Global Economic Collapse

  • Zitat

    Könnten heute Abend aktuell sein, wenn ich mir so die Börsen-Indizes und Futures ansehe


    Kann die Futures leider nicht sehen von hier, was sagen die aus ?



    Zitat

    Vermutlich behält elli Recht mit seiner Prognose und wir können mittelfristig Allianz für €20,- kaufen.


    Ob es dann noch Sinn macht bleibt abzuwarten, da wird es weit aus bessere Ivestitionen geben.

  • Wie wird der Crash ablaufen? 45

    1. Welcher Crash? Alles ist bestens! (8) 18%
    2. Sie inflationieren immer weiter. Das kann noch viele Jahre dauern... (8) 18%
    3. Die Inflation beginnt zu gallopieren, ich gebe dem System höchstens noch zwei Jahre. (18) 40%
    4. In ein paar Wochen haben wir eine Hyperinflation. Rette sich wer kann. (1) 2%
    5. Die kräftig steigende Inflation wird von einer Deflation abgelöst, dann ist Ende. (9) 20%
    6. Das System endet schlagartig in einer Deflation. (1) 2%

    Anscheinend gibt es hier geteilte Meinungen was die Zukunft betrifft, deshalb eine kleine Umfrage:

    Es bestand zu keiner Zeit keinerlei Gefahr...

    Einmal editiert, zuletzt von LongDongSilver ()

  • Kann die Futures leider nicht sehen von hier, was sagen die aus ?

    Wenn du keine Börsentools benutzt, guckst du am besten hier.
    Die Futures sagen dir, wie es vorbörslich aussieht und wo die Richtung hingeht.
    DJIA Futures im Moment im Minus, haben aber bereits wieder an Boden gut gemacht. Da immer wieder technische Erholungen beim Unterschreiten bestimmter Marken wirksam werden, gibt es keinen "freien Fall". Wenn die Indizes - wie zur Zeit - über Tage/Wochen fallen und nur durch technische Momente gebremst werden, wird das gerne auch als "Salami-Crash" bezeichnet.

    "Wer nichts weiß, muß alles glauben" (M. v. Ebner-Eschenbach)

    Einmal editiert, zuletzt von Königswasser ()

  • Die Szenarien können doch je nach Gebiet (völlig?) anders ablaufen... je nach Zinsentscheidung der ZBs oder den Entscheidungen der Regierungen der einzelnen Länder.


    Da kann doch in den US meinetwegen galloppierende Infla bis zum bitteren Ende kommen und in Europa würde erst Infla und dann ordentlich Defla und das Ende wird noch bitterer. Und in Asien gehts evtl schneller abwärts, danach aber auch eher und schneller wieder besser.


    Das sind nur mal so Annahmen und Vermutungen, keine Voraussagen (würd ich mich gar nicht trauen :| ).

  • Annahmen und Vermutungen sind alle Beiträge hier. Könnte jemand das kommende voraussagen, würde er still sein und stinkreich werden.


    Ansonsten dürften die Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern nicht mehr so groß ausfallen wie früher. Durch die Globalisierung ist heute doch vieles mehr ineinander verzahnt als in der Vergangenheit.


    Gruß
    mvd

  • Und wenn jetzt Länder / Teile der Wirtschaft / usw. im etwas größeren Stil erkennen, daß Verzahnung mit bestimmten Regionen / anderen Teilen der Wirtschaft zum Kamikazeflug wird, würden die dann nicht alles Mögliche tun, um sich abzukoppeln und wieder ihr eigenes Süppchen kochen?
    Wäre bei einem globalen Crash nicht das zeitweilige Aussetzen der Globalisierung (Stopp für ein paar Jährchen und etwas vorsichtigeres erneutes Einsetzen) die Folge?

  • Wäre bei einem globalen Crash nicht das zeitweilige Aussetzen der Globalisierung (Stopp für ein paar Jährchen und etwas vorsichtigeres erneutes Einsetzen) die Folge?

