Beiträge von Duplicate Kruger

    @Wildkatze ich gehe davon aus, dass spätestens ab der zweiten Januarwoche wieder alle Stückelungen zu haben sein werden.
    Bei den Händlern wird es zu einer leichten Konsolidierung kommen, d.h. es werden sich ein paar verabschieden. Die Margen werden durch den erhöhten Aufwand mit der Registrierung leicht steigen aber nicht zu hoch werden.
    Allerdings kann ich mir vorstellen, dass die Aufpreise für < 1 OZ im Goldbereich etwas stärker steigen werden als bei der > 1 Oz Ware.
    Generell kann ich mir vorstellen, dass die Nachfrage genauso wie das durchschnittliche Ordervolumen nicht dauerhaft ansteigt sondern eher geringer werden. Vor allem, wenn die Anonymitätsgrenze, wie bereits vom Bundesrat vorgeschlagen, auf 1.000€ fällt. Natürlich kann sich der Markt auch von professionellen Händlern weg und hin zu Privatgeschäften entwickeln um die Identifizierungspflicht zu umgehen. Soweit ich deine Beiträge bisher gelesen habe, kannst du dir das wahrscheinlich mit am Besten vorstellen, vielleicht neben ein paar älteren Semestern aus dem Osten... :whistling: 8)

    Da hat sich der Redakteur aber sehr intensiv in die Materie eingearbeitet :thumbsup:





    "Neue Grenze für anonyme Goldkäufe: Stehen Tafelgeschäfte vor dem Aus?



    Im Rahmen der Umsetzung der 4. EU-Geldwäscherichtlinie in nationales Recht wird auch der Handel mit Gold und anderen Edelmetallen neu reguliert. Anonyme Käufe sind ab 2020 nur noch bis 2.000 Euro möglich. Stehen die Geschäfte mit Goldtafeln damit vor dem Aus? Die Änderung der 4. EU-Geldwäscherichtlinie ist beschlossen. Sogenannte Tafelgeschäfte mit Edelmetallen werden in diesem Zuge weiter eingeschränkt. Ab dem 01.01.2020 dürfen Gold, Silber und andere Edelmetalle bei Barzahlung nur noch bis zu einer Höchstgrenze von 2.000 Euro anonym gekauft werden. Darüber müssen sich Käufer ausweisen."


    https://www.asscompact.de/nach…urce=newsletter&nnid=1507


    Jaja, ich weiß, es gibt auch Goldtafeln. Trotzdem hätte ich beim lesen fast den Kaffee über die Tastatur verteilt. [smilie_happy] [smilie_happy] [smilie_happy]

    Ja, @Nachtwächter, leider. Damit ist nicht zu spaßen:
    https://m.frankfurt-main.ihk.d…nsverstoss_gwg/index.html



    "VERSTÖSSE GEGEN DAS GELDWÄSCHEGESET


    Werden die geldwäscherechtlichen Vorgaben nicht eingehalten, drohen den betroffenen Verpflichteten hohe Bußgelder.
    § 56 GwG enthält eine Übersicht der Pflichtverletzungen, die mit einem Bußgeld geahndet werden können. Während der Bußgeldrahmen in vielen Fallen eine Geldbuße bis zu 100.000 Euro vorsieht, drohen bei schwerwiegenden, wiederholten und systematischen Verstößen Bußgelder in Höhe von bis zu fünf Millionen Euro bzw. 10 Prozent des Vorjahresumsatzes.
    Hinzu kommt die namentliche Veröffentlichung unanfechtbarer Bußgeldentscheidungen durch die Aufsichtsbehörde auf deren Homepage (Prangerfunktion)."

    Davon kannst du ausgehen, @be_we dass die in Deutschland getätigten physischen Bewegungen keinerlei Auswirkung auf den internationalen Goldpreis haben.


    -> physisch gehandeltes Gold vs. "Papiergold"


    ->deutscher Markt vs. Weltmarkt


    ist aber bei vielen Gütern so, bei Investments führt das oft zum sogenannten "home bias" weil die eigene Umgebung, das eigene Land als zu einflussnehmend wahr genommen wird.

    So meine Lieben, jetzt hats mich auch erwischt.


