Global Economic Collapse

  • baal, nichts für ungut, aber ich finde du bist der totale Theoretiker - eben VWL'er.
    Auf dem Papier magst du immer recht behalten, das LEBEN findet aber woanders statt.
    Das mit der Frau wird eher dich auf dem falschen Fuss erwischen.
    Denk mal kurz darüber nach.


    Ansonsten habe ich nichts gegen Theoretiker im Allgemeinen, sind auch notwendige Leute - aber sie verstehen das LEBEN als solches überhaupt nicht.


    Hallo,


    ich sag nur eins: Wenn die normalen Leute offen wären, das kapieren zu wollen, dann würde die Pyramide kippen.
    Die Oberschicht generiert Einnahmen über ihre Vermögenswerte in Personengesellschaften, investiert und zahlt dann erst Steuern (also meistens nix).
    Die Ignoranten generieren Einnahmen aus Gehalt, zahlen erst Steuern und können dann erst investieren. Das schlimme ist, dass sie dann auch noch in Verbindlichkeiten investieren. :wall:
    Würde das Geheimnis jeder kennen, würde das System nicht mehr funktionieren. Es sei mal dahingestellt auf welcher Seite einige Schreiberlinge hier stehen, die mich als Theoretiker abtun. Entweder selbst gefangen in der Tretmühle oder die letzten Abfangjäger ;)


    best regards
    BAAL

    Und wenn Du meinst es geht nichts mehr, kommt von irgendwo ein Weltkrieg her.

    2 Mal editiert, zuletzt von BAAL ()

  • Glaub ruhig weiter an Deine Ausführungen, man muss ja schließlich das, was man jahrelang gemacht hat, auch rechtfertigen, egal ob es objektiv betrachtet falsch ist oder nicht.


    ...


    P.S Ich lasse Dich aber gerne im Glauben, dass Deine Ausführungen
    richtig sind. Es beweist mir nämlich, dass das System perfekt
    funktioniert, wenn nicht mal Aufklärung hilft :D

    Dieses Phänomen nennt sich kognitive Dissonanz und geht mit entsprechenden Abwehrhaltungen anderslautenden Informationen einher und beinhaltet auch eine Rechtfertigung des eigenen Weltbilds und getroffener Entscheidungen, insbesondere wenn diese schwer oder gar komplett unveränderlich sind. Muss mal mein Markt- und Werbepsychologiebuch suchen, da steht das genau drin mit welchen Phasen diese Abwehr üblicherweise abläuft.

  • Um es mal drastisch zu sagen: Wenn es morgen knallt und wir unser Einkommen verlieren, fliegst du aus der Wohnung, weil du die Miete nicht mehr bezahlen kannst.

    Es gibt ausreichend Threads über die Immobiliendiskussion!


    Nur soviel: Mietmoratorien, Mietpreis- und Lohnfixing, Unkündbarkeitsedikt flächendeckend - unterschätzt nicht die Maßnahmen eines sozialistisch geprägten Krisenmanagements!


    Bei einem Crash brechen die Löhne und Gehälter weg. Die Miete kann flächendeckennd/landesweit nicht mehr bezahlt werden. Alle rauswerfen oder "staatliche Zwangseinmietung"? Was schafft wohl weniger Chaos!?


    Es fehlt an Phantasie! Über die Vorteile von mieten und nicht mieten in "normalen Zeiten" muss nicht hier diskutiert werden.

    Zitat

    sind genauso praktisch relevant wie die angeblichen Lagerkosten, die man für Edelmetalle einrechnen soll, falls man sie physisch in Besitz hat.

    Ja, 20 Kilogramm Gold verursachen immense (!) Lagerkosten. ^^

    2 Mal editiert, zuletzt von GOLD_Baron ()

  • Anstatt eine Personengesellschaft zu gründen -bietet einige Abschreibungsmöglichkeiten, die die Ausgaben mindern-, in die man die Vermögenswerte steckt um Einnahmen steuerfrei zu generieren, plappert man lieber vor sich hin.


    Eigengenutzes Anlagevermögen? Viel Spaß mit dem Finanzamt. Ohne konkreten Betriebszweck ist die Liebhaberei nicht fern.



