Nach der schwachen Kursentwicklung letzte Woche, mitten in der heissen Phase des Rollens, war der Einbruch heute zu befürchten. Beim Silber ist der letzte COT bei weitem nicht gut genug um weitere Verluste auszuschliessen. Beim Gold sieht es besser aus. Die Producer/merchants sind jetzt kräftig netto long. Allerdings ist immer noch kein Licht am Ende des Tunnels zu sehen.
Beiträge von wef
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Auratico,
ich bin völlig Deiner Meinung. Ich kann mich einfach nicht daran gewöhnen wieviele Idioten es gibt die das völlig irrwitzige Geschreibsel im Internet für wahr halten!
Wirkliche Fachleute die sich zu Ihrem Thema äussern, wollen niemand etwas einreden! Sie präsentieren Fakten.
Marginerhöhungen reduzieren den Anteil der Spekulanten. Marginsenkungen erhöhen ihn. Das ist die einzig logische Gesetzmässigkeit. Sie wird aber IMHO völlig überbewertet.
Nun war der Anteil der Spekulanten an der Comex vor allem beim Silber über Wochen rekordtief. Vor etwa 2 Wochen ging die Position der Spekulanten extrem nach oben. Weit vor der Marginsenkung. Die Marginsenkung kam viel zu spät. Bzw. sie ist längst nicht so wichtig, wie das was vor ca. 2 Wochen passiert ist.
Wieso shorten die grossen Spekulanten seitdem Gold wie verrückt? Die Marginsenkung ist sicher schon lange "durchgesickert worden".Meiner Meinung nach spricht Vieles für einen "völlig überraschenden" Goldpreissprung. Heute wurden die Optionen für den Dezember 2014 abgearbeitet. Traditionell ein schwacher Tag. Einen kleine Sprung (danach) haben wir bereits gesehen. Gleichzeitig hat die CME die Settlement Daten für heute noch nicht veröffentlicht. Mindestens 1 Stunde zu spät. Zufall?
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Normalerweise wird ein Grossteil der Kontrakte die am First Notice Day noch offen sind physisch beliefert.
Letzten Dezember wurden z.B. 3253 Kontrakte beliefert. Im Februar 2013 wurde gar eine herausragende Menge von 13070 Kontrakten beliefert.
Aktuell sind noch 126.583 Kontrakte oder 126 Mio Unzen offen. FND ist kommenden Freitag. Die gesamten Comex Bestände betragen laut Harvey Organ 7 Mio Unzen. D.h. es muss in kurzer Zeit noch sehr viel gerollt werden oder die Shorts müssen aus anderen Quellen (eigene Lager??, ETFs?? ) grosse Mengen Gold bereit stellen.Letzte Woche wurden erstaunlich wenig Kontrakte aus dem Dezember 2013 in den Februar 2014 gerollt. Am Mittwoch wurden sogar neue Kontrakte für den Dezember eröffnet. Wenn man den COT Trend hochrechnet, waren grosse Spekulanten auf der Short Seite.
In der Vergangenheit hat es JPM immer wieder geschafft scheinbar verzweifelte Short Positionen auch noch kurzfristig zu rollen und die Lieferverpflichtung zu vermeiden. JPM hat die Macht einer Grossbank und vermutlich auch noch die der CFTC und der CME hinter sich. Nun ist aber vermutlich JPM nicht short sondern long! Die verbliebenen Short Kontrakte für den Dezember müssten grossteils in Händen von Spekulanten sein.
Es wird sehr interessant sein, wie die Situation sich auflöst. Lässt JPM die Spekulanten vom Haken und gibt vielleicht sogar dem Goldpreis durch heftiges Auflösen von Long Positionen den Gnadenstoss? (sinkender POG würde weniger Gewinn bzw. gar Verlust beim Auflösen der Position bedeuten) Oder kassiert man unvorsichtige Short Spekulanten ab und lässt dem POG Luft nach oben?
Was ist für JPM wichtiger: Gewinnmaximierung oder ein möglichst tiefer POG? -
....darüber (siehe red. Teil GS heute), dass jetzt Feb 14 Futures in bedeutenden Mengen gekauft werden. Dabei ist das nix wie normal. Jetzt konnten grössere Mengen verkaufte Futures Dezember billigst zurückgekauft werden (satter Gewinn von 70 USD ungefähr pro Future). jetzt "müssen" Futures von nächst ferneren Fut. gekauft werden, denn die sind jetzt spottbillig. Dann lässt man den POG steigen. Dann können im Feb. 14 wider Unmengen Fut VERkauft werden, wiederum mit sattem Gewinn.
