Beiträge von Duplicate Kruger

    Als Resultat habe ich vor einiger Zeit sämtliche Stop Loss bei den Einzeltiteln rausgenommen, bin zu knapp 90 Prozent investiert und werde die nächsten Monate einfach abwarten. Das hat mich zwar bei zwei oder drei Papieren (v.a. Explorer) bis zu 40 Prozent vom Einstiegspreis gekostet, traden werde ich aktuell aber nicht mehr, weil mir das Risiko zu hoch ist bei einzelnen Werten nicht mehr rein zu kommen.

    War nicht so schnell absehbar, aber was gerade bei Minnova abgeht (+35,4%), solche Sprünge innerhalb weniger Stunden habe ich gemeint... Dafür nervt mich INV Metals (heute -4,1% bis jetzt, insgesamt -40%). Erst groß verlieren und dann nicht in die Gänge kommen. Ist das noch die Ecuador Geschichte? Da hätte ich mich wohl besser auf mein Bauchgefühl verlassen. Klassisches FOMO bei mir selber. :hae:

    [smilie_happy] sagt der mit dem Delta im Bild. War (ist) ein lustiges Auto das man fahren können muss. Am Gardasee wurde, vor über zwanzig Jahren, im weiteren Bekanntenkreis von einen erzählt, der mit dem Integrale in den Tunneln auf der SS45bis kurz vor Limone abgehoben ist. Muss wohl wie in einem Flipper Automaten abgelaufen sein damals mit Tunneldecke, Fahrbahn und Wänden.


    Aber Scherz beiseite: Der Lüning beweist schon immer wieder, dass er wirtschafliche und politische Zusammenhänge ganz gut erfassen und erklären kann. Größtenteils teile ich seine Ansichten auch und das täte ich auch, wenn er Spaziergänger oder Rad-, Supersportwagen- oder sogar E-Roller-Fahrer wäre.

    Wie einige von euch wissen, bin ich ja auch im Fondsbereich beruflich tätig. Viele Veranstaltungen wie Kongresse und Fondsmanagermeetings werden da jetzt auch digital und im Netz durchgeführt. Aber das nur am Rande. Die Hauptthemen sind aktuell aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen ESG- und Nachhaltigkeitskriterien. Was aber, teilweise nur in Nebensätzen, teilweise als Aufhänger für die Vorträge immer mehr kommt ist das Thema Edelmetalle. Das geht so weit, dass Fondsmanager von regulären Aktienfonds zu "Goldbarren im Keller" raten und bei der Reallokation der Fonds gezielt damit Werbung machen, dass sie ihr Minen-Exposure ausbauen.


    Einer der Klassiker ist der FvS Multiple Opportunities, der aktuell gut 10 Prozent physisches Gold hält und dazu noch mit 2,88 Prozent in Barrick drin ist.


    Ein weiteres Beispiel ist der Sauren Global Opportunities, ein weltweit anlegender Dachfonds, der traditionell immer drei bis fünf Prozent im Bakerstell Precious Metals Fonds als alleinigen Minenfonds investiert war. Aktuell wurde der Anteil beim o.g. Fonds auf 9,8 Prozent hochgefahren (Wertmäßig die Top Position im Portfolio) und der Anteil an Minenfonds auf 15,5 Prozent. Der zweite Minenfonds ist der Earth Gold Fund mit 5,7 Prozent an vierter Stelle im Portfolio. Sogar der Sauren Global Growth ist derzeit mit 2 Prozent in Minen.


    Hier die Verweise zu den Fondsinformationen:


    https://www.sauren.de/document…280919/dailyFactsheet/de/


    https://www.sauren.de/document…335757/dailyFactsheet/de/


    https://www.flossbachvonstorch.de/de/fonds/LU0323578657/


    Diese Entwicklung (hochfahren der Minenanteile oder zumindest ein Verzicht auf ein Rebalancing) habe ich in den letzten Wochen bei mehreren Fondsgesellschaften beobachten können. Das heißt für mich, langsam aber stetig könnte die Stampede auf Minengesellschaften beginnen. Als Resultat habe ich vor einiger Zeit sämtliche Stop Loss bei den Einzeltiteln rausgenommen, bin zu knapp 90 Prozent investiert und werde die nächsten Monate einfach abwarten. Das hat mich zwar bei zwei oder drei Papieren (v.a. Explorer) bis zu 40 Prozent vom Einstiegspreis gekostet, traden werde ich aktuell aber nicht mehr, weil mir das Risiko zu hoch ist bei einzelnen Werten nicht mehr rein zu kommen. Wer die Minen-Geschichte von Ende 2008 bis ca. Mitte 2011 schon mal mitgemacht hat, weiß wahrscheinlich was ich meine. :love: War eine schöne Zeit, v. a. wenn man rechtzeitig wieder raus ist... Meine Entscheidung ist auch dem Umstand geschuldet, dass ich terminlich die nächste Zeit sehr ausgelastet bin und mich nicht regelmäßig (täglich) um mein Depot kümmern kann.


