Global Economic Collapse

  • Kommentar vom Hartgeld-Club-Nürnberg ( http://www.hgcn.de/ :(



    Es bestand zu keiner Zeit keinerlei Gefahr...

  • Wenn weder mmnews noch HGCN klar benennen können, das es RON PAUL war, der Ben geärgert hat, muss ich an den Fähigkeiten dieser beiden Blogs zweifeln.


    Meine Güte... Paul spricht seit Jahren über Gold und über einen Absturz des Dollar.


    Ihr tut so, als hätte in Kind gewagt zu sagen: "Der Kaiser ist nackt."


    Wenn Pual über Gold spricht, ist es so als würde HC Strache über einen Friedensvertrag und die Ostgebiete sprechen...


    Alles nichts neues...

    Der israelische Botschafter in Bonn, Asher ben Nathan, antwortete in einem Interview auf die Frage, wer 1967 den 6-Tage-Krieg begonnen und die ersten Schüsse abgegeben habe: „Das ist gänzlich belanglos. Entscheidend ist, was den ersten Schüssen vorausgegangen ist.“

  • Ich werde mich jetzt zurück lehnen und den Sturzflug des DOW beobachten... der DAX wird sich dann auch nicht mehr lumpen lassen...

    Der israelische Botschafter in Bonn, Asher ben Nathan, antwortete in einem Interview auf die Frage, wer 1967 den 6-Tage-Krieg begonnen und die ersten Schüsse abgegeben habe: „Das ist gänzlich belanglos. Entscheidend ist, was den ersten Schüssen vorausgegangen ist.“

  • Gerade auf NTV zu sehen:



    Herr Nörenberg von Citigroup kann nicht verstehen, warum sich die Aktionäre nicht mit Zertifikaten gegen die Verluste abgesichert haben!!!!!


    Mal ne Frage: Sind die so blöd, oder tun die nur so?


    Ich meinerseits gratuliere erst mal jedem recht herzlich, der seine Aktien mit Lehmann-Zertifikate abgesichert hatte. ;(

    Einmal Schalker - immer Schalker.


    Einmal Goldbug - immer Goldbug

  • Über die folgende Meldung musste ich doch ein wenig Schmunzeln: :)


    Per Privatjet auf Betteltour bzw. Bittsteller im Privatjet



    Es ist eine bittere Ironie, Luxus-Privatjets nach Washington D.C. fliegen zu lassen, aus denen Leute entsteigen, die ihre Hand aufhalten und erzählen, dass sie jetzt Kosten einsparen und rationalisieren müssen“, entzürnt sich der republikanische Abgeordnete Gary Ackerman laut CNN. Er fügt hinzu: „Hätte man die nicht einfach auf erste Klasse in einem Linienflug herunterstufen können? Das hätte uns zumindest den guten Willen signalisiert.“


    Der republikanische Abgeordnete Brad Sherman fragte gestern zu Beginn der Anhörung, welche der Anwesenden Vertreter der Autoindustrie mit kommerziellen Airlines angereist sei. Keiner meldete sich. Sherman fragte anschließend, ob denn jemand bereit wäre, seinen Privatjet zu verkaufen und noch heute mit kommerziellen Airlines zurückzufliegen. Erneut ging keine Hand nach oben.


    Im Beispiel geht es nur um Symbolik - der Verkauf eines Privatjets würde die weltweit agierenden Autohersteller sicher nicht retten.

    Es illustriert jedoch, wie wenig es den Konzernchefs gelugen ist, das Vertrauen der anwesenden Abgeordneten in der öffentlichen Anhörung zu gewinnen. Es war ein Fehler, den Hilfsappell mit einer Drohung zu begründen, nämlich mit drei Millionen Jobs, die in den USA auf dem Spiel stünden (Wagoner).
    Die Politiker[...] verlangten einen Plan dafür, inwieweit das geforderte 25-Milliarden-Dollar-Paket helfen werde, das die Automanager als "Überbrückungskredit" bezeichneten. So fragte John Campbell, Republikaner aus Kalifornien: "Wie sieht die andere Seite der Brücke aus? Was werden sie anders machen als sie es vor sechs Monaten geplant hatten."