So geht das Spiel hin und her...das Spiel, bei dem hin und her die Taschen voll macht....Kalender-Spreads.
Gruss,
LuckyDiese sogenannte Analyse von Herrn Huster entbehrt IMHO jeglicher Grundlage und ist völlig unlogisch. Wie Lucky bereits geschrieben hat, ist das Umsatzverhalten für Mitte November völlig normal. Es muss eine grosse Anzahl von Kontrakten vom Dezember in den Februar gerollt werden. Das löst erfahrungsgemäss immer ähnliche Umsätze wie die geschilderten aus. Hätten die Spekulanten grosse Short Positionen gecovered und gleichzeitig neue Long Positionen eröffnet, hätten die Commercials dazu grosse Mengen Silber "verkaufen" müssen. Bei eher fallenden Preisen wäre das super bärisch gewesen. Zum Glück sagen die COTs vom 12. und 19. November genau das Gegenteil. Die Commercials haben Short Positionen zurückgekauft und neue Long Positionen eröffnet. Das gibt eine gewisse Hoffnung für eine fällige Erholung beim POG. Allerdings droht auch das Jahresende. Nach der Abwicklung des Dezember Kontrakts gab es sehr oft kräftige Preiseinbrüche. Allerdings haben wir weiterhin eine deutlich höhere Konzentration der Positionen auf der Long als auf der Short Seite. Einige grosse Adressen haben hohe Long Positionen. Damit diese Adressen Handelsgewinne erzielen können, muss es zu Kursanstiegen kommen. Nur wann, wielange bzw. wie hoch ist die Frage.
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Tja, das alte Dilemma: wenn die Spekulanten kaufen, heisst es der Preis könnte fallen, sobald sie wieder verkaufen. Wenn sie nicht kaufen, heisst es, nicht mal die Spekulanten kaufen, woher soll ein Preisanstieg kommen?
Der Author vergleicht Silber und Gold. Das ist denke ich momentan falsch. Die gravierenden Unterschiede zwischen beiden Metallen treten gerade immer mehr hervor. Silber wird auf Sicht von wenigen Jahren extrem knapp werden, wenn nichts entscheidendes passiert. Gold kann nie knapp werden. Es ist beliebig recycelbar. Die Verfügbarkeit ist einzig durch den Preis bestimmt.
Gold wird momentan fast permanent manipuliert, Silber nur mehr marginal.Bei den Spekulanten ist noch kräftig Luft nach oben was ETF Käufe oder Long Futures betrifft, deshalb sind die Argumente des Artikels wohl irrelevant. Beim Gold eigentlich auch wieder. Nur wird der Goldpreis jetzt scheinbar mit allen Mitteln gedrückt.
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Ich muss mich ein Wenig korrigieren..
Ich beziehe mich weiterhin ausschliesslich auf Silber.
Die Commercials haben seit dem 6.8. ihren Marktanteil dramatisch erhöht. Aktuell halten die Coms 55% aller Kontrakte. Der langjährige Mittelwert liegt bei 45,5%, bei einer minimalen Standardabweichung von 2,7%. Wir liegen also weit ausserhalb der Norm.
Deshalb darf man die NSP der Coms niemals absolut betrachten. Die extrem tiefen 4.093 Kontrakte des Sommers waren der Tatsache geschuldet, dass Spekulanten zu tiefen Preisen geshortet hatten. Das letzte Verkaufssignal bei lächerlich niedrigen 27.363 erklärt sich durch die extreme Zurückhaltung der Spekulanten. In dieser Situation den nächsten Wendepunkt im NSP (und im POG) bestimmen zu wollen, ist extrem schwierig.
Das aktuelle Niveau von 19.621 ist zwar zeitlich und in relativer Höhe noch etwas zu früh, es widerspricht aber einem baldigen Anstieg auch nicht völlig.
Wer sicher gehen will, wartet auf Kurse über 24,5 oder unter 18,50. Das NSP Niveau dann, zeigt wohin die Reise gehen wird.
