Beiträge von Duplicate Kruger

    @Anzugpunk "ich bin mir ziemlich sicher das alle die drin beschäftigt sind bereits eine "Geheimhaltungserklärung" bekommen haben damit bloß nichts nach außen dringen wird."


    Stimmt. Hab heute mit einer Intensivpflegerin aus einem größeren KKH gesprochen. Dürfen eigentlich nichts sagen aber bei aktuell vier infizierten Patienten: Panik, Chaos und Verzweiflung. Sie hat uns geraten auf alles "gefährliche" wie Sport, Treppensteigen, Autofahren etc. zu verzichten um bloß nicht in irgendeine medizinische Einrichtung zu müssen.

    Hier nochmal was zu den Förderungen in Bayern vielleicht hilfts ja jemanden (allerdings ist die Info nicht von mir validiert):


    "Liebe Mandanten,
    gestern wurde durch das bayerische Wirtschaftsministerium das Soforthilfepaket für Betriebe und Freiberufler in Bayern, die durch die Coronakrise in eine existenzbedrohende Schieflage und in Liquiditätsengpässe geraten sind, eingerichtet.
    Bei der Soforthilfe handelt es sich um eine nicht zurückzuzahlende Hilfsmaßnahme.
    Bitte beachten Sie unbedingt die Punkte, die Sie in dem Antrag auf Soforthilfe zu versichern haben. Ich warne vor Falschangaben! Die Soforthilfe ist insbesondere nicht gedacht für Unternehmen, die sich ohnehin bereits seit längerem in Schieflage befinden. Es ist davon auszugehen, dass die Auszahlungen im Nachgang kontrolliert werden und bei fehlendem Anspruch zurückzuzahlen sind, möglicherweise bestehen dann auch strafrechtliche Konsequenzen.
    Die ersten Auszahlungen sollen ab Freitag beginnen. Hier die wichtigsten Eckpunkte:


    Antragsberechtigte


    Anträge können von gewerblichen Unternehmen und selbstständigen Angehörigen der Freien Berufe (bis zu 250 Erwerbstätige) gestellt werden, die eine Betriebs- bzw. Arbeitsstätte in Bayern haben.


    Höhe der Soforthilfe


    Die Soforthilfe ist gestaffelt nach der Zahl der Erwerbstätigen und beträgt:
    bis zu 5 Erwerbstätige 5.000 Euro,
    bis zu 10 Erwerbstätige 7.500 Euro,
    bis zu 50 Erwerbstätige 15.000 Euro,
    bis zu 250 Erwerbstätige 30.000 Euro.


    Antragsformular


    Der Förderantrag ist als Download auf der Website des Bayerischen Wirtschaftsministeriums sowie auf den Websites der sieben Bezirksregierungen und der Stadt München (= Bewilligungs- und Vollzugsbehörden) abrufbar und online ausfüllbar.


    Verfahren


    Es wird gebeten, den online ausgefüllten Antrag auszudrucken und zu unterschreiben und
    entweder als Scan oder Foto (jpeg-Datei) per E-Mail an die für den Antragsteller örtlich zuständige Bewilligungsbehörde zuzusenden
    oder
    per Post an die für den Antragsteller örtlich zuständige Bewilligungsbehörde zuzusenden.
    Örtlich zuständig ist die Bewilligungsbehörde, in deren Bezirk die Betriebstätte bzw. Arbeitsstätte des Antragstellers liegt. Liegt die Betriebs-/Arbeitsstätte im Stadtgebiet München ist Bewilligungsbehörde die Stadt München.
    Die Soforthilfe wird von der örtlich zuständigen Bewilligungsbehörde unmittelbar auf das Konto des Antragstellers überwiesen.


