Beiträge von wef

    CG9GHN ist verkauft. Zu 9,39. Gewinn knapp 60%. Der Zeitwert war nur noch ca. 1,35. Ich habe also jede Menge restlaufzeit fast verschenkt. Aber da der langfristige Trend momentan gegen den EUR spricht, wollte ich lieber raus. Kursziel übererfüllt.
    Schade, hätte ich wesentlich aggressiver rangehen können. Solche Gelegenheiten bieten sich nur selten.
    Aber nachher ist man immer schlauer.


    Glück gehabt, zum fast optimalen Zeitpunkt verkauft. Nach dieser Bauchlandung des EURO. Auf EUR/USD werde ich wohl länger nicht mehr spekulieren. Die Schwankungen machen momentan einen chaotischen Eindruck. Erst muss sich wieder ein klarer Trend entwickeln.

    Die hohe Vola hat mir in letzter Zeit eh alles völlig zerstört. :( Und ich war zu gierig nen niedrigeren Hebel einzusetzen, was für Hebel bevorzugst du wef?


    Hatte nen 50er das war teilweise schön, aber oft eher negativ.


    Ich bevorzuge keine Hebel sondern Produkte mit hohem Erwartungswert. Je nach Marktsituation und Underlying sind die Hebel sehr unterschiedlich. Generell lass ich aber die Finger von sehr hohen Hebeln. Die Gewinnchancen im vergleich zum Risiko sind einfach viel zu klein. Richtig hohen Hebel hast Du ja nur bei kleiner Laufzeit und weit aus dem Geld.
    Früher hies es mal 90% aller Optionen/Optionscheine verfallen.


    Ich kenne Leute, die haben Optionen weit aus dem Geld leer verkauft. Zur Absicherung Bundesschatzbriefe auf dem Margin Konto. Höchst profitabel. Aber einmal Pech haben und der Gewinn eines Jahres ist futsch...

    ich ärger mich grade, dass ich mich irgendwann letzte oder vorletzte Woche (bei dem kurzen Absacker beim POG) hab ausstoppen lassen (ist natürluch direkt am SL abgeprallt).
    Naja knapp ne Verdoppelung wars schon noch... aber die Vervierfachung jetzt wär eindeutig besser gewesen.


    Und nun? Gehts ab 1220 erstmal wieder nach unten? :hae:


    Lohnt es sich eigentlich statt Zertis lieber Optionsscheine einzusetzen? Kann dort allerdings nicht immer die Wertbildung nachvollziehen... dafür soll es aber wohl kein KO geben?


    Obs nach 1220 wieder nach unten geht? Keine Ahnung, aber ich halte es nicht für wahrscheinlich. Ich beteilige mich aber nicht mehr am allgemeinen Rätselraten. Ich setze langfristig auf Silber und das geht am Besten mit Optionsscheinen, nicht mit KO Zertis. Auf ca. 10 Wochen Frist orientiere ich mich nur mehr am COT der Commercials. Aktuell gibt es kein Verkaufssignal eher ein Kaufsignal.
    Ob dabei Zertis oder OS die bessere Wahl ist, hängt vom aktuellen Aufgeld der OS ab. Wenn diese zu teuer sind dann lieber Zertis. Falls ich ausgestoppt werde und der COT weiterhin passt, würde ich soviele Unzen auf billigerem Niveau kaufen, dass ich den vorherigen Stopp Verlust wieder ausgleichen kann. Wie schon gesagt, solange der Trend intakt ist, kann man, bei richtiger Wahl des Produkts, nichts falsch machen.


    OS gibt es mit fast beliebig hohem Hebel, damit kann man dann russisch Roulette spielen. "Gladiolen oder Tod".Damit verdienen die Banken ihr Geld. Und man kann trotz guter Gewinn Chancen jede menge Geld verlieren, wenn man die Lage einfach zu optimistisch einschätzt.
    Aufgrund der hohen Vola sind OS momentan eher weniger attraktiv, Zertis auf grund der niedrigen Zinsen eher mehr.

    ich habe am 27.7. noch GS2PUR zu 1,35 gekauft, weil mir der Name so sehr gefiel. Bzw. weil die Silber Short Position stark gefallen war und der Kurs günstig.


    War wohl nicht ganz falsch....

    beim Gold sind 41.000 offene Kontrakte weggefallen. Allein 13.400 bei den Non Reportables. Ansonsten grösstenteils "spreading". Ich würde sagen Sommerloch. Das Interesse der Anleger schwindet.

    Silber:
    Die Short Position der Coms ist deutlich angestiegen. Sehr deutlich. Allerdings war Silber ja diesmal dem Gold vorangelaufen. Ich werde nicht schlau aus der Situation. Mir scheint es als hätte Ted Butler wirklich dafür gesorgt, dass die Coms nicht mehr können wie sie wollen.


