Global Economic Collapse

  • Ein wilder gegenseitiger Verklagungswettkampf findet derzeit statt zwischen JPMorgan und der übriggebliebenen Holding von Washington Mutual.


    Hiess es bis vor einigen Tagen:


    JPMorgan sues Washington Mutual over $13 billion case


    http://www.reuters.com/article/ousiv/idUSTRE52O3IB20090325


    So wird jetzt sofort zurückgeschossen mit pikanten Details, wie sie hoffentlich noch in zahlreicher Form an die Öffentlichkeit geraten werden. Die WaMu Holding behauptet, ihr stünden noch 4 Milliarden zu aus Konten der von JP Morgan für nur 1, 9 Milliarden übernommenen Washington Mutual Bank:


    Washington Mutual Sues JPMorgan To Recover $4 Billion In Deposits

    WaMu has had enough and has filed a suit against JPM, trying to recover its $4 billion in deposits. WaMu, claims the money is being held by its former subsidiary, Washington Mutual Bank, which JPMorgan bought for $1.9 billion last year (not a bad deal if we may say so ourselves: you buy $1 for less than 50 cents on the follar, with the FDIC guaranteeing any potential losses on the transaction). Seattle-based Washington Mutual has been trying to recover the money since filing for bankruptcy in September.


    JPMorgan has declined to return the money, saying it may have a claim on the funds itself and that it cannot give Washington Mutual the money without receiving a so-called set-off right from the bankruptcy court, according to court papers filed by WaMu. The set-off would ensure JPMorgan is paid for any claims it has against WaMu.


    http://zerohedge.blogspot.com/



    grüsse
    auratico

    Einmal editiert, zuletzt von auratico ()

  • Bemerkenswert, was dort über China geschrieben wird:
    ' * Gemäß Merrill Lynch ist Chinas Wirtschaft im letzten Quartal von 2008 überhaupt nicht gewachsen. Und sie kontrahiert immer noch schnell seit Anfang dieses Jahres.
    * Natürlich stieg das offizielle chinesische Wachstum im letzten Jahr über 9 %. Aber wenn Sie so rechnen würden, wie es in den USA und in Europa gemacht wird, dann wäre die reale Wachstumsrate - in den letzten drei Monaten von 2008 - Null.
    * Beachten Sie, dass China mindestens 9 % Wachstum benötigt, um die 24 Millionen neuen chinesischen Arbeiter aufzusaugen, die jedes Jahr volljährig werden - etwas, was sogar der chinesische Ministerpräsident nicht gern erwähnt.
    * Warum die Lügen? Es ist ein riesiger Schwindel. Sagt der im Ausland arbeitende Prof. Tian Xie von der Drexel University [private Universität in Philadelphia im US-Bundesstaat Pennsylvania], Chinas wohl durchdachte Kampagne, BIP-Zahlen zu fälschen, "ist alles Teil einer hoch entwickelten Strategie, um die Welt zu betrügen." Aber China kann den Schwindel nicht viel länger aufrechterhalten...'

    Gold bringt keine Zinsen, also: Kauft Kriegsanleihen ... ähh ... MeFo-Wechsel ... ähh ... Sondervermögen ...!

  • Wenn das Schule machen sollte, müssen sich die Derivatekönige warm anziehen - In Mailand hat die Polizei auf richterlichen Befehl kurzerhand erhebliche Vermögenswerte der üblichen Verdächtigen aus dem Derivatedschungel (selbstverständlich inklusive Depfa Bank der HRE, die bei keinem Flop fehlen darf) beschlagnahmt. Dies wäre von entscheidender Bedeutung, sollte es europaweit zu ähnlichen Entscheidungen kommen. Denn hierzulande haben sich die Gerichte bisher immer die Ansicht der Deutschen Bank zu eigen gemacht, die behauptete, man habe die Kunden, Kommunen zumeist, ausreichend über die Risiken der diversen Zinsswaps aufgeklärt.


