Global Economic Collapse

  • Das ist ja glatt zum heulen......nun koste ne Unze Silber in Euro 7,20. Leider ist es ein Traum, zu diesem Preis Silber zu bekommen!!! Entweder sind die Kurse alle total manipuliert oder wir erleben die klassischen Züge einer Deflation...
    aber mich muntert es auf, dass Platin genauso teuer ist wie Gold.... kennt jemand eine gut Bezugsquelle für Platin???



    Kennt jemand das normale Ration zwischen Platin und Gold??

  • Ist es noch irgendwie zu erklären, dass bei der Unsicherheit an den Börsen der Goldpreis immer noch am sinken ist?


    Es wird häufig geschrieben, dass der Goldpreis manipuliert wird ... kann mich mal jemand aufklären, auf welchen Wegen er manipuliert werden kann? (dann kann ich gezielter einschreiten :D :D :D )

  • Zitat


    Das stimmt zwar, allerdings wollen die Leute halt nicht erst mit 50 im eigenen Haus wohnen, sondern vielleicht schon mit 30. Klar, man könnte sich inzwischen auch das Haus mieten. Die Miete wäre dann aber so hoch, dass für einen Mittelständler kaum mehr Ersparnisse übrigbleiben würden.
    In sofern hat es schon Vorteile, einen Kredit aufzunehmen, und (z.B. wegen Familie) in eine größere Immobilie zu ziehen, die man über die Jahre abbezahlt. Wie hoch das Risiko dabei ist, hängt primär davon ab, wie geschickt man die Rahmenbedingungen für den Kredit steckt.
    Fazit: Es ist nicht alles schwarz und weiß.


    Wie Du richtig andeutest, ist die Frage einer Wohnimmobilie als Eigentum oder zur Miete eine Frage des WOLLENS. Man sollte trotz des HABENWOLLENS aber auch -neudeutsch- Risikomanagementaspekte nicht außer Acht lassen.


    Als Mieter hat man jedenfalls folgende darlehensbasierte Eigentümerrisiken nicht:
    - Immobilitätsrisiko (gelingt ein mobilitätserforderlicher Verkauf/Vermietung in Krisenzeiten überhaupt bzw. mit welchen Verlusten? )
    - Staatszugriffsrisiko (als im Grundbuch festgehaltener Eigentümer ist man willkürlichen staatlichen Besteuerung gerade in Krisenzeiten (woher will der Staat die 500 Mrd. nehmen -> Gelddrucken und Steuern) ausgesetzt (Fiktivmietbesteuerung, Zwangshypothek usw.)
    - Deflationsrisiko (bei einem heftigen Rückgang der Immo-Preise kann und wird der Darlehensgeber zusätzliche Sicherheiten verlangen bzw. zwangsvollstrecken (steht alles so in dem Standard-Darlehensvertrag)
    - Inflationsrisiko (beim Auslaufen der Zinsbindung bzw. Kündigung des Vertrages bei dem kleinsten Anlass können die zu zahlenden Summen astronomisch sein und ob das Einkommen ähnlich astronomisch ist, ist fraglich)
    - Untergangsrisiko (bei großflächigen Zerstörungen, dem Untergang der Versicherung einhergehend mit dem Versagen von Rückversicherungssystemen)


    Dies auf die Schnelle zusammengeschrieben. Es gibt bestimmt noch weitere Risiken, die man als Mieter nicht hat.

    *
    Gebt den Kindern der kommenden Generationen eine Chance und beendet die unwirtschaftliche, kaum beherrschbare und letztlich katastrophale Kernspaltungstechnik mit ihrem jahrtausendelang lebensbedrohendem Müll.

    2 Mal editiert, zuletzt von Wayne Schlegel ()

  • nunja. ich denke, der goldpreis sinkt, weil die mehrheit der marktteilnehmer im moment auf deflation spekuliert. Sicher gibt es einige belege in anderen threads, dass gold in einer deflation besser performen könnte. ich glaube, die gleichsetzung von gold = geld und damit der grund für ein gutes abschneiden von gold in einer deflation ist beim mainstreamanleger etwas in vergessenheit geraten.