    Wollte für ein paar Kunden Bestellungen abwickeln aber: gähnende Leere so weit das Auge reicht. Hab den letzten Auftrag noch sinnvoll platzieren können aber jetzt bekomme ich auch aus dem Großhandel permanent die Auskunft: "Gibt nix mehr Sinnhaftes." "Alles weg." usw.
    Einer meinte sogar: "Nur noch Barren, also unter 2,5 Gramm und über 200 Gramm aber sonst ist alles Gold weg"


    Das ist ja fast wie 2009


    Gold wird ja nicht verboten ab Jan. 2020 sondern nur die Anonymitätsgrenze gesenkt.


    Euch allen wünsche ich einen besinnlichen Advent.

    Tatsächlich kenne ich es auch nur wie folgt:
    Zuerst die Limo dann das Bier. Würde mir vor vielen Jahren von einer alten Wirtin so erklärt, dass die Limo durch das Bier aufgewertet wird. Also wird das Getränk durch diese Reihenfolge des Einschenkens aufgewertet. Andersherum würde es abgewertet werden und das macht kein anständiger Wirt.

    So, jetzt wird die nächste Stufe gezündet:


    Zwar sei die Verringerung des Schwellenwertes von 10.000 auf 2.000 Euro ein Signal in die richtige Richtung, dürfte aber in der Praxis genauso unwirksam gegen Geldwäsche sein wie die bisherige Schwelle von 10.000 Euro, da die Barzahlung nach wie vor bei der üblichen Handelsgröße von einer Unze (über 1.000 Euro) beliebig in anonyme Rechnungen gestückelt werden könne. Der Bundesrat verlangt eine Absenkung des Schwellenwertes auf 1.000 Euro. Damit würde erreicht, dass die Aufstückelung der Barzahlung auf unterhalb des Schwellenwertes von 1.000 Euro liegende Goldmünzen wirtschaftlich uninteressant wäre, da dafür überproportionale Prägekosten anfallen würden.


    https://www.bundestag.de/presse/hib/661980-661980

    Zum Thema Stromausfall noch dies: der Autor Marc Elsberg hat im Buch "Blackout - Morgen ist es zu spät" einen länger andauernden europäischen Netz-Zusammenbruch romanhaft verarbeitet. Der Hintergrund ist sauber recherchiert, Problempunkte wie Smart Meters werden auch ausgeführt.


    de.wikipedia.org/wiki/Blackout…orgen_ist_es_zu_sp%C3%A4t


    Viel Spass beim Lesen!

    Vielen Dank für den Hinweis.


    Bei meiner Recherche habe ich die Studie: "Gefährdung und Verletzbarkeit moderner Gesellschaften – am Beispiel eines großräumigen und langandauernden Ausfalls der Stromversorgung" vom Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag vom November 2010 gefunden.
    Hier der Verweis: http://www.tab-beim-bundestag.…-Arbeitsbericht-ab141.pdf

    Muss man den Gewinn nicht versteuern wenn die Münze kein Jahr gehalten wurde!? Nich das das Probleme gibt.


    LG Toni

    @Toni666 meines Wissens wirst du als Privatperson bei einem Goldverkauf nach Einkommensteuergesetz (EStG) § 23 Private Veräußerungsgeschäfte behandelt. Das heißt, es gibt eine Freigrenze (Achtung: keinen Freibetrag!) von 599,- Euro. Du musst also Gewinne erst ab 600 Euro pro Jahr mit deinem Steuersatz versteuern, dann aber alle.



    Beispiele




    Du verkaufst deine Goldmünze und machst einen Gewinn von 599 Euro -> keine Steuern


    Du machst bei einem Verkauf innerhalb eines Jahres mit 605 Euro Gewinn -> Versteuerung des gesamten Gewinns von 605 Euro mit deinem Spitzensteuersatz.


    Dies sind nur allgemeine Hinweise und keine Steuerberatung.

    Wenn ein 18-jähriger mit gefälschen Goldbarren eine Sparkasse reinlegt, gibts schon viel Interpretationsspielraum.


    https://www.faz.net/aktuell/fi…n-verkaufte-16440083.html (Bezahlartikel)


    Lehrreicher ist da schon der andere in dem Artikel genannte Fall. Nachfolgend der ganze Artikel im freien Medium:
    https://kurier.at/chronik/wien…up-verwickelt/313.051.326


    Niemandem, wirklich niemandem, auch nicht dem besten Freund vom EM erzählen oder halt wirklich im Schließfach bei einer Bank o.ä. lagern.


    Grüße

    @Wurschtler Hab diesen Faden vor ein paar Tagen kurz überflogen und deine unten genannten Anmerkungen halte ich für sehr wichtig. Dabei werden strategische Entscheidungen getroffen, die sich u. U. viel stärker auswirken als die genaue Fondsauswahl.