    Die Italiener gehen dabei ungewohnt resolut vor und haben sogar direkt die Bankmanager angeklagt und Häuser beschlagnahmt. Das sollte sich die deutsche Justiz einmal genauer ansehen - schliesslich wurde dieser Derivateschrott überall in der EU aufgelegt, damit Joe auf seine heissgeliebte 25% Eigenkapitalrendite kommen konnte:


    Italien friert Vermögen von Banken ein


    Mit betrügerischen Mitteln sollen ausländische Banken die Stadt Mailand um 100 Millionen Euro geprellt haben. Im Zuge ihrer Ermittlungen greifen die italienischen Staatsanwälte nun zu einem ungewöhnlichen Mittel: Sie haben Aktien, Immobilien und Konten im Wert von insgesamt 340 Mio. Euro eingefroren. Auch die Deutsche Bank ist betroffen.


    MAILAND. Im Zuge der Untersuchung des Verkaufs von Derivaten an die Stadt Mailand haben die italienischen Staatsanwälte zu einem ungewöhnlichen Mittel gegen Banken gegriffen: Sie haben Aktien, Immobilien und Konten im Wert von insgesamt 340 Mio. Euro eingefroren. Betroffen sind vier ausländische Banken: Deutsche Bank, UBS, JP Morgan und Depfa Bank.


    Nicht nur den Banken hat die Staatsanwaltschaft Vermögenswerte eingefroren. Im Zuge der Ermittlungen hat die Staatsanwaltschaft bereits zwölf Bankmanager und zwei Gemeindemitarbeiter beschuldigt, deren Häuser ebenfalls beschlagnahmt worden sind.


    http://www.handelsblatt.com/un…en-von-banken-ein;2257934


    grüsse
    auratico

    Einmal editiert, zuletzt von auratico ()

  • Der Derivate-Markt hat schon Blueten getrieben, da wurden Produkte auf den Markt gebracht, mit denen man auf den Bankrott ganzer Staedte und sogar Staatshaushalte ganzer Laender wetten kann. Gut denkbar, dass da mit zweifelhaften Geschaeften sogar nachgeholfen wurde. Die Justiz ist da eigentlich fehl am Platze, denn unser Rechts- und Wirtschafstsystem hat diese Dinge ja alle legalisiert. Wuerde mich nicht wundern, wenn solche Ermittlungen in Sande verlaufen und die Opfer fuer diesen "Enteignungsversuch" letztendlich als Strafe sogar noch draufzahlen muessen.

    Ausser den realwirtschaftlichen Indikatoren und Daten gibt es keinen Grund fuer einen Aktiencrash.

  • Klar, würde ich ja auch machen, hätte ich die Kohle und es wäre obendrei extra seitens des Staates garantiert, das ja nicht schliefläuft... dennoch einfach nur Pfui zu dieser Aktion:


    Wie verkommen kann eigentlich ein System sein, um diesen trash überhaupt anzuleiern. Denn es ist trash, selbst die schönste Verpackung wird nichts daran ändern. Müll stinkt einfach. Und die Geschäfte mit dem Bankmüll... ja, die stinken genauso ;( So bleibe ich dabei, wer sich weigert den zugegeben üblen Tatsachen ins Auge zu sehen und sich um Abhilfe bemüht, der wird mit der Verschleierungstechnik diesmal womöglich voll auf die Schnütt fallen.


    Wünsche


    ...einen goldigen Tag


    Tut

    "Um klar zu sehen genügt oft schon eine geringe Veränderung des Blickwinkels"

  • Passender Kommentar dazu von Bill Bonner: Was will man auch erwarten? Wenn man Lebensmittel in eine Gasse legt, dann kommen die Ratten.


    @ Königswasser,


    ja, den Bonner les ich immer gerne. Ein Meister der Worte zwischen den Zeilen. Er hat einen echt erfrischenden und auch zum Teil bloßstellenden Stil parat. Meist knapp und deftig, besser allenfalls als seitenlange Ausführungen wo ich bereits auf Seite 4 schon vergessen habe, was eigentlich Thema war und was auf Seite 1 stand. :D


    Wünsche


    ...einen goldigen Tag

    "Um klar zu sehen genügt oft schon eine geringe Veränderung des Blickwinkels"

  • Die Justiz ist da eigentlich fehl am Platze, denn unser Rechts- und Wirtschafstsystem hat diese Dinge ja alle legalisiert. Wuerde mich nicht wundern, wenn solche Ermittlungen in Sande verlaufen und die Opfer fuer diesen "Enteignungsversuch" letztendlich als Strafe sogar noch draufzahlen muessen.