Eine mehrmonatige Seitwärtsphase zwischen diesen beiden Marken schliesse ich aus. Entweder der November, mit dem Rollen des grossen Dezember Kontrakts oder die traditionelle "Jahresendeschwäche" werden neue Extremwerte bieten.PS: man könnte das noch so auf die Spitze treiben: Wenn wir nicht bis Ende November Werte über 24,50 sehen, werden wir danach Werte unter 18,50 sehen. Das will ich mir gar nicht vorstellen....
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Der COT normalisiert sich langsam
Ich habe in den Silber daily chart jeweils das letzte Minimum der NSP der Commercials und das letzte Maximum mit blauen Pfeilen eingezeichnet.
Das Kurstief wurde sehr früh durch eine extrem niedrige NSP (4.093) am 25.6. angezeigt. Die Korrektur etwas spät am 3.9. mit einer NSP von 27.363.Der COT ist also weiterhin durchaus sehr relevant für den POG, oder auch andersrum. Das hilft uns aber leider gar nichts, wenn wir die Extrema im COT genauso schlecht vorhersagen können wie die im POG.
Im Sinne einer vorhersehbaren Zyklik wäre es nun vorteilhaft, wenn ein neues lokales Minimum in der NSP den nächsten Aufschwung im POG vorhergehen würde. Das sollte aber noch ein paar Wochen dauern oder die NSP auf mindestens 8.307 (den Wert vom 30.7. ) runterbringen.
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...diese Zahlen schockieren mich immer wieder!
Die Perth Mint verkauft mit ihren sämtlichen Silberprodukten nur einen Bruchteil der US Silber Eagles!
Hier im Forum sind Silber Eagles aber kaum ein Thema. Produkte der Perth Mint aber ein sehr grosses. Das zeigt für mich welchen Einfluss das Forum auf den (globalen)Silbermarkt hat. Scheinbar überhaupt keinen!Genauso schockierend die Bedeutung der Perth Mint Lunare in China. Obwohl man sich ja ungeheuer andient (chinesische Schriftzeichen), null Wirkung. Die 300.000 Silber Unzen bzw. 30.000 Goldunzen müsste der chinesische Markt doch im Nu einsaugen?
Grob würde ich folgern:
Chinesen halten sehr viel Gold, vielleicht ein wenig Silber. Hauptsächlich in Form von Barren.
Inder halten Schmuckgold, auch Schmucksilber.
Amerikaner halten sehr viel Investment Münzen in Form von Eagles.
Europäer halten Münzen eher als Sammlermünzen. Investoren die Münzen horten, sind die völlige Ausnahme.. -
Der aktuelle BPR bestätigt weiterhin das Ungleichgewicht bei Gold und Silber.
Auch die Auslieferungszahlen der Comex zeigen weiterhin ein grosses Missverhältnis. Gold wird stark ausgeliefert, Silber höchstens durchschnittlich.
Die Backwardation im Gold Future ist zurückgegangen. Der Unterschied für 12 Monate Laufzeit liegt jetzt bei 5,8 USD nach 4,2 USD im August. Beim Silber sind wir unverändert bei etwa 0,7%.
Das OI im Silber ist extrem niedrig. Das ist teilweise saisonal bedingt. Die Spreads wurden extrem zurückgefahren, einige September Kontrakte wurden ausgeführt. Nun sollten sich die Spreads aber relativ zügig wieder auf normale Höhen begeben.
Nach gängigen Kriterien muss man den Silber COT als rabenschwarz beurteilen. Das gilt aber schon seit einiger Zeit. Dafür hat sich der POS relativ gut gehalten, bisher.
Also entweder
- COT weiterhin nicht hilfreich
oder
- das dicke Ende kommt noch
oder
- die milde Korrektur trotz schwacher COT Zahlen, zeigt die innere Stärke des Silbermarkts

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Silber Corner hat weit schneller geliefert als avisiert. Ich habe halbe, ganze und 2 Unzen. Alle sind sehr gelungen. Für mich ist das Pferd die schönste Silber Münze die ich bisher besitze. Das Motiv ist zwar eher unspektakulär. Aber das Spiel zwischen matten und glänzenden Stellen ist super. Auch die erhabenen, matten Stellen runden das Gesamtbild ab. Dagegen ist der Drache viel zu "glänzenden". Auch bei der Schlange passt das Licht- und Schattenspiel. Dort sind aber zuwenig Akzente gesetzt. Das silberne Pferd sieht in Natura tausendmal besser aus, als alle Abbildungen, weil es eben den einzigartigen Glanz von Silber sehr gut nutzt.