    Ich wünsche euch allen eine glückliches Händchen und freue mich, falls es konträre Meinungen zum Thema gibt, die meine Sicht der Dinge erweitern. Auf eine Diskussion pro/contra Fonds würde ich gerne verzichten. Es gibt ein Klientel für die diese Anlageform passt und es gibt Anleger für die sie nicht passen.


    Das ganze ist natürlich keine Empfehlung sondern meine Meinung. Jeder ist für sein Handeln selbst verantwortlich und eine Gewährleistung wird nicht übernommen.

    Servus @Big Bear ich fand die Vorlage von @alibaba Lustig und bin darauf eingestiegen. Will ja nicht jeder nach Berlin, sondern auch ins schöne Oberbayern. Allerdings hat @Tilo schon Recht: Ich gehe nicht ernsthaft davon aus, das aktuell in diesem Forum jemand eine Oz Gold, (fast) egal in welcher Form, für 1500 Euro abgibt.
    Insofern hast mich beim blödln erwischt und den @alibaba wahrscheinlich auch.


    Wobei, wenn jetzt jemand den Drang hat @Big Bear zu wiederlegen: NUR ZU! Ich glaube weder Ali noch ich oder sonst irgendwer im Forum hätte was gegen eine Unze Gold für 1500 Euro... vor allem wenn's dazu noch Bratwurst mit Fritten und nochirgendwas gibt. [smilie_happy]

    https://www.innsalzach24.de/ba…etten-warum-90058206.html


    "„Wir haben derzeit in der Kreisklinik Bad Reichenhall keine Covid-19-Patienten, die intensivmedizinisch behandelt werden. Stationär sind es schon ein paar.“ Dr. Christian Geltner, der Chefarzt der Pneumologie in der Kreisklinik Bad Reichenhall zeichnet somit ein Bild, dass es derzeit in fast allen bayerischen Krankenhäusern gibt. Gleichzeitig zwingen aber hohe Corona-Fallzahlen die Landratsämter in der Region zum Handeln. Ein Widerspruch, der vor allem eine Frage aufwirft: Warum braucht es jetzt so wenige Intensivplätze, die noch im Frühjahr Mangelware waren?""


    :hae: mit ein bisschen Phantasie könnte man einige, nicht ganz wenige, Corona-Extremverläufe auf Behandlungsfehler zurückführen. Klar wussten die Ärzte damals nicht wirklich was zu tun ist, woher auch. Ist aber auch klar, was das für jetzt heissen sollte... Meiner Meinung nach.

    Die letzten 14 Tage wurde es gruselig.
    Eigentlich betreibe ich den EM-Handel nur als Service für meine Kunden. Bis gestern dürfte bei mir eine der umsatzstärksten EM-Wochen der letzten 15 Jahre gewesen sein.
    Verhältnis Gold/Silber 5/95 (die Leute kaufen bei mir aktuell fast nur Silber, das war früher meist andersrum der Fall).
    Da ich meistens in Vorkasse gehe und Geld gegen Ware die Devise ist, wird's langsam spannend. Es kommen auch viele Neukunden über die Edelmetallschiene. Lager gibt's nicht bei mir, Ware also nur auf Bestellung. Langsam artet das in Arbeit aus.


    Edit: Eigentlich öffnet mein Büro erst in einer Stunde, trotzdem kommen gerade schon wieder Bestellungen (ich habe keinen online shop und mache keine Werbung) per Messenger-Dienste und E-Mail. Was ist denn da los?
    Bei bekannten e-m Kollegen übrigens auch hohes Bestellaufkommen.

    https://www.n-tv.de/wirtschaft…dung-article22063607.html

    Durch die Corona-Krise hat sich bei der Techniker Krankenkasse die Zahl der Stundungsanträge von Unternehmen um das 60-fache erhöht. TK-Vorstandschef Baas rechnet wegen der Pandemie mit einer deutlichen Erhöhung der Beitragssätze.
    Wegen der Wirtschaftskrise in der Corona-Pandemie haben viele Unternehmen offenbar Probleme, für ihre Beschäftigten die fälligen Beiträge an die Krankenkassen abzuführen. Allein bei der Techniker Krankenkasse habe sich die Zahl der Stundungsanträge um das 60-fache erhöht, sagte TK-Vorstandschef Jens Baas den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

    Gerade im bayerischen Radio: die Regierung geht davon aus, dass bis zu 30 Prozent der Corona- Kontakt-Listen falsch ausgefüllt sind. Ein Gastronom meinte, dass eher 80 Prozent falsch sind. Die meisten Gäste haben Datenschutzbedenken wg. Mißbrauch der Daten durch andere Gäste, den Gastronomen oder die Polizei (gerade das kam schon öfter vor und ist in schweren Fällen auch gedeckt).




