Beiträge von Marbod

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    Ansonsten macht das Ansammeln von Silber, sprich der reinen Masse tatsächlich erst mit Barren wirklich Sinn, das AG nimmt tatsächlich Platz in Anspruch, merkt jeder bei ein paar Kilo aufwärts. Rein von der Wertdichte und Platzbeanspruchung sind Barren hier tatsächlich unschlagbar.



    6 x 5 Kg Barren brauchen gewiß etwas weniger Platz als 2400 x 5 RM.Bemerkenswert groß ist der Unterschied allerdings nicht.


    Persönlich finde ich sogar diese Dingerchen spannend. https://shop.muenze-berlin.de/…ilber-panda-1-8-unze.html


    Ob man sich davon nun 15 oder 20 Kg hinlegen sollte wäre eine andere Frage,aber putzig sind sie auf alle Fälle.

    Rein als Anlage sind doch Münzen unter 1 OZ viel zu sperrig.
    Barren kann ich platzsparend stapeln, während münzen wie die oben genannten Denare bedeutend mehr Platz verbrauchen. Bei mir ist dies durchaus ein Punkt der berücksichtigt wird.


    Denare sind für Laien als Ankage ohnehin nicht geeignet.Wer keinen weiteren bezug zumThema hat kan da nur in etliche Fußschlingen tappen.


    Entweder man beschäftigt sich einigermaßen intensiv mit der Thematik(und dem Markt) oder man läßt besser die Finger weg,


    Weshalb allerdings ein 800€ Denar mit 3,5 Gramm nun raumfordernder sein sollte als ein 21,08 € Einunzer erschließt sich mir nicht so ganz.


    Gerne betobe ich auch nochmals daß


    ich das "Sammeln" in der Eingangsfrage ohnehin weniger als "numismatisch orientiertes Sammeln", sondern vielmehr im Sinne von "Ansammeln " verstehe.


    Aber auch hier wüßte ich nicht daß eine 40er Rolle 5RM oder eine Tube 1/2 Archen immensen Platzbedarf mit sich brächte.

    Wenn man auf richtige Numismatik steht geht es natürlich noch wesentlich kleiner.


    Obole


    Ratti


    Quinare


    Sceatta


    Brakteaten.



    Hier haben wir aber selbst bei den schwächeren Erhaltungen im Grunde keinen Bezug mehr zum Materialwert,sondern es geht eher um den historisch bedingten Sammlerwert.
    Selbst ein reichlich abgenudelter Denar des 2. Jh (Materialwert um 1,5€) ist kaum unter 25€ zu haben.


    Wobei ich aber davon abrate solche Teile zu kaufen.
    WENN man Denare haben möchte sollte man Stücke ab einem wirklichen ss+ und aufwärts kaufen.


    Aber die Eingangsfrage interpretiere ich schon eher in Richtung eines materialpreisorienetierten Ansammelns.

    Sammelt ihr Silbermünzen kleiner eine Unze oder gar kleiner als Silberzehner zu Anlagezwecken?



    Mit ein wenig zeitlichem Abstand fallen Antworten gerne auch mal anderweitig aus.


    Ich sammle mitlerweile auch 1/2 Franken an.Die sind mit knapp über 2 Gramm fein aber num wirklich winzig.


    Zudem habe ich jüngst bei der Münze Berlin interessehalber mal 33 der 1/8 Silberpandas bestellt.

    Die Bucht ist bestenfalls für Zeitvertreibkäufe in der Kaffeepause geeignet.


    Drei Heiermänner mit Versand zu 12,05 € oder vergleichbare Spielereien.


    Alternativ kann man sie auch zur Kontaktaufnahme bei ernsthafteren Käufen nutzen.

    Zwar schon wieder 14 Tage her,aber ich liefere dennoch nach.


    Wie üblich wenn ich zur Öffnungszeit in der Gegend vorbeikomme fahre ich in Siegen von der Bahn ab und kaufe im Porokassenbereich ein paar Glinzeglanzdingens bei MP.