    Eine überzeugende Antwort blieben die Chefs der Big Three schuldig. Die Automobil-Analystin Maryann Keller verglich im Gespräch mit den Detroit News die Anhörungen mit dem Jahr 1979. Damals warb Chrysler-Chef Lee Iacocca um die Rettung seines Unternehmens. "Der konnte erklären, wie er das Geld später wieder zurückzahlen würde. Das habe ich von Wagoner und seinen Mitstreitern nicht gehört."
    Die sonst so stolzen Topmanager mussten sich von den Abgeordneten auch anhören, dass sie mit falschen Managemententscheidungen, einer falschen Modellpolitik und ungenügendem Kundenservice selbst für die jetzige Misere verantwortlich seien.


    :thumbsup: [smilie_happy]



    Wobei sich das Smiley nur darauf bezieht, dass die stolzen Herren Privatflieger so vorgeführt wurden.


    Die Pleite der "Großen Drei" wäre sicher kein Grund zum Jubeln.

    2 Mal editiert, zuletzt von Tengu1 ()

  • Die Pleite der "Großen Drei" wäre sicher kein Grund zum Jubeln.


    Nein garantiert nicht. Da hängen auch in D viele Zulieferer dran. Opel, die in GM Konzern wahrscheinlich noch die konkurenzfähigsten Autos bauen würde es mitrasieren. Volvo, als Fordableger wird es auch nicht überleben.
    Resultat wäre ein Gewinn weltweiter Marktanteile für Fernost.

  • Die Welle mit den Kreditkartenschulden ist noch gar nicht durch, da sieht das Handelsblatt schon die nächste Welle...


    Anleihen auf Gewerbeimmobilien wackeln


    Zur Quelle

    "70% Warscheinlichkeit, dass uns der ganze Laden hier um die Ohren fliegt", Dirk Müller (alias Mr. Dax) auf DAF - 08.10.2008

  • Statt Bankenschliessung ist in USA nun eine neue Gründerphase angesagt - die Geschäftsbanken schiessen dort aus der Erde wie die Schwammerln nach einem milden Herbstregen. Nun will sich auch noch die General-Motors Bank in eine Geschäftsbank umwandeln. Der einzige Geschäftszweck scheint jedoch im Zugang zu den staatlichen Milliardenhilfen zu liegen. Aus den ehemaligen Private Equity-Höllenhunden sind inzwischen hungrige Strassenköter geworden. Mit Chrysler stellen sie sich dann noch an einem anderen Bettelfenster an:



    GM-"Bank" und Cerberus-Tochter GMAC will staatliche Milliardenhilfe


    Die notleidende frühere General-Motors- Finanzierungssparte GMAC will sich zu einer Geschäftsbank umwandeln und so staatliche Milliardenhilfen anzapfen. General Motors (GM) hält noch knapp 50 Prozent an dem Autofinanzierer. Mehrheitseigner ist der Finanzinvestor Cerberus, dem auch der US-Autobauer Chrysler überwiegend gehört.


    GMAC hatte wegen der Hypothekenkrise im dritten Quartal mit minus 2,5 Mrd. Dollar das fünfte Quartal in Folge ein Minus erlitten.


    http://www.wirtschaftsblatt.at…ternehmen/351871/index.do


    Salut

  • Die Welle mit den Kreditkartenschulden ist noch gar nicht durch, da sieht das Handelsblatt schon die nächste Welle...


    Anleihen auf Gewerbeimmobilien wackeln


    Zur Quelle


    Ja das wird auch schmerzlich fuer deutsche Banken, die Gewerbeimmobilien in den USA finanziert haben. Dabei natuerlich die Deutsch Bank. Es kracht heftig zwischen Donald Trump und Deutscher Bank, er verklagt die DB auf $3Mrd. http://www.reuters.com/article…ews/idUSTRE4A983H20081110

    Ausser den realwirtschaftlichen Indikatoren und Daten gibt es keinen Grund fuer einen Aktiencrash.