    Zuständige Behörde


    Die Bearbeitung der Anträge erfolgt durch die für den Antragsteller örtlich zuständige Vollzugsbehörde.
    Gebiet München
    Landeshauptstadt München
    Referat für Arbeit und Wirtschaft
    Herzog-Wilhelm-Straße 15
    80331 München
    Tel: 089 233-22070
    E-Mail: wirtschaft-corona@muenchen.de
    Internet: http://www.muenchen.de/arbeitundwirtschaft
    Gebiet Oberbayern
    Regierung von Oberbayern
    Maximilianstraße 39
    80538 München
    Telefon: 089 2176-0
    E-Mail: soforthilfe_corona@reg-ob.bayern.de
    Internet: http://www.regierung.oberbayern.bayern.de
    Gebiet Niederbayern
    Regierung von Niederbayern
    Regierungsplatz 540
    84028 Landshut
    Tel: 0871 808-2022
    E-Mail: soforthilfe-corona@reg-nb.bayern.de
    Internet: http://www.regierung.niederbayern.bayern.de
    Gebiet Oberpfalz
    Regierung der Oberpfalz
    Emmeramsplatz 8
    93047 Regensburg
    Tel: 0941 5680-1141
    E-Mail: Corona-Soforthilfe-fuer-Unternehmen@reg-opf.bayern.de
    Internet: http://www.regierung.oberpfalz.bayern.de
    Gebiet Oberfranken
    Regierung von Oberfranken
    Ludwigstraße 20
    95444 Bayreuth
    Tel: 0921 604-0
    E-Mail: sachgebiet20@reg-ofr.bayern.de
    Internet: http://www.regierung.oberfranken.bayern.de
    Gebiet Mittelfranken
    Regierung von Mittelfranken
    Promenade 27
    91522 Ansbach
    Tel: 0981 53-1320
    E-Mail: soforthilfe.corona@reg-mfr.bayern.de
    Internet: http://www.regierung.mittelfranken.bayern.de
    Gebiet Unterfranken
    Regierung von Unterfranken
    Peterplatz 9
    97070 Würzburg
    Telefon: 0931 380-1273
    E-Mail: soforthilfecorona@reg-ufr.bayern.de
    Internet: http://www.regierung.unterfranken.bayern.de
    Gebiet Schwaben
    Regierung von Schwaben
    Fronhof 10
    86152 Augsburg
    Telefon: 0821 327-2428
    E-Mail: soforthilfe-corona@reg-schw.bayern.de
    Internet: http://www.regierung.schwaben.bayern.de
    Bei Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung!
    Bleiben Sie weiterhin gesund!

    1. Liebe Grüße"

    Wenns blöd läuft, bekommst Naturalien und wirst froh drum sein.

    Gottseidank habe ich meinen eigenen Garten, deshalb kenne ich die Arbeit. Allerdings mit Pausen wann ich will, Flexibilität bei unpassendem Wetter, nahezu unbegrenzt kühlen und warmen Getränken in Reichweite und dem Wissen, die ganze Arbeit für mich und meine Lieben zu erledigen. Aber Recht hast du, wenn ich eine Missernte habe oder der Nachbar mit dem Golfrasen in der Nacht Hunger bekommt schau ich dumm aus der Wäsche.


    Nicht 100% zur momentanen Sitation passend aber wer jetzt Zeit zum Lesen hat: "Wolf unter Wölfen" von Hans Fallada. Da gehts unter anderem um ein Landgut, bei dem der Verwalter immer wieder Menschen anheuern muss, um die Ernte (Kartoffeln) einzubringen.

    Es geht Mal wieder um die 100 kg Maple Leaf. Jetzt streikt die Versicherung.


    https://www.sueddeutsche.de/pa…e-schadenersatz-1.4848985


    "Das Landgericht Berlin hat die Schadenersatzklage des Eigentümers der 2017 aus dem Bode-Museum gestohlenen Goldmünze abgewiesen. Der Privateigentümer hatte auf die Auszahlung der vollen Versicherungssumme von etwa vier Millionen Euro geklagt. Bislang hat die Versicherung nur etwa 800 000 Euro gezahlt.
    Dass Gericht argumentierte in der Urteilsbegründung, dass der Diebstahl der Goldmünze zwar theoretisch ein versichertes Ereignis sei - allerdings hätten vorher nicht bekannte Sicherheitsmängel im Museum bewirkt, dass der Versicherer aus seiner Pflicht entlassen sei. So sei im Museum die elektronische Öffnungsüberwachung des bei dem Einbruch benutzten Fensters defekt gewesen. Das Urteil ist jedoch noch nicht rechtskräftig."

    Und hier noch was zum Gruseln: https://www.tagesspiegel.de/po…igen-druckt/25651970.html



    "Wo die Regionalzeitung zehn Seiten Todesanzeigen druckt
    In der Lombardei stirbt jeder zehnte Infizierte an den Folgen des Coronavirus. Beerdigungen unter normalen Bedingungen sind nicht mehr möglich.