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Dieses Szenario wird seit Jahren unablässig heraufbeschworen, seit 2005 mindestens. Es ist aber nie eingetreten. Die Comex bleibt unverstanden. Es ist eine Hedging-Börse. Da wurde und wird kaum je etwas physisch ausgeliefert. Future-Kontrakte werden mit Fiat-Geld glattgestellt, und davon gibt es genug. Was in London geschieht wäre viel interessanter, aber darüber gibt es eben keine wohlfeilen Tabellen. Dort geht physisch die Post ab, nicht in New York.
Goldcore,
gebe Dir grossteils Recht. Neu ist allerdings, dass JPM eine grosse Long Position hält. Allerdings ist diese sicherlich schon wieder geschrumpft, genauso wie die Short Position der Spekulanten. Hätte JPM einen Short Squezze gewollt, so hätte man ihn im Juli für den August Kontrakt auslösen können.
Was in London geschieht kann man allerdings anhand der Ausfuhr Statistiken erahnen. Gold fliesst im grossen Stil in die Schweiz und weiter nach Hongkong. Dazu passt auch, dass die Goldauslieferungen an der Comex stark zugenommen haben. Immerhin wurden seit 1. Dezember 2012 50.401 Kontrakte beliefert. Also 5.040.100 Unzen oder 157 Tonnen Gold.
Mich verwundert es sehr, dass die FED und die westlichen ZBs diesem Exodus nach Asien und vor allem China zulassen, wenn nicht sogar begünstigen?????
Ich kann daraus nur den Schluss ziehen, dass Politik, Banken und Finanzindustrie dem Gold keine Bedeutung mehr geben. Nachdem China aber offensichtlich grossen Wert darauf legt, bahnt sich hier ein weiterer grosser Konfliktherd an.
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Ja der Thread ist eingeschlafen!
Das hat/hatte aber auch seinen Grund.
Die klassische COT Analyse untersucht die Netto (Short) Position der Commercials (oder gelegentlich auch die komplementäre Position der Spekulanten). Manche nehmen die absolute Höhe, ich untersuche eher die lokalen Extrema. Also Extremwerte im Zeitverlauf.
Beide Methoden haben in den letzten Monaten/Jahren zu verheerenden Fehlsignalen geführt! Irgendwann sollte man also dazu lernen. Leider (oder gottseidank? ) ist das sehr schwierig!
Ich habe den Eindruck, dass JPM bzw. "die Manipulateure" nun durchaus darauf schauen ihre Spuren zu verwischen. Andererseits haben sie aber ihre Marktmacht viel rücksichtloser durchgesetzt wie in den Jahren 2010/2011.Es gibt zwar immer weider interessante Anomalien im Futuresmarkt zu beobachten, aber da eigentlich Niemand an der Diskussion darüber teilnehmen will, erspare ich mir meistens die Aufzählung.
Aktuell finde ich 2 Fragen viel wichtiger, als einige kleine COT Veränderungen:
1) Wie sind die Trends? Hier ist Chartanalyse gefragt. COTs taugen nicht dazu Trends zu erkennen oder sie darzustellen.
2) Wie erklärt sich der grosse Unterschied zwischen Gold und Silber?Zu 2) Laut BPR sind die US Banken Anfang August 60.000 Kontrakte im Gold netto LONG gewesen, beim Silber dagegen 19.000 Kontrakte Netto Short. Ted Butler behauptet sogar JPM wäre 80.000 Gold Long. Obwohl er das kaum begründet, bin ich geneigt ihm zu glauben.
Schliesslich sind aktuell die 4 grössten Longs netto 31,6% des OI long. Das sind ca. 122.000 Kontrakte. Wer sonst ausser JPM sollte hier der Grösste sein?
