Beiträge von wef

    GZA,


    da das ja nur virtuell ist, ist der Emittent egal. Den Gleichen für alle Produkte zu verwenden, ist im Sinne der Vergleichbarkeit sicher nicht verkehrt. Und GS hat das grösste Angebot.


    Ich bin aber wirklich GS Fan. Ich habe noch keine schlechten Erfahrungen gemacht, sondern nur gute. Und einige höchste erfolgreiche Trades mit GS Scheinen gemacht. Deshalb ist auch Aberglaube dabei.
    Bevorzugen würde ich aber immer Citi! Nur haben die sehr wenig im Silber/Gold Bereich. Bei EUR/USD aber immer Citi.

    Ich teile Anlegers Bedenken. Deshalb habe ich zum Vergleich 2 neue Scheine unserem Musterdepot beigefügt.
    Basis Kaufpreis Laufzeit
    GS69P1 32 0,44 28.09.12
    GS8EPX 33 0,88 05.12.12
    GS4WSD 29 0,32 28.09.12
    GS8EV3 28 0,7 05.12.12


    Obwohl die Spreizung der beiden Scheine jetzt etwas grösser ist, sind sie deutlich teurer. D.h. nach innerem Wert allein dürften wir kaum mehr eine Chance haben auf einen grünen Zweig zu kommen. Aber eigentlich wollen wir ja auch auf steigende Volatilität setzen? Der innere Wert müsste also zweitrangig sein. Mal sehen, ob wir so irgendwelche Erkenntnisse sammeln können?

    Strangle [Bearbeiten]

    Die Optionsposition Strangle ist eine vergleichbare Optionsposition wie der Straddle. Sie wird ebenfalls mit einem Call und einem Put gebildet aber mit unterschiedlichem Basispreisen und/oder unterschiedlichem Verfallsdatum.

    Vereinfachte Gewinn- und Verlustdarstellung eines Long Strangle Long Strangle: Bei einem Long Strangle wird gleichzeitig ein Call und ein Put mit unterschiedlichem Basispreisen und/oder unterschiedlichem Verfallsdatum gekauft. Die Markterwartung des Anlegers ist dementsprechend volatil, d.h. der Anleger erwartet starke Kursänderungen des Basiswertes, stärkere als bei einem Long Straddle.



    Das ist die Definition aus WIKI. Ich vermute es gibt aber noch etliche andere. Ich halt mich mal an WIKI. WIKI empfiehlt auch bei steigender Vola einen Straddle bzw. Strangle.


    Ich möchte das eben jetzt mal öffentlich durchspielen. Eben als Börsenspiel. Aber gemeinschaftlich. Kommentare willkommen, aber bitte zeitnah. Nicht im Nachhinein.
    GS69P1 dürfte laut EUWAX heute morgen 44 Cent gekostet haben, GS4WSD 32 Cent. Ich nehm das mal als unseren Ausgangspunkt.


    Meine Taktik wäre jetzt, sobald einer der beiden Scheine im Geld steht, diesen zu verkaufen. Um eben hauptsächlich am steigenden Zeitwert zu verdienen. Vielleicht ist hierfür sogar eine längere Laufzeit zu empfehlen?

    Fred,


    damit gebe ich Dir völlig Recht. Ein hoher Ölpreis erzeugt keine Inflation sondern nur hohe Ölpreise und in der Folge davon hohe Preise bei Öl nachfolgeprodukten. Das ist aber absolut keine Geldentwertung! Sondern evtl. nur eine dringend notwendige Anpassung der Preise an Angebot und Nachfrage!

    Leute,


    wenn der Ölpreis oder irgendein anderer Rohstoffpreis aufgrund knapper werdender Ressourcen steigt, hat das überhaupt NICHTS mit dem klassischen Begriff der Inflation zu tun!
    Nur die verschiedenen Effekte beim endgültigen Preis zu trennen, ist ein Ding der Unmöglichkeit!


    Deshalb ist Gold der ultimative Inflationsmaßstab! Ein Gut das niemand braucht. Das niemand verbraucht und das niemals knapp werden kann!


    Wenn man jedoch Inflation mit Konsumentenpreissteigerung gleichsetzt, waren alle Länder des Kommunismus jederzeit frei von Inflation und damit das Paradies auf Erden?
    IMHO sind steigende Rohstoffpreise ein Zeichen der Vernunft nicht von Inflation!