    Eigentlich wollte ich ne Faust voll Wienerle mitnehmen.


    Als ich wieder auf der Bahn war hatte ich mich aber damit abgefunden daß es nur ne Faust voll Ahornlättchen geworden ist.Da waren doch glatt die Philies am Schalter aus.


    Andererseits war es auch das ertse Mal daß ich in den 3,5-4 Minuten der einzige Mensch im Raum vor dem Schalter war.

    "

    Man wird sie jetzt zappeln lassen. Mal sehen welchen Einfluss die Wirtschaft nimmt. Schliesslich sind die Engländer wichtige Kunden. :D


    Man wird.


    Und genau dieser vorhersehbare Charakterzug machte den Schritt eben notwendig.

    Kleine Resterampe,


    teils weniger dolle Stücke(z.B. 3 gehenkelte 5 Mark Preussen)


    einige Medaillen(Heimerle und Meule,Weihnachtsmedaillen)


    ein paar Kleinbarren(10 und 20 Gramm)


    einfache Stücke (z.B. die österreichischen 25-50 und 100 Schilling Ausgaben bzw. 5DM Gedenkausgaben/Olympia Montreal)


    eine ganze Reihe Umläufer des 19. und 20 Jh.


    bis hin zu Stücken mit klarem Aufschlag zum Spot(z.B. 3 Mark Preussen oder Kanada Bison 1 Unze)


    Insgesamt 110 Stücke von 1840-2013


    Feingewicht 1456,75 Gramm



    Und schon RESERVIERT !

    die Kupferunzen


    Das wäre das nächste Problem.Es ist absolut nicht verständlich weshalb eine Einheit gewählt wurde welche für Edelmetalle üblich ist.


    Selbst wenn es die Absicht war eine superkleine Stückelung mit erkennbarer Materialwerthinterlegung anzubieten hätten es wohl mindestens mal 100 Gramm sein müssen.


    Ich nehme für das Beispiel mal zugunsten von Cu 8000 € /Tonne an(in der bösen Realität liegen wir bei eben mal der Hälfte!) was stolzen 80 Cent auf diese 100 Gramm entspräche.


    Und wir gehen weiterhin davon aus daß..."Investoren" bereit wären 100% Aufschläge zu zahlen was ebenso eher vermessen ist.


    Selbst in diesem extrem zu Gunsten von Cu gekünsteltem Bsp. müßte eine 100 Gramm Münze also um 1,60€ zu haben sein.


    http://www.nbbmuseum.be/de/2011/03/aesrude_aesgrave.htm


    http://www.imperiumromanum.com…haft/geld/geld_aes_01.htm


    Nope,das Zeug war selbst vor 23 Jahrhunderten nicht wirklich praktisch und auch die Versuche der Schweden oder Russen in der Neuzeit ein materialwertgedecktes Kupfergeld real zu nutzen eher von bescheidenem Erfolg gekrönt.

    Historische Numismatik in Cu ist auch eine völlig andere Baustelle.
    Ein Sesterz kann locker den Gegenwert von 100 Gramm Au überschreiten.


    Recht massiv auch die 10 Kopeken des 18.Jh.(Teils über 70 Gramm)


    Aber genau deshalb fragt man sich weshalb heute so winzige Dinger in einer Maßeinheit geprägt werden die nicht für Cu gedacht war.


    Wenn man 17xx schon jenseits der 70 Gramm prägte um eine Kleinmünze mit Materialwertdeckung zu haben spricht das 2016 nicht gerade für 31,1 Gramm Kupferlinge.

    Geldgeschichtlich hat Cu gewiß seine Rolle gespielt.


    Wie man sieht allerdings auch im 18. Jh. nur durch eine relativ große Masse bei nicht allzu üppigem Gegenwert.


    In der relativ frühen römischen Republik gab es auch vergleichbare Barren und Gußmünzen welche nur den Materialwert repräsentierten.Das war derart unpraktisch daß man relativ bald auf Silbermünzen einerseits und Scheidemünzen andererseits übergegangen ist.