    Gold:
    Wie erwartet ist die Position der Coms gefallen. Aber nur mehr wenig. Das Open Interest ist dagegen drastisch gefallen. Ziemlich sicher haben die "large Specs" ihre Calls zurückgekauft. Wie immer zu schlechten Kursen. Selbst schuld.


    Aktuell kein Handlungsbedarf. Das Sommerloch wird wohl noch eine ganze Zeit dauern.


    Nichtsdestotrotz haben es die Coms geschafft ihre Short Position um 68.000 Kontrakte zu vermindern. D.h. sie haben knapp 210 t Gold gekauft (68.000 Kontrakte = 6.800.000 Unzen = ca. 210 t ) ohne den Preis nach oben zu treiben. Reife Leistung!

    CG9GHN ist verkauft. Zu 9,39. Gewinn knapp 60%. Der Zeitwert war nur noch ca. 1,35. Ich habe also jede Menge restlaufzeit fast verschenkt. Aber da der langfristige Trend momentan gegen den EUR spricht, wollte ich lieber raus. Kursziel übererfüllt.
    Schade, hätte ich wesentlich aggressiver rangehen können. Solche Gelegenheiten bieten sich nur selten.
    Aber nachher ist man immer schlauer.

    wef
    Für mich liest es sich aber so - egal ;) ;) ;) ICH bin der Meinung, das man derzeitdurch die irrationalen Intradaykursbewegungen eher mehr Geld durch solche Aktionen vernichten kann als gewinnen, noch zumal niemand in der Lage ist die EURO-Bewgung einzuschätzen. ICH denke das durchaus die Gefahr besteht 20-30 USD zutraden, den langen Trend aber dadurch verpassen zu können.Du schreibst ja selber von 2-3 Tagen nach den Commercials, da ist schon einiges an Zeit vergangen ^^ ^^ ^^


    Pumpingiron,
    du hast Recht es ist missverständlich. Ich habe es offenbar nicht verstanden, die Einfachheit des Konzeptes zu veranschaulichen.


    Neuer Versuch:


    Die beiden Auswertungen hatten nur den Sinn den "Fundamentalsatz 2" zu beweisen: "Commercials kaufen billig und verkaufen teuer".
    Jedem bleibt es jetzt selbst überlassen aufgrund seines Anlageverhaltens ein entsprechendes Signalsystem zu entwickeln.


    "Fundamentalsatz 1" lautet: innerhalb eines stabilen Aufwärtstrends kann man nur den Fehler machen nicht zu kaufen.


    Für Fondssparer gibt es das Konzept des "Cost averaging". Also oft zu zufälligen Kursen zu kaufen um damit einen "durchschnittlichen" Einstandskurs zu erzielen. Wäre es nicht viel besser nur dann zu kaufen wenn Gold "günstig" ist, um einen "besser als durchschnittlichen" Einstandkurs zu erreichen. Bloss wann ist Gold "günstig"? Siehe FS 2!
    Ich nenne das mal Stufe 2 des Anlegerverhaltens.


    Stufe 3 ist: ich kann nicht ständig zukaufen, weil mir das Geld ausgeht. Wäre es nicht schön zwischendurch zu verkaufen, wenn Gold "teuer" ist? Jetzt zieht der 2. Teil von FS2. Bei Stufe 3 darf man natürlich keinesfalls zuviel verkaufen um nicht in Gefahr zu geraten den Trend zu verlieren. Nur soviel, um billiger wieder einkaufen zu können. Einen Trend ohne Rückschläge wird es nie geben. Beim Gold sind die Commercials sehr an den Rückschlägen interessiert, denn damit verdienen sie ihr Geld.


    Stufe 4 ist dann: wenn Gold "sehr teuer" ist kauft man Puts, wenn Gold "sehr billig" ist Calls. Hier besteht dann die Gefahr dass die Gier nach schnellem Geld zu gross wird. Und alles was man in Stufe 1, 2 und 3 gewonnen hat, ist wieder weg. Das ist wie der "Fischer und sein Frau".
    Ich würde nicht gegen den Trend handeln. Und nicht zu oft kaufen und verkaufen. Aber der Rythmus wird durch den wöchentlichen COT vorgegeben und ist eh langsam.

    wef


    Das lohnt aber nur mit "Papiergold" :hae: Mit Krügis oder Barren bringt es gar nichts. Da müsstest du jedes mal die Verkaufsspanne mit tragen :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes: Und im Fall der Fälle hast du nur Papier. Absichern mit Puts und diese dann zu verkaufen - da gehe ich ja noch mit. Selbst das macht wenig Sinn....Lieber sollte man in die Kursschwäche nachkaufen und sich so einen günstigeren Einstiegskurs "erarbeiten", oder :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:


    Ist das wirklich so schwer zu verstehen ?) ?) ?) ?) ?) ?)