    Hat das Kind zuviel offizielles Vermögen dann kann es später mal Nachteile für z.B. Bafög bedeuten.
    Auch kann durch eine Umschichtung ein größerer Gewinn realisiert werden, was die Freigrenze für die Krankenversicherung reißen könnte. Dann müsste man einen extra Krankenversicherungsbeitrag fürs Kind zahlen.


    Ein Vorteil ist es dagegen schon, wenn man für die Kapitaleinkünfte den Grundfreibetrag des Kindes nutzen kann.
    Andererseits: Geschenkt ist geschenkt. Das Geld darf man nicht zurücknehmen, auch nicht für Dinge, die fürs Kind sind, da die Eltern aufgrund der Unterhaltspflicht aus ihrem eigenen Einkommen zahlen müssen.

    wird bei physischem EM "all in" gegangen verschenkt der Anleger eventuelle Unternehmensgewinne und Wirtschaftsaufschwünge, die in den nächsten 18 Jahren durchaus stattfinden können.


    Das Portfolio von @Nebelparder halte ich aktuell mit kleinen Anpassungen für sehr interessant! Es deckt viele Bereiche ab und kann jederzeit angepasst werden. In leicht abgewandelter Form empfehle ich es Kunden, die ähnliche Anlageparameter haben wie du. Hier meine Anmerkungen:





    Generell würde ich bei ETF´s darauf achten, dass diese ihr Portfolio physisch aufgebaut haben, also die Aktien real erwerben und nicht synthetisch nachstellen. Die physischen sind zwar einen Tick teurer, es entfällt aber das Kontrahentenrisiko.


    Einem 18 Jährigen gute 40.000 Euro zu überlassen halte ich für ok. Ob er das Geld mit 18 oder 25 verbrät spielt keine Rolle.
    Wichtig ist die Zeit davor, da wird geprägt und ein entsprechnder Umgang mit Vermögen vermittelt. Ich habe dabei schon vieles erlebt: 50-jährige, die eine Schenkung oder Erbschaft binnen kürzester Zeit durchgebrachten haben, 18-jährige, die voll motiviert weitersparten um ein Vermögen zu erlangen und ob einer Anschubfinanzierung sehr dankbar waren aber auch 18 jährige, die Geld bekamen und erstmal ein Auto kauften, eine Weltreise machten und das Leben genossen um dann mit 20 Jahren, als das Geld verbraucht war, festzustellen, dass es sich mit Vermögen angenehmer lebt und wieder anfingen Kapital aufzubauen.


    Auf jeden Fall wünsche ich gutes Gelingen und die richtigen Entscheidungen.

    "fünf Krüger sind ja noch unter 10.000 €."


    Stimmt, ich habe den Betrag auch bewusst unter 10.000€ gehalten um im Kontrollfall durchzukommen. Es wurde aber weder kontrolliert um welches Metall es sich handelt noch wie hoch der Wert ist. Theoretisch hätten das auch Sehr teure Sammlermünzen sein können. Das läuft meines Erachtens über Stichproben ab. Die Röntgengeräte, und das wollte ich testen, scheinen das Material nicht zu erkennen oder es ist (noch) irrelevant.

    "Wenn man jetzt aber nicht fünf, sondern 50 Krüger mitnimmt. Diese in Deutschland beim Zoll anmeldet und den Besitz auch durch eine Rechnung belegen kann.
    Sollte doch dann auch kein Problem sein?"


    Normalerweise nicht. Dafür gibt es Vordrucke, die auszufüllen sind. Bei Reisen ins oder aus dem NICHT-EU Gebiet muss auch ohne Aufforderung deklariert werden:
    https://www.formulare-bfinv.de…4C03E89E831/form/0431.pdf
    und hier das Formular: https://www.formulare-bfinv.de…text=C0341B85215A3E8D33AE



    Innerhalb der EU muss auf Nachfrage deklariert werden: https://www.formulare-bfinv.de…97F3E8F0634/form/0450.pdf



    Warum "Normalerweise"? Es gibt jede Menge Terror-, Schwarzgeld-, usw. Paragraphen die dem Zoll/der Polizei ein Einfrieren des Geldes/Goldes/etc. ermöglichen. Details findest du hier: https://www.auwi-bayern.de/awp…ge2/Bargeldkontrollen.pdf