    Bitte ja nicht als konkrete Kaufempfehlung betrachten!


    Ich spinn hier einfach mal weiter!


    Kauf 10.000 Unzen Call GS69p1 zu 50 cent und gleichzeitig Kauf 10.000 Unzen Put GS4WSD zu 32 cent. (evtl. können wir die Zahlen ja morgen um 9 Uhr anpassen)


    Der Einsatz wäre also etwa 8320 EUR. Bei diesem Risiko wäre das absolute Minimum an Gewinn das rausspringen muss 20%, also 1600 EUR. Mal sehen was dieses "Musterdepot" erlöst!
    (ich habe kein gutes Gefühl und würde Jedem abraten diesen Trade mit realem Geld nachzuvollziehen!!!)

    Konsequent weiter gedacht:
    Die Kurse haben in den letzten Tagen augenscheinlich konsolidiert. Die nächste Bewegung ist reif. Also entweder weiter nach unten als die Meisten glauben oder weiter nach oben als die Meisten glauben oder weiter geradeaus. Weiter geradeaus würde ich ausschliessen. Dass sich ein eingezwängter Markt befreit und sich dann sofort wieder länger einzwängt, kann ich mir absolut nicht vorstellen.


    Die logische Antwort wäre also ein kurzfristiger Strangle. Damit habe ich aber NULL Erfahrung und der dürfte extrem schwer umzusetzen sein. Allein aus Sicht der fälligen Gebühren und Spreads ist das über OS wahrscheinlich zu riskant. Ich möchte nur darauf hinweisen. Falls jemals über andere Marktinstrumente bessere Chancen sieht. Ein schneller Anstieg auf 33,xx oder ein schneller Fall auf 27,xx. Das sind für mich die beiden wahrscheinlichsten Szenarien.


    PS: für einen kurzfristigen (ende september) Strangle ist natürlich auch eine ganz, ganz nahe Beobachtung des Markts erforderlich! Kaufen, Stop Loss setzen und dann einmal am Tag reinschauen, wird nicht langen!

    Goofy,


    ich gratuliere! 2mal X gewonnen, o,5 mal X verloren! Und dabei vielleicht/wahrscheinlich eine extreme Durststrecke mit ganz schweren Entscheidungen überstanden. Viele seriöse Kommentatoren sprechen von Vermögenserhalt. Da bist Du weit darüber.
    Ich meine es ist absoluter Blödsinn jetzt panisch nach alternativen Vermögensanlagen zu suchen. Mehr Geduld, weniger hohe Ansprüche und auf die Chance dort warten, wo Du inzwischen Erfahrung hast.


    Natürlich wird die Vola bei den EM anziehen. Wahrscheinlich extrem. Der Sommer war absolut unnormal. Aber welche Produkte darauf? Der EM Bug wird auf steigende Kurse setzen. OS Calls sind immer noch günstig. Erfahrungsgemäss führen Kurssteigerungen beim Underlying erst nur zu einem unterproportionale Anstieg der Aufgelder. Weil die Emittenten eben damit rechnen, dass in die steigenden Kurse hinein weniger kaufen und die Halter der OS ihre Gewinne wieder abgeben müssen. Wenn sich der Aufwärtstrend stabilisiert werden die Aufgelder einen plötzlichen Sprung nach oben machen.
    Aktuell rechnen alle Chartis (und wahrscheinlich alle anderen auch) mit einer leichten Korrektur und einem starken Anstieg danach.
    Dieses Szenario kann man also praktisch ausschliessen! Der Marktkonsens kann niemals eintreten! Was sind also die Alternativen?


    Entweder ein weiterer moderater Anstieg, der sich evtl. weiter beschleunigt oder eine Korrektur die saftiger ausfällt und ein weiter stark verzögerter Ausbruch aus den Dreiecken!?

    5000 Gold Calls zur Basis 1650 sind bei einem POG von 1670 genau 10 Mio USD wert. Demgegenüber stehen 3200 Puts mit Strike 1650. Wieviele Stillhalter hinter diesen beiden Positionen stehen ist völlig unbekannt.
    Das soll einen Einfluss auf den POG haben? Kann ich mir überhaupt nicht vorstellen!