    Italien führt einen zunehmend verzweifelten Kampf gegen das Coronavirus. In den Krankenhäusern fehlen Betten, das medizinische Personal ist überlastet. Besonders in der norditalienischen Region Lombardei hat sich die Lage in den vergangenen Tagen zugespitzt: Die Region ist im Zentrum des Coronavirus-Ausbruchs, mit 15.000 Infizierten (Stand: Montag) ist sie weiterhin am heftigsten betroffen.
    Besonders dramatisch ist die Situation in den Provinzen Bergamo und Brescia, die inzwischen als die beiden wichtigsten Infektionsherde des Landes gelten. Aus Bergamo werden täglich rund 300 neue Fälle gemeldet, in Brescia sind es etwa 250; etwa jeder zehnte von ihnen benötigt Intensivpflege oder muss zumindest mit zusätzlichem Sauerstoff versorgt werden.
    Doch dafür gibt es nicht genügend Intensivbetten. Die Ärzte müssen priorisieren. „Wenn jemand zwischen 80 und 95 Jahre alt ist und große Atemprobleme hat, reservieren wir die wenigen noch vorhandenen Plätze in den Intensivstationen für Patienten mit größeren Überlebenschancen. Das gleiche gilt, wenn eine mit dem Virus infizierte Person eine Insuffizienz in drei oder mehr lebenswichtigen Organen aufweist“, erklärte der Narkosearzt Christian Salaroli aus Bergamo schon vor einigen Tagen.


    Diese Patienten kommen in der Regel direkt in die Palliativ-Medizin, also in die Abteilung der Sterbenden. In der Lombardei stirbt laut aktuellen Zahlen jeder zehnte Covid-19-Erkrankte an den Folgen des Virus. Damit ist die Sterberate rund dreimal so hoch wie im Rest Italiens. Allein die Lokalzeitung "L'Eco di Bergamo" veröffentlichte zuletzt zehn Seiten Todesanzeigen mit jeweils rund 150 Namen und musste ihren Seitenumfang deshalb erhöhen.
    Laut einem leitenden Redakteur, den die "Washington Post" zitiert, haben die Todesanzeigen normalerweise einen Umfang von zwei oder drei Seiten. 90 Prozent der Sterbefälle seien auf das Virus zurückzuführen. Die meisten Toten sind 70 Jahre oder älter.
    Durch das Versammlungsverbot sind normale Beerdigungen nicht mehr möglich – ohnehin sind die engsten Angehörigen meist selbst in Quarantäne und können nicht teilnehmen. Viele Menschen sterben in abgeschirmten Räumen. Die Särge reihen sich derweil in den Krematorien auf. Für die Beerdigungen gibt es Wartelisten.
    In Italien rechnen viele Experten bald mit einem Höhepunkt der Ansteckungswelle. „Wir erwarten, dass es sich in den kommenden Tagen, bis Sonntag, zeigt, ob sich die Entwicklung verlangsamt“, sagte der für die Lombardei zuständige Koordinator Giulio Gallera am Dienstag nach Angaben der Nachrichtenagentur Ansa für seine Region.
    Ein Lazarett mit 200 Intensivbetten auf dem Messegelände
    Die Krankenhäuser versuchen derweil durch Reorganisation weitere Betten für COVID-19-Patienten zur Verfügung zu stellen. Ganze Abteilungen wurden geräumt und zu Stationen der Intensivtherapie umfunktioniert. Doch der Schließung bestehender Abteilungen sind Grenzen gesetzt: Die medizinische Betreuung der anderen Kranken muss ebenfalls sichergestellt werden.
    Deshalb wird inzwischen auch die Einrichtung von Feldlazaretten erwogen. In Brescia soll auf dem Messegelände in den nächsten Tagen ein neues Lazarett für 200 Lungen-Patienten entstehen. Dasselbe plant auch Regionalpräsident Attilio Fontana in der "Fiera di Milano". Dort sollen 500 Betten für Covid-19-Patienten geschaffen werden.
    Die Lombardei ist weiterhin die am schwersten betroffene Region, gefolgt von der Emilia-Romagna, dem Veneto, den Marken, Piemont und der Toskana. Das ganze Land war am 11./12. März zum Sperrgebiet erklärt worden. Insgesamt sind rund 28 000 Fälle bisher registriert."

