Global Economic Collapse

  • Tollar:


    Ja klar, aber was macht man dann?
    Konjunkturprogramme, davon redet ja selbst der Glos schon, der hat es begriffen im Gegensatz zu seiner Kanzlerin, hat halt was ordentliches gelernt, der Gute. :D
    Man wird nicht zusehen, wie alles den Bach runter geht und schon in Tagen oder Wochen vorbei ist. Das wäre für die Mächtigen zu gefährlich, dann gäbe man den Banken die Schuld. Und dann möchte ich nicht Hank oder Joe und Co. heißen.


    PMChris


    Wenn der Bondmarkt die Gegenheiten begreifen würde, warum sind dann die Zinsen noch so niedrig?
    Warum sind die realen Zinsen, also nach Inflation, selbst wenn man nur die offiziellen Daten (VSA) heranzieht, negativ? Nimmt man die wirklich Inflation dort kommt man auf eine Negativrendite von ca. 5%. Wie kann das sein? Da wird doch heute schon "nachgeholfen".


    Natürlich, wenn die Schweiz bankrott ginge ... aber das wird man zu verhindern wissen. Alles eine Frage der Inflationierung. Es bleibt nichts anderes mehr übrig. Oder es kommt wirklich die Pleite. Will man die jetzt schon? Ich vermute nicht.

  • ...selbst Interviewte aus der Bevölkerung zutiefst über dieses Rettungspacket erfreut sind...


    Da wirst du ohnehin nur die Leute gezeigt bekommen, die erfreut sind, eventuell mal einen Skeptiker als Alibi. Und mal ehrlich: 80 Prozent der Bevölkerung haben haben zwar zu jedem Scheiß eine Meinung, aber nicht wirklich Ahnung, sondern plappern nur nach, was sie irgendwo in Bild, BamS und Glotze vorgesetzt bekommen haben.


    Heute morgen wurde (im Radio) in Bezug auf die ersten 250 Mrd. Dollar des US-Bailouts (siehe Tollar) berichtet, der Staat würde sich hierbei über Vorzugaktien an den Banken beteiligen. Kann das jemand bestätigen?


    Vorzugsaktien haben kein Stimmrecht. Sollte diese Meldung also zutreffen, wäre dies ein Volksverarsche erster Klasse, da es mit der angekündigten Kontrolle / Einflussnahme der Banken über Staatsbeteiligungen dann nämlich Essig wäre. Hat der wandelnde Hosenanzug dazu schon etwas gesagt?


    Marty

    2 Mal editiert, zuletzt von Marty ()

  • Heute morgen wurde (im Radio) in Bezug auf die ersten 250 Mrd. Dollar des US-Bailouts (siehe Tollar) berichtet, der Staat würde sich hierbei über Vorzugaktien an den Banken beteiligen. Kann das jemand bestätigen?


    Vorzugsaktien haben kein Stimmrecht. Sollte diese Meldung also zutreffen, wäre dies ein Volksverarsche erster Klasse, da es mit der angekündigten Kontrolle / Einflussnahme der Banken über Staatsbeteiligungen dann nämlich Essig wäre. Hat der wandelnde Hosenanzug dazu schon etwas gesagt?


    Die gleiche Verarsche läuft doch hier auch:


    FAZ: Bundeskabinett beschließt Rettungspaket zu Finanzsektor


    Notleidende Banken und Versicherungen können zur Refinanzierung eine Kapitalerhöhung durchführen. Dabei kann der Bund über das Sondervermögen stimmrechtslose Vorzugsaktien, Aktien oder Genussscheine erwerben.



    Bisher habe ich nichts, aber auch gar nichts konkretes gehört, wie die Banker zukünftig an die Leine gelegt werden sollen, nur Wischiwaschi-Formulierungen. :boese:


    Auch interessant: Zugang zu den Maßnahmen sollen neben deutschen Finanzinstituten auch die deutschen Tochterunternehmen ausländischer Institute haben.