    Zu Woernies Silber Trendkanal fällt mir jetzt Folgendes auf.
    Das Hoch #3 und das Tief #3 haben den Trend bestätigt. Untere und obere Linie waren bis dahin geradezu eindrucksvoll parallel.
    Aber das eindeutige Tief #4 Ende Juni liegt mitten im Kanal. Nicht an der unteren Linie. Die horizontale Linie im Bereich 26,2 hat ganz offensichtlich eine viele höhere Bedeutung als die untere Trendlinie. Die bereits ungültig geworden ist....

    Na ja, 20 ist unten und der Kurs ist heute vormittag etwas nach unten gegangen. Aber die Formulierung "in Richtung 20 USD drehen" ist schon sehr verwegen. Da könnte man mit dem gleichen Recht sagen, es geht in Richtung 0! Oder aktuell steigt der Kurs in Richtung 2000 USD!

    [quote='Maus','index.php?page=Thread&postID=810237#post810237']http://das-bewegt-die-welt.de/…zte-endspiel-hat-begonnen


    Das ist ja sogar noch dümmer als "der klare Blick"!


    Leute was lest Ihr nur für einen Dreck!


    Den Umsatz irgendeines Gutes mit der Weltjahresproduktion zu vergleichen, ist völlig abwegig.
    Selbst ein Kohlkopf wird mehrfach gehandelt bis er dann endgültig verdaut wird.


    Und an den Futuresbörsen wird kein Gut gehandelt, sondern ein Preis! Ausser der First Notice Day, also der Zeitpunkt an dem man ankündigen darf, dass man wirklich das Gut haben möchte, ist vorbei. Das findet aber nur ganz selten im Jahr statt. Und die meisten Händler verabschieden sich viel viel früher. Weil eben nicht das Gut gehandelt wird, sondern der Preis! Und den kann man beliebig oft handeln! Computer schaffen das heutzutage im Nanosekundenbereich!

    Hey, das mit den Eintrittswahrscheinlichkeiten ist mein alter Entwurf! Milchmädchenrechnung hab ich das damals genannt. In der Diskussion mit Milly!


    Aktuell hab ich aber gar keinen Plan wie die Wahrscheinlichkeiten aussehen könnten?
    Vermutlich könnte es extrem weiterhelfen mal ein bisschen zu spielen, wie das Ergebnis aussieht?


    Weiter oben hatte ich geschrieben, dass der Put bei 50 Cent gekauft bei POS von 26 USD dann bei Ablauf 4 USD wert wäre. Ich habe es noch nie geschafft irgendeinen Kurs zu verachtfachen! Obwohl ich theoretisch schon etliche Chancen dazu hatte.

    Silberupdate – 26.08.2012 – Wochenausblick


    Ich gebe zu, mit der COT-Analyse kann ich nicht sonderlich viel anfangen.


    Noch eine Frage: Hat jemand ein metallwoche.de-Abo? Mir ist es für monatlich 15 EUR einfach zu teuer. Wie werden dort die COT-Daten analysiert - vielleicht weiß irgendwer was.


    Kein Wunder, dass Du damit nichts anfangen kannst! Das hat Kindergartenniveau! Der Kaspar und das Krokodil! Es gibt die Bösen, die den Preis drücken, weil sie wertloses Papier verkaufen. Aber die Guten kaufen nur tolle Münzen und deshalb werden die Bösen bald mächtig Haue bekommen, weil man dem Kaspar hilft.
    Spar Dir das Geld und vor allem spar Dir den "klaren Blick". Die Futures Märkte sind extrem komplex. Meistens kann man aus den Futures rein gar nichts ableiten, genauso wie aus den Charts.
    Schon der Vergleich von Futurespositionen zur Weltjahresproduktion zeigt, welches Niveau das Ganze hat! Jedem Verkauf steht ein Kauf in gleicher Höhe gegenüber. Wenn es verbrecherisch ist Silber in absurden Mengen zu verkaufen, müsste das Kaufen ja noch viel schlimmer sein!!!!???!! Zumindest versteht man das bei anderen Rohstoffen (Getreide, Öl, Fleisch,....) so.