    ärgerlicherweise werden die kurse halt nicht nur von den fundamentaldaten gemacht (nach denen gold ja diverse vorteile hat) sondern auch und im moment hauptsächlich von der psychologischen verfassung der Leute...


    @fundistephan: das problem beim silber sind die kleinen stückelungen... das wurde schon mehrfach von einigen leuten im forum erwähnt. (auch Händler, die eigentlich ja ein interesse an knappheit, hohen preisen und unsicherheit bei den kunden haben. angeblich kann man 30kg barren ohne probleme kaufen... des weiteren könnte man in den sauren apfel beissen und einen ETF kaufen. falls man denen nicht vertraut, gäbe es auch die möglichkeit, eine einkaufsgemeinschaft zu gründen und zum beispiel zu fünft einen solchen barren zu erwerben. ist allerdings ein bisschen schreibkram und über die rechtliche seite bin ich leider überhaupt nicht informiert...


    ingo

  • aber mich muntert es auf, dass Platin genauso teuer ist wie Gold.... kennt jemand eine gut Bezugsquelle für Platin???


    So viel ich weiß bekommst du z.B. bei der Bank Platinmünzen (KOALA i.Platin, MAPLE LEAF i.Platin). Pro Aurum bietet normalerweise auch welche an.


    Die normale Ratio würde mich auch interessieren!


    lg
    namefake

  • Dies ist kein Wunder, denn Gold war gesetzlich als Geld festgeschrieben. Die Leute, die dem Papier nicht trauten, kauften Gold, dessen Preis nicht fallen konnte, es gab keinen Grund Silber zu kaufen, Silber war gesetzlich zum Rohstoff verdammt.
    Aber dann kam´s in 1933, Gold wurde eingezogen und verboten! Und was glaubt ihr, was Silber in diesem Augenblick (zumindest kurzzeitig) gemacht hat ... :thumbsup:


    Minos



    können wir daraus folgendes schließen:


    Silber = Rohstoffe = Warengut
    Goldbarren = Rohstoffe = Warengut
    Goldmünzen (Krügerrand, Natura, 100 Gold-€uro, etc ...) = offizielles Zahlungsmittel = GELD


    laut dem was ich oben entnehmen kann, sind GOLDMÜNZEN, die offizielles Zahlungmittel sind, den Goldbarren also ganz klar vorzuziehen !
    ist das so?!!!


    Also das WAHRE Geld sind nur die GoldMÜNZEN, welche auch offizielles Zahlungsmittel sind ! Deshalb der RUN auf die Münzen in den letzten Wochen.

    3 Mal editiert, zuletzt von romario ()

  • […]


    Dies ist m.E. die falsche Schlussfolgerung:


    Da es aktuell weltweit keine Goldpreisbindung mehr gibt, ist es zunächst den Menschen auf der Straße freigestellt, was sie im Krisenfall als Geld betrachten. Wenn der Gesetzgeber nicht zuvorkommt, mit Festlegungen, Goldverboten oder ähnlichem. Damit ist allerdings zu rechnen!


    Wenn dem Menschen auf der Straße freie Wahl gelassen würde, wird es Gold und wahrscheinlich auch Silber sein, das er als Geld ansieht, dabei ist es egal, in welcher Form. Erst staatliche Einriffe werden Verschiebungen in die eine oder andere Richtung erzeugen.


    Minos

    Gold, the canary in the coal mine.

    Einmal editiert, zuletzt von Minos ()

  • Ich moechte hier nur kund tun das es inzwischen in unserem EU Nachbarland Ukraine seit Montag den 13.10. bei einigen Banken zum Bank run und damit verbundenen NICHT Auszahlung , Einfrierung, von Spareinlagen gekommen ist. Ich habe vor Ort die Menschenschlangen vor Banken gesehen. Es sind nach ersten selber recherchierten Informationen die "Prominvestband" , "Nadra Bank" und die "Privat Bank" betroffen. Die "Forum Bank" Tochter der Commerzbank, scheint aktuell nicht betroffen zu sein. Fakt ist, die Lage ist sehr angespannt, gleichzeitig steigen die Preise deutlich, die Inflation hatte im Juli den Stand von 27% erreicht! Fuer Spareinlagen nwerden aktuell auf Griwna Basis 20,4% geboten!