    Hab ich gesagt der "gemeine Goldbug" soll alle Kauf und Verkaufsignale befolgen?
    Natürlich können nur die Commercials von allen Kursschwankungen profitieren. Sie machen sie ja schliesslich auch....
    Die Coms sagen Dir den perfekten Einstiegskurs bei Kursschwäche. Wenn Dein Versicherungsanteil 100% beträgt, dann achte halt nicht auf die Verkaufssignale! Sondern nur auf die Kaufsignale! Wenn Du gerade flüssig bist.
    Nur wenn die Shortposition der Coms extreme Ausmasse erreicht, könnte man durch Verkäufe den Gewinn in Papiergeld erhöhen. Die Spanne bei Krügis und Barren ist doch nichts im Vergleich zu den Kursschwankungen.


    Hier die Auswertung wann die Coms verkaufen.
    Ingesamt ist die Aussage ganz klar: Commercials kaufen fast immer billigst und verkaufen ausnahmslos teuerer.


    Nun ist die Erkenntnis für den gemeinen Gold Bug sehr einfach. Tu das was die Commercials auch tun! Leider mit 3 tagen Verzug, aber bei mittel- bis langfristiger Anlage und intaktem Aufwärtstrend ist die Erfolgschance dennoch gigantisch.


    man kann sich völlig von den meistens substanzlosen Prognosen der selbsternannten Gurus lösen und den Leuten folgen, die wirklich wissen was los ist. Den Bullion Banken!


    Nachkaufen wann immer die Commercials kaufen (weniger Short sind). Wenn die Commercials massiv verkaufen, sollte man sich zumindest vom Investment teil seiner Anlage trennen. Es könnte ja sein dass der Trend einknickt. Den Versicherungsteil behält man...

    wef
    Woher beziehst Du die Daten / Auswertungen?


    Der Chart kommt von WISO Börse, die COT Daten natürlich von der CFTC. Die Auswertung ist einfachste EXCEL Formelkunst plus ein bisschen Zeichnen.
    Man nehme das Excel Formular aus dem CFTC Archiv, bilde neue Spalte für Netto Short der Coms, bilde neue Spalte mit wöchentlicher Veränderung, berechne Durchschnitt und suche alle Zeilen bei denen Veränderung kleiner -11474. Beim jeweiligen Datum ein senkrechter Strich in den Chart und fertig ist die Laube.


    ..ich würde ja sagen, sie machen den Zyklus. Hier mal der Beweis wie gut sie das können. Im Gold Chart auf Tagesbasis seit 1.1.2008 sind alle Wochen eingezeichnet durch senkrechte Linien, wo die Commercials signifikant gekauft haben (kaufen heißt Short Position schliessen oder Long Position aufmachen). Signifikant heisst grösser als 11474 Kontrakte. Das ist die absolute, durchschnittliche, wöchentliche Veränderung der Netto Short Position der Commercials in dieser Zeitspanne.
    Nur zur Einordnung: 10.000 Kontrakte sind 10.000 * 100 Unzen * 1000 USD/Unze = 1 MRD USD! Jeder senkrechte Strich steht für mindestens 1 MRD USD, viele für 3 oder 4 mal so viel.


    Jetzt könnt Ihr Euch vielleicht schon vorstellen, wie der Verkaufschart der Commercials aussieht?


    Du must schon die Zeitebene dazuschreiben, sonst hast Du irgendwann immer Recht! Eine todsichere Prognose!

    Ich stimme Dr_meyer völlig zu: es liegt was in der Luft! Die Bewegungen im COT sind schon auffällig!
    Innerhalb von 4 Wochen hatten wir -40814, -32684 und +11891.
    Die mittlere wöchentliche Bewegung seit 1.1.2008 liegt bei 11474. Das Minimum bei -43104. Das Maximum bei 54089.


    Wir hatten also 2 sehr grosse Rückkaufaktionen unterbrochen durch einen signifikanten "Shortangriff".


    Ich finde das schon aufregend!



    Ich glaube es gibt da ein grosses Missverständnis was Commercials sind. Sicherlich keine Münzhändler, nicht mal mittelgrosse Goldanbieter. Gibt es grosse Goldverbraucher?
    Beim Silber gibt es laut aktuellen COT 14 Producer/... die Long sind und 20 die Short sind. Ich würde mal ableiten, dass es in dieser Kategorie ingesamt nur 20 bis maximal 34 Händler gibt. Davon dürften 15 Bullion Banken sein. Bleiben noch ein paar grosse Minen die sich vielleicht einen Spezialisten leisten? Bei BHP oder Rio Tinto wird man sicher hochbezahlte Fachleute haben die direkt ohne Bank handeln.
    Die Bullion Banken handeln dafür im Auftrag von vielen tausend kleinen Kunden. Produzenten und Verbaucher. Da sie beide Seiten des marktes kennen, ist es kein Kunststück erfolgreich zu sein.


