges has increased almost tenfold. Experts said that this situation occurred because the financial crisis has completely changed the plans of most investors. Analysts believe that the growing demand for gold could sharply change the trend in prices on the world stock exchanges. Also, recently, prices on this metal were decreasing, but now the situation has turned to growth. This situation on the market has promoted the appearance of different forecasts for the prices of gold for this year. In particular, Merrill Lynch is expecting that in June the price of a troy ounce of gold will reach 1150 US dollars. The analytical company, which is supposed to be a leader on the London market of precious metals, forecasts that the price will increase to one thousand US dollars. However, analysts of the German Commerzbank think that the price will fall to 500 US dollars. Kazakhstan’s analysts think that even if the growth remains stable, the price will not exceed 950 US dollars per ounce.
    Yevgeniy Mikhaylov, head of department for transactions with bank foreign currency and precious metals
    “Gold is used both as a raw material and a hedge instrument for certain inflation processes. Nevertheless, there is no big demand for it yet. The prices on gold are continuing to fall but the rate will become less significant compared with other raw materials.”

    Yevgeniy Mikhaylov believes that growth rates on gold will not affect the economy of Kazakhstan since it is not the main exported commodity for the country. This means that its decline can only affect the level of the republic’s gold reserves. However, the condition of the Kazakhstan gold reserves doesn’t have a key role in maintaining the budget. Fluctuations in the gold reserves are just an indicator of the financial market’s conditions for investors.



    Die Prognose der ausgewiesenen und Experten der Commerzbank find ich echt lustig. Aber die kennen sich ja bestens aus auf den Märkten.



    Wenn ich denn nun auch einmal eine Prognose wagen darf: (Man muss ja nun kein Finanzexperte sein...)



    Innerhalb der nächsten 3 Monate werden alle großen Banken verstaatlicht, damit keine Panik aufkommt. Dann sind alle faulen Kredite bei uns Bürgern (ich bitte dies wörtlich zu nehmen).



    Das Fiat System soll quasi wieder einen Reset bekommen. Die Banken werden dann nach dem selben Schema versuchen Papierschnipsel unters Volk zu bringen, wie zuvor.



    Der gigantische Kollaps, der seinen Höhepunkt noch nicht erreicht hat, hat zu ebenso einen gigantischen Mißtrauen gegenüber Fiat geführt. Wenige, die die jetzige Krise bewußt erleben, werden ihre


    zukünftige Altersvorsorge in Papier machen. Eine nur geringfügige Verschiebung dieses Verhältnisses zugunsten der Edelmetalle wäre fatal.



    Man stelle sich vor, es würden nur 1% der jährlich Nettorealverdienste in Deutschland (ca. 40.000.000 Erwerbtätige x 18.000 €) in Gold gebunkert ?!? Wären dann so 360 Tonnen+/-. Wo soll soviel von dem Zeug herkommen? Für mich war Gold in den letzten Jahren immer einen Blick wert, nicht viel mehr. Nach den jüngsten Verwerfungen sieht dies bei mir und vielen meiner Bekannten anders aus.
    Dazu kann man sich ja auchmal anschauen, was bei Ebay momentan so bezahlt wird.



    Die Transparenz, mit der wir die Krise sehen können, verändert die Wahrnehmung der Menschen. Auch das Goldseiten Forum trägt dazu bei. Je mehr Leute hier Ihre Meinung abgeben, desto besser.
    Vielleicht ist das Internet ja schon so erwachsen, daß es uns hilft, nicht weiter nach Strich und Faden verarscht zu werden.



    Es kann ja nicht angehen, daß wir sehenden Auges nocheinmal den selben Mist mitmachen. Wer sich heute eine Unze Gold zurücklegt, kann 100% sicher sein, dafür in 30 Jahren einen Maßanzug, ein Wellnesswochenende oder sonstiges oder beides zu bekommen. Da bin ich mir bei USD, Euro und Co nicht ganz so sicher.



    Der geniale Tip eines Bekannten hat mich rechtzeitig ins Gold getrieben. "Danke Bart !" Ich hatte tatsächlich Bankaktien /DWS und CO :wall: Mittlerweile bin ich bei 1000% oder so. Deshalb ist es mir eigentlich egal, wie sich der Goldpreis kurzfristig weiterentwickelt. Meine Prognose für Ende 2009 liegt bei 1500 USD je Unze.



    Gruß Sonnengott

    • Offizieller Beitrag

    (....)Meine Prognose für Ende 2009 liegt bei 1500 USD je Unze.


    Gruß Sonnengott


    Ja, gern. Eine Umfrage hatten wir kürzlich:


    Umfrage : Wo steht Gold am Jahresende 2009 ?


    Ergebnis bei 201 Teilnehmern:


    1290 $ / OZ


    Eine ähnliche Umfrage im Silberforum ergab übrigens 1320 $.


    Grüsse

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