    DEFLATION ist im uebrigen KEINE gegeben wenn die Geldmenge M3 in dem Tempo weiter steigt (zuletzt 15% in der Eurozone) und aufgeblaeht wird kommt zwangslaeufig Inflation!
    Wir spueren die Inflation nur deswegen nicht so hart weil eben der ueberwiegende Teil der Bevoelkerung ausgenutzt wird und gezwungen ist fuer Hungerloehne zu arbeiten! Daher hat der groesste Teil der Bevoelkerung auch kein Geld!


  • Unterschätzt den Dottore nicht. Der weiß genau, was kommt.
    Aber als Auftragsschreiber darf er das natürlich nicht sagen.
    In wessen Auftrag kann man sich ja denken. Genauso wie andere in diesem Forum, die Bargeld präferieren. Gestern wieder so einer.
    Wer bezahlt eigentlich dieses Forum (das gelbe), die Installierung etc. kostet auch. Und dass der "Chef" und Co. das alles umsonst machen, kannn mir keiner erzählen. Wer steckt dahinter und was will man erreichen? Diese Fragen sollte man sich mal stellen.
    Gestern schrieb Dottore von einer DeDe, einer deflat. Deflation, GB hat es ja schon erwähnt. Was soll das sein?
    Minus x minus ergibt plus, habe ich in der Schule gelernt.
    Also Hyperinflation. :thumbsup:


    Grüße


  • Da fällt mir nur folg. Erklärung ein:


    Wenn der Preis von Gold festgelegt ist wie z.B. bei 35 $ (s.o. auch in der Zeit 1933-1951) und eine Inflation stattfindet (die Währung $ war ja nur teilgedeckt) kann Gold nicht im Wert steigen. Ein Inflationsausgleich kann also nicht stattfinden. Erst Ende der 60er/Anfang der 70er Jahre ist Gold dann massiv gestiegen, insbes. nachdem Nixon die Goldeinlösung für den $ beendet hat.


    Grüße


  • Das stimmt zwar, allerdings wollen die Leute halt nicht erst mit 50 im eigenen Haus wohnen, sondern vielleicht schon mit 30. Klar, man könnte sich inzwischen auch das Haus mieten. Die Miete wäre dann aber so hoch, dass für einen Mittelständler kaum mehr Ersparnisse übrigbleiben würden.
    In sofern hat es schon Vorteile, einen Kredit aufzunehmen, und (z.B. wegen Familie) in eine größere Immobilie zu ziehen, die man über die Jahre abbezahlt. Wie hoch das Risiko dabei ist, hängt primär davon ab, wie geschickt man die Rahmenbedingungen für den Kredit steckt.
    Fazit: Es ist nicht alles schwarz und weiß.


    Hallo,


    ich glaube Du hast den einfachen Zusammenhang zwischen Bilanz und GuV immer noch nicht kapiert oder? Mit dem Haus investiere ich in Verbindlichkeiten. Und wenn das Haus abbezahlt ist, habe ich ein Aktiva, das Ausgaben generiert, aber keine Einnahmen. Ganz tolle Investition muss ich sagen. :wall:
    Wenn ich auf Miete wohne bleibt Geld übrig um es in Vermögenswerte zu stecken, die Einnahmen generieren. Damit habe ich die Chance aus der Tretmühle auszubrechen. Mit einem Haus auf Kredit nicht.


    Mittelschicht:
    Arbeitet für Gehalt (arbeitet für andere)
    Zahlt Steuern (arbeitet für Staat)
    Kauft Verbindlichkeiten als Investition (arbeitet für die Bank)
    Und wann arbeitet man für SICH SELBST?


    Das schlimme ist, dass teilweise Steuerberater, Buchhalter, Rechtsanwälte, Banker und BWL´er diesen einfachen Sachverhalt nicht kapieren, denn es wird so in normalen Hochschulen auch nicht gelehrt. Denn würden sie es lehren und die Leute kapieren, würde die Pyramide kippen ;)


    best regards
    BAAL

    Und wenn Du meinst es geht nichts mehr, kommt von irgendwo ein Weltkrieg her.