    Ach ja, auch eine kreditfinanzierte Immobilie hat einen Cashflow, aber einen schlechten ;)


    Könntest du das mal anhand einer beispielhaften Berechnung darlegen? :S ;) :rolleyes:


    Marty

    Einmal editiert, zuletzt von Marty ()

  • Hallo,


    Baron schon klar, nur geht hier eigentlich nicht um Immobilien, sondern um den Cashflow der Ober- Mittel- und Unterschicht und vorallem, die Unterschiede, warum die Oberschicht da ist, wo sie ist und was sie anders bzw. cleverer macht. Der GEC ist die logische Konsequenz, wenn zuviele Leute einen schlechten Cashflow haben. Außerdem sollte dieser Thread ja einige Leuten die Möglichkeit bieten nach dem GEC die Dinge richtig zu machen. Wenn die Leute dann wieder in Verbindlichkeiten investieren, dann hat man die einmalige Chance verpasst und muss sich das dann irgendwann selbst vorwerfen ;)


    Apropos, wenn man dieses Geheimnis nicht hören will und deswegen diversen Leuten zustimmt, dann braucht man es nur sagen. Es gibt mir allerdings sehr zu denken, denn Offenheit, was die Tricks cleverer Leute angeht, sieht anders aus lieber Baron ;)


    best regards
    BAAL

    Und wenn Du meinst es geht nichts mehr, kommt von irgendwo ein Weltkrieg her.

    Einmal editiert, zuletzt von BAAL ()

  • Zitat

    Eigengenutzes Anlagevermögen? Viel Spaß mit dem Finanzamt. Ohne konkreten Betriebszweck ist die Liebhaberei nicht fern.


    Wie wäre es mit einer Vermögensverwaltungsgesellschaft oder einen Familienpool? Was sowas gibts? Ja sowas...



    Zitat

    Könntest du das mal anhand einer beispielhaften Berechnung darlegen? :S ;) :rolleyes:


    Machen wir jetzt hier Nachhilfeunterricht? Die Einnahmen wandern nach den Steuern und Ausgaben in die Tilgung der Verbindlichkeiten, das ist der Cashflow, das sollte als Antwort genügen. Ich denke Du bist schlau genug, das selbst an Beispielen durchzurechen.


    best regards
    BAAL
    P.S Mittlerweile tippe ich, dass diverse Leute die letzten Abfangjäger sind, denn wer Beispielrechnungen fordert der hat nicht wirklich im Sinn informiert zu werden...

    Und wenn Du meinst es geht nichts mehr, kommt von irgendwo ein Weltkrieg her.

    2 Mal editiert, zuletzt von BAAL ()

  • Zitat

    Es gibt mir allerdings sehr zu denken, denn Offenheit, was die Tricks cleverer Leute angeht, sieht anders aus lieber Baron.

    Möchtest du damit aussagen, dass wir hier alle versammelt, noch soviel von Dir, lieber BAAL, lernen können?


    Wenn das so ist nur zu: sag uns die hohen Geheimnisse der Investitionslehre nach BAAL.


    In diesem Forum sind - zum Glück - nicht nur "Eichelburgsche Investoren", die sich in schlechte Anzüge pressen und ihre Lady nicht verwöhnen können, nur weil sie im jetzigen Leben gescheitert sind und mit etwas Gold auf ein besseres in der nahen Zukunft hoffen. ^^

    2 Mal editiert, zuletzt von GOLD_Baron ()

  • Möchtest du damit aussagen, dass wir hier alle versammelt, noch soviel von Dir, lieber BAAL, lernen können?


    Wenn das so ist nur zu: sag uns die hohen Geheimnisse der Investitionslehre nach BAAL.


    Hallo,


    die stehen bereits hier geschrieben lieber Herr Baron, so lesen sie also? Heute mal wieder aus der Arroganz-Kanne getrunken oder zuviel Webbots gelesen?


    best regards
    BAAL

    Und wenn Du meinst es geht nichts mehr, kommt von irgendwo ein Weltkrieg her.

    Einmal editiert, zuletzt von BAAL ()

  • Zitat

    BAAL, wenn du schon Zahlungsströme vergleichst, dann bitte richtig:
    Zahlungsstrom = monatl. Einnahmen (i.d.R. Lohn) - monatl. Ausgaben (beeinhaltet entweder Miete oder Unterhalts- und Finanzierungskosten des Hauses). Durchaus gibt es Situationen, in denen eine Immobilie nicht lohnt. Dann argumentiere aber bitte sachlich und nicht auf einer persönlichen polemischen Ebene.


    Hallo,


    aha, gilt wohl für Dich selbst nicht? Wo sind die Steuern, sind das keine Ausgaben? :wall:


    best regards
    BAAL
    P.S Vergebene Liebesmüh´ hier wie man sieht...ich lasse das Thema. :thumbdown:

    Und wenn Du meinst es geht nichts mehr, kommt von irgendwo ein Weltkrieg her.

    2 Mal editiert, zuletzt von BAAL ()

  • Hallo,


    die stehen bereits hier geschrieben lieber Herr Baron, so lesen sie also? Heute mal wieder aus der Arroganz-Kanne getrunken oder zuviel Webbots gelesen?


    best regards
    BAAL

    Familienpool und Vermögensverwaltungsgesellschaft stehen zur Debatte.


    Aber nicht an dieser Stelle, ansonsten kann hier jeder über sein favorisiertes Investitionsinstrument kokettieren.


