Alles anzeigen[quote='Goldhut',index.php?page=Thread&postID=940573#post940573]...
Also, die 'Milchmädchen' (=Menschen ohne oder mit wenig Kapitalmarkt-'affinität') aus meinem Bekanntenkreis sind mächtig in Immos 'gegangen' in letzter Zeit. Natürlich auch mit viel Fremdkapitaleinsatz. Kostet ja zur Zeit ''nichts'', so gut wie nichts. Wenn einer mit Fremdkapital Aktien kauft, ist er bekanntlich ein Hasardeur. Kauft er Immos ist er ein seriöser Geschäftsmann. Kann ja nichts schief gehen, mit Immos.
Dass etwas schief gehen kann und was , wurde ja zur Genüge an anderen Stellen in diesem und anderen Foren erörtert. Ich persönlich hätte angesichts der Verschuldungssituation unserer Staaten kein gutes Gefühl in evidenten und greifbaren Vermögenswerten überinvestiert zu sein.
Zurück zu den 'Milchmädchen'. Immo-Kauf ist zur Zeit wohl das Gegenteil von 'anti-zyklischem' Handeln. Und die 'Milchmädchen' sind in der Regel nicht die ultimativen Gewinner eines Investment-Zyklus.
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Aber das kann natürlich auch Schwarzmalerei meinerseits sein. Möchte im Zusammenhang mit Minenaktien trotzdem nochmal an Kostolany erinnern:
[quote]Wenn alle Spieler auf eine angeblich todsichere Sache spekulieren, geht es fast immer schief.
Moin woernie,
der Kauf einiger Vermietungsobjekte führt nicht zwangsläufig bei jedem zu einer Übergewichtung einer Assetklasse
Ich persönlich rechne fest damit, dass das eine oder andere Asset in der Krise nicht wie geplant funktioniert. Daher habe ich immer eine breite Streuung vorgenommen. Physisches Edles und Ackerflächen sind mit Abstand die besten Investments gewesen. Im Bereich der "Substanzwerte" sprich Aktien haben sich auch fast ausnahmslos sämtliche Werte sehr gut entwickelt und zudem Dividenden abgeworfen. Nur die Minentitel fristen eben ein tristes Dasein. Immerhin kommt da noch eine kleine Monatsdividende herein. Die Miet-Immobilien werfen z. Zt. nach Investitionskosten und Steuern immer noch um die 3,5% ab. Da ich nie einen Cent Kredit aufnehme, kann es auch nicht sonderlich große Überraschungen geben. Es ist eben ein schönes Gefühl, auch nur von den Mieteinnahmen leben zu können. Dennoch halte ich in der jetzigen Situation auch gerne eine ordentliche nullverzinste Cash-Position - man weiß ja nie.
Grüße
Goldhut