    Bei uns im Ort macht gerade ein Aufruf vom örtlichen Großbauern die Runde, der da lautet:


    "Liebe Freunde!
    Ab nächster Woche suchen wir für unsere Betriebe Mitarbeiter die uns bei der Ernte & Verpackung unseres Gemüses und Obstes unterstützen.


    Bitte teilen und weiterleiten


    Kontakt: XXXX"


    Hier geht's um Erdbeeren, Tomaten, Spargel und Paprika, teilweise aus dem Gewächshaus. Bisher kamen die Erntehelfer aus Polen und Rumänien. Mir fällt jetzt spontan keiner ein der das Zeug erntet und verpackt. Das ist eine Scheißarbeit für wenig Geld. Ich bin gespannt wie das weitergeht.

    Aktuell halte ich die Füsse ganz still und warte wie es weitergeht.


    Gerade von onvista bekommen:


    "Der Versuch einer Stabilisierung am deutschen Aktienmarkt hat am Dienstag ein rasches Ende gefunden. Der Dax, der in den ersten Handelsminuten um fast fünf Prozent gestiegen war, gab diese Gewinne schnell wieder ab. Gut eine Stunde nach Handelsbeginn liegt er bereits wieder mit knapp 1,9 Prozent im Minus bei 8.558 Punkten. Schon in den vergangenen Wochen waren Erholungsversuche zumeist rasch in sich zusammengefallen.
    Steiler Abwärtstrend mit hoher Dynamik
    Am Montag hatte der Leitindex wegen des neuartigen Coronavirus weitere gut fünf Prozent verloren und war zwischenzeitlich auf den tiefsten Stand seit September 2013 eingebrochen. Der Dax befindet sich laut den Chartexperten der UBS im Zuge der Coronavirus-Krise in einem steilen Abwärtstrend mit hoher Dynamik. „Aufwärtskorrekturen sind jederzeit möglich und dürften nach dem langen Kursrutsch auch kräftig ausfallen“, hieß es im Morgenkommentar der Schweizer am Dienstag. Insgesamt rechnen sie aber mit weiter fallenden Kursen. Falle die massive Unterstützung um 8100/8000 Punkten, sei ein Rückgang bis 7500 oder gar 7000 Punkte möglich.
    Auch der MDax gab anfängliche Gewinne rasch wieder ab und verlor zuletzt 1,8 Prozent auf 18873,38 Punkte. Der Index der mittelgroßen Börsentitel war am Vortag erstmals seit fast vier Jahren unter die Marke von 20000 Punkten gefallen. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 erholte sich dagegen um 0,9 Prozent.
    Analyst Stephen Innes vom Broker Axicorp sprach mit Blick auf die Folgen des neuartigen Coronavirus von einer „weltweiten ökonomischen Krise, in der so ziemlich jede Industrie ohne staatliche Unterstützung extrem unter Druck steht“. Stellvertretend hierfür nannte er die Fluggesellschaften weltweit. Deren Aktien waren zuletzt besonders stark eingebrochen. Lufthansa-Aktien büßten am Dax-Ende weitere 3,3 Prozent ein.
    Unter den größten Verlierern im Dax zählten die Papiere von MTU Aero Engines mit einem neuerlichen Verlust von 2,5 Prozent. Wegen des Coronavirus will der Treibwerkhersteller den Bilanzgewinn 2019 nicht ausschütten, sondern in das kommende Geschäftsjahr vortragen.
    Volkswagen verloren 1,4 Prozent. Die Wolfsburger wollen die Produktion in zahlreichen Werken wegen der Ausbreitung des Virus vorübergehend aussetzen.
    In diesen Tagen gibt es nur ganz wenige Gewinner
    Gesucht waren solche Aktien, die Anleger als potenzielle Profiteure der Pandemie des Virus ausmachen. So schnellten Drägerwerk um neun Prozent nach oben. Der Hersteller von Medizintechnik hatte jüngst vom Bund einen Großauftrag für Beatmungsgeräte erhalten. Die Mainzer Biontech entwickelt mit den chinesischen Fosun Pharma einen Impfstoff gegen das Virus. Der Biontech-Kurs zog um 14,5 Prozent an und knüpfte damit an die Kurs-Rally vom Vortag an."

