Global Economic Collapse

  • Von der deutschen Bank hört man so verdammt viel wenig!!
    Woran das wohl liegt?? :D


    da kommen die neuen Not-Bilanzieungsregeln ja für die DB wie gerufen :D ......oder hat die DB nach den Regelungen gerufe??? :D


    Der Witz ist ja auch, dass die Regeln noch rückwirkend zum dritten Quartal gelten!!! Ob das alles mit der Verfassung vereinbar ist??? Who the fuck knows.!!


    Fakt ist: Es gibt keine Demokratie in Deutschland und schon garnicht in der EU!!!! :wall:


  • Du hast zwar rein emotional recht, Goldmarie. Allerdings haben die 500 Milliarden nichts mit dem zu tun, was an der Börse verzockt wird. Dies sind Gelder, die für den Interbankenhandel gedacht sind, und diese "Beteiligung" der Regierungen an diversen Banken soll sicherstellen, dass dieser auch weiterhin funktioniert.
    Dass das Verhalten der Börsenzocker nicht wirtschaftlich sinnvoll oder ethisch ist, steht natürlich außer Frage. Aber wer von uns hat noch keine Aktien besessen und sich gefreut, wenn sie im Wert steigen?

    Ich stimme Goldmarie voll zu. Schließlich hat das, was wir nun erleben dürfen (müssen) nun gar nichts mehr mit "dem Markt" zu tun. Aktiengewinne in "normalen Zeiten" okay. Aber diese Kisten jetzt mit doppeltem Boden und Netz vom Staat (also von uns allen) unten drunter - nee. Denke auch, dass bis Freitag der DAX wieder ganz andes aussieht.


    c.

    "Gerade wieder frisch gelesen: George Orwell`s 1984..... am Ende jubeln sie dann alle."

    Connor MacLeoad

  • There is now a risk that continued corporate and bank defaults within nations, matched by large shifts in capital flows across nations, will lead to a chaotic series of national and local defaults. If governments don't respond with sensible, coordinated policies, there's a risk of financial war.
    http://www.washingtonpost.com/…0/10/AR2008101002441.html


    Der Wettlauf um's Kapital hat schon eingesetzt: hier in Wien stellen sie gleich irrsinnige 100 MRD. zur Verfügung, obwohl bis jetzt null Indizien durchgesickert wären, daß die großen österr. Banken viel Dreck in ihren Büchern hätten - im Gegenteil: die sind in den letzten Jahren in der Realwirtschaft in Osteuropa unterwegs gewesen und mußten deshalb sich nicht so an dem Schrottpapierhandel beteiligen, um die Rendite zu halten. Trotzdem fährt Wien mit 100 MRD rein, bei einem Zehntel der Wirtschaftsleistung der BRD!
    Damit ist der zwischenstaatliche Wettlauf um die besseren Staatsgarantien m.E. bereits voll im Gange. Das müßte den Papieren eigentlich noch zusätzlich Auftrieb für einige Zeit geben.
    Natürlich ist das ein Irrsinn den der Steuerzahler berappen wird und vermutlich werden dadurch hochspekulative Papiere erst recht interessant, da sie ja ohnedies abgesichert sind. Auch das Shortverbot treibt in diesem Zusammenhang sicher etliches Geld in Hebelprodukte und Zertifikate, das sonst in Aktien short geblieben wäre.
    Nachhaltig ist das ja überhaupt nicht - könnte aber durchaus einige Zeit gutgehen.

  • Heute gilt gar nichts mehr von den alten Regeln.

    Doch. Genau eine: immer einen Plan B haben!


    Wenn die Mainstreampresse, alle "Experten" und selbst Interviewte aus der Bevölkerung zutiefst über dieses Rettungspacket erfreut sind während die Börsen historische Tagesgewinne verzeichnen (ohne das dem irgendetwas an echten Werten entgegensteht!), ist es Zeit sich wirklich allerspätestens jetzt (!) ernsthafte Gedanken zu machen.

    Zitat

    Der Bondmarkt wird den Staaten in wenigen Tagen bis Monaten um die Ohren fliegen. Es kommt dann ein Staatsbankrott nach dem anderen.


    Argentinien ist das Paradebeispiel. Den Bondmarkt wird es in der Luft zerfetzen!


    Island, Ungarn und Ukraine stehen bereits vor dem internationalen "Watchdog".

