Global Economic Collapse


  • Das ist unsachlich argumentiert. Morgen kann sich ein Alleinherrscher in Deutschland selber zum Kaiser krönen und sämtliches Privatvermögen konfiszieren, einschließlich Gold selbstverständlich. Ebenso kann Dir morgen ein Meteorit auf Deine zu Hause gehorteten Goldvorräte fallen, die dann verdampfen. Weil das theoretisch denkbar ist, heißt es noch lange nicht, dass der Eintritt des Falls sonderlich wahrscheinlich ist. Und so etwa ist es auch mit der Bahauptung, weil die GKVen in Insolvenz gehen können, ist völlig klar, dass nun auch für jeden Versicherten eine Nachschussplicht kommt.


    So lange es eine Pflichtversicherung gibt, wird man halt im Insolvenzfall nahtlos von einer anderen Kasse aufgenommen. Auch wenn man gerade im Krankenhaus liegt. Natürlich kann sich das auch ändern, aber ist das sonderlich wahrscheinlich?


    Dass ein Insolvenzfall in privaten Versicherungen ein Problem ist, ist mir auch klar. Aber selbst da ist keine Nachschusspflicht gegeben, was ich damit nur ausdrücken wollte.


    Es ist erfrischend, dass hier im Forum nicht alles durch die rosa-rote Brille gesehen wird. Aber gelegentlich schlägts hier auch mal arg ins Gegenteil um.......

  • Ben bittet um Flugerlaubnis:


    16.15 Uhr: US-Notenbankchef Ben Bernanke hat angesichts der Wachstumsschwäche ein weiteres Konjunkturprogramm gefordert. "Mit einem Wachstum, das vermutlich für mehrere Quartale schwach bleiben dürfte, und mit der Gefahr einer länger andauernden Flaute erscheint es derzeit angemessen, dass der Kongress ein Konjunkturpaket in Erwägung zieht", sagte Bernanke am Montag vor dem Haushaltsausschuss des US-Repräsentantenhauses. Erstmals sprach sich der Notenbankchef damit für ein neuerliches Wachstumspaket aus.


    Das Programm solle Maßnahmen enthalten, durch die der Zugang zu Fremdkapital erleichtert werde, sagte Bernanke weiter, ohne dies näher auszuführen. Im Sommer hatte die US-Regierung mehr als 100 Milliarden Dollar an Steuerschecks versandt, um den privaten Konsum zu stützen. Allerdings hatte das nur vorübergehend zu vermehrten Ausgaben geführt; von Juli bis September gingen die Einzelhandelsumsätze in jedem Monat zurück.

    Die Banken verursachen letztendlich diese deflationaere Entwicklung, weil sie kein Geld in Umlauf bringen. Keine Frage, es wird zu einer weiteren derartigen Notmassnahme kommen, da man unter diesen Umstaenden - totaler Defekt des Bankensystems - keine andere Wahl hat. Obama hat im Falle seiner Wahl zum Preasidenten weitere Tax-Credits angekuendigt. Aber 100 Mrd sind mehr ein heisser Tropfen auf den Stein. Sinnvoller waere ein staatliches Konjunktur- und Aufbau-Programm (z.B.Infrastruktur etc).

    Ausser den realwirtschaftlichen Indikatoren und Daten gibt es keinen Grund fuer einen Aktiencrash.

  • Aber 100 Mrd sind mehr ein heisser Tropfen auf den Stein. Sinnvoller waere ein staatliches Konjunktur- und Aufbau-Programm (z.B.Infrastruktur etc).


    Wieso denke ichbei deinen Worten nur an Roosevelt und Krieg??? ... Mmmmhh...

    Der israelische Botschafter in Bonn, Asher ben Nathan, antwortete in einem Interview auf die Frage, wer 1967 den 6-Tage-Krieg begonnen und die ersten Schüsse abgegeben habe: „Das ist gänzlich belanglos. Entscheidend ist, was den ersten Schüssen vorausgegangen ist.“

  • Hallo,


    unsere Privatbanken wollen wohl nichts von Rettungspaket wissen? Warum? Das wurde hier bereits erörtet. Die Antwort ist im limbischen Persönlichkeitsprofil des Performers -viele Bankmanager haben dieses Profil, sonst wären sie nicht auf diesem Posten- zu finden. Deren Motive sind z.B: Stolz, Durchsetzung, Macht, Elite, Status. Bevor man sich sein Gehalt deckeln läßt, Macht verliert, sich in der Privatbanker-Kaste "lächerlich" macht, wird man versuchen die EK-Quote anders zu erhöhen, mit enormen Auswirkungen auf die Realwirtschaft. Genau das haben unsere AMATEURE in der Politik wieder mal verpennt. Eine Schande :wall:


    best regards
    BAAL

    Und wenn Du meinst es geht nichts mehr, kommt von irgendwo ein Weltkrieg her.

