Beiträge von Marbod

    Die Bucht ist bestenfalls für Zeitvertreibkäufe in der Kaffeepause geeignet.


    Drei Heiermänner mit Versand zu 12,05 € oder vergleichbare Spielereien.


    Alternativ kann man sie auch zur Kontaktaufnahme bei ernsthafteren Käufen nutzen.

    Zwar schon wieder 14 Tage her,aber ich liefere dennoch nach.


    Wie üblich wenn ich zur Öffnungszeit in der Gegend vorbeikomme fahre ich in Siegen von der Bahn ab und kaufe im Porokassenbereich ein paar Glinzeglanzdingens bei MP.


    Eigentlich wollte ich ne Faust voll Wienerle mitnehmen.


    Als ich wieder auf der Bahn war hatte ich mich aber damit abgefunden daß es nur ne Faust voll Ahornlättchen geworden ist.Da waren doch glatt die Philies am Schalter aus.


    Andererseits war es auch das ertse Mal daß ich in den 3,5-4 Minuten der einzige Mensch im Raum vor dem Schalter war.

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    Man wird sie jetzt zappeln lassen. Mal sehen welchen Einfluss die Wirtschaft nimmt. Schliesslich sind die Engländer wichtige Kunden. :D


    Man wird.


    Und genau dieser vorhersehbare Charakterzug machte den Schritt eben notwendig.

    Kleine Resterampe,


    teils weniger dolle Stücke(z.B. 3 gehenkelte 5 Mark Preussen)


    einige Medaillen(Heimerle und Meule,Weihnachtsmedaillen)


    ein paar Kleinbarren(10 und 20 Gramm)


    einfache Stücke (z.B. die österreichischen 25-50 und 100 Schilling Ausgaben bzw. 5DM Gedenkausgaben/Olympia Montreal)


    eine ganze Reihe Umläufer des 19. und 20 Jh.


    bis hin zu Stücken mit klarem Aufschlag zum Spot(z.B. 3 Mark Preussen oder Kanada Bison 1 Unze)


    Insgesamt 110 Stücke von 1840-2013


    Feingewicht 1456,75 Gramm



    Und schon RESERVIERT !

    die Kupferunzen


    Das wäre das nächste Problem.Es ist absolut nicht verständlich weshalb eine Einheit gewählt wurde welche für Edelmetalle üblich ist.


    Selbst wenn es die Absicht war eine superkleine Stückelung mit erkennbarer Materialwerthinterlegung anzubieten hätten es wohl mindestens mal 100 Gramm sein müssen.


    Ich nehme für das Beispiel mal zugunsten von Cu 8000 € /Tonne an(in der bösen Realität liegen wir bei eben mal der Hälfte!) was stolzen 80 Cent auf diese 100 Gramm entspräche.


    Und wir gehen weiterhin davon aus daß..."Investoren" bereit wären 100% Aufschläge zu zahlen was ebenso eher vermessen ist.


    Selbst in diesem extrem zu Gunsten von Cu gekünsteltem Bsp. müßte eine 100 Gramm Münze also um 1,60€ zu haben sein.


    http://www.nbbmuseum.be/de/2011/03/aesrude_aesgrave.htm


    http://www.imperiumromanum.com…haft/geld/geld_aes_01.htm


    Nope,das Zeug war selbst vor 23 Jahrhunderten nicht wirklich praktisch und auch die Versuche der Schweden oder Russen in der Neuzeit ein materialwertgedecktes Kupfergeld real zu nutzen eher von bescheidenem Erfolg gekrönt.

    Historische Numismatik in Cu ist auch eine völlig andere Baustelle.
    Ein Sesterz kann locker den Gegenwert von 100 Gramm Au überschreiten.


    Recht massiv auch die 10 Kopeken des 18.Jh.(Teils über 70 Gramm)


    Aber genau deshalb fragt man sich weshalb heute so winzige Dinger in einer Maßeinheit geprägt werden die nicht für Cu gedacht war.


    Wenn man 17xx schon jenseits der 70 Gramm prägte um eine Kleinmünze mit Materialwertdeckung zu haben spricht das 2016 nicht gerade für 31,1 Gramm Kupferlinge.

    Geldgeschichtlich hat Cu gewiß seine Rolle gespielt.


    Wie man sieht allerdings auch im 18. Jh. nur durch eine relativ große Masse bei nicht allzu üppigem Gegenwert.


    In der relativ frühen römischen Republik gab es auch vergleichbare Barren und Gußmünzen welche nur den Materialwert repräsentierten.Das war derart unpraktisch daß man relativ bald auf Silbermünzen einerseits und Scheidemünzen andererseits übergegangen ist.

    Wem es gefällt dem gefällt es.


    Jeder darf sammeln was er mag.


    Ein auch nur halbwegs sinnvolles Invest ist es eben bei diesen Aufschlägen hinten und vorne nicht.

    Da mir aus Peru bisher nur die Stanzdinger der Banco del Minero in die Hände gefallen sind kann ich nur ein wenig heruminterpolieren.


    Das Alter schätze ich auf min. 30, eher Richtung 40 /40+Jahre. Ich fürchte daß man hinsichtlich der Preisgestaltung hier durchaus vierstellig werden kann.


    "Fürchte" deshalb weil ich sie auch ganz hübsch finde aber grundsätzlich nur sehr begrenzt Sammleraufschläge zahle.

    Hm.....,


    die Stückelungen sind nicht so ganz das "yellow from the egg".


    Einunzerbarren kommen mir max. als Beifang ins Haus und wenn sich mal alle Schaltjahre ein 100 Grämmer absichtlich bei mir einfindet so ist es ein Gußstückchen mit entsprechend netter Optik.


    So recht eigentlich gehen Barren aber erst ab 250g los.