    Einmal editiert, zuletzt von GOLD_Baron ()


  • Der Wettlauf um's Kapital hat schon eingesetzt: hier in Wien stellen sie gleich irrsinnige 100 MRD. zur Verfügung, obwohl bis jetzt null Indizien durchgesickert wären, daß die großen österr. Banken viel Dreck in ihren Büchern hätten - im Gegenteil: die sind in den letzten Jahren in der Realwirtschaft in Osteuropa unterwegs gewesen und mußten deshalb sich nicht so an dem Schrottpapierhandel beteiligen, um die Rendite zu halten.

    Soweit ich das gelesen habe wackelt auch im Osten die eine oder andere Finanzierung, bzw haben sich Kredite als zu optimistisch bewertet herausgestellt. Ob man sie nun in amerikanischer Immobilien oder aber Projekte in Ungarn oder sonstwo im ehemaligen Ostblock, die krachen gehen investiert hat ist fast schon egal.


    Auch ich denke, daß es das mit der Krise noch lange nicht war. Es fragt sich nur, ob man nun genug Zeit gekauft hat um ernsthaft zu stabilisieren UND ob man das nächste mal eher und geschickter eingreift. Wenn die wieder so lange warten, wenn es das nächste Problem gibt, werden sie die Summen deutlich erhöhen müssen um den selben Effekt (Ruhe) zu erziehlen. Und ich fürchte, daß das dann als unglaubwürdig eingeschätzt werden kann. Man stelle sich nur mal ein ZUSÄTZLICHES doppelt so hohes paket vor, welches die Staaten in 2 oder 3 Monaten schnüren müssen. Dann wird man vielleicht wirklich anfangen zu überlegen, ob die Staaten wirklich für das gerade stehen können, was sie da gerade versprechen.


    Insofern kann man nur hoffen, daß die jetzt gut aufpassen. Wenn denen das noch mal aus der Hand rutscht, wird die Wahrscheinlichkeit extrem sinken, es nochmal aufhalten zu können.

  • wenn die deutsche bank kracht, dann könnts ihr euch alle warm anziehen. denn die hat eine bilanz von 2 Billionen Euro und nur 38 Milliarden Eigenkapital. alles nachzulesen in ihrem märzbericht. da helfen dann die 400 oder 500 Milliarden, von der eure merkel redet, gar nix.
    das problem für goldbugs wird eher sein, ob die deutsche bank dann nicht anfängt, alles zu verscherbeln, was sie haben. und die weitere frage ist dann ja, wieviel gold hortet die DB ? kann mir das wer sagen. wenn die alles auf den markt schmeissen, dann kann der goldpreis nicht steigen.

    Die DeuBa wird in jedem denkbaren Szenario vom Staat gestützt. Zur Not kommt die (Teil-)Verstaatlichung. Bevor die DeuBa irgendwas verscherbeln muss, wird der Steuerzahler in Haftung genommen. Just my 2 cents.
    p.s. die Eigenkapitalquote ist so schlecht nicht...

    "Wer nichts weiß, muß alles glauben" (M. v. Ebner-Eschenbach)

    Einmal editiert, zuletzt von Königswasser ()

  • Soweit ich das gelesen habe wackelt auch im Osten die eine oder andere Finanzierung, bzw haben sich Kredite als zu optimistisch bewertet herausgestellt. Ob man sie nun in amerikanischer Immobilien oder aber Projekte in Ungarn oder sonstwo im ehemaligen Ostblock, die krachen gehen investiert hat ist fast schon egal.

    Gegen Moskaus Immobilienblase wirkt Amerika wie ein Armenhaus. $4000/qm fuer Wohnen muss man in Moskau abdruecken, Durchschnittspreis wohlgemerkt. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis das platzt.

    Ausser den realwirtschaftlichen Indikatoren und Daten gibt es keinen Grund fuer einen Aktiencrash.

  • Die DeuBa wird in jedem denkbaren Szenario vom Staat gestützt. Zur Not kommt die (Teil-)Verstaatlichung. Bevor die DeuBa irgendwas verscherbeln muss, wird der Steuerzahler in Haftung genommen. Just my 2 cents.
    p.s. die Eigenkapitalquote ist so schlecht nicht...