    Nur so zur Richtigstellung: die Commercials waren noch nie long in Gold! Das was hier als Netto Long bezeichnet wird ist in Wirklichkeit eine Netto Short Position und diese ist in der Tat um 11891 Kontrakte gewachsen.
    Nun muss man aber beachten, dass das der Stand von letzten Dienstag abend ist. Kurz nachdem ein massiver Preisrutsch stattgefunden hat. Ich würde mal vermuten, dass es dazu nötig war Gold zu verkaufen. Also müssen Shortpositionen steigen oder Longpositionen fallen. Wenn eine Longposition steigt obwohl der Preis fällt, kann das nicht bullish sein. Selbst bei den dämlichen Specs. Diese Meldung ist völlige Verarschung.
    Die grosse Frage ist, ob die Commercials ab Dienstag zu niedrigeren Preisen gekauft haben? Sprich Short Positionen verringert. Das werden wir aber erst am Freitag erfahren. Nachdem die Preise seit Dienstag gestiegen sind, wäre es extrem Bad News wenn die Commercials nicht gekauft hätten (sondern die dämlichen Specs).

    Ich habe es nicht umfassend recherchiert, aber offensichtlich enden langfristige, starke Trends immer mit einer Übertreibung und sehr oft mit einem Doppeltop.
    Beispiele sind:
    Dax im März 2000
    Dow Jones im Oktober 2007
    K+S im Juni 2008
    Porsche im Oktober 2007
    Münchener Rück im Nov 2000
    Nasdaq 100 im März 2000
    BASF im Januar 2008
    usw.....


    Kennt jemand ein Gegenbeispiel?

    Es gibt natürlich noch eine "Gefahr":


    die Verkaufssignale kommen zu früh!


    Die klassische Charttechnik kann mit ATHs gar nichts anfangen. In einem Spike kommt das Verkaufssignal so spät, dass man sich nur ärgern kann.
    Die Shortposition der Coms. beim Gold ist in den letzten Jahren drastisch gestiegen. Auf ihre absolute Höhe kann man sich also nicht mehr verlassen.
    Das letzte lokale maximum am 29.6. bei 289956 hat aber recht gut funktioniert. Es war das zweite 10 Wochen Hoch in Folge. Wenn man die Monatsendschwäche noch antizipiert - sehr genau.

    Ich möchte mal kurz erläutern, wie ich in nächster Zeit vorzugehen gedenke. Kommentare willkommen.


    Gold und Silber bewegen sich in stabilen Trends. In einem stabilen Aufwärtstrend kann man nur einen Fehler machen. Nicht investiert sein!
    Die Commercials wissen am allerbesten wann Gold oder Silber teuer bzw. billig ist. Also sollte man dann kaufen bzw. verkaufen wenn es die Profis auch tun. Über den COT wird man informiert. Leider etwas spät.
    Manipulation hin oder her. Die Shorts machen das nur um Gewinne zu erzielen. Sie kaufen billig (schliessen shorts) und verkaufen teuer (shorten). Solange sie niemand bremst, haben sie die Marktmacht. (allerdings nicht genug um den fundamentalen Trend zu kippen!?!)


    D.h. je kleiner die Shortposition der Coms desto mehr und aggressiver kaufe ich. Jedes neue 10 Wochen Tief ist ein Kaufsignal, jedes 10 Wochen Hoch ein Verkaufssignal. Es können durchaus mehrere 10 Wochen Tiefs nacheinander kommen. Dann hat man kurzfristig zu teuer gekauft, aber durch den intakten Trend kommt der Kurs sicher wieder. Und das neue Signal ist stärker als das alte, d.h. mehr Unzen kaufen.


    Es gibt natürlich eine grosse Gefahr: der Trend ist vorbei!


    Wie kann man das erkennen? Sehr viele Autoren/Kommentatoren gehen davon aus, dass ein derart starker Trend nur in einer parabolischen Übertreibungsphase enden kann. Haben wir diese bereits gesehen? Beim Silber ganz sicher nicht (ausser der Trend hätte im März 2008 geendet). Beim Gold in EURO könnte es durchaus sein. Aber der Kurs in USD ist entscheidend. Sollte der POG unter 1050 USD fallen, das letzte grosse Tief im Februar, müßte man nochmal genau hinschauen. Damals war die Shortposition übrigens 213427 Kontrakte aktuell 227555.