    Arroganz? Das wird es sein ja. ^^

  • Zitat

    Arroganz? Das wird es sein ja. ^^


    Hallo,


    Du mich auch :thumbsup:


    best regards
    BAAL

    Und wenn Du meinst es geht nichts mehr, kommt von irgendwo ein Weltkrieg her.

  • [Blockierte Grafik: http://4.bp.blogspot.com/_H2DePAZe2gA/SPbGYMET89I/AAAAAAAAGBI/elouPhVtRQA/s320/qualifiedinvestor.jpg] ... und jetzt werden sie SCHARF rasiert. 8)

    "Wer nichts weiß, muß alles glauben" (M. v. Ebner-Eschenbach)


  • Wie wäre es mit einer Vermögensverwaltungsgesellschaft oder einen Familienpool? Was sowas gibts? Ja sowas...


    Familienpool? Ist das sowas großes, meist rechteckiges, mehrere Personen (-> Familie) aufnehmendes, mit H2O gefülltes Etwas?


    Bleib mir doch mit sowas vom Leib. Da gründe ich jetzt demnächst doch lieber eine Bank - das ist wenigsten dauerhaft staatlich anerkannte Wegelag ähm Vermögensvernicht ähm Vermögensverwaltung.



    P.S Mittlerweile tippe ich, dass diverse Leute die letzten Abfangjäger sind, denn wer Beispielrechnungen fordert der hat nicht wirklich im Sinn informiert zu werden...


    Verdammt, jetzt bin ich aufgeflogen? :D


    Marty


    PS: Späßle! Zu Weihnachten wünsche ich mir GEC-Themen im GEC-Thread...

    Einmal editiert, zuletzt von Marty ()

  • Einigen Kommunen scheinen derzeit ihre Cross-Border-Leasings um die Ohren zu fliegen. Gestern eine entsprechendet Bericht im HSGB-Eildienst, heute ein Bericht auf SPON. Schön blöde, wenn man das Bonitätsrisiko voll auf die eigene Kappe genommen hat und nun schnell nach einer Versicherung mit gutem Rating suchen muss. Mal gespannt, was da noch kommen wird.


    Marty

  • Einigen Kommunen scheinen derzeit ihre Cross-Border-Leasings um die Ohren zu fliegen. Gestern eine entsprechendet Bericht im HSGB-Eildienst, heute ein Bericht auf SPON. Schön blöde, wenn man das Bonitätsrisiko voll auf die eigene Kappe genommen hat und nun schnell nach einer Versicherung mit gutem Rating suchen muss. Mal gespannt, was da noch kommen wird.


    Marty

    Dazu - für den ein oder anderen vielleicht interessant - noch der erste Eintrag im CRISIS CATCHER:

    Allgemeine Anmerkung:


    Wir könnten hier wieder mehr Bezug zu globalen Themen schaffen, in Anlehnung an den Threadtitel.


    Denn: Wir als Bürger der BRD klagen auf sehr sehr hohem Niveau!


    Private Eindrücke aus anderen Ländern, sind seit dem Weggang von sidha, Eldorado & Co. hier immer seltener.


    Umso mehr bedanke ich mich für die zeitnahen Eindrücke von FanaticsVfL aus der Ukraine! :)

    4 Mal editiert, zuletzt von GOLD_Baron ()


  • Hmm, also wo genau ist der Unterschied, ob ich als Mieter mit meiner Miete die Finanzierungskosten für den Vermieter (und damit seine Bank) plus einen Gewinn für den Vermieter zahle, oder ob ich gleich selber die Bank bediene? Nach 30 Jahren Miete habe ich Banken und den Vermieter bereichert, nach 30 Jahren Kreditabzahlung habe ich ein eigenes Haus und Banken bereichert. Natürlich kommen dabei auch Risiken auf mich zu, die gibt es immer, wenn man was investiert. Als Mieter investiert man halt nicht, sondern erkauft sich für eine Monatmiete das Wohnrecht für einen Monat. Entsprechend hat man natürlich auch kein z.B. Untergangsrisiko oder Besteuerungsrisiko etc. Aber in was willst Du denn investieren, was Geld abwirft und solchen Risiken nicht unterliegt? So etwas gibt es nicht. Wie hier alle immer wieder feststellen ist selbst Goldbesitz von diesen Risiken nicht frei, Stichwort Goldverbot......


    Ganz davon ab ist nicht zu verachten, dass die Immofinanzierung für große Teile der Bevölkerung auch eine Spardisziplinierung bedeuten würde. Es ist eher illusorisch zu glauben, dass die Mehrheit in der Lage wäre, die Differenz zwischen Miete und Immofinanzierungskosten zu sparen und gewinnbringend über 30 Jahre anzulegen, das wird überwiegend verkonsumiert, wodurch der durchschnittliche Mieter nach 30 Jahren nur seinen Vermieter bereichert hat und selber nischt auf der Naht hat. Eine höhere Eigenheimquote in D wäre da schon nicht verkehrt.

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