    Eigenkapitalquote nicht schlecht?!? Nicht dein Ernst, oder? :hae:




    Eigenkapital einschließlich Minderheitsanteile: 33.672 Mio Euro
    Summe der Verbindlichkeiten (Fremdkapital): 1.957.068 Mio Euro
    Bilanzsumme: 1.990.740 Mio Euro
    Ergiebt eine Eigenkapitalquote von knapp 1,7%. :thumbsup:


    Quelle: http://geschaeftsbericht.deuts…zernabschluss/bilanz.html

  • "The Bush administration plans to spend as much as $250 billion of the $700 billion bailout buying stock in private banks, greatly expanding protections for the U.S. financial system out of deep concern for the faltering economy, industry and government officials said Monday night. President Bush planned to announce the details Tuesday morning...."
    http://biz.yahoo.com/ap/081013/financial_meltdown.html


    Die 5 groessten US-Banken / Marktkapitalisierung 13 Oct 08
    JPM 144.32B
    BAC $103.97B
    WFC $100.59B
    C $85.76B
    GS $47.51B
    ==========
    Total $482.15B

    Ausser den realwirtschaftlichen Indikatoren und Daten gibt es keinen Grund fuer einen Aktiencrash.

  • Wer hat das ganze Geld wer ist Betreiber der Spielbank ? :?:

    Die Spitze der Pyramide - finanziell sind es die Rothschilds.

    Zitat

    Bonus Maimonides: "Aber grundsätzlich würde ich es natürlich immer begrüssen, wenn ihr euch vor dem Kampf gegen den Zionismus gegenseitig entsorgt :D ."


    "Auf lange Sicht bieten radikaler Individualismus unter Nichtjuden und die Zersplitterung der [jeweiligen] nichtjüdischen Kultur[en] ein besseres Umfeld für den Judaismus als gruppenevolutionäre Strategie, und dies ist tatsächlich eine bedeutende Richtung der gegenwärtigen jüdischen intellektuellen und politischen Aktivität."

  • Die momentane globale Krise ist absolut Beispiellos und genau so beispiellos werden auch ihre Folgen sein. Man sollte mit allem rechnen, damit man keine unangenehmen Überaschungen erlebt.


    Gruß
    mvd


    Das ist sicher richtig, mvd, keiner weiß es genau oder kann es wissen.
    Mir ist allerdings kein ungedecktes Papiergeldsystem in der Historie bekannt, das durch Deflation sein Ende nahm, immer durch Inflation (und anschließende Währungsreform).
    Und das sagte uns Bernanke (und der hat ja die Zeit der großen Depression genau studiert) schon vor ein paar Jahren:


    "Zeit für eine Retrospektive - Ben S. Bernanke - November 21, 2002


    verfasst von Jabberwock, 13.10.2008, 12:04


    „What has this got to do with monetary policy? Like gold, U.S. dollars have value only to the extent that they are strictly limited in supply. But the U.S. government has a technology, called a printing press (or, today, its electronic equivalent), that allows it to produce as many U.S. dollars as it wishes at essentially no cost. By increasing the number of U.S. dollars in circulation, or even by credibly threatening to do so, the U.S. government can also reduce the value of a dollar in terms of goods and services, which is equivalent to raising the prices in dollars of those goods and services. We conclude that, under a paper-money system, a determined government can always generate higher spending and hence positive inflation. Quelle


    Übersetzung (unverbindlich):


    Was hat diese hat dies mit Geldpolitik zu tun? Wie Gold, haben US-Dollar Wert nur in dem Maße, wie sie sind streng begrenzt werden. Aber die US-Regierung hat eine Technologie, genannt Druckerpresse (oder das heutige elektronische Äquivalent), die es ihr erlaubt, so viele Dollar zu drucken wie sie wünscht und dies in wesentlichen ohne Kosten. Durch die Erhöhung der Anzahl der US-Dollar im Umlauf, oder schon durch die Androhung dies zu tun, kann die US-Regierung auch den Wert eines US-Dollars in Form von Waren und Dienstleistungen vermindern, was einer Erhöhung der Preise in Dollar dieser Waren und Dienstleistungen entspricht. Wir kommen (deshalb) zu dem Schluss, dass im Rahmen eines Papier-Geld-Systems, eine entschlossene Regierung jederzeit immer höhere Ausgaben und damit positive Inflation generieren kann."


    http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=46334


    Grüße

  • Der Bondmarkt wird den Staaten in wenigen Tagen bis Monaten um die Ohren fliegen. Es kommt dann ein Staatsbankrott nach dem anderen.