Dagegen sind auf der Shortseite die 4 Grössten "nur" 26,1% long bzw. 100.000 Kontrakte. Beim Silber herrschen aber die alten Verhältnisse: JPM short. Grosse Shorts zu Long = 31,2:19,6.Wieso ist JPM ausgerechnet Gold Long und nicht Silber? Silber steigt aktuell schneller als Gold. Silber ist viel knapper als Gold, eine Shortposition also viel gefährlicher. Silber ist längst nicht so im Rampenlicht der Öffenlichkeit wie Gold. Kaum jemand wird Silber als Inflationsindikator bezeichnen bzw. als einzig wahres Geld.
Die FED und ihre Ausführungsgehilfen, die US Banken stehen eher im Verdacht Gold drücken zu wollen als Silber.Mir fällt dazu nur ein, dass man einen Kurs an der Comex auf 2 Arten drücken kann: entweder Shorts zu eröffnen oder Longs zu schliessen! Das Schliessen eines Long Kontrakts ist dabei völlig risikolos, aber wahrscheinlich noch effektiver für die Preiskontrolle. (Zu) hohe Shortpositionen tragen immer das Risiko eines Short Squezze. Wenn Metall knapp wird oder sich doch einige potente Longs finden die auf Auslieferung bestehen.
Deshalb war es vielleicht so, dass JPM die Gunst der Stunde genutzt hat und die vielen panischen Verkäufe genutzt hat, um sich einen Vorrat aufzubauen. Für viele viele zukünftige Drückungen. Da das Ganze ja immer bei fallenden Kursen abgelaufen ist, würde ich nicht davon ausgehen, dass JPM durch physische Knappheit genötigt war, Long zu gehen. Beim Silber wurden nicht so viele ETFs glattgestellt, deshalb war die Long Position dort nicht möglich.Nun zieht Silber überproportional an. In der Rollphase des SEP Kontrakts ist das gute Tradition. Es besteht sogar noch die Chance auf einen "kleinen Short Squezze". Gestern morgen war noch 35.565 SEP 13 Kontrakte offen. Am Freitag ist FND, also mit gestern nur mehr 4 Handelstage. Die letzten Tage sank das OI langsam, aber der POS stieg. 10.000 gerollte Kontrakte in einer Woche! haben zu einem Preisanstieg von einem USD geführt. Das Tempo des Rollens muss jetzt gewaltig zulegen.
Beim Gold kommt erst im Dezember wieder ein wichtiger Auslieferungskontrakt. Dort kann man die Short Spekulanten also nicht wirklich auspressen. Offensichtlich braucht man sie noch!
Interessant wird aus vielerlei Hinsicht wann sich das nächste Top bem POG oder POS bildet und wo die Commercials und die US Banken/JPM dann stehen! Vorher wäre ich äusserst vorsichtig!
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Ja was denn jetzt. Die Schweren Jungs sind long (US Banken und auch die anderen Banken der Welt). JPM ist MEGA Long auch wenn deren Comex Lager im Gold optisch weniger wurde. (Brauchte man um die langjährigen Papier Shorts zu neutralisieren)
Die Drückung der Banken endete Ende 2010, bis jetzt hat der Abbau der Shorts der Banken angedauert.
Jetzt sitzen die Spekulanten in der Shortfalle weil sie denen die Positionen auf Grund der schlechten Charts abgenommen haben.
Der Short muss (in der Regel) liefern!!!!!!!!!!!
Der Long kann nur zahlen.
Das Risiko liegt immer noch auf der Shortseite. Oder bei denen die kein physisches EM haben.
Alles was wir gesehen haben war der gemangte Börsen(papier)preis. Nie war ich bulliger für EM wie Heute.
![smilie_love [smilie_love]](https://goldseiten-forum.com/wcf/images/smilies/smilie_love_004.gif)
Umdenken ist jetzt angesagt. Die Banken sind auf der richtigen Seite. Und immer daran denken, physische Ware ist nicht für alle ausreichend vorhanden.
Ich sehe die Geschichte weiterhin sehr zwiespältig.
1) JPM oder die US banken haben eine riesige Anzahl an Kontrakten gekauft bzw. zurückgekauft. Dabei ist der POG aber nicht gestiegen sondern gefallen. Daran ist überhaupt Nichts bullisch!
2) JPM oder die US Banken haben ihre Marktmacht damit eindeutig manifestiert!
Auch daran kann ich Nichts positiv finden.
3) JPM oder die US Banken haben Gewinne in Höhe von ca. 2 Milliarden USD realisiert.