    6 Mal editiert, zuletzt von BAAL ()


  • Mit dem Haus investiere ich in Verbindlichkeiten. Und wenn das Haus abbezahlt ist, habe ich ein Aktiva, das Ausgaben generiert, aber keine Einnahmen. Ganz tolle Investition muss ich sagen. :wall:
    best regards
    BAAL


    Für ein abbezahltes Haus zahlst du zwar laufende Kosten, die sind aber viel niedriger als für eine gleichgroße Wohnung oder Haus zur Miete.
    Das ist wohl logisch.
    Die vielfach angegebenen Kosten für ein Haus (Reparaturen, Abschreibung,...) sind genauso praktisch relevant wie die angeblichen Lagerkosten, die man für Edelmetalle einrechnen soll, falls man sie physisch in Besitz hat.
    Absolut daneben.
    Wer nicht jeden Finger nur als Daumen benutzen kann, repariert selbst. Dafür spart man zusätzlich die Fitnessstudiokosten und setzt die Unkosten ab. Die Abschreibung ist mir so was von egal, mein Haus ist von 1870 und schon fast sechs mal abgeschrieben und trotzdem in sehr gutem Zustand.
    Das Gefühl des Besitzes (z.B. von Edelmetallen) kennt ja jeder, warum sollte das beim Immobilienbesitz anders sein.
    Mieter sind wie Papiergoldbesitzer, sie TRÄUMEN sie besitzen etwas, hier ein Wohnrecht.


    Schulden würde ich für ein Haus keine aufnehmen. Ich habe noch ein Haus im Ausland, das habe ich in acht Monaten selbst gebaut und in der Zeit im Wohnwagen gehaust. War eine schöne Zeit.
    Das Gegenteil von Global Economic Collapse.
    So Bogen zurück gefunden, Glück gehabt pfffft.

  • Zitat

    Um es mal drastisch zu sagen: Wenn es morgen knallt und wir unser Einkommen verlieren, fliegst du aus der Wohnung, weil du die Miete nicht mehr bezahlen kannst. Meine Belastungen sind dagegen geringer (Grundsteuern, Versicherung ...) und die Chance, dass ich mein Dach über dem Kopf behalte sind größer.


    Hallo,


    hahahaha genau das ist das Problem ANGST, dann sind wir aber wieder bei Psychologie. Glaub ruhig weiter an Deine Ausführungen, man muss ja schließlich das, was man jahrelang gemacht hat, auch rechtfertigen, egal ob es objektiv betrachtet falsch ist oder nicht. :D ;)
    Anstatt eine Personengesellschaft zu gründen -bietet einige Abschreibungsmöglichkeiten, die die Ausgaben mindern-, in die man die Vermögenswerte steckt um Einnahmen steuerfrei zu generieren, plappert man lieber vor sich hin. Was nicht sein kann, dass ich Jahre lang unclever agiert habe, darf einfach nicht sein BASTA :D
    Lass mich aber nicht mal Deine Frau -auf Kur- treffen und in die Geheimnisse einweihen, dann ist nämlich schnell aus mit LUSTIG, wenn sie merkt, dass ihr Finanzchef so richtig nicht wirklich Ahnung hat. Spätestens dann herrscht Chaos im kleinen Familienbetrieb mit schlechten Cashflow :thumbsup:


    Ach ja, auch eine kreditfinanzierte Immobilie hat einen Cashflow, aber einen schlechten ;)


    best regards
    BAAL
    P.S Ich lasse Dich aber gerne im Glauben, dass Deine Ausführungen richtig sind. Es beweist mir nämlich, dass das System perfekt funktioniert, wenn nicht mal Aufklärung hilft :D

    Und wenn Du meinst es geht nichts mehr, kommt von irgendwo ein Weltkrieg her.

    3 Mal editiert, zuletzt von BAAL ()

  • baal, nichts für ungut, aber ich finde du bist der totale Theoretiker - eben VWL'er.
    Auf dem Papier magst du immer recht behalten, das LEBEN findet aber woanders statt.
    Das mit der Frau wird eher dich auf dem falschen Fuss erwischen.
    Denk mal kurz darüber nach.


    Ansonsten habe ich nichts gegen Theoretiker im Allgemeinen, sind auch notwendige Leute - aber sie verstehen das LEBEN als solches überhaupt nicht.

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