    Warum so schnell, PMChris, nur ein paar Tage bis ein paar Monate?
    Das kann auch ein paar Jahre gehen, aus heutiger Sicht schwer zu sagen, wielange es noch bis zum Staatsbankrott dauert (mal einzelne Länder wie Island etc. ausgenommen).
    Notfalls monetisieren sie den Bondmarkt, um die Zinsen nicht zu sehr steigen zu lassen.


    Grüße

  • Aber die US-Regierung hat eine Technologie, genannt Druckerpresse (oder das heutige elektronische Äquivalent), die es ihr erlaubt, so viele Dollar zu drucken wie sie wünscht und dies in wesentlichen ohne Kosten. Durch die Erhöhung der Anzahl der US-Dollar im Umlauf, oder schon durch die Androhung dies zu tun, kann die US-Regierung auch den Wert eines US-Dollars in Form von Waren und Dienstleistungen vermindern, was einer Erhöhung der Preise in Dollar dieser Waren und Dienstleistungen entspricht.


    Ueber diese Passage in einem Papier, welches auf den oeffentlichen Seiten der FED zu finden ist - eine offen ausgesprochene "Drohung" gegen die Deflation, hatten wir hier schon oefters diskutiert. Die Erhoehung der Geldmenge durch die "Electronic Printing Press" funktioniert eben nicht mehr, da die privaten Banken diejenigen sind, die Geld in Umlauf bringen, nicht die FED oder die Regierung bis auf wenige Ausnahmen. Ben kann so oft wie er will auf den M3-Knopf seiner "Electronic Printing Press" druecken, das Geld zirkuliert eine Weile im Bankensystem, wird aber nicht in Form von Krediten von Banken vergeben, weil Banken ploetzlich die Risiken und ein damit verbundenes bedrohliches Leveraging fuerchten wie der Teufel das Weihwasser. Dies ist schon seit mehreren Monaten zu beobachten. Das Geldsystem ist defekt, der Kreditfluss trocknet aus, laufende Kredite fliessen aber weiterhin an die Banken zurueck, die Geldmenge im Wirtschaftskreislauf schrumpft daher = Deflation. Einzig direkte Geldverteilungsaktionen durch die Regierung an den Banken vorbei (Tax-Credit-Checks) funktionieren noch, also die Hubschraubereinsaetze im wahrsten Sinne des Wortes, sind aber im grossen Massstab bei den heutigen Geldmengen voellig impraktikabel.

    Ausser den realwirtschaftlichen Indikatoren und Daten gibt es keinen Grund fuer einen Aktiencrash.

  • Warum so schnell, PMChris, nur ein paar Tage bis ein paar Monate?
    Das kann auch ein paar Jahre gehen, aus heutiger Sicht schwer zu sagen, wielange es noch bis zum Staatsbankrott dauert (mal einzelne Länder wie Island etc. ausgenommen).
    Notfalls monetisieren sie den Bondmarkt, um die Zinsen nicht zu sehr steigen zu lassen.


    Grüße


    Weil der Bondmarkt das heute dank weltweitem Internet viel schneller begreift, als zur Telegraphenzeit 1929. Wenn erstmal Länder wie z.B. die Schweiz zahlungsunfähig werden, wie
    soll das System mit Weltbank etc. darauf reagieren?

  • im Gegenteil: die sind in den letzten Jahren in der Realwirtschaft in Osteuropa unterwegs gewesen und mußten deshalb sich nicht so an dem Schrottpapierhandel beteiligen, um die Rendite zu halten.


    Was ist in der osteuropäischen Wirtschaft real? Das ist doch noch eine wesentlich größere Blase als in USA!


    Wir werden es erleben wie diese Banken, die stark im Osteuropageschäft tätig sind, in den Keller fahren dass es nur so kracht!


    Raiffeisen hat sich schon eine Vorrede getan - "wir werden das Angebot prüfen" so die Aussage! Was will einer, dem das Wasser bis zum Hals steht eigentlich noch prüfen?


    "Wem das Wasser bis Hals steht, sollte den kopf nicht hänegen lassen!" so ein alter Spruch von Bewohnern der Donauregion in Österreich.

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