    Das sehe ich anders, wenn auch verhalten. Gerade durch die hochgradige Verwicklung von zahllosen öffentlichen Gesellschaften und kommunaler Träger in das in Europa unglaublich ausgeweitete Derivategeschäft könnte eine hartnäckige juristische Aufarbeitung sehr viel zur Klärung der Sachlage beitragen. In Italien hat man nun erstmals Nägel mit Köpfen gemacht. Dies mag voreilig bzw. ohne Prozess auch nur vorübergehend sein. Bisher jedoch sind die Prozesse um die Derivatgeschäfte in erster Instanz immer zugunsten der Emittenten entschieden worden. Man wird abwarten müssen, ob dies weiterhin so bleiben wird.


    Im Falle des spektakulären Verlustes, den die österreichischen Staatsbahnen mit Derivaten der Deutschen Bank erlitten haben, geht die Sache nun in die nächste Instanz - und das, nachdem man jetzt in Italien einen Präzedenzfall gesetzt hat. Nachweislich hatten die Richter in Österreich keine Ahnung von der Materie und haben - was durchaus nachvollziehbar ist - deshab einfach vor allem eine Reihe von Gutachtern aufmarschieren lassen und bei jeder Gelegenheit betont, wie schwierig die gesamte Sachlage für die Richter sei. Na und? Die Rechtmässigkeit dieser Riesendeals steht keinesfalls schon von vornherein fest. Dies nun juristisch zu klären ist absolut notwendig, denn entscheidend werden viele Details sein, die die Herren Banker möglicherweise verschwiegen haben. Man wird sehen. Wichtig bleibt, dass diese Seite des "Global Economic Collapse" in die Öffentlichkeit gerät und dort auch bleibt und nicht als bloss zufälliger Kollateralschaden schnell abgebucht wird, wie das vor allem die beteiligten deutschen Banken mit ihren starken Lobbygruppen vorzugaukeln versuchen.


    Derivatives Hit Austrian Railroad With Record Loss
    2009-04-29
    By Zoe Schneeweiss


    April 29 (Bloomberg) — OeBB-Holding AG, Austria’s state- owned railroad company, reported a record 966 million-euro ($1.3 billion) loss after writing down the value of derivatives that went awry.


    OeBB’s 2008 loss compared with a profit of 42.4 million euros a year earlier after the company wrote down the entire 613 million-euro notional value of synthetic collateralized debt obligations. The Vienna-based company, which bought the contracts from Deutsche Bank AG in 2005 and 2006, is appealing a February court ruling dismissing a claim that the lender didn’t disclose the risks associated with the derivatives.


    State-owned companies and local authorities from Germany to Italy reported more than 1.13 billion euros of losses on derivatives that allow buyers to speculate or protect against risk, leaving taxpayers to pick up the tab.


    http://www.bloomberg.com/apps/…d=agr8OZvrLXsE&refer=home


    grüsse
    auratico

    • Offizieller Beitrag


    Das sehe ich anders, wenn auch verhalten. (...) Die Rechtmässigkeit dieser Riesendeals steht keinesfalls schon von vornherein fest. Dies nun juristisch zu klären ist absolut notwendig, denn entscheidend werden viele Details sein, die die Herren Banker möglicherweise verschwiegen haben. Man wird sehen. Wichtig bleibt, dass diese Seite des "Global Economic Collapse" in die Öffentlichkeit gerät und dort auch bleibt und nicht als bloss zufälliger Kollateralschaden schnell abgebucht wird, wie das vor allem die beteiligten deutschen Banken mit ihren starken Lobbygruppen vorzugaukeln versuchen.(...)


    grüsse
    auratico


    Sehe auch ich so.
    Es liegen erste Schadenersatz - Urteile vor, die aufgrund unzulänglicher Risikoberatung von Banken erlassen wurden. Dies zwar nur für Kleinanleger, aber warum sollte dies nicht auch im Großen und Ganzen gelten ?


    Die Eingangsfeststellung von Tollar mag zwar für die USA zutreffen, ist aber auch so oder fraglich, die unrühmliche Rolle der Ratings mal aussen vor.....


    Grüsse
    Edel Man

  • Sehe auch ich so.
    Es liegen erste Schadenersatz - Urteile vor, die aufgrund unzulänglicher Risikoberatung von Banken erlassen wurden. Dies zwar nur für Kleinanleger, aber warum sollte dies nicht auch im Großen und Ganzen gelten ?