  • Habe heute im TV die Meldung gehört, daß in Taiwan bereits Geld aus dem Hubrauber abgeworfen wird: jeder bekommt umgerechnet 85 Euro "um die Wirtschaft anzukurbeln". Mein Gold, ick hör Dir trapsen. :D

  • Habe heute im TV die Meldung gehört, daß in Taiwan bereits Geld aus dem Hubrauber abgeworfen wird: jeder bekommt umgerechnet 85 Euro "um die Wirtschaft anzukurbeln". Mein Gold, ick hör Dir trapsen. :D


    Da die Isländer keine Hubschrauber mehr haben, satteln die um, um ihren Anteil abzuholen. Die sind bereits unterwegs ...


    NICHT WEIL ES SCHWER IST, WAGEN WIR ES NICHT, SONDERN WEIL WIR ES NICHT WAGEN, IST ES SCHWER.
    Lucius Annaeus Seneca
    End corruption or at least let me participate in it!

  • 7550 Punkte... Fast 1000 Verlust in 2 Tagen...


    Was meint ihr... werden die PPT den Kurs morgen halten, oder sehen wir die 7.000?

    Der israelische Botschafter in Bonn, Asher ben Nathan, antwortete in einem Interview auf die Frage, wer 1967 den 6-Tage-Krieg begonnen und die ersten Schüsse abgegeben habe: „Das ist gänzlich belanglos. Entscheidend ist, was den ersten Schüssen vorausgegangen ist.“

  • US-Geheimdienste prophezeien Niedergang der USA

    Zitat

    Der Dollar verliert seine Rolle als Leitwährung, der Staat an politischer und wirtschaftlicher Macht - die US-Geheimdienste sehen für die Weltmacht USA eine so düstere Zukunft wie nie zuvor. Fazit ihrer neuen Studie: Die nach dem Zweiten Weltkrieg entstandene Weltordnung wird 2025 nicht mehr existieren.
    Der wirtschaftliche und politische Einfluss der USA wird in den kommenden zwei Jahrzehnten sinken. Es wird mehr Unruhen auf der Welt geben, Nahrungsmittel und Wasser werden knapper, Waffen immer zahlreicher. Das prophezeit die Studie "Global Trends 2025", veröffentlicht vom "National Intelligence Council", dem Zentrum der US-Geheimdienste für mittel- und langfristige strategische Prognosen.
    ....
    Die aktuelle Finanzkrise an der Wall Street sei zudem der Beginn einer globalen wirtschaftlichen Umgewichtung, so die Verfasser der Studie. Der US-Dollar werde seine Rolle als stärkste Währung der Welt verlieren, bis zu einem Punkt, wo er "der Erste unter Gleichen" sei. Niemals zuvor hat der nur alle fünf Jahre veröffentlichte Bericht, der auf der weltweiten Befragung von Experten und Vorhersagen von Geheimdienst-Analysten beruht, eine solch pessimistische Perspektive für die Stellung der USA gegeben.

  • Treasuries Fall, Eroding Biggest Weekly Gain Since 1987 Crash


    By Wes Goodman


    http://www.bloomberg.com/apps/…=abcsXIgEMs2o&refer=bonds


    Denke dass sich die Indizien für einen Wendepunkt der kurzfristigen Zwischenentwicklung verdichten. Viele negative Sentimente die man gar nicht mehr überhören und übersehen kann. Es geht nun großflächig an das Vertrauen in die Fiat Währungen mit all den schon beschriebenen Effekten. Die gerüchteweisen Goldeindeckungen einiger Länder (Russland, Iran, China, ...) könnten zudem fast zeitgleich die COMEX Auslieferungen im Dezember schwierig machen, perfektes Timing! Ölpreis könnte ein Indikator sein.

    Einmal editiert, zuletzt von GoldVector ()

  • Tja, ist doch merkwürdig. Da steht der Dow an den kritischen 7.800 und was passiert?


    Die drei von Automanager werden vorgeführt. Und die 25 Mrd $... das ist doch Almosen. Reicht doch nicht mal ein Quartal. Und tosendem Applaus wird es abgelehnt. Woher die plötzlichen Skrupel?


    Und der Dow auf Tallfahrt geschickt. Wem nützen crashende Aktienmärkte? Wohin geht das ganze Geld?


    7.200, 5.000, .... die nächsten Stationen. Und das Geld geht in Dollar und Staatsanleihen. Lebensverlängerung.