    Einmal editiert, zuletzt von BAAL ()

  • Wieso denke ichbei deinen Worten nur an Roosevelt und Krieg??? ... Mmmmhh...

    Deine Befuerchtung ist schon berechtigt. Die Deflation, sobald sie nicht mehr abgewendet werden kann, wird langfristig in die Neuordnung der Welt fuehren (siehe Signatur).

    Ausser den realwirtschaftlichen Indikatoren und Daten gibt es keinen Grund fuer einen Aktiencrash.

    Einmal editiert, zuletzt von Tollar ()

  • Das beschreibene Schema ist seit 1913 moeglich und wird schon immer praktiziert. Hoehere Staatsverschuldung wird langfristig zu nachhaltiger Geldentwertung fuehren. Kurz- und mittelfristig entscheidend sind aber nicht die Bilanzen von FED und Treasury, sondern die reale Geldmenge im Umlauf.

    Ausser den realwirtschaftlichen Indikatoren und Daten gibt es keinen Grund fuer einen Aktiencrash.

  • Aber 100 Mrd sind mehr ein heisser Tropfen auf den Stein. Sinnvoller waere ein staatliches Konjunktur- und Aufbau-Programm (z.B.Infrastruktur etc).


    "Deflation Deflation ..." :wall:


    Was macht eigentlich ein Umverteiler, ein Sozialist mit EMs, wenn das Geld seiner Meinung nach immer mehr wert wird?


    Nur weil bei den Normalsterblichen, die das Geld nicht selber drucken können, durch Geldentwertung immer schneller Ebbe in der Kasse ist, heißt das eben nicht, dass eine Deflation gegeben ist - im Gegenteil!

    Zitat

    Bonus Maimonides: "Aber grundsätzlich würde ich es natürlich immer begrüssen, wenn ihr euch vor dem Kampf gegen den Zionismus gegenseitig entsorgt :D ."


    "Auf lange Sicht bieten radikaler Individualismus unter Nichtjuden und die Zersplitterung der [jeweiligen] nichtjüdischen Kultur[en] ein besseres Umfeld für den Judaismus als gruppenevolutionäre Strategie, und dies ist tatsächlich eine bedeutende Richtung der gegenwärtigen jüdischen intellektuellen und politischen Aktivität."

  • Nur weil bei den Normalsterblichen, die das Geld nicht selber drucken können, durch Geldentwertung immer schneller Ebbe in der Kasse ist

    Wo siehst Du heute Geldentwertung ?

    Ausser den realwirtschaftlichen Indikatoren und Daten gibt es keinen Grund fuer einen Aktiencrash.

  • Quelle: http://www.spezial-depot.de/Zi…s-bei-bestimmten-Artikeln

  • Man denkt an $150 Mrd, Experten fordern aber minimum $300 Mrd, damit es (in einem deflationaren Umfeld) Wirkung zeigt. (Das letzte Programm hatte $168 Mrd ausgeschuettet).
    http://biz.yahoo.com/ap/081020/financial_meltdown.html

    Ausser den realwirtschaftlichen Indikatoren und Daten gibt es keinen Grund fuer einen Aktiencrash.

  • - Es gab Milton Friedman
    - Es gibt seine Chicago Boys
    - Es gibt seine Schock-Strategie Weltweit über Jahrzehnte erprobt und gelebt.
    - Es gibt die Economic Hitman


    Die USA diktiert, die Richtung, den Takt und jeden einzelnen Schritt (wie immer)


    Oder die USA agiert, der Rest der Welt reagiert.


    Die USA hat ein klar erkennbares Programm für Handlungen.


    Über den $ zur "freien Marktwirtschaft" wie sie bei den Chicago Boys gelebt wird.
    Wenige Reiche leben auf Kosten der Geknechteten, Weltweit erfolgreich getestet jetzt ausgereift.


    Mir fällt im Moment kein Punkt ein bei dem die USA nicht die Strategie bestimmt hat.


    Auf dem Weg zu 2007...