    Denkbar. Wahrscheinlich ist eine Art neuer Protektionismus. Nur dass man diesmal nicht die heimischen Märkte vor Billigwaren aus dem Ausland schützt, sondern die Ausfuhr eigenen Rohstoffe stark einschränkt (s. z.B. Thailand und Reis).

    "Wer nichts weiß, muß alles glauben" (M. v. Ebner-Eschenbach)

  • Wäre bei einem globalen Crash nicht das zeitweilige Aussetzen der Globalisierung (Stop für ein paar Jährchen und etwas vorsichtigeres erneutes Einsetzen) die Folge?

    Bis die Menschen vergessen haben werden, wie sie in diesem System beschissen worden sind, und es auf die gleiche Art wieder anfangen, wird es schon eins, zwei Generationen dauern.

    Gold bringt keine Zinsen, also: Kauft Kriegsanleihen ... ähh ... MeFo-Wechsel ... ähh ... Sondervermögen ...!

  • Sicher???


    Die Mehrzahl kriegt es gar nicht erst mit (und wenn doch, dann nicht im vollen Umfang, oder sie sehen nur ihr eigenes Leid)


    und der Rest vergleicht Profitmöglichkeiten mit den Wahrscheinlichkeiten von Wiederholung dieser SCH** und überlegt sich auch einen schnelleren "Fluchtweg" aus der Verzahnung fürs nächste Mal
    und macht denselben SCH** folglich wieder mit.

  • Dollar Overnight Libor Rate Gains by Most Since 2001



    By Gavin Finch


    June 30 (Bloomberg) -- The cost of borrowing overnight in dollars rose by the most since at least 2001 as banks sought funding over the end of the first half to replenish their balance sheets.


    The London interbank offered rate, or Libor, surged 111 basis points to 3.61 percent, from 2.50 percent on June 27, the British Bankers' Association said today. The gain was the biggest since at least Jan. 31, 2001, when Bloomberg began compiling the data. The rate was at 2.07 percent on June 20, the lowest level since December 2004.

    ``The move is pretty extreme, but it's purely down to month- end funding issues,'' said Barry Moran, a money-market trader in Dublin at the Bank of Ireland, the country's second-biggest bank. ``It's been driven higher by lots of European banks aggressively seeking overnight dollar'' loans.


    Banks are hoarding cash to ensure their finances look secure before they report first-half earnings. Rising money-market rates indicate measures by the Federal Reserve and other central banks to enhance the availability of cash have failed to promote lending among banks 11 months into the credit squeeze.



    GB: Hängt natürlich mit dem Quartalsende zusammen. Aber dieser Anstieg ist sehr signifikant! ;)

    Einmal editiert, zuletzt von GOLD_Baron ()

  • Gefunden im Blog von weissgarnix - ich stell das hier mal ein:


    Auf Bloomberg lief heute ein Interview mit Martin Hennecke, Analyst der “Tyche Group” in Hong Kong. Er gelangt zur Ansicht, dass aufgrund der hohen US Staatsverschuldung ein wirtschaftlicher Kollaps in den USA womöglich nicht in die Deflation, sondern in die Hyperinflation mündet. Als Beispiel dient ihm die Weimarer Republik. Sein Fazit: Gold und Silber kaufen!


    Hyperinflationäre Depression?


    Wenn jetzt sogar schon Analysten des eher unverdächtigen Investmenthauses Bridgewater das H-Wort offen aussprechen, dann wundert das schon. Zumindest der Walter E. wird's begeistert aufnehmen. :D

    "Wer nichts weiß, muß alles glauben" (M. v. Ebner-Eschenbach)

    Einmal editiert, zuletzt von Königswasser ()

  • Gefunden im Blog von weissgarnix - ich stell das hier mal ein:


    Auf Bloomberg lief heute ein Interview mit Martin Hennecke, Analyst der “Tyche Group” in Hong Kong. Er gelangt zur Ansicht, dass aufgrund der hohen US Staatsverschuldung ein wirtschaftlicher Kollaps in den USA womöglich nicht in die Deflation, sondern in die Hyperinflation mündet. Als Beispiel dient ihm die Weimarer Republik. Sein Fazit: Gold und Silber kaufen!