    Ich dachte ja auch, wie Kellermeister, Idiotenralley. Und Santa Claus kommt vom Himmel... mit neuen (kleinen) Hochständen. Aber so wie das jetzt abgeht, habe ich meine Zweifel.

    Einmal editiert, zuletzt von Ijon ()

  • Die Deflation in der Realwirtschaft ist kaum noch zu übersehen: mir kommt vor, die Supermarktprospekte überbieten sich inzwischen mit Preisnachlässen von 30% - 40% und die Angebote sind vor allem bei Markenartikel richtig gut. Und Hofer senkt dauerhaft die Preise weiterer Artikel (nicht mehr nur Milchprodukte, sd. Limonaden und Meeresfrüchte ), tlw. um mehr als 10%.
    Der Teufelskreislauf beginnt und langsam aber scheinbar unaufhaltsam kommt der wichtigste Faktor für eine Depression hinzu - die Psychologie: Keine Hoffnung auf Besserung in Sicht.


    Ich habe inzwischen meine Zweifel, ob massive inflatorische Maßnahmen hier noch etwas ändern können - so malen sich das die Wirtschaftstheoretiker vielleicht aus, aber könnte in der Praxis nicht folgender Effekt eintreten:
    Die Menschen erkennen sehr wohl mit ihrem Bauchgefühl, daß die Staaten alle überschuldet sind, daß also das Geld für die Rettungsmaßnahmen im Grunde nicht vorhanden ist. Was passiert, wenn nun massive Inflation auf depressive Wirtschaft trifft? Leben plötzlich alle in Saus und Braus wie in Boomphasen? Nein! Sie versuchen weiterhin zu sparen und kaufen nur das was als Wertanlage dient -> hyperinflationäre Depression als nächste Stufe nach der deflationären Depression?

  • Die Aktienbörsen müssen zurück zu den Wurzeln und Ideen [smilie_blume] einer Aktiengesellschaft. Nicht nur Infineon und die T-Aktie haben Aktionäre mehrfach vergewaltigt. Zurzeit ist Roulette mit einer 50%tigen Gewinnchance einfach seriöser, als eine Anlage in Aktien und daher die bessere Alternative.


    P.S. Wer hat die erfolgreiche Mannesmann AG............... :pinch: ......................Klaus Esser :thumbdown: und Joseph Ackermann :thumbdown:


    Wenn Aktiengesellschaften zu 60% - 80% fremdfinanziert sind, obwohl ja die Aktie selbst dem Unternehmen das Kapital besorgen sollte, dann ist das m.E. auch ein Spiegel für eine völlig in die Verschuldungskrise geratene Wirtschaft.

  • Ich bin mir nicht sicher, ob folgendes Zitat schon einmal gepostet wurde, aber ich möchte es Euch nicht vorenthalten, lasst es Euch auf der Zunge zergehen: *Bon Appetit*


    „Es gibt keinen Weg, den finalen Zusammenbruch eines Booms zu vermeiden, der durch Kreditexpansion erzeugt worden ist. Die Alternative kann nur sein: Entweder die Krise kommt früher – als ein Ergebnis der freiwilligen Einstellung der Kreditexpansion – oder später als eine finale und totale Katastrophe des betreffenden Währungssystems.“
    Ludwig von Mises [smilie_denk]


    Und was macht der Obama ab dem 20. Januar ? :D Eben, nämlich noch mehr Schulden! :cursing: Hat er überhaupt eine andere Wahl ? ;(

    Freigeld macht unfrei, Humanwirtschaft ist unmenschlich, die natürliche Wirtschaftsordnung ist unnatürlich.
    Zum "Wunder von Wörgl" => Merke: Stimuli erhöhen zwar die wirtschaftliche Aktivität, aber kaum die Produktivität.
    Der Staat beseitigt nicht die Mißstände, er erzeugt und vergrößert sie. :whistling:
    "Gold ist der Ausstieg aus dem Hamsterrad." :thumbsup:
    Es gibt nur einen aufrichtigen Gold-Bug: Der, welcher sein Vermögen NICHT in Fiat-Monopoly-Währung bemißt. :evil:

    2 Mal editiert, zuletzt von Fr0stbeule ()

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