    Kenne das Depot bei OnVista. Finde es eigentlich unübersichtlich zudem gab es beim ersten rebound einen Softwarefehler und ich konnte drei Tage nicht in mein Depot, hat mich sicher einige Tausender entgangene Gewinne gekostet.
    Was für mich gut passt, ist die Fondsauswahl und die Preisstruktur.


    Daimler würde ich momentan nicht mal mit der Zange anfassen, hab da bitte den Crash mit Put optionen einen ganz guten Schnitt gemacht. Leider aber zu früh ausgestoppt worden. Das wäre der Wahnsinn gewesen bei dem Crash. Mit den anderen drei habe ich mich im letzter Zeit nicht beschäftigt.


    Bakersteel und Stabilitas habe ich auch, aktuell natürlich rot mit -12% und -7%.


    Was mir momentan Spaß macht ist der Zock auf Drägerwerk, die habe ich gerade noch rechtzeitig erwischt.


    Als Dividendentitel habe ich
    - Imperial Brands,
    - Phosagro,
    - Franko Nevada
    - Polymetal (leider überall zu früh wieder rein).
    Auf der watchlist stehen
    - RWE
    - Gazprom
    - Brookfield Renewable
    - Pictet Water (Fonds)
    - European Lithium (als Zock)

    Also nochmal:
    1. Schritt: Ware wird aktuell, im Verhältnis zum Spotpreis, relativ teuer gekauft und, natürlich, im Verhältnis zum Spot teuer weiterverkauft. Der prozentuale Gewinn für den Händler bleibt gleich oder ist moderat höher (nicht signifikant).
    2. Schritt: Mit der erlangten Liquidität kann der Händler günstiger einkaufen.


    Den im zweiten Schritt erlangten Vorteil wird und kann kein redlich arbeitender Kaufmann im ersten Schritt abgeben, da der erlangte Vorteil nicht sicher und nicht prognostizierbar ist. Also kein Widerspruch.

    @Lupus eigentlich ist gerade eine schöne Zeit für Händler. Durch die fallenden Preise können sie sofort mehr Ware oder die gleiche Menge günstiger nachordern. Das Problem ist, wie überall, dass die Lieferketten unterbrochen werden. Ich glaube, dass sich vernünftige Händler den Schuh nicht anziehen wollen, dass sie Geschäfte rückabwickeln müssen weil sie Ware nicht mehr geliefert bekommen.

    Tatsächlich aktuell (bis gestern) sehr hohes Bestellaufkommen besonders bei Silber. Großhandel teilweise auch schon leergekauft. Was erschwerend hinzukommt ist die Situation an den Grenzen die aktuell niemand einschätzen kann. Soll heißen, wenn Grenze dicht dann auch für EM. Da würden (meine) Kunden nervös werden, wenn sie auf bezahlte Ware ewig warten müssten weil nichts mehr aus Australien, Kanada, Österreich etc. geliefert wird. Deshalb lieber mit ebendieser Begründung persönliche Bestellungen ablehnen oder nur unter Vorbehalt annehmen.

    Bei mir in der Gemeinde (ländlich, ca. 9.000 Einwohner) geht auch der Punk ab. Parkplatz rappelvoll, es wird scheinbar wahllos eingekauft. Autos bis unters Dach vollgeladen. Toilettenpapier ist überall aus (Aldi, Lidl, Edeka, Penny, Netto, Action, dm) Nudeln und Mehl kaum mehr vorhanden.


    Ein Nachbar (Spätaussiedler aus Russland, sehr netter Kerl mit dem ich im Sommer öfters gegrillt und einen gehoben habe) machte sich lustig über die Corona-Deppen. Hab ihn dann gesagt, das ich auch Vorräte habe, vor allen Bier, weil Durst ist was schlimmes. Was soll ich sagen, keine halbe Stunde später rennt sein Sohn mit Leergut ins Auto und fährt weg [smilie_happy]

    Den Schulkindern in Oberbayern wurde heute (teilweise?) gesagt, dass sie alle Schulsachen mit nach Hause nehmen sollen, um im Fall der Fälle von zu Hause lernen zu können. Online-Infrastruktur scheint für diesen Zweck bereits zu bestehen. Anfang kommender Woche sollen die Kids noch eine Einweisung in das System bekommen. Schau ma mal.