    Hyperinflationäre Depression?


    Anscheinend gibt es hier geteilte Meinungen was die Zukunft betrifft, deshalb eine kleine Umfrage: (eine Seite vorher)

    Worauf tippst Du?

    Es bestand zu keiner Zeit keinerlei Gefahr...

    Einmal editiert, zuletzt von LongDongSilver ()

  • Analysten fürchten kurz ein schwaches Quartalsergebnis bei der Deutschen Bank. Sogar eine Kapitalerhöhung schließen einige Experten nicht mehr aus. Grund dafür könnten hohe Abschreibungen im zweiten Quartal sein.


    FRANKFURT. Kurz vor Ende des ersten Halbjahres wächst am Finanzmarkt die Sorge vor einem schwachen Quartalsergebnis der Deutschen Bank. Einige Analysten befürchten sogar eine Kapitalerhöhung bei Deutschlands größtem Kreditinstitut. Die jüngsten Kapitalerhöhungen in der Branche wie bei Fortis „dürften zu erhöhtem Druck von Aufsichtsbehörden, Ratingagenturen und Investoren auf die Bank führen, ihr Kapital zu erhöhen“, hieß es in einer Analyse des US-Finanzkonzerns Citigroup.


    Quelle: Hier


    Wohl doch nicht das Ende der Kreditkrise Joe ?

  • @ GB


    Kann es nicht sein, das der Libor nachdem er ja vor kurzem erst in den negativ-Schlagzeilen war, bzgl. der "falsch" bzw. "geschönt" gemeldeten Zahlen, jetzt "korrekt" angegeben wird.


    Sich also vom Grundsatz her nix geändert hat, nur das jetzt die Zahl eher der Realität entspricht?


    Spräche aber eine solche Entwicklung nicht doch für Deflation, da Liquidität ja im Wert steigt. Oder leihen sich die Banken das "inflationäre" Geld von der FED?

    Stell Dir vor es ist Bank Run und keiner geht hin.


  • Hallo,


    diverse Leute warnen ja schon min. 12 Monate vor einer Deflation bei Papierassets und unwichtigen Lebensgütern und einer Hyperinflation bei lebensnotwendigen Gütern und Assets mit intrinsischem Wert :boese: Wenn jetzt schon Debitisten anfangen über die Hyperinflation zu posten, dann... :whistling: Wie musste man sich hier beleidigen lassen von diesem Typen man man :wall: Naja zumindest weißerjetzmehr... :thumbsup:


    best regards


    BAAL

    Und wenn Du meinst es geht nichts mehr, kommt von irgendwo ein Weltkrieg her.

    2 Mal editiert, zuletzt von BAAL ()

  • Worauf tippst Du?

    Ich kann mir eine Hyperinflation bei einer Weltwährung schwerlich vorstellen. Das ist in der Geschichte ohne Beispiel. Ich denke, das Fed und die US Regierung wird versuchen, den Status des Dollar als Leitwährung um jeden Preis zu verteidigen. Eine Hyperinfla würde der Dollar und das gesamte Weltfinanzsystem nicht überleben. Sie werden das nicht riskieren, auch wenn die Verlockung noch so groß sein mag, sich damit elegant der immensen Verschuldung zu entledigen. Es steht zu viel auf dem Spiel. Der Dollar konnte nur aufgrund der einzigartigen Position der Stärke der USA nach dem 2. WK zur Leitwährung aufsteigen. So eine Chance bekommen sie nicht noch einmal.
    Sie werden sich mit Kriegen den ungehinderten Zugang zum Öl und allen wichtigen Rohstoffen sichern und damit die Gläubiger, also den Rest der Welt, schlichtweg erpressen, frei nach dem Motto "Und willst du nicht mein Gläubiger sein, dann vernichten wir dich wirtschaftlich oder wenn's sein muss auch militärisch". Nur Russland wird sich Unabhängigkeit bewahren können.