    Goofy,


    Du täuschst Dich! Das gilt wenn Du Münzen absicherst. Nicht bei Calls durch Puts. Der Verlust bei Call ist ja begrenzt durch den Basispreis.
    Machen wir es ganz einfach und halten bis Laufzeitende beide Produkte. Der Call Basis 30 ist etwa 1 USD wert, der Put etwa 50 Cent. Stimmt nicht ganz rechnet sich aber einfacher.
    Ist der Kurs bei Ablauf unter 29,50 hat sich der Put gelohnt. Unter 28 ist der Verlust beim Call aufgeholt und bei 26 USD POS wäre der Put 4 USD wert, gegenüber 1 USD Verlust beim Call und 50 Cent Kosten für den Put.
    Bei allen Kursen über 30 war der Kauf des Put schädlich. Bleibt der Kurs dagegen im Bereich 30 USD, müsste man den Call schnellstens verkaufen.


    Ich warte mal ab, wie es nächste Woche weitergeht..

    Goofy,


    wie oben und gerade im Chart Thread erläutert sehe ich keine akute Korrekturgefahr. Wenn die COT/Futuresdaten noch irgendwas wert sind, wird die nächste (grössere) Korrektur durch ein hohes bzw. ein stark ansteigendes OI angekündigt werden. Wenn wir eine gewisse Ähnlichkeit mit 2010 behalten, wäre das zeitlich etwa Ende Oktober zu erwarten.


    Ich glaube (und hoffe vor allem), dass die Korrektur vorüber ist und wir wieder in einen beständigeren Aufwärtstrend eintreten. Nach der gängigen Theorie müsste sich dieser aber bald (1-2 Jahre? ) radikal beschleunigen.
    Beim Silber ist die Situation aber so unübersichtlich und für meine Investments so riskant, dass ich sogar mit einer PUT Absicherung liebäugele.
    Wir sind an der oberen Grenze des Trendkanals/Dreiecks. Selbst ein kurzer Rückschlag würde bei meinen September Calls viel Schaden anrichten. Nur eine zähe Seitwärts/abwärtsbewegung würde Put und Calls gleichzeitig entwerten. Dass die gerade gewonnene Dynamik aber sofort wieder verschwindet, glaube ich nicht. Ein schneller Rückfall ins Dreieck wie ihn Robert Schröder gerade prophezeit hat, wäre aber mit Puts sehr lukrativ?

    Okay, es gibt also doch noch ein paar mögliche Charts in denen der Ausbruch beim Gold nicht in trockenen Tüchern ist.


    Was mir aber beim Gold so gefällt ist die Harmonie von Umsatz, OI Zunahme und Preis. Am Anfang wurden bei steigendem Umsatz die Shorts geschlossen. Das hat den Preis so weit nach oben getrieben, dass der Umsatz weiter gestiegen ist und immer mehr Trendfolger einstiegen. Jetzt steigt das OI, bei hohem Umsatz und die Preisbewegung passt sehr gut dazu.
    Das OI ist von 388.000 zuerst auf 385.000 gefallen, wegen Shorteindeckungen. Jetzt steigt es. Wir sind bei 410.000, Stand Donnerstag. Es ist aber noch reichlich Luft nach oben.
    Zum Vergleich: der letzte grosse Goldanstieg war von Ende Dezember bis 28.2.2012. Damals ging es von 1550 USD auf 1790 USD. Das OI ging damals von 423.000 auf 480.000 und die Long Position der grossen Spekulanten stieg von 170.000 auf 231.000.
    Heute stehen wir ebenfalls bei 170.000 (stand Dienstag) nach einem absolutem Minimum von 161.000, die Woche davor.


    Ich sehe deshalb keine akute Korrekturgefahr. Ganz im Gegenteil, der Zug scheint langsam Fahrt aufzunehmen!


    Beim Silber jedoch ist die Situation weitaus diffiziler. Aber wenn G/S passt und G steigt, kann S nichts passieren!

    JPM ist nach äusserst seriöser Schätzung von Ted Butler etwa 20.000 Kontrakte Silber Short. Das sind etwa 100 Mio Unzen. Der Kurs ist grosszügig gerechnet etwa 3 USD gestiegen. Das heisst JPM hätte etwa 300 Mio USD "Buchverlust". Wenn es gar keine Gegenpositionen gäbe! Bekannt ist aber z.B. mindestens eine 5% Beteiligung an Barrick Gold.


    Glaubt hier irgendjemand 300 Mio möglicher Verlust bringt bei JPM einen Vorstand ins Schwitzen???? Dann müssten die Münchner Rück Vorstände nach jedem Hurricane Harakiri betreiben!


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