    Bisher habe ich selbiges nicht von den Amis vernommen. D.h. nach aktueller Informationslage übernimmt Deutschland die Pleiten von amerikanischen und britischen Banken in Deutschland, aber nicht umgekehrt.

    2 Mal editiert, zuletzt von Tengu1 ()

  • Die klassische Eigenkapitalquote (Eigenkapital * 100 / Bilanzsumme) war nicht gemeint sondern die Kernkapitalquote gemäß Basel II.
    Nach der Kapitalerhöhung Ende des 3 Quartals kommt die DeuBa nunmehr auf auf eine Kernkapitalquote von 10%.

    Zitat

    Kernkapitalquote
    Kennzahl für die Kapitalstruktur von Kreditinstituten. Sie ergibt sich, indem man das Kernkapital durch die Summe der Risikoaktiva des Kreditinstituts (das sind gewährte Kundenkredite) dividiert. Werte von unter sechs Prozent gelten als bedenklich. Nach internationalen Bilanzvorschriften muss die Kernkapitalquote mindestens vier Prozent betragen, also vier Prozent des Kreditvolumens durch Eigenkapital gedeckt sein. Als Richtwert für eine gesunde Bankbilanz gilt eine Kernkapitalquote von mindestens sieben Prozent.

    "Wer nichts weiß, muß alles glauben" (M. v. Ebner-Eschenbach)

  • Ueber diese Passage in einem Papier, welches auf den oeffentlichen Seiten der FED zu finden ist - eine offen ausgesprochene "Drohung" gegen die Deflation, hatten wir hier schon oefters diskutiert. Die Erhoehung der Geldmenge durch die "Electronic Printing Press" funktioniert eben nicht mehr, da die privaten Banken diejenigen sind, die Geld in Umlauf bringen, nicht die FED oder die Regierung bis auf wenige Ausnahmen. Ben kann so oft wie er will auf den M3-Knopf seiner "Electronic Printing Press" druecken, das Geld zirkuliert eine Weile im Bankensystem, wird aber nicht in Form von Krediten von Banken vergeben, weil Banken ploetzlich die Risiken und ein damit verbundenes bedrohliches Leveraging fuerchten wie der Teufel das Weihwasser. Dies ist schon seit mehreren Monaten zu beobachten. Das Geldsystem ist defekt, der Kreditfluss trocknet aus, laufende Kredite fliessen aber weiterhin an die Banken zurueck, die Geldmenge im Wirtschaftskreislauf schrumpft daher = Deflation. Einzig direkte Geldverteilungsaktionen durch die Regierung an den Banken vorbei (Tax-Credit-Checks) funktionieren noch, also die Hubschraubereinsaetze im wahrsten Sinne des Wortes, sind aber im grossen Massstab bei den heutigen Geldmengen voellig impraktikabel.


    Was passiert mit dem leverage der Geschaeftsbanken bei unveraendertem Kreditgeschaeft wenn die Zentralbankgelder immer weiter steigen? Richtig, er sinkt. Stell Dir als Extremszenario einen negativen leverage vor und schon kommt die Geldmenge auch in der Realwirtschaft an. Banken werden wieder umfangreich Kredite vergeben nur duerften sie das credit risk kuenftig hoeher bewerten. Dann kostet der so geliebte Konsumkredit eben 20% statt 8%.

  • (Weiß nicht, ob schon gepostet. ?) )


    Die Lehman Pleite
    verursacht einen Schaden von 300 Milliarden Dollar - ausserhalb der
    USA! Deshalb wurde Lehman nicht durch die FED gerettet.


    Das, was viele Insider
    vermuteten und bisher nur hinter vorgehaltener Hand tuschelten,
    bestätigt sich nun. Der Hauptschaden, welche durch die Pleite von
    Lehman Brothers verursacht wurde, liegt ausserhalb der USA. Beobachter
    vermuteten von Anfang an, dass dies der Grund sei, dass man Lehman
    Bankrott gehen ließ.


    http://www.mmnews.de/index.php…ehman-und-die-Folgen.html


  • Ab jetzt gibt es wieder die Nationalspeise, den guten, STINKENDEN GAMMELHAI - MAHLZEIT !