    "Wer nichts weiß, muß alles glauben" (M. v. Ebner-Eschenbach)

  • Hallo,


    wer immer noch glaubt, dass der Dollar überleben soll und sich keine Hyperinflation vorstellen kann, dem lege ich folgendes ans Herz: http://www.spp.gov.
    Alles verfügbar, keine Verschwörung, man muss nur recherchieren anstatt immer zu versuchen möglichst schlau daherzureden. :wall: Wer braucht da einen Dollar??! :boese:
    Und wer einen gemeinsamen Finanz- und Kapitalmarkt mit der Nordamerikanischen Union 2010 ausschließt, dem empfehle ich folgende LINKS: http://www.atlantik-bruecke.org/
    http://www.bundestag.de/wissen…schen_Freihandelszone.pdf
    "...der gemeinsame Finanzdienstleistungs- und Kapitalmarkt sogar schon bis 2010..."


    In diesem Sinne: ...Sind alle Sektionen im geplanten Zustand, wird durch die Zerstörung des Finanzsystems ein Zustand absoluter Verwirrung geschaffen, in welchem die neue Weltordnung bedingungslos akzeptiert wird... :thumbsup:



    best regards
    BAAL


    P.S es wird darüber in diesem Forum schon über 1 Jahr geschrieben, nicht mal da recherchieren die Leute man man :wall:

    Und wenn Du meinst es geht nichts mehr, kommt von irgendwo ein Weltkrieg her.

    7 Mal editiert, zuletzt von BAAL ()

  • Hallo Baal,

    Alles verfügbar, keine Verschwörung, man muss nur recherchieren anstatt immer zu versuchen möglichst schlau daherzureden. Wer braucht da einen Dollar??!

    ja der Amero und die Transatlantische Freihandelszone (TAFTA) sind bekannt. Ich sehe das - wenn du gestattest - aber allenfalls als Plan B. Für die ganz große VT-Nummer fehlt mir aber der rechte Glaube. Alles geplant? Wohl kaum, sonst würden die Vorbehalte gegen die Errichtung einer Freihandelszone innerhalb der EU wohl kaum so ausgeprägt sein. Das Risiko, dass andere Staaten/Regionen (Asien) ähnliche Allianzen schließen und sich damit dem US-Einfluß entziehen, ist zu hoch.

    Sind alle Sektionen im geplanten Zustand, wird durch die Zerstörung des Finanzsystems ein Zustand absoluter Verwirrung geschaffen, in welchem die neue Weltordnung bedingungslos akzeptiert wird

    Ein Zustand "absoluter Verwirrung" durch die gezielte Zerstörung des Finanzsystems birgt die Gefahr, dass die Dinge eine unvorhergesehene Wendung nehmen könnten, die nicht eingeplant war. Das werden sie nicht riskieren.

    "Wer nichts weiß, muß alles glauben" (M. v. Ebner-Eschenbach)

    Einmal editiert, zuletzt von Königswasser ()

  • ...inflow drops with falling forex growth


    China's foreign exchange reserve increased $40.3 billion in May,
    just over half the rise in April of 75 billion, to stand at 1.797
    trillion dollars, the China Securities Journal reported on Friday.



    In May, China registered a trade surplus of $20.21 billion while the foreign direct investment (FDI) was $7.76 billion.



    The other $12.33 billion in May was believed to be "hot money" that
    continued to flow into China in anticipation of the currency's
    appreciation.



    "There was a significant change in May regarding capital inflow --
    the inflow of 'hot money' dipped sharply," said Professor Ding Zhijie,
    of the Beijing-based University of International Business and Economics.



    In April, China reported an inflow of $50.2 billion of "hot money", according to the newspaper.



    "The sharp decrease is probably a result of stricter supervision and
    checks by the State Administration of Foreign Exchange, which has taken
    measures such as checking non-resident bank accounts at financial
    institutions," said Ding.
    http://www.chinadaily.com.cn/bizchina/markets.html

    Politische Tätigkeit ist das Bohren von Löchern in den Boden eines Bootes. (Dwight. R. Lee, Ökonom)

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