Experte: Russlands Angriffe auf ukrainische Gasspeicher bringen Kiew um Einnahmen
Die Konsequenzen der russischen Raketenangriffe auf Gasspeicheranlagen in der Ukraine könnten weitreichende Folgen haben.
Wie Boris Marzinkewitsch, Chefredakteur des Online-Magazins Geoenergetika Info, in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur RIA Nowosti feststellte, könnten die Schäden an der Infrastruktur der unterirdischen Gasspeicher in der Westukraine die Einspeisung und Förderung von Gas unmöglich machen, was die Nutzung des Speichers als Zolllager für europäische Unternehmen ausschließt.
Der Experte betonte:
"Es geht um eine Gruppe von Injektionsbohrungen, in die Gas unter Druck eingespeist und dann aus ähnlichen Bohrungen durch Gegendruck entnommen wird.
Alle sind durch Pipelines miteinander verbunden, es gibt Gaspumpanlagen, und es scheint, dass sie getroffen wurden. Sollten diese getroffen worden sein, kann das gespeicherte Gas ‒ das jetzt sicher gelagert ist ‒ nicht entnommen werden...
Die Pläne des Kiewer Regimes, die Speicheranlage als Geldquelle zu nutzen, also europäischen Unternehmen zu erlauben, ihr Gas dort in einem Zolllager zu lagern... Ich glaube nicht, dass europäische Unternehmen dieses Risiko eingehen werden."
BB