    Das sind aktuell gültige Bestimmungen. Dass sich das ganz schnell ändern kann zeigt sich am Beispiel Griechenland, wo die Kapitalverkehrskontrollen nach gut vier Jahren erst letzten Monat wieder aufgehoben wurden: https://www.handelsblatt.com/f…taendig-auf/24942994.html


    Einen unterhaltsamen Artikel findest du unter: https://www.welt.de/wirtschaft…r-Bargeld-schmuggelt.html

    Kommt sehr darauf an wo und wie du hin willst. Ich bin vor einigen Jahren mit fünf Krüger im Handgepäck von Deutschland über einen weiteren europäischen Flughafen und Brasilien nach Paraguay geflogen. Hat damals keinen interessiert, weder im Brustbeutel noch im Rucksack.

    Nicht dass ich wüsste. Bei Nachfrage vom FA (z.B. wegen hohem Geldeingang auf dem Konto) existiert ja eine Ankaufsrechnung. Theoretisch müsste auch die Bank bei Verdachtsfällen (hoher Geldeingang) eine Meldung ans FA machen.

    In Deutschland müssen nur Verdachtsfälle gemeldet werden. In der Regel werden deine Personalien aufgenommen (PA kopiert) und nach Prüfung des Barrens das Geld auf dein Konto überwiesen. Meldung ans Finanzamt gibt's normal nicht. Kann aber irgendwann passieren wenn du jede Woche mit einem geerbten Barren ankommst...

    Herzlichen Glückwunsch RFID999, dann gehörst du wohl zu der in der Studie genannten Mehrheit von 75 Prozent die mit fremdgenutzten Immobilien Gewinn macht. Dass es diese Investoren auch gibt bestreitet weder die Studie noch ich.


    Wobei sich die Studie, ohne dass ich sie nochmal komplett gelesen habe, wohl auf die Mietrendite bezieht. Bei deinen Beispielen spekulierst du auf Wertsteigerungen, das ist eine andere Investitionsmotivation als Mietrendite erzielen zu wollen.

    zum Thema private vermietende Immobilienbesitzer in Deutschland:


    http://www.diw.de/documents/pu…e/diwkompakt_2014-089.pdf


    und in Kurzform hier:


    http://www.faz.net/aktuell/fin…inen-gewinn-13158425.html


    Kernaussage:


    "Bei fast 25 Prozent der Immobilienanlagen beträgt die Rendite null Prozent, den Vermietern bringt ihr Wohneigentum gar nichts, hat das Wirtschaftsforschungsinstitut herausgefunden. Bei 8,5 Prozent ist die Bruttorendite sogar negativ."



    Die Studie ist von 2014!

    Reisebank-Goldstudie zeigt: Deutsche besitzen mittlerweile 2,5-mal so viel Gold wie die Bundesbank


    Eine Studie der ReiseBank und des CFin Research Centers der
    Steinbeis-Hochschule Berlin zeigt eine gestiegene Bereitschaft der
    Deutschen, in Gold zu investieren, und sie zeigt auch warum:
    Goldbesitzer sind mit ihrer Anlage extrem zufrieden.
    - Goldbestand im Besitz deutscher Privatpersonen hat mit fast 8.700 Tonnen einen neuen Höchststand erreicht und beträgt damit rund 2,5-mal so viel wie der Bestand der Bundesbank. - Deutsche halten mehr als 6 Prozent der weltweiten Goldvorräte - das entspricht einem Würfel mit einer Kantenlänge von rund 8,5 Metern und einem Gegenwert von 375 Milliarden Euro. - 38 Prozent der Deutschen (26 Millionen) besitzen Gold in Barren- oder Münzform als physische Wertanlage. - Im Süden Deutschlands besitzen die Bundesbürger die größten Anlagegoldbestände. - Gold macht den Anleger zufrieden: 93 Prozent derjenigen, die je Gold erworben haben, sind mit ihrem Investment zufrieden. Dieser Zufriedenheitswert ist gegenüber den Vorjahren nochmals deutlich gestiegen. - 80 Prozent wollen ihr Gold behalten, nahezu ebenso viele planen, noch mehr Gold erwerben zu wollen. - Werterhalt und Inflationsschutz sind die Hauptmotivatoren für den Kauf. - Zahl der Online-Käufer wächst deutlich, wichtigste Anlaufstelle bleibt aber die Bank.


    http://www.presseportal.de/pm/116526/3482580