    - man schafft die New Economie und wärmt schon mal riesige Summen $Luft vor damit sie
    - in die nächsten Blase, die Kreditblase, fließen kann.
    - man schafft Derivate und verkauft diese an das Ausland
    (Der Rest der Welt staunt und versucht es nach zu machen)


    - man schenkt zig Millionen Amerikanern eine Hypothek damit diese sich ein Haus kaufen können und verkauft die Kredite weiter ins Ausland
    (Der Rest der Welt staunt und versucht es nach zu amen)


    - man bezahlt den CEO's horrende Gehälter
    (Der Rest der Welt staunt und versucht es nach zu amen)


    - man bläst unglaubliche Kreditmengen in die Märkte und bläst dabei die Banken zu grotesken Monstern auf.
    (Der Rest der Welt staunt und versucht es nach zu amen)


    - man erschafft das Instrument Cross Border Leasing.
    (Wieder Staunen, was wollen die Amerikaner mit der Kanalisation von Duisburg ? Ne das machen wir aber nicht!)


    - man lockt den Rest der Welt nach Afghanistan
    (Der Rest der Welt staunt wie kommen wir eigentlich hier hin?)


    - man macht dem Rest der Welt weiß, der böse böse Sadam....
    (Der Rest der Welt staunt was machen die denn da ? Ein paar machen mit)



    Die USA bereiten den nächste Schock vor, und wie immer, bestimmen sie jeden einzelnen Schritt.
    Jetzt kommt die Finanzielle Kernschmelze.


    - Die USA BailOuten ihre Big Player (Bear Stearns...........)
    (Der Rest der Welt bereitet sich schon mal darauf vor, das nach zu amen)
    - Die USA retten die Finanzwelt mit einem 700Milliarden Rettungspaket
    (Der Rest der Welt, na das können wir aber auch)


    So jetzt haben wir Ende Oktober 2008.


    Die USA haben alles so gelegt und konstruiert das der Finanzkollaps, der über den Rest der Welt abläuft, nicht mehr aufgehalten werden kann.
    Und falls es zu Schwierigkeiten bei dem schnellen totalen Schock durch den Zusammenbruch der Weltwirtschaft kommen sollte.
    Kann man durch die eine oder andere kleine Maßnahme, Dominosteine die nicht wie geplant umfallen noch mal anschuppsen.


    Warum denn sonst, bestimmt man das Handeln des IWF, mit seinen Chicago Boys in den entscheidenden Positionen.
    - Oh der IWF Kredit kam ein bisschen zu spät, wie schade....
    - Oh dummer Weise werden alle Frachtversicherungen durch die richtigen Kontrolliert


    Und der Rest der Welt soll glauben die armen armen USA die können ja gar nicht mehr die sind doch Bankrott.
    Bald sind zur Bedeutungslosigkeit verurteilt.


    (Jahrzehnte lange Manipulation der Öffentlichkeit, der Präsidenten, der Wirtschaft und jetzt das Ende soll so nicht geplant sein ?)


    (Wer es glaubt wird selig)

    "Wer gibt wem was wofür"

  • baronmike


    Solche Feindbilder verwaessern nur unser Denken. Es ist nicht die USA, die die Welt regiert, sondern die privaten Banken dieser Welt regieren die USA und den Rest der Welt.

    Ausser den realwirtschaftlichen Indikatoren und Daten gibt es keinen Grund fuer einen Aktiencrash.

  • Man denkt an $150 Mrd, Experten fordern aber minimum $300 Mrd, damit es (in einem deflationaren Umfeld) Wirkung zeigt. (Das letzte Programm hatte $168 Mrd ausgeschuettet).
    http://biz.yahoo.com/ap/081020/financial_meltdown.html


    Na ja, das letzte Programm aus dem Frühjahr verpuffte ja förmlich. Ein Strohfeuer, mehr blieb nicht davon übrig. Ich bezweifle, das 300 MRD reichen, wieviel braucht denn schon alleine GM ?


    Wünsche


    ...einen goldigen Tag


    Tut

    "Um klar zu sehen genügt oft schon eine geringe Veränderung des Blickwinkels"

  • Da stimme ich Dir voll zu. Ansonsten siehe Signatur.

    Ausser den realwirtschaftlichen Indikatoren und Daten gibt es keinen Grund fuer einen Aktiencrash.

  • Deine Befuerchtung ist schon berechtigt. Die Deflation, sobald sie nicht mehr abgewendet werden kann, wird langfristig in die Neuordnung der Welt fuehren (siehe Signatur).


    Achja... das war nicht gegen dich gemünzt... nur um den Trollen hier den Wind zu nehmen, da ich schon wieder wegen "meines Tones" gerügt wurden bin.

    Der israelische Botschafter in Bonn, Asher ben Nathan, antwortete in einem Interview auf die Frage, wer 1967 den 6-Tage-Krieg begonnen und die ersten Schüsse abgegeben habe: „Das ist gänzlich belanglos. Entscheidend ist, was den ersten Schüssen vorausgegangen ist.“

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