    Ich habe auch Bekannte, die da ihre echte Adresse reinschreiben [smilie_denk]

    Nur so zur Info: unsere Kartoffelernte war sehr gut dieses Jahr. Mais haben wir gar nicht ganz aufessen können und heute wurde angeblich unser Kalb auf die Weide gebracht. Leider war ich unterwegs und habe morgen auch viele Termine, vielleicht besuche ich es übermorgen. Ich wünsche dem Tier jetzt erst mal schöne zwei Jahre.

    Meine Frage passt hier ganz gut rein, glaube ich.
    Durch das Verkaufsangebot eines Foristen wurde ich auf folgendes Angebot aufmerksam: https://shop.degussa-goldhande…ssa-silberbarren-gegossen


    Aktuell kann man hier 15 kg Gold Silber für 12.625€ kaufen. Das entspricht gut 26,17€ pro Unze. Ich habe die Seite ein paar Stunden beobachtet, der Preis wurde aktuell immer wieder nach unten angepasst. Gestern war er noch bei 12.9XX€. das ist also kein "dead Link"


    Schaue ich mir im gleichen Shop die Unzen Münzen an (Maple, Standart) liegt der Preis bei 25,39€


    Kann mir irgendwer sagen was aus Käufersicht für den Barren spricht?


    Aus meiner Sicht ist der nure teuerer und unhandlicher.

    Gestern war ein extremer Tag. Kurstechnisch, aber das werden die meisten eh wissen und vor allem beim Silber bestand eine extrem hohe Nachfrage. Aktuell sind die Einheiten nicht mehr Tubes sondern Masterboxen. Eigentlich wollte ich das gestern Abend noch schreiben, bin dann aber nach einem kleinen Schlummertrunk lieber ins Bett. Heute sind bis jetzt eher Aktien ein Thema.

    https://www.handelsblatt.com/f…ldungsquote/26195808.html


    "Frankfurt/Main Die Europäische Zentralbank (EZB) kommt Banken in der Coronakrise weiter entgegen. Bei der Verschuldungsquote („Leverage Ratio“) gilt für die Institute im Euroraum vorübergehend eine Ausnahmeregelung.
    Die Banken dürfen bei der Berechnung der Quote bestimmte Vermögenswerte wie Einlagen bei der Zentralbank ausnehmen. Das ermöglich ihnen eine höhere Quote. Die Regelung gelte bis zum 27. Juni 2021, teilte die EZB am Donnerstag in Frankfurt mit.
    Bei der „Leverage Ratio“ werden die Geschäfte einer Bank unabhängig vom Risikogehalt pauschal ins Verhältnis zum Eigenkapital gesetzt. Vom 28. Juni 2021 an sollen die Banken im Euroraum nach den Vorgaben der Aufseher einen Wert von 3,0 Prozent erreichen.
    Die nun beschlossene Ausnahmeregelung würde nach EZB-Angaben basierend auf Daten von Ende März 2020 die Gesamtverschuldungsquote von 5,36 Prozent um etwa 0,3 Prozentpunkte erhöhen.
    Der EZB-Rat als oberstes Entscheidungsgremium der Notenbank begründete die Ausnahmeregelung mit der Coronavirus-Pandemie, die alle Volkswirtschaften des Euroraums „auf beispiellose und tiefgreifende Weise“ getroffen habe. Daher sei „das unbeeinträchtigte Funktionieren des geldpolitischen Übertragungskanals“ über die Banken besonders wichtig.
    Nach Ansicht des EZB-Rates ist daher die Bedingung außergewöhnlicher Umstände erfüllt, „die den vorübergehenden Ausschluss bestimmter Engagements gegenüber Zentralbanken von der Berechnung“ rechtfertigen.
    Die Aufseher im Euroraum hatten wegen der Coronakrise bereits unter anderem ihre Kapitalvorgaben für Banken vorübergehend gelockert. Auch andere Notenbanken wie die Fed in den USA lockerten beispielsweise die Verschuldungsregeln für große Institute.
    Die EZB beaufsichtigt seit November 2014 die größten Banken und Bankengruppen im Euroraum direkt, derzeit sind dies 115 Institute, die für fast 82 Prozent des Marktes im Währungsraum der 19 Länder stehen."

    servus @goldlatte, das ist aus meiner Sicht ein durchaus realistisches Szenario. Sollte es eintreten bin ich froh, das ich anonym eine Vreneli und ein 20 Corona Münze gekauft habe. Zudem noch ein 333 Kettchen (Schmuck, keine Münze) und eine Tube Philharmoniker (Silber, Industriemetall). So kann ich immer auf das zurückgreifen was nicht verboten ist und ich brauche nicht illegal auf dem Schwarzmarkt, der dann sicherlich boomt, tätig werden. Sollte es nicht anders gehen, werde ich aber auch das machen um meiner Familie einen angemessenen Lebensstandard zu ermöglichen. Damit will ich sagen:
    - diversifizieren, auch bei Metallen
    - überlegen, ob ich ggf. die Möglichkeit und Kontakte habe EM bei einem quasi Verbot an den Mann zu bringen oder für die nächste Generation aufzuheben.


    Im schlimmsten Fall bräuchte ich es, kann es aber nicht nutzen.