    Die Eingangsfeststellung von Tollar mag zwar für die USA zutreffen, ist aber auch so oder fraglich, die unrühmliche Rolle der Ratings mal aussen vor.....

    Ich stelle nicht in Frage, dass es auch kompetente Richter gibt, die zu Gunsten der Klaeger/Opfer entscheiden. Solche Verfahren ziehen sich aber oft ueber Jahre hin, kosten viel Geld und der Ausgang ist fraglich ... bis zu einem Urteil koennen viele Klaeger oder auch Angeklagte pleite gehen.


    Zudem sollte man beruecksichtigen, dass die Emminenten bei Entwicklung und Vertrieb ihrer dubiosen Produkte eine Heerschar von Fachjuristen beschaeftigen, was die einzelnen Kauefer dieser Produkte schon rein rechnerisch nicht aehnlich aufwaendig fachlich-juristisch pruefen koennen.

    Ausser den realwirtschaftlichen Indikatoren und Daten gibt es keinen Grund fuer einen Aktiencrash.

    Einmal editiert, zuletzt von Tollar ()


  • My own recent reading on China revealed that their consumers are CURRENTLY increasing consumption of domestic “brands”. However, it is the natural progression of all economies with growing wealth (and “spending power”) that they develop a greater and greater “appetite” for QUALITY, imported goods.


    @ bullionbulls


    Do you have similar data coming out of China like those quoted in the article linked below? This is quite impressing, if true. China´s rural folks seem to be on a spending spree unseen before and the banks are lending like never before:


    Unlike U.S. and European consumers, China’s consumers are spending. China’s retail sales for January and February jumped 15.2 percent overall, with urban sales up 14.4 percent and rural sales up 17 percent.


    Total first-quarter retail sales jumped 15 percent in the urban areas and 17 percent in the rural countryside. Auto sales for March surged an amazing 27.2 percent!


    Unlike U.S. and European banks, China’s banks are lending. In fact, new lending in China has surged more than 600 percent from a year ago, with March lending exceeding $277 billion.


    http://www.moneyandmarkets.com…s-china-asia-gold-3-33487


    grüsse/regards


    auratico

    2 Mal editiert, zuletzt von auratico ()

  • Unlike U.S. and European consumers, China?s consumers are spending. China?s retail sales for January and February jumped 15.2 percent overall, with urban sales up 14.4 percent and rural sales up 17 percent.


    Total first-quarter retail sales jumped 15 percent in the urban areas and 17 percent in the rural countryside. Auto sales for March surged an amazing 27.2 percent!

    Wenn staendig unterstellt wird, US-Statistiken sind alle durch die Bank weg gefaelscht, muss man die Statistiken aus einem kommunistischen Regime erst recht anzweifeln. Vom chinesischen Immobilienmarkt hoert man auch viel von Ueberangebot, insofern sollte man da nicht so leichtglaeubig sein. Wenn Luxus-Immobilien um 2,1% zulegen koennen, liegt das vermutlich mehr an Vermoegensumschichtungen von Dollars in Sachwerte weniger Vermoegender.


    Zudem sind die Chinesen vorrangig Sparer und daher wenig von der Kreditvergabe abhaengig. Bei den extremen Einbruechen der Exportindustrie und damit verbundener Arbeitslosigkeit, duerfte die Konsumfreude auch nicht von langer Dauer sein, sollte der Arbeitsmarkt sich nicht schnell erholen.

    Ausser den realwirtschaftlichen Indikatoren und Daten gibt es keinen Grund fuer einen Aktiencrash.


  • Sagen wir: egal wo, man sieht seit Februar 2007 mehrfach interessante Dinge ... .


    Und nun: Chrysler Pleite, GM Pleite (nach angemessener Gewöhnungsphase) ... interessant, dass aktuell Grippe-Viren die Schlagzeilen dominieren.


    ;)


    Die Edelmetalle und alle anderen harten Assets bleiben vorerst das einzige ernst zu nehmende Thema . Glücklich, wer einigermaßen klar sieht & das einfache Leben & seine Freuden verstanden hat.


    Ich bin gespannt, wie in 10 Jahren die Weltpolitik aussieht.