Ist das positiv?Nachdem JPM nun long ist und Gewinne erzielen will und kann, wird der POG das Preisniveau auf dem JPM gekauft hat, sicher übersteigen. Nur wann? Und um wieviel?
Ausserdem könnte es sein, dass JPM im OTC Markt viel stärker short ist, als sie im sichtbaren Futuresmarkt long sind. Also ein riesiges Täuschungsmanöver?
Aber JPM hat in einem jahrelangen ausschliesslichen Bullenmarkt auf der Shortseite (vermutlich) trotzdem Gewinne eingefahren. Weil die Kurse in kurzen "Raids" gedrückt wurden. Ich gehe davon aus, dass wir bald kurze und heftige Shortsquezzes erleben werden, die die Spekulanten die ja stark short sind, heftigst treffen werden.
Wie man dabei mit überschaubarem Risiko erfolgreich "trittbrettfahren" kann, ist mir aber noch nicht klar. JPM wird es allen Trittbrettfahrern sehr schwer machen! Ob dabei der POG wirklich mittelfristig und nachhaltig steigen muss, bezweifle ich.Es könnte sein? Es würde es ja für den Long JPM leichter machen, Gewinne zu generieren. Allerdings würde es ja ganz offensichtlich mit den Interessen des grossen Bruders FED kollidieren...
Die Tatsache, dass die US Banken nun Long in Futures sind, kann ich also wirklich nicht als positiv betrachten!
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Fux,
in diesem Fall frage ich mich wieso Du ein Motorrad mit Stützrädern bevorzugst, wenn Dir der Unterschied zwischen Auto und Motorrad klar sein soll?
Vernünftigerweise gibt es sowas (noch) nicht! Und damit wäre der Thread idealerweise nach dem 2 Posting beendet gewesen. -
ich muss gestehen, dass ich das Thema noch nie verstanden habe!
Wieso muss ein Wertpapier "EM besichert" sein? Entweder will ich Metall oder Papier! Das kommt mir irgendwie vor wie in einen schwulen Hengst zu investieren..???
Was spricht dagegen das Metall selbst zu kaufen? Die Mwst..?? Hahahaha! 7% auf Münzen! Bei Preisveränderungen 50% +-pa.
Wenn ich kurzfristig traden will (also Haltedauer 1 Woche bis 1 Jahr), würde ich Derivate kaufen. Wenn ich langfristig investieren will, dann nur Metall.
ETCs oder ETFs oder wie der ganze Mist auch immer heisst, sind völlig unnötig! Reiner Beschiss!
Ich rate insbesondere von allen Produkten von ETF Securities ab! Hohe Gebühren, steuerlich ein Zertifikat und wer weiss was im Insolvenzfall aus der Wundertüte springt! -
Ich bezweifle, dass die Konsumpreisinflation in grösserem Umfang kommen muss, weil diesmal wirklich Vieles anders ist. Eine völlig neue Situation in der Menschheitsgeschichte.
Was ich dagegen für sicher halte, ist dass es regelmässig zu Spekulationsblasen bei den Vermögenswerten kommen wird. Entgegen der Aussage dass "bei Flut alle Boote steigen" sind diese Blasen aber sehr selektiv.
Tendentiell muss durch Geldvermehrung jeder Vermögenswert im Preis steigen. Allerdings tun sie das mit ständig wechselnden Geschwindigkeiten. Das Smart Money hat das natürlich auch längst erkannt und versucht immer dort zu sein, wo die nächste Blase aufgeblasen wird. Deshalb werden riesige Geldbeträge sehr schnell hin und her geschoben. Das geht nur mit äusserst liquiden Investments.
Wenn man die Charts ansieht, lässt sich kaum leugnen, dass wir 2011 kleine Blasen in Silber und Gold hatten. Diese wurden aufgepumpt und dann geplatzt. Ich halte es aber für sehr unwahrscheinlich, dass das die finale Blase bei den EM war. Die wirkliche Blase kommt erst noch. Es fehlt nur ein Anlass und dann fliessen riesige Mengen an Spekulantengeld in die EM Märkte. Die Frage ist nur wann? Bzw. was könnte der Anlass werden? Und wann lassen die Grossbanken die neue Blase zu bzw. fördern sie? -
Dass die massive Geldschwemme langfristig zu Inflation führen wird?
