Pumpingiron,
du hast Recht es ist missverständlich. Ich habe es offenbar nicht verstanden, die Einfachheit des Konzeptes zu veranschaulichen.
Neuer Versuch:
Die beiden Auswertungen hatten nur den Sinn den "Fundamentalsatz 2" zu beweisen: "Commercials kaufen billig und verkaufen teuer".
Jedem bleibt es jetzt selbst überlassen aufgrund seines Anlageverhaltens ein entsprechendes Signalsystem zu entwickeln.
"Fundamentalsatz 1" lautet: innerhalb eines stabilen Aufwärtstrends kann man nur den Fehler machen nicht zu kaufen.
Für Fondssparer gibt es das Konzept des "Cost averaging". Also oft zu zufälligen Kursen zu kaufen um damit einen "durchschnittlichen" Einstandskurs zu erzielen. Wäre es nicht viel besser nur dann zu kaufen wenn Gold "günstig" ist, um einen "besser als durchschnittlichen" Einstandkurs zu erreichen. Bloss wann ist Gold "günstig"? Siehe FS 2!
Ich nenne das mal Stufe 2 des Anlegerverhaltens.
Stufe 3 ist: ich kann nicht ständig zukaufen, weil mir das Geld ausgeht. Wäre es nicht schön zwischendurch zu verkaufen, wenn Gold "teuer" ist? Jetzt zieht der 2. Teil von FS2. Bei Stufe 3 darf man natürlich keinesfalls zuviel verkaufen um nicht in Gefahr zu geraten den Trend zu verlieren. Nur soviel, um billiger wieder einkaufen zu können. Einen Trend ohne Rückschläge wird es nie geben. Beim Gold sind die Commercials sehr an den Rückschlägen interessiert, denn damit verdienen sie ihr Geld.
Stufe 4 ist dann: wenn Gold "sehr teuer" ist kauft man Puts, wenn Gold "sehr billig" ist Calls. Hier besteht dann die Gefahr dass die Gier nach schnellem Geld zu gross wird. Und alles was man in Stufe 1, 2 und 3 gewonnen hat, ist wieder weg. Das ist wie der "Fischer und sein Frau".
Ich würde nicht gegen den Trend handeln. Und nicht zu oft kaufen und verkaufen. Aber der Rythmus wird durch den wöchentlichen COT vorgegeben und ist eh langsam.