    Hey, nix gegen die guten Hai... den muss man verbuddeln... der hat nämlich keine Nieren, daher ist sein Fleisch voller Harnstoff... das muss raus... wenn er dann getrocknet ist, ist der sehr fettreich und auch gesund...


    Naja... er stinkt... aber ist interessant...


    Schön ist aber das in Island nichts mehr rein kommt. Keine Waren, keine Lebensmittel... Das ist super...


    Die Isländer werden nicht verhungern... dann gibt es eben Schaf und Fisch... aber das Chaos ist perfekt.



    Was die steigenden Kurse angeht, fühle ich mich an den Herbst 44 erinnert.
    Nochmal aufbäumen, nochmal Angriff... der Volksempfänger vermeldet Geländegewinne, wir siegen... der Sieg ist nahe...


    Und selbst im Ende April hat man im Führerbunker noch gefeiert und von den neuen Wunderwaffen gesprochen, die die Wende bringen sollten...


    Wenck wird kommen... Wenck wird kommen...


    So hockt der Sepp auch im DB Bunker und sagt sich: Angela wird kommen... Angela wird kommen...

    Der israelische Botschafter in Bonn, Asher ben Nathan, antwortete in einem Interview auf die Frage, wer 1967 den 6-Tage-Krieg begonnen und die ersten Schüsse abgegeben habe: „Das ist gänzlich belanglos. Entscheidend ist, was den ersten Schüssen vorausgegangen ist.“

  • Fortis nach längerem ausgesetzten Handel MINUS 63% Aktuell! Noch ganze 2 Euro wert...
    update: Aktie steigt... bei Handelsschluss wahrscheinlich auch 86% im Plus!

    Einmal editiert, zuletzt von milsani79 ()

  • Bisher habe ich selbiges nicht von den Amis vernommen. D.h. nach aktueller Informationslage übernimmt Deutschland die Pleiten von amerikanischen und britischen Banken in Deutschland, aber nicht umgekehrt.


    Kleine, nicht unwesentliche Korrektur: die BRD tut das, nicht Deutschland.

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    Nach dem Volltreffer 7.10.2008 und folgende Tage steht als nächster signifikanter Zeitraum Mitte November im Fokus!

    Zitat

    Wenn die Mainstreampresse, alle "Experten" und selbst Interviewte aus der Bevölkerung zutiefst über dieses Rettungspacket erfreut sind während die Börsen historische Tagesgewinne verzeichnen (ohne das dem irgendetwas an echten Werten entgegensteht!), ist es Zeit sich wirklich allerspätestens jetzt (!) ernsthafte Gedanken zu machen.

    Danach sollte der Seismograph um Vancouver an der nordamerikanischen Westküste um den 12.12.2008 beobachtet werden.


    Interessant die Wortwahl in unterem Dateianhang. Die exakte Bestätigung des im Sommer 2006 gewählten Titels dieses Threads und aller damit verbundenen Schilderungen seitens exzellenter Forenmitglieder.


    Oder mit den Worten eines Dirk Müller: "Vielleicht mal das ein oder andere Dankesschreiben..."

  • Die Lehman Pleite
    verursacht einen Schaden von 300 Milliarden Dollar - ausserhalb der
    USA! Deshalb wurde Lehman nicht durch die FED gerettet.

    Ein Bekannter (Derivatehändler) hatte mich vorgestern angerufen und genau das behauptet.



    Ardennenoffensive an den Finanzmärkten mit neuen revolutionären Waffen, kommt leider nach wenigen Wochen wegen Sprit- und Munitionsmangel zum erliegen...

    Mancher ertrinkt lieber, als daß er um Hilfe ruft. (Wilhelm Busch/Spricker)

    "In jeder Organisation gibt es eine Person, die Bescheid weiss. Diese Person muss entdeckt und gefeuert werden, sonst kann die Organisation nicht funktionieren."

    Cyril Northcote Parkinson

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