Moin,
ich wünsche und brauche auch keine Anfeindungen. Zur nochmaligen Klarstellung das Folgende. Ansonsten empfehle ich das Nachlesen meiner Aussagen im Thread.
- die Filiale der größten deutschen Geschäftsbank, bei der ich seit Jahren Kunde bin, nimmt KEINERLEI Zehnermünzen mehr an (nach Rückfrage der mich betreuenden Sachbearbeiterin bei einem Herrn, der offensichtlich eine ihr übergeordnete Entscheidungsbefugnis besitzt).
- die Filiale einer Stadtsparkasse, bei der ich ebenfalls Kunde bin und bei der ich sowohl im vergangenen als auch in diesem Jahr bereits einige "Rollen" 10-er eingewechselt habe, nahm am Freitagmorgen nach "Diskussion" 10 Zehner ohne Abzüge an. Auf meine Rückfrage, ob ich am Nachmittag weitere bringen könne (Sparkasse ist fußläufig) teilte mir der bewußte Herr in etwa folgendes mit "ich solle ihn nicht für dumm halten", mehr als 10 würden nicht gehen. Für den Rest müsse ich eine Bearbeitungsgebühr zahlen, da die Sparkasse die Zehner ja nicht wie übliches Geld behandeln könne, sondern Arbeit damit habe, weil sie diese der Bundesbank einreichen müsse. Über die genaue Höhe der "Gebühr" müsse er mit seinem Vorgesetzten sprechen, er schätze etwa 10 Euro für den Rest. Ich war ziemlich "außer mir" und fast sprachlos. Dieser Mitarbeiter hatte eine "gewisse" Leitungsfunktion. war jedoch NICHT der Filialleiter. Ich benutze diese Sparkasse lediglich zum "Parken" von Beträgen, bin aber auch dort persönlich bekannt und werde üblicherweise zuvorkommend behandelt.
Am Nachmittag ging ich mit meinen restlichen 10-ern zur Sparkasse in der Absicht, diese gegen "Bearbeitungsgebühr" loszuwerden. Ich war den Zirkus nämlich leid. Wie geschildert, war der bewußte Herr nicht mehr da. Die anwesenden Damen begrüßten mich mit: "Oh, sie bringen ja schon wieder"......... - keinerlei Nachfrage nach einer Bearbeitungsgebühr (ich habe sie auch nicht darauf hingewiesen), die Münzen wurden gezählt und das Geld auf mein Konto überwiesen. Die Damen hatten (aufgrund meiner Beobachtung bei diversen anderen Besuchen der Sparkasse) gegenüber dem zuerst genannten Herrn eine "untergeordnete" Funktion. Meine Vermutung war, dass sie selbst an den 10-ern Interesse hatten, da diese nicht (wie bei dem Herrn) gleich in einen Sack mit anderen (normalen) Münzen hineingeworfen wurden, sondern noch auf dem Beratungstisch lagen als ich ging. Ansonsten waren zu diesem Zeitpunkt keine Kunden in der Sparkasse.
Die Information über die Rundschreiben habe ich "gelesen" - wie in meinem ersten Post geschrieben - . Sie war Bestandteil einer Diskussion in einem Forum, wo ich lediglich mitgelesen habe. Die Information habe ich "im Hinterkopf gespeichert" - wie ich ebenfalls schrieb.
Alle weiteren Informationen bitte ich die interessierten Leser sich selbst zu beschaffen, da ich es weder für meine Aufgabe halte hier evtl. vorhandenen Verwaltungsentscheidungen kriminalistisch nachzuspüren, noch die Quellen von Forendiskussionen zu prüfen, die ich vor einem halben Jahr gelesen habe. - Ich habe EINDRÜCKE UND SCHLUSSFOLGERUNGEN weitergegeben. - Wen das interessiert, der möge sich selber weiter informieren!
Ansonsten lag es mit Sicherheit weder in meiner Absicht, irgend jemanden das Geschäft mit den 10-ern kaputt zu machen noch die 10 als "Werbegeschenke" zu diskreditieren. Wie allseits bekannt liegt der Wert dieser Münzen bereits über dem Nennwert und stellt somit eine vernünftige Materialinvestition dar. Für mich persönlich sind diese Münzen jedoch aus den vorgenannten Gründen von keinerlei Interesse mehr.
Hoffe, damit alle Klarheiten endgültig beseitigt zu haben. :-))) - und stehe bezüglich dieses Themas zu keinen weiteren Auskünften mehr zur Verfügung!
Nachtrag:
In dem o.g. Forum habe ich vor ca. einem halben Jahr ebenfalls gelesen, dass geplant sei, den Silbergehalt der 10-er zu reduzieren, was ja inzwischen offiziell ist und dazu beitrug, das ich die andere Information ebenfalls "sorgfältig" abwägte.