Das ist Nichts weiter als eine Annahme! Die sich auf die Vergangenheit stützt. Nur leben wir in ganz neuen Zeiten. Nie zuvor gab es soviel Menschen auf der Erde. Dabei sinkt die Bevölkerung aber in den entwickelten Gebieten. Das gibt es erst seit verhältnismässig kurzer Zeit. Genauso wie das "weltweite Papiergeldexperiment". Dennoch lese ich immer wieder mit Verwunderung, dass es viele Experten mit langjähriger Erfahrung geben soll? Geradezu unglaublich viele Experten wissen ganz sicher was demnächst passieren wird, nein passieren muss! Weil ja Alles soooo offensichtlich ist???
Argus:
Wenn es den Markt nur am Rande interessiert, könnte es durchaus sein, dass es gar nicht so ist, wie Du Dir das ausmalst? -
Danke für die Erläuterungen.
Ich hatte natürlich bei Backwardation die "klassische Form" der Backwardation des Futurepreises im Hinterkopf. Dass man die Gold Lease Rates auch meinen könnte, war mir neu. Macht aber Sinn! Also habe ich schlampig gelesen oder die Autoren haben schlampig formuliert?
Wenn sie Fakten genannt hätten, im Sinne von "...dieser Kontrakt...hat dann..so und so notiert, und jetzt notiert er so und so...."
könnte das kaum passieren!
Genau das ist der Punkt, der mich aufregt. Schwammige Informationen, sensationell aufbereitet. Hauptsache es finden sich Klicks und damit Werbeeinnahmen...@dingsbums:
Danke auch für Deine Erläuterung. In der Tat habe ich mich natürlich bei den Prozentzahlen verschaut. 0,xx ist richtig!
Aber den Unterschied zwischen Spotpreis und kurzfristigen Futures als Backwardation zu bezeichnen, ist IMHO Unsinn. Nachdem ich und eine ganze Menge anderer Zeitgenossen, der Meinung sind, dass der Spotpreis direkt aus dem Futurespreis abgeleitet wird, ist es völlig sinnlos.
Die Berechnung dürfte dazu sehr sehr schwierig sein. Denn der Preisunterschied bei den verschiedenen Preisfeststellungen ist weitaus grösser als der zwischen den verschiedenen Preisen. Z.B. wenn der Comexpreis innerhalb einer Sekunde 1000 mal schwankt, mit welchem Spotpreis soll er dann verglichen werden?
Ich vergleiche auch nur die Settlementpreise der verschiedenen Kontrakte. AUG 14 ist heute bisher 9 mal gehandelt worden! -
Ich kann vielleicht der Argumentation des Autors nicht wirklich folgen, aber ich frage mich schon ganz extrem was es für einen Unterschied macht ob ein Kontrakt 30 Tage oder 60 Tage in Backwardation ist? Der Preisunterschied beträgt dabei wenige Cents. Durch die täglichen Schwankungen und den völlig unzureichenden Handel der meisten Kontrakte ist ein solcher Preisunterschied gar nicht messbar!
Welche Rolle soll ein Preisunterschied von 6 USD für ein Jahr Laufzeit beim Future spielen, wenn der Preis gleichzeitig um 30 bis 50 USD schwankt? -
Ich muss sagen, dass es mich schon seit geraumer Zeit extrem ankotzt, Meldungen über Backwardation zu lesen. In 100% der Fälle werden aber keine Fakten genannt. Obwohl es sehr einfach wäre?
Ich habe deshalb seit 26.2.2013 stichpunktartig den Abstand zwischen aktuellem Kontrakt und 12 Monate später protokolliert.Also aktuell beträgt der Abstand des August 2013 Kontrakts in Gold zum August 2014 Kontrakt 5,9USD oder 4,42%. Das kann man je nach Definiton als Backwardation bezeichnen. Betragen die Lagerkosten für eine grosse Menge Gold für ein Jahr tatsächlich 4,42%??
Jedenfalls lag der Aufpreis zwischen Februar 2013 und jetzt regelmässig zwischen 5,9% und 5,1%. Ist das jetzt eine sensationelle Veränderung? Jeder möge sich selbst ein Urteil bilden, über Autoren die von Backwardation berichten ohne Vergleichswerte zu nennen!
Ich persönlich finde es extrem schade, dass auch solche Seiten noch genügend Klicks finden!