    USA-EU in einem Währungsraum, China Russland in einem weiteren und die Ozeanischen Staaten in einem abermals weiteren, das wäre meine Prognose.


    Und China kauft & kauft allerseits Edelmetalle & u.a. Gold .


    Ich bleib bei Silber Palladium & Iridium.
    ;)



    Gruß,
    gutso

    4 Mal editiert, zuletzt von gutso ()

  • Und nun: Chrysler Pleite


    Was m.E. wiederum selbst ein neues Kapitel der Unverforenheit darstellt: während die Zulieferfirmen im Regen stehen gelassen werden und auf ihren Forderungen sitzenbleiben, für viele das das Ende bedeuten wird, werden Fiat die restlichen werthaltigen Teile zugeschanzt. Offenbar ist Insolvenz nur mehr eine Bezeichnung, um Schulden abzuwälzen, ohne, daß die Verantwortlichen auch nur einen Dollar abzugeben brauchen - natürlich nur, soferne man zum Club der Demokratenelite dazugehört.

  • Frage: Wer hat Interesse an einem Einstieg von Fiat bei Chrysler ??? Warum ausgerechnet Fiat ???


    Wenn die US Regierung bereit ist 3,5 Milliarden und nochmals bis 8 Milliarden Dollar in ein insolventes Unternehmen zu stecken und gleichzeitig schauen die Gläubiger in die große Röhre, habe ich nur eine Frage: WER MACHT SICH DIE TASCHEN VOLL ???


    hpsk

    Auch ein sehr langer Weg beginnt mit einem ersten Schritt.

  • Um das Thema AIG ist es irgendwie verdammt ruhig geworden. Will wohl keiner mehr so richtig anfassen - auch nicht mehr mit der Kneifzange. Ja, ja - es wird ja bald auch bei uns in D gewählt. Wenn da unangenehme Fragen wegen des CBL (Cross-Border-Leasing) auftauchen und woher das Geld denn für den Ausfall von AIG als Garantiegeber kommen soll ... Das kann und will ja keiner beantworten. Haalloooo ist da jemand? Anscheinend wird da gerade "Warten auf Godot" aufgeführt.


    Ich darf mal wieder daran erinnern, damit es nicht in Vergessenheit gerät, wem wir die künftig höheren Steuern und Abgaben verdanken werden


    Ah, jetzt antwortet doch eine Stimme aus dem Nebel der Wahl-Umnachtung:" Wir sind gerade damit beschäftigt eine neue Blase aufzublasen!"
    Wie das denn? Du, als Strohmann kaufst für 100 % Toxische Papiere (D)einer Bank. Der Steuerzahler gewährt Dir grosszügig, wie er immer sein muss, hierfür 85% in Form eines Darlehens. 15% löhnst Du als Eigenkapital (50% vom Steuerzahler/ 50% von Dir). Sollte sich herausstellen, dass das von Dir erworbene Papier nix mehr wert sein sollte, kostet Dich das dann nur 7,5% , da ja die Hälfte des Eigenkapitals vom Steuerzahler übernommen wird. Es bieten sich nun schöne Ringgeschäfte an:


    Die Bank bietet Dir nun unter der Hand an, Deine 7,5% zu übernehmen und einen schönen Boni anonym auf die Caymans zu überweisen und schwupp die wupp steigen die toxischen Papiere an Wert und die Banken reissen sich untereinander nach diesen Papieren. Am Ende können die Banken durch Extremgewinn in 2009 überraschen und stehen Ende 2009 wieder richtig gut da.


    Betrügerische Umverteilung eben ... ;(


    Na, ganz einfach. Guckst Du hier ...


    Quelle:

    NICHT WEIL ES SCHWER IST, WAGEN WIR ES NICHT, SONDERN WEIL WIR ES NICHT WAGEN, IST ES SCHWER.
    Lucius Annaeus Seneca
    End corruption or at least let me participate in it!

  • Gerade bei N-TV im Laufband gelesen, Durchsuchungen von Geschäftsräumen und bei Privatpersonen bei MAN.


    Wegen sytematischer Bestechung. Ist bestimmt wieder so ein Fall wie bei Siemens.

    ,,Nicht was wir sehen, wohl aber wie wir sehen, bestimmt den Wert des